Strahlenth. Brustkrebs - Frage wegen Fahrten - Rentnerin öff. Dienst

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von paulchen_ploen 04.03.11 - 12:06 Uhr

Hallo,

meiner Schwiemama ist vor ca. 14 Tagen ein bösartiger Tumor aus der Brust sowie Lympfknoten entfernt worden.

Heute findet nun das Gespräch statt, wann sie die Strahlentherapie bekommt. Soll wohl ca. 4 - 6 Wochen täglich sein.

Nun meine eingentliche Frage: Sie muss dazu in ein Krankenhaus, das von uns rund 40 km entfernt ist. Öffentliche Verkehrsmittel gibt es nur mit sehr viel umsteigen und auch nicht täglich.

Opa war im Landesdienst - sprich ist zu 70% über das Land versichert und zu 30 % privat.

Sie ist nun der Meinung, das mann "da halt selber" hinkommen muss. Das würde keiner bezahlen - sie braucht da gar nicht nachfragen.

Abgesehen von der Zeit jeden Tag verfährt man da ja eine Menge Diesel.....und auch wenn ich selbstständig bin.....ich muss auch arbeiten.

Gibt es heute npoch so etwas wie einen Taxenschein ?

Bin über Erfahrungen dankbar.

LG Birte

Beitrag von sunshine38 04.03.11 - 12:15 Uhr

Hallo Birte,

fragt bei der Krankenkasse nach.

Ein älterer Bekannter musste eine zeitlang zur Chemotherapie und konnte hierfür ein Taxi nutzen - Hin- und Rückfahrt.

Es war aber ein spezieller Taxidienst, deshalb nachfragen!!


Alles Gute
sunshine38

Beitrag von spatzl27 04.03.11 - 12:20 Uhr

Hallo,

als meine Tante zur Bestrahlung, wegen selber Problematik musste, hat sie auch einen Fahrdienst gehabt, der sie fuhr. Da wird man geholt und gebracht.

Ach ja, ich denke auch, dass Du anteilig Deine Kosten erstattet bekommen könntest, wenn Du selbst fahren könntest. Also kenn ich von Fahrten zum Krankenhaus oder zurück. Bei meinem Dad hat die KK eine Strecke immer ersetzt. Ist halt immer viel Sprit jeden Tag, aber wenn Du Zeit hast versuch es selbst zu machen, wenn keine Alternative ansteht. Es wird Dir gedankt!

LG Spatzl

Beitrag von paulchen_ploen 04.03.11 - 12:53 Uhr

Hallo und danke für deine Antwort.

Wir werden es natürlich für Mama machen. Bitte nicht falsch verstehen.

Das Problem ist aber auch dabei, das wir in den Osterferien campen wollen. Diesen Urlaub kann ich quasi nicht verschieben, weil unsere Tochter ab Juli für ein Jahr in die USA geht und nun soooooo gerne noch einmal mit uns ganz viel Zeit verbringen möchte.

Wir werden sehen.......


LG Birte

Beitrag von spatzl27 04.03.11 - 13:20 Uhr

Nein, ich verstehs doch nicht falsch.. Kein Ding.. Habt ihr jemand, der sie in der Camp-Zeit fahren könnte? Eventuell für diese Zeit nen Fahrdienst?

LG Spatzl

Beitrag von myimmortal1977 04.03.11 - 14:18 Uhr

http://www.krebshilfe.de/fileadmin/Inhalte/Downloads/PDFs/Blaue_Ratgeber/040_sozialleistungen.pdf

Hier, guckst Du hier. Einen besseren Wegweiser gibt es nicht. Steht alles drin, was es gibt, was man beantragen kann und wo.

Liegt auch eigentlich auf jeder Onkologie-Station aus.

Viele Grüße und alles gute für Deine Schwiegermutter

Janette

Beitrag von fruehchenomi 04.03.11 - 17:05 Uhr

Das ist Unsinn ! Von keinem Krebskranken wird verlangt, dass er da alleine hinkommen muss ! Sie wird eben vom Arzt einen Taxischein brauchen.
Ein Bekannter von mir hat ein Taxiunternehmen - und der fährt fast täglich Krebskranke nach Stuttgart und Ulm, beides ist 90 km von uns entfernt. Und er rechnet immer mit den Krankenkassen direkt ab.
Da müsst ihr nachfragen. Wahrscheinlich kriegt die das genauso bezahlt wie die gesetzl. Versicherten. Muss es nur anders einreichen.
Alles Gute für sie !
LG Moni