totale panik vorm kaiserschnitt, alle reden nur schlecht drüber-hilfe!

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von -wichtel- 04.03.11 - 13:23 Uhr

hallo

ich habe schon 3 normale, spontane geburten ohne schmerzmittel, pda ect.hinter mir...nun bin ich zum 4mal schwanger habe in ca.3wochen termin und werde wohl nen kaiserschnitt bekommen, da ich extreme symphysenprobleme habe und wirklich bei jedem husten denke mir springt das becken :-( ich kann nicht mehr schlafen, keine treppen mehr steigen, mich nicht mehr bücken und am schlimmsten meinen kleinen sohn nicht mehr auf den wickeltisch heben oder aus dem bett und mein mann ist berufstätig!!!das sind echt tierische schmerzen!
ich habe jetzt mit meinem gyn drüber gesprochen und er ist der meinung ich sollte mich für einen ks entscheiden da meine lebesqualität total eingeschrängt ist und das ja im gegenteil nicht besser wird!
jetzt steh ich hier und muß alleine damit klarkommen was ich nun möchte, aber ich halt diese schmerzen nicht mehr aus, könnte heulen!mein mann unterstützt mich aber er sagt ich muß das selber entscheiden, aber ohne seine hilfe kann ich nicht ins bett bzw.mich drehen oder die beine hochstellen da geht echt nichts mehr, wie soll das dann im kreissaal aussehen!?zudem kann es unter der geburt noch schlimmer werden bzw. dannach kann ich auch noch lange probleme haben!ich denke ich habe mich mit nem ks abgefunden, aber ich habe so eine angst davor!!!und hier reden alle so schlecht drüber und was da alles passieren kann ect.ich habe einfach angst auch vor der pda, allem was schiefgehen kann und den schmerzen dannach!wie soll ich den mein kind wickeln?oder ich möchte stillen wie soll das gehen?wann darf ich wieder aufstehen und wie lange muß ich da im kh bleiben?
tut mir leid für das gejammer aber ich habe sonst keinen zum vollquatschen, die sind alle gegen den ks, aber ich habe ja keine wahl...

danke

Beitrag von haseundmaus 04.03.11 - 13:29 Uhr

Hallo!

Also ich habe mit dem KS nur gute Erfahrungen gemacht. Ich bin gleich wieder aufgestanden nachdem die Betäubung weg war und konnte mich von Anfang an selber um mein Kind kümmern. Auf meinem Zimmer war ein junges Mädchen das spontan entbunden hat, ihr hab ich immer ihr Kind zu ihr ins Bett gereicht und mich mit gekümmert, weil sie es nicht konnte nach der schweren Geburt. Also mir ging es sehr gut und die Schmerzen danach waren absolut in Ordnung, es war nicht schlimm. Sicher hat manch eine andere Erfahrungen, aber ich konnte an allem nichts schlimmes finden.

Lass es auf dich zukommen. So wie du deine Lage beschreibst, kann nichts schlimmer sein als die Schmerzen die du jetzt hats. Wirst sehen, es wird alles gut. Eine Bekannte hatte kürzlich auch einen KS aufgrund Symphysenlockerung und für sie war es nur eine Erleichterung und sie hat keine Probleme mehr nach der Geburt gehabt.

Alles Liebe!

Manja mit Lisa Marie *18.09.2009 #sonne

Beitrag von haruka80 04.03.11 - 13:32 Uhr

Hallo,

der Arzt im KH hat damals auch zu mir gesagt, dass es aufgrund meiner psychischen Lage und meiner absolut eingeschränkten Lebensqualität (ich hatte starke SS-Depressionen,Schmerzen, saß nur heulend und mit Wehen zu Hause ab der 26.SSW) gut wäre, das Kind zu holen. Ich hatte in der 38.SSW dann die Wahl zwischen Einleitung (aber BAby sehr groß, Kopf nicht messbar, könnte auch n KS werden hieß es) und KS. Da es mir so schlecht ging, habe ich mir eine natürliche Geburt mit Einleitung nicht zugetraut und mich für den KS entschieden (der dann auch noch spontan 3 Tage später gemacht wurde, weils mir plötzlich noch mieser ging-Schmerzen)

Ich hab auch von allen Seiten gehört, wie schrecklich ein KS sein soll, aber ich dachte nur: so scheiße wies mir geht, will ich nur, dass es SCHNELL aufhört.
Klar ists nicht schön, allein schon der GEdanke, dass n Kind erstmal nen Schlauch in den Hals bekommt um das Fruchtwasser abgesaugt zu bekommen. Auch sonst was passieren kann.

Ich bin froh über den KS-auch wenn mein Sohn damit ganz schön zu kämpfen hatte (Anpassungsprobleme). Ich habe danach lange überlegt, ob das alles so richtig war, wenn ich aber meine Tagebücher lese, wie es mir ging, war es richtig. Und nein, ein KS ist kein Spaziergang, aber ICH glaube, ne natürliche Geburt ist sehr viel schmerzhafter und unangenehmer. Aber ich kann mich irren, ich habe nur das KS-Erlebnis.
Ich war übrigens schnell fit, nach 6 Std aufgestanden, nach 3,5 Tagen entlassen worden. Ich hab während des KS mir nur gesagt: nur 3 Minuten, nur 3 Minuten, nur 3 Minuten.
Meine Hebi hatte vorher im GVK erzählt, dass en KS nur 3 Min dauert, also auf-Kind da. Danach das dauert länger.

Ich wünsch dir alles Gute, dass es dir ganz, ganz bald besser geht!!!!

L.G.

Beitrag von bambolina1984 04.03.11 - 13:32 Uhr

Erstmal TIEFFFFFFFFFFFFFFFF durchatmen.

Ich bin im mom. mit meinem 2 kind schwanger, die erste Geburt war ein KS!

Als erstes hab ich mal überhaupt gar nicht an Geschichten geglaubt, ist bei jemden sowieso anders!

Du brauchst wirklich absolut keine Angst haben!

Du wirst betäubt, ich kann nur sagen, dass ich davon überhaupt nichