ich versteh die welt nicht mehr.....

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Forum: Forum für Väter

Ob ihr gerade Vätermonate nehmen, werdender Vater seid oder einfach eine engagierte Vaterrolle einnehmt: Hier ist der Platz für männerspezifische Fragen und Probleme. Mütter sind in dieser Rubrik als antwortende Gäste willkommen. Neu: Unser Newsletter für werdende Väter.

Beitrag von lolloastra1 04.03.11 - 12:17 Uhr

hallo erst einmal....

ich stelle mich kurz vor ...
ich bin der timo,seit knapp zwei jahre verheiratet
und seit und seit 6 monaten stolzer papa eines sohnes...

meine frau hat mich beim essen angesehen,letzte woche,
und meinte sie hätte keinen bock mehr.....

ich soll ausziehen!!!!

mein kopf ist leer,ich weiß ehrlich gesagt nicht was ich jetzt tun
soll,geschweige denn das ich weiß welche rechten und pflichten
ich jetzt zu erfüllen habe oder welche mir zustehen!!!

darf sie in der gemeinsamen wohnung (120 qm) wohnen bleiben mit allen
möbel,die wir gemeinsam angeschafft haben???

wie ist das jetzt mit dem unterhalt für den kleinen und für sie???
wie verhält es sich mit dem umgangsrecht oder besuchsrecht...????
was ist,sollte sie während der scheidung/trennungsjahr erneut ss werden,nicht von mir versteht sich!!!!

hilfe mir raucht der kopf...

kann mir jemand weiter helfen...

bitte....

vielen dank fürs lesen und für die wertvollen tipps die ich mir erhoffe...

timo mit einem gebrochenem herzen#gruebel

Beitrag von marion2 04.03.11 - 13:02 Uhr

Hallo,

hast du sie schon gefragt: "Warum?"

Gruß Marion

Beitrag von krypa 04.03.11 - 14:33 Uhr

Hallo lolloastra1,

sammle Dich, akzeptier die Trennungsabsicht Deiner Frau!

Die Aussage, Du sollest ausziehen, lässt keine Zweifel zu.


Folgende Tipps:

Einige konkrete Hinweise für den Beginn der Trennungsphase:
In der Kommunikation mit der zukünftigen Ex lächelnde Freundlichkeit zeigen, sagen was sie hören will, nichts sagen wenn sie nichts hören will. Nicht streiten. Oft wird von Partnerinnen schon vor der eigentlichen Trennung monatelang jede Zeile gesammelt, um an geeigneter Stelle Entgleisungen des Vaters nachzuweisen. Dahergesagte emotionale Sätze durch Männer können schnell zum Anlass für Platzverweise, Anzeigen und Hausdurchsuchung zur "Gefahrenabwehr" führen. Umgekehrt darf man sich nicht durch Worte der anderen Seite von eigenen Zielen abbringen, einlullen oder provozieren lassen. Wenn Frauen merken, dass sie im Trennungsgeschehen den Vorsprung verlieren, streuen sie ihrerseits gerne Lächeln und Versöhnungsangebote, um den Expartner auszubremsen. Zu Vorwürfen oder Lächeln nicken und sie mit Leerformeln beantworten. Mit Vorwürfen findet die Frau eine Rechtfertigung für ihr späteres Handeln und gleichzeitig beschäftigt sie den Mann mit der Verteidigung gegen ihre Anschuldigungen. Er versucht, sie zu entkräften, aus seiner Sicht geht die Beziehung solange weiter, er hat noch Hoffnung. Die Frau kann einstweilen in aller Ruhe ihre endgültige Trennung vorbereiten.

