AuPair

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von a11ure 04.03.11 - 11:18 Uhr

Hallo,

wir fallen gerade zum zweiten Mal in Folge mit einem AuPair auf die Nase - hat jemand Erfahrung / Tipps?

#gruebel

Beitrag von linchen189 04.03.11 - 12:36 Uhr

Hi,
wieso fallt ihr mit eurem 2 Aupair auf die Nase erzähl mal?

Beitrag von a11ure 04.03.11 - 13:54 Uhr

Das erste kam aus Kenia - komplette Katastrophe & wir hatten von Anfang an den Eindruck, dass sie nicht als AuPair kam. Sie wollte sich dann eine neue Familie in D suchen. Als das nicht klappte, lief mit dem Vertrag auch ihre Aufenthaltserlaubnis ab & wir haben ihren Rückflug gebucht, sie zum Checkin & Sicherheitsbereich gebracht - und erhielten Stunden später einen Anruf, dass sie den Flieger nie bestiegen hat. Sie ist jetzt illegal in Deutschland und wir haften für alles :-[

Das zweite Mädchen ist aus Asien, gebildet und zivilisiert (was wir nicht mehr als selbstverständlich nehmen) - wir sind bereits ihre 3. Familie in D. Jetzt wissen wir auch warum, sie hat eine immens hohe Erwartungshaltung und wäre wohl besser als Sprachstudentin (oder Prinzessin?) denn als AuPair nach D gekommen. Sie möchte 5 Tage die Woche Sprachkurse besuchen (2 x ist hier vor Ort möglich und wird sogar von uns bezahlt - und wir haben ihr das vor ihrem Antritt hier sehr deutlich gemacht - sogar den Link der hiesigen VHS geschickt etc.) - außerdem sind ihr unsere Kinder (1 u 2 J) nicht artig genug #kratz Dabei haben wir uns echt beide Beine ausgerissen, damit sie überhaupt noch eine Aufenthaltserlaubnis bekommt, da sie formal einiges versäumt hatte bei ihrem Family-Hopping...

Wir hatten extra frühzeitig angefangen, damit sich alle aneinander gewöhnen können, bevor ich wieder anfangen muß zu arbeiten. Das ist aber inzwischen JETZT der Fall (hatte heute auf eine Jobzusage gehofft, von der ich jetzt nicht mehr weiß, ob ich sie annehmen könnte) :-[

Beitrag von eni-und-amy20.07.09 04.03.11 - 17:56 Uhr

Hallo...

Oje du Arme

Ich hatte zwar noch nie ein Au-pair aber ich war selber mal eins. Am Anfang gab es bei mir und meiner Familie auch so ein paar Probleme, die sich aber schnell in Luft aufgelöst haben. Ich hatte damals eine Au-pair Mutti (das hieß so bei uns). Sie war sowas wie ein Kummerkasten für die Mädels und für die Familien. Gibt es bei euch sowas auch ? Wenn ja würd ich mich an sie/ihn mal wenden.

Kümmert Sie sich denn ordentlich um deine Kinder ? wenn ja würd ich es auf jeden fall mit ihr noch eine weile versuchen. (man muß sich ja nicht lieben) Wenn nicht sag ich ganz klar weg mit ihr ! dann lieber ne Tagesmutter oder noch ein Au-pair suchen, so anstrengend und bescheuert das auch ist.

Beitrag von phoebemiau 04.03.11 - 21:25 Uhr

Hallo,

wie schecklich.

Wie kommt ihr zu Au Pairs aus so exotischen Ländern? Ist das gewollt?

Wir hatten vor 3 Jahren für unsere erste ein AuPair, die kahm aus England somit sprachen wir beide ihre Muttersprache und konnten sämtliche Verständigungsprobleme beseitigen.

Die hatten wir aber auch über eine Agentur, die Agentur kümmerte sich auch um fast alles organisatorische.

Sie bekahm aber nach 6 Mon. Heimweh und ging dann. Unser ersatz kahm aus den USA (ich bestand auf engl. Muttersprachler weil unsere Kinder, ok, damals nur 1 Kind, zweisprachig aufwachsen) die war uns auch nicht ganz geheuer. Von der haben wir uns dann getrennt weil wir doch mehrfach bedenken um unser Kind hatten weil sie einfach nachlässig war und oft ihr Ding machte.

Ich habe mich dann für eine Tagesmutter entschieden und das beim 2. Kind auch beibehalten, das war die bessere Alternatieve und man lebt mit den Leuten nicht zusammen, das kann ja auch genug Zündstoff liefern.

LG P.

Beitrag von jono 05.03.11 - 12:06 Uhr

Hallo,

das ist wirklich schade für Euch.
Wir hatten immer Au Pairs, und bis auf zwei Ausnahmen, wirklich sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Allerdings waren unsere Au pair eher wie eine große Schwester für unsere Kinder, nie im Leben hätte ich meine damals 5 Monate und 2 Jahre alten Kinder, einem jungen Mädchen komplett anvertraut. Ich denke das hätte alle überfordert (....mich ja manchmal auch :-) ).

Bis um 13.00 bzw. ab und zu bis 15.00 Uhr waren beide Kinder in der Krippe, anschliessend hat sich unser Au pair um die Kinder gekümmert, meistens bis 18.00 Uhr. Je nach Abholzeit in der Krippe war sie dann ganz fix bei ihren 30 Stunden.
Im Haushalt haben sie ihre Zimmer (Bad und Zimmer) sowie die Kinderzimmer sauber halten müssen, d.h. aufräumen, nicht putzen! Ich habe vorgekocht und eine Putzfrau hat den groben "Dreck" beseitigt.
Die Mädels haben sich um die Kinderwäsche gekümmert, die Spülmaschine mit ausgeräumt, ein bisschen Frühstückskram weggeräumt und 1-2 mal die Woche Baby gesittet (...da hatten sie ganz oft eine Freundin mit zu Hause). Vormittags bis 12.00 oder 15.00 Uhr und ab ca. 18.00 hatten sie frei. Den Sprachkurs, die Fahrkarte und die Krankenversicherung haben wir ebenso wie das Taschengeld übernommen. Zum Teil sind sie jeden Tag zum Sprachkurs gegangen, wobei wir hier nur den Anteil für 3x wöchentlich bezahlt haben.

Wir haben die Mädels in der Regel mit in den Urlaub genommen (das war purer Luxus für uns..), sie waren Weihnachten hier und sind heute noch mit uns befreundet. Die Mädchen kamen aus Tschechien, Russland, der Ukraine und eine aus den USA. Mit allen haben wir uns in der Anfangszeit sehr gut auf Englisch verständigen können.

Momentan haben wir kein Au Pair, überlegen aber, ob wir wieder eins nehmen.

Liegt es vielleicht auch ein klitzekleines bisschen auch an Euren Erwartungen, das es nicht klappt? Überdenkt einmal Euren Tagesplan und überlegt, was ihr eventuell ändern könntet.

LG und viel Erfolg
Jono