Eigene Aktivitäten verbergen, nichts offenlegen, kein Misstrauen erregen. Zugang zum eigenen Rechner sperren, bekannte Kennwörter ändern (bevor die Ex sie ändert und man nicht mehr an die eigenen Daten kommt!), Festplattenverschlüsselung einschalten, Backups ausser Reichweite halten, keine Liste der angerufenen Nummern im Telefon hinterlassen. Am Computer und Kommunikationstechnik wird am häufigsten spioniert und manipuliert, weil es risikolos und ergiebig erscheint. Sichergehen, dass von der trennungswilligen Partnerin kein Keystroke-Logger oder andere Überwachungsprogramme installiert wurden. Dieser Überwachungstipp ist bekannt, er erscheint schon länger in gern von Frauen gelesenen Boulevardblättern. Väter, die Unrat wittern, installieren selbst einen und rüsten das mitbenutzte Auto mit einem GPS-Empfänger aus (oder ein ortungsfähiges Handy drin liegen lassen), um ihrerseits einen Informationsvorsprung zu erreichen. Minikameraüberwachung ist übertrieben.

Sofort alle Missbrauchsmöglichkeiten der zukünftigen Ex beseitigen. Dazu gehören: Kontovollmachten ohne Vorwarnung schnellstmöglich löschen, das Konto sofort kündigen und ein anderes aufmachen. Nur Lastschriften und Einzugsermächtigungen zu beenden genügt nicht. Nicht den Kontoumzugsservice der neuen Bank nutzen! Vorzugsweise zu einer Bank wechseln, die international präsent ist. Die Bezahlung von Darlehensraten je nach Fall beenden, beispielsweise für gemeinsames Wohneigentum, das nur die Ex weiterbenutzt. Richter sagen später "selber schuld", wenn Haus- und Verbrauchskosten weiterbezahlt wurden. Alternativ ihr vertrauensvoll den Zugriff auf das Konto belassen, um kein Misstrauen zu erregen, es aber absichtlich ins Minus fahren und parallel das neue Konto aufbauen, von dem sie nichts weiss.

Sofort kündigen, was auf den eigenen Namen läuft, aber von beiden genutzt wird. Dies nicht ankündigen. Typisches Beispiel ist das Telefon. Die trennungswillige Partnerin ruft teure Anwaltshotlines an, um sich Tipps zur Trennung zu holen. Der Telefonanschluss und damit auch die Rechnung bleiben dem Expartner. Sich nicht auf irgendwelche Absprachen zu Ummeldungen verlassen!
Kreditkarten sperren, Eigentum sichern (wem gehört das Auto wirklich?), Zugang zu Safe/Bankschliessfach/Dokumentenkassette sperren, Bezugsberechtigte von Versicherungen (Lebensversicherung!) ändern.
Dafür sorgen, dass die persönliche Post nicht gelesen oder kontrolliert werden kann (Anwaltsbriefe!).
Testament ändern (siehe Musterschreiben). Gemeinschaftliche Testamente müssen komplett widerrufen werden, wozu eine notarielle Beurkundung zwingend erforderlich ist.
Kindersparbücher mit einer Auszahlungssperre belegen und Sparbücher sichern.

Solange noch Gemeinsamkeiten bestehen, sollte man so viel wie möglich schriftlich festmachen: Umgang mit den Kindern, Geldfragen, Vereinbarungen. Hier ein Beispiel für eine Umgangsvereinbarung. Nicht fixierte Absprachen gelten nichts, da früher oder später die Scharfmacher der Gegenseite (beste Freundin, Anwalt und sonstige Berater) alle einigermassen vernünftigen Vereinbarungen zu Fall bringen.

Dem Einwohnermeldeamt, Schule, Kindergarten schriftlich mitteilen, dass man mit einer eventuellen Um/abmeldung der Kinder alleine durch die Mutter nicht einverstanden ist. Anmerken, dass gemeinsames Sorgerecht besteht und Entscheidungen nach §1629 ff BGB von beiden Eltern zu treffen sind. Hat sie die Kinder bereits umgemeldet, dann zurückmelden. Abmeldungen durch die Mutter können zwar nicht verhindert werden, aber der gegenteilige Wille des Vaters wird gerichtsfest dokumentiert. Ihm kann kein konkludentes Einverständnis gegenüber einer mütterlichen Kindesmitnahme mehr untergeschoben werden. Nur im Bundesland Bayern spielt das Sorgerecht im Meldegesetz tatsächlich eine Rolle.
Dokumentieren und Beweise sammeln, wenn die Frau einen neuen Partner hat. In späteren Unterhaltsverfahren kann es noch nach Jahren wichtig werden, nachzuweisen dass sie schon länger in einer gefestigten Beziehung lebt.

Den Informationsrückstand schnell aufholen. Nie glauben, man wisse bereits Bescheid! Sich informieren in Väterforen, Vätergruppen, bei anderen betroffenen Vätern, Trennungsratgebern - auch solche für Frauen, um deren Strategien besser zu erhellen.
Zum Anwalt gehen, aber dies niemand wissen lassen. Bei einer Scheidung besteht sowieso Anwaltszwang und der Gang zum Anwalt ist unumgänglich. In nichtehelicher Lebensgemeinschaft ist ein Anwalt erst nötig, wenn der Streit um Umgang und Unterhalt eskaliert. Aber Achtung, Anwälte wollen im Grunde nur eines: Viel Geld verdienen. Den Anwalt möglichst spät das eigene Einkommen wissen lassen (wenn er zu Anfang selbst fragt, ist das ein Warnzeichen), Streitwerte niedrig halten. Einvernehmliche Scheidungen sind um Grössenordungen billiger als Strittige.

Im Jugendamt vorsprechen und sich gemäss § 17f. des SGB VIII über Trennungsfolgen für die Kinder beraten lassen. Es geht dabei nicht nur um Beratung. Im Jugendamt sollte man sich indirekt als besorgter und engagierter Vater bekannt machen, bevor die Expartnerin dort Unwahrheiten ausstreut.
Dafür sorgen, dass Unterlagen und Dokumente, besonders finanzieller Art, nicht kopiert werden können. Jede Frauenzeitschrift rät Frauen zum präventiven Kopieren der Dokumente des Partners bereits in guten Tagen. Selber von allen wichtigen Unterlagen Kopien machen, wichtiges und wertvolles woanders lagern. Nicht lange sortieren, sondern seine Papiere komplett sichern. Papiere der Partnerin unverändert an Ort und Stelle lassen, kein Misstrauen erregen. Es gibt Männer, die von leeren Wohnungen oder ausgetauschten Schlössern überrascht werden, denen alle Ordner aus dem Privatschrank entwendet werden, die nicht mehr einmal die eigenen Papiere haben. Besser noch: Irreführendes absichtlich zugänglich lassen. Damit rechnen, dass man seinerseits irregeführt werden soll.

Trennungen schaukeln sich manchmal schnell zu Terror auf, obwohl man das nie erwartet hätte. Falschanzeigen der Ex verursachen unerwartete Hausdurchsuchungen beim Vater, seinem Arbeitgeber/Finanzamt werden negative Informationen zugespielt. Auf überraschenden Ärger von dritter Seite vorbereiten, sich keinerlei strafrechtlich relevanten Blössen geben.
Ist sie aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen: Ihr nachweisbar ein Hausverbot aussprechen (durch Gerichtsvollzieher zustellen lassen), ansonsten kann sie jederzeit wieder kommen und abräumen. Wichtiges und wertvolles trotzdem woanders sichern, Schlösser sofort austauschen. Manche Frauen kommen mit den alten Schlüsseln wieder oder verschaffen sich auf anderem Wege Zugang zur Wohnung, bei der sie noch offiziell gemeldet sind. Manchmal wird auch eiskalt eingebrochen. "Zurückkommen und abräumen" passiert tatsächlich viel öfter wie es sich Männer anfangs vorstellen!
Besondere Vorsicht gilt bei Trennungen von Borderlinerinnen - daraus ergeben sich fast immer weitreichende Katastrophen von ungeheurem Ausmass. Näheres dazu hier und hier.

Eine knappe Dokumentation der Ereignisse kann in späteren gerichtlichen Auseinandersetzungen (Sorge- und Aufenthaltsbestimmungsrechtsverhandlung!) gute Dienste leisten, vor allem wenn es um die Kinder geht und der Vorwurf entkräftet werden muss, der Vater hätte sich wenig um die Kinder gekümmert. Den Tagesablauf ohne Wissen der Mutter in eine Schablone eintragen: Kinder wecken, Morgenroutine bis Schulweg; Essen; nachmittägliche Aktivitäten; Lernhilfe; Schulaufgabenvorbereitung; abendlicher Ablauf; Filme im Fernsehen; Gespräche darüber; abendliche Bettgespräche; Sorgen; Probleme; Sonderereignisse; Arztbesuche; Freizeitaktivitäten, Kino- und Schwimmbadbesuche; Verhalten der Mutter. Aufschreiben, was später nützlich sein kann. Andere einbeziehen, damit Zeugen vorhanden sind, jeglichen auch noch so unwichtigen Schriftverkehr aufheben. Nur dokumentierte Fakten gelten vor dem Jugendamt/Gericht/Schule. Vätern wird sonst kaum etwas geglaubt.

Absolut wichtig ist es auch, von selbst nicht auszuziehen, auch nicht mit den Kindern in die Nähe (Richterinnen-Standardsatz: "...ist davon auszugehen, dass die Kinder die eheliche Wohnung eher als ihr Zuhause ansehen..."). Sich auch nicht aus der Wohnung tricksen lassen. Typisches Betrugswerkzeug ist heutzutage dafür der Missbrauch des Gewaltschutzgesetzes, mit dessen Hilfe man Männer durch die Polizei in Sekunden aus der eigenen Wohnung werfen lassen kann, seien die Beschuldigungen auch noch so unplausibel. Viele Frauen wenden selbst gezielt psychische und physische Gewalt an, um absichtlich Gegenreaktionen des Mannes zu provozieren. Spätestens jetzt schnappt die Falle zu. Das Gewaltschutzgesetz begünstigt eine das Rechtsstaatsprinzip missachtende Beweislastumkehr. Es befördert jeden kleinen Polizisten zum Standrichter, ob die Vorwürfe ungerechtfertig waren interessiert hinterher niemand mehr. Wird die Rückkehr in die Wohnung schliesslich wieder erlaubt, ist sie oft bis auf einen anwaltlichen Brief mit Unterhaltsforderungen leergeräumt. Aufrufe, das Gewaltschutzgesetz geschlechtsneutral und sachkundig anzuwenden, erscheinen ein wenig wie der Aufruf Dantons an die Jakobiner, sich doch vor der Ingangsetzung der Guillotine der Menschenrechtserklärung von 1791 zu erinnern.

Das sollte man nicht unterschätzen. In von den öffentlichen Medien und Talkshows mit den Worten "hier finden Sie wertvolle Tipps" beworbenen Scheidungsratgebern stehen zum Beispiel schamlos entlarvende Abschnitte mit Aufrufen zum Missbrauch des Gewaltschutzgesetzes durch Frauen wie "Das Trennungsjahr in der gemeinsamen Wohnung durchzustehen kostet Nerven. Vor allen dann, wenn man den anderen am liebsten zur Hölle wünschen würde. Was tun? Hier können Sie in die Trickkiste greifen. Warten Sie bis er aus der Wohnung ist. Lassen Sie dann ein neues Schloss einbauen. Kommt er dann nach Hause und verlangt lautstark, eingelassen zu werden, rufen Sie die Polizei. Schildern, dass Ihr Mann gewalttätig wird, dass Sie ihm Trennungsjahr leben und dauernd Angst vor ihm hätten; die Beamten werden ihn mitnehmen." (Quelle: "Lass dich endlich scheiden" von Karin Dietl-Wichmann, ehemals Chefredakteurin von "Bunte" und "Cosmopolitan" und gilt als führende "Society-Expertin").

Einen wirklichen Schutz dagegen gibt es für Väter nicht. Nur rechtzeitig eingesetzte weibliche Strategien wären effektiv: Hinauswurf der Expartnerin unter Zuhilfenahme unfairer Mittel, Blockade von Zugang und Kommunikation, "sichern" der Kinder durch Selbstbetreuung oder zeitweiser Unterbringung bei den Grosseltern. Fast immer ist es dafür sowieso zu spät. Bevor Väter auf diese Ideen kommen sind sie meist schon untergebuttert, eingemacht und höhnisch verlacht.

Wer Frieden will, muss sich auf Krieg vorbereiten. Trennungen mit Kindern gehören zu den allerschlimmsten Kämpfen des Lebens für Väter mit weitreichenden Folgen für alle Lebensbereiche. Angeraten ist auch die Schaffung einer geheimen finanziellen Notreserve. Ein Trennungsvater muss in kürzester Zeit sachliche, rechtliche und finanzielle Nachteile ausgleichen. Sollte sich im Nachhinein eine einvernehmliche Trennung und kein Streit über die Kinder herausstellen, hat die Vorsichtsmaßnahme keinen Schaden angerichtet. *

*Aus trennngsfaq (für Väter!!)
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MfG krypa

Beitrag von juju0980 04.03.11 - 15:13 Uhr

Wow, das ist aber nu gleich die ganz harte Tour!

Ich würd zwar auch nach dem Warum fragen aber doch dann versuchen das Ganze (auch im Sinne des Kindes) so gut es geht einvernehmlich zu lösen. Klar darfst Du ihr sagen, dass Du traurig bist - aber die Tips von Krypa sind meiner Meinung nach durchaus dazu geeignet, eine einigermaßen einvernehmlichen Trennung unmöglich zu machen! Und nicht alle Trennungen müssen im Krieg enden - wenn man sich im klaren ist, dass man sich trotz Gefühlschaos mit Respekt begegnen sollte.

So traurig Du bist, versuche möglichst sachlich mit ihr zu klären, was Du mitnehmen kannst und was da bleiben soll... Schließlich werdet ihr durch Euern Sohn immer Kontakt haben.

Ich wünsch Dir viel Kraft!

Beitrag von krypa 04.03.11 - 15:31 Uhr

Hallo juju0980,

das Warum ist doch uninteressant. Da kann alles und nichts angeführt werden und ist bei Überdruss beliebig.
Sie hat gesagt, sie habe keinen Bock mehr und er solle ausziehen, das reicht ja wohl als finale Trennungsaussage!

Das weitere von mir Gepostete ist rein aus Vorsicht geraten und behindert eine friedliche Trennung keineswegs: nur der Dieb, der auf verschlossene
Klauobjekte stößt, könnte sich darüber aufregen. Seine Aufregung entlarvte ihn schon als (potentiellen) Dieb.

Kontrolliertes Vertrauen ist angesagt!

MfG krypa

Beitrag von nadineriemer 04.03.11 - 15:23 Uhr

Du hast sie doch nicht mehr alle.Genauso verhindert mein ein vernünftiges Miteinander für die Zukunft und glaub mir,so kommst du auch nicht weit damit.Reden hast du wohl nie gelernt nur schießen.
Ich hoffe mal das deine Ex Frau dir den Wind aus den Segel genommen hat.

Beitrag von krypa 04.03.11 - 15:36 Uhr

Hallo nadineriemer,

welcher meiner Tipps verhindert ein ''vernünftiges Miteinander''?

Man kann ja auch immer ''reden''- freilich mit Vorsicht.


Was interessiert Dich meine ''Ex Frau'' in dem Zusammenhang hier? - Meine Kinder leben bei mir, und ich habe ein gutes Verhältnis zu meiner ''Ex Frau''.

MfG krypa

Beitrag von lena1309 04.03.11 - 15:35 Uhr

Hallo,

ich möchte mich wirklich bedanken, denn ich habe gerade so ausgiebig gelacht, das es einem den Tag retten kann. #rofl

Ganz besonders hat mir das hier gefallen: Wer Frieden will, muss sich auf Krieg vorbereiten. Trennungen mit Kindern gehören zu den allerschlimmsten Kämpfen des Lebens für Väter mit weitreichenden Folgen für alle Lebensbereiche. Angeraten ist auch die Schaffung einer geheimen finanziellen Notreserve. Ein Trennungsvater muss in kürzester Zeit sachliche, rechtliche und finanzielle Nachteile ausgleichen. Sollte sich im Nachhinein eine einvernehmliche Trennung und kein Streit über die Kinder herausstellen, hat die Vorsichtsmaßnahme keinen Schaden angerichtet. *

Der letzte Satz ist da für mich die Sahnespitze. #ole
Und wenn man wirklich alle diese Maßnahmen so in die Realität umsetzt, würde ich sagen, kann man sich auch gleich nackt und mit Honig beschmiert neben einen Hügel mit roten Ameisen legen, denn das wird nicht so weh tun wie das Resultat dieser Ratschläge.#zitter
Aber das muss Mann dann selbst wissen.

LG
M.

Beitrag von nadineriemer 04.03.11 - 15:51 Uhr

#pro

Beitrag von krypa 04.03.11 - 15:56 Uhr

Hallo lena1309,

'sicher weißt Du (besser), was Trennungsvätern so alles widerfahren kann'.


Wenn eine Frau aus 'heiterem Himmel' mit so einer Aussage ihre Trennungsabsicht kundtut, ist m.E. allerhöchste Vorsicht geboten!

Der Satz ''Wer Frieden will, muss sich auf Krieg vorbereiten. '' stammt von Carl von Clausewitz.

Wenn Du Dich mit seinen Schriften vertraut gemacht hast, können wir weiterdiskutieren.


Mfg krypa

Beitrag von lena1309 04.03.11 - 16:14 Uhr

Hallo,

ist dir bei deinen Überlegungen mal in den Sinn gekommen, dass die Frau vorher deutliche Signale und Ansagen gemacht hat, der Mann sie aber nicht wahrgenommen oder ignoriert hat?
"Aus heiterem Himmel" werden nur sehr selten Beziehungen beendet. Wenn man in der Reflexion dann die letze Zeit betrachtet wird, fallen plötzlich viele Momente auf, in denen das Ende absehbar aber noch abwendbar war.

Das liegt leider sehr oft an der unterschiedlichen Deutung durch Mann und Frau und an der unterschiedlichen Ebene, auf der kommuniziert wird.
Da trifft der Vergleich mit Mars und Venus gerne mal zu, ohne es jetzt auf die ganz platten Klischees reduzieren zu wollen.

Und es ging mir nicht nur um den Beginn des Zitats. Natürlich kann eine Trennung auf Krieg hinauslaufen, meine Welt ist nicht rosarot.
Aber ich finde es sehr erheiternd, davon auszugehen, dass die Gesamtheit der Maßnahmen keinen Schaden anrichtet. Das hat eine fast schon kindliche Naivität.
Und zwar nicht nur bei der Frau sondern auch bei dem Mann, denn diese Maßnahmen gehen nur vom absoluten Worst Case aus. Wie soll der Mann danach wieder vertrauensvoll in eine neue Beziehung gehen, wenn er sich direkt immer überlegen muss, wie er jegliches gemeinsames Leben absichern kann, damit ihm bei einer erneuten Trennung bloß kein finanzieller Schaden entsteht? Zieht das nicht automatisch schon eine seelische Verletzung nach sich, auch wenn die Beziehung bis ans Lebensende halten sollte, meine damit beispielsweise das durchgängige Misstrauen der Partnerin gegenüber, zu welcher Bestie sie sich entwickelt, wenn nicht mehr nur Sonnenschein ist.

Aber da handelst du dann wohl lieber nach dem Leitsatz "In der Liebe und im Krieg ist jedes Mittel erlaubt".

LG
M.

Beitrag von krypa 04.03.11 - 17:16 Uhr

Hallo lena1309,

''aus heiterem Himmel'' bedeutet hier doch für ihn überraschend und vor allem in der Form final.
Da ist es doch egal, welche Andeutungen und Durch-Die-Blume - Aussagen von ihr vorher gewesen sind oder gewesen sein sollen. Wer will das hier definieren?

Er postet doch hier, also ist auch seine Perspektive maßgebend.

Welche Maßnahme soll denn ''Schaden anrichten''?


Trennungen sind im Leben immer tiefe Einschnitte und prinzipiell ''worst case''.
Natürlich ent- unt beststehen Beziehungen nicht in einer Worst-Case - Annahme.
Trennungen aber, vor allem widerfahrene, sind (fast) immer ''worst case''.

Zudem sind Trennungen für Väter meist auch Trennungen von ihren Kindern- viel schlimmer als materieller Verlust.

M.E. ist jede Beziehung wieder anders und läßt sich nicht auf evtl. weitere Beziehungen übertragen. Außerdem ist eine gewisse Ruhezeit nach einer mißlungenen Beziehung bestimmt nicht von Nachteil.

Mißtrauen solltest du nicht mit Vorsicht verwechseln. Vorsicht ist legitimes Mißtrauen, und zwar gerade bei klar geäußerter Trennungsabsicht mit der Ansage, man solle ausziehen.

Mfg krypa

Beitrag von nadineriemer 04.03.11 - 17:26 Uhr

Das die Trennung der Kinder für die Väter sehr schlimm ist,kann ich gut verstehen,aber deswegen verliert ihr die kinder doch nicht und gerade deswegen,sollte man vernünftig miteinander umgehen.
Ich weiß das es leider oft über die Kinder geht,aber wenn ihr nur mit Krieg gegen über der Ex antwortet,dann leiden ganz alleine die Kinder darunter und ihr macht euch auf Dauer kaputt.So etwas kann nicht gut gehen.Ich würde immer versuchen in Ruhe mit meinem Ex reden.
Wenn der TE jetzt im Vorfeld schon so harte Geschütze auffährt,dann denke ich wird es nicht gut gehen und ich denke dann verliert er erst Recht sein Kind.

Beitrag von krypa 04.03.11 - 17:44 Uhr

Hallo nadineriemer,

welche ''harten Geschütze'' meinst du denn?

Durch Trennungen geht Vätern (meist) der Alltagsbezug zu den Kindern verloren. Umgangspapa zu sein, ist eine völlig andere Dimension von Beziehung. Das wird oft beschönigend heruntergespielt.

Andererseits wird natürlich Vätern die ''erhöhte Erwerbsobliegenheit'', nicht selten ''fiktives Einkommen'' und eingeengte Umgangsonkelschaft zugemutet.

Natürlich kann man neben den Vorsichtsmaßnahmen auch ''vernünftig miteinander reden'', das Eine schließt das Andere ja nicht aus.

MfG krypa

Beitrag von maif 04.03.11 - 22:45 Uhr

Du bist wirklich ein seeeehr kranker Mensch.

Beitrag von sarai2110 05.03.11 - 08:30 Uhr

#pro da geb ich dir recht.

Jetzt ist es jedem Bewusst,es gibt nur schlechte ,böse Frauen#rofl

Beitrag von harveypet 07.03.11 - 15:05 Uhr

nicht nur, aber dummerweise sehr Viele und die kochen ihre Kerle gnadenlos ab.

Beitrag von super_mama 07.03.11 - 14:41 Uhr

sehr wahr, der macht mir auch Angst#pro

Beitrag von drea-84 08.03.11 - 09:34 Uhr

#pro

Du sagst es .... selten so einen kranken Menschen erlebt....

Beitrag von karna.dalilah 05.03.11 - 09:47 Uhr

Du entsetzt mich.
Wäre es nicht auch wichtig dem TE anzuraten, zu schauen ob die Beziehung noch zu retten ist.
Sie haben ein noch kleines Baby und die Aussage kann auch nur ein Hilferuf sein.
Für das Kind und seine Eltern wäre es sicher besser sie würden als Familie leben können.
Beziehung heißt doch auch dafür arbeiten und nicht bei Problemen hinwerfen bzw den Weg des geringsten Widerstandes gehen.
Keiner von uns weiß ob es der Frau durch Schwangerschaft und Geburt und Mutterschaft körperlich und emotional schlecht geht und sie einfach Hilfe braucht. Manche Menschen haben es nicht gelernt ihre Wünsche und bedürfnisse mitzuteilen, einzufordern.
Menschen suchen nach Schuld für ihr Dilemma und das selten bei sich.
Der Partner ist schuld, weil er seine hellseherischen Kräfte nicht genutzt hat und somit die Not nicht erkannt und nicht behoben hat.
Aber bist du dir immer noch sicher das er sich immer noch auf den Krieg vorbereien soll, statt den Versuch zu starten die Familie zu erhalten?
Dann bliebe ihm evt die Erfahrung des " Umgangsonkels" erspart- die Chance wenn er versucht seine Familie zu halten steht 50:50.
das ist mehr, als deinem Rat zu folgen, ihre Trennungsabsicht zu akzepieren. Dann steht seine Chance Besuchspapa zu werden bei 100%.

Gruß Karna
(die froh ist so was schon zu Friedenszeiten geregelt zu haben)

Beitrag von krypa 05.03.11 - 10:28 Uhr

Hallo karna.dalilah,

natürlich kann er auch versuchen, die Beziehung zu ''retten''

Wenn sie aber gesagt hat, sie habe keinen Bock mehr und er solle ausziehen, so ist das nicht nur ein 'Hilferuf', sondern eine Kriegserklärung. Hilferufe stößt man nicht aus indem man fordert, jemand solle das Feld räumen (ausziehen) !

Er muss beides tun: sich sichern und evtl. an der Beziehung arbeiten und Rat holen.

Bei so einer apodiktischen Aussage wie, er solle ausziehen, sehe ich eher eine ungünstige Prognose für Beziehungsreparaturen!

Meine Devise: Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Es ist besser, bei einer evtl. Trennung an der Initiative teilzuhaben.


MfG krypa

Beitrag von karna.dalilah 05.03.11 - 10:55 Uhr

"ich habe keinen Bock mehr...."
kann alles und nichts heißen.
denn es ist eine nicht zu Ende geführte Aussage.
Es kann heißen: Ich habe keinen Bock mehr mich immer um alles allein zu kümmern und dir alles hinterherzutragen.
Es kann auch heißen ich habe keinen Bock auf ein Leben mit dir.
Hinter dem Satz kann alles mögliche stehen.

Natürlich im Falle einer Trennung müssen beide Partner sehen, dass sie ihre Rechte sichern.
Besser sie hätten vieles schon im Vorfeld geregelt.
Und gut würde ich im Moment finden, wenn sie jemand bei der Trennung begleitet.
Ich würde zusehen, die Sache sauber und möglichst transparent überdie Bühne gehen zu lassen. Das gibt nämlich weniger Raum für wilde Spekulation und Unterstellungen.
Eigenes Konto ist ja logisch. Anschließend würde ich dem ExPartner mitteilen dass meine Gelder nicht mehr auf das gemeinsame Konto gehen werden und fragen wohin der Unterhalt überwiesen werden soll.
Gehen diese Anfragen vom Unterhaltsverpflichteten aus, wird dies eher positiv gewertet.

Naja hoffen wir das die Sache gut für alle Beteiligten ausgeht
Karna

Beitrag von marion2 05.03.11 - 14:58 Uhr

"Wenn sie aber gesagt hat, sie habe keinen Bock mehr und er solle ausziehen, so ist das nicht nur ein 'Hilferuf', sondern eine Kriegserklärung. Hilferufe stößt man nicht aus indem man fordert, jemand solle das Feld räumen (ausziehen) !"

Kein Wunder, dass du Probleme hast. Du verstehst ja gaaar nichts.

Das kann auch einfach nur der Versuch sein, gewünschtes Verhalten zu provozieren.

Beitrag von krypa 05.03.11 - 15:20 Uhr

Hallo marion2,

ich verstehe nur das, was jemand sagt. Ich bin auch der Meinung, dass man/frau die Zuge hüten solle und das sagen solle, was man/frau auch wirklich meint.

M.E. neigen Frauen gerade dazu, zu erwarten, dass man ihre Worte in irgendeiner fantsievollen Art 'interpretieren' solle.

Ich bin der Auffassung, wirkliche Kommunikation ist nur möglich wenn man/frau das sagt, was man/frau wirklich will und auf dem Herzen hat und nicht mit irgendwelchen Drohungen/Beleidigungen verkleidet.

MfG krypa

Beitrag von harveypet 05.03.11 - 15:37 Uhr

gut gesagt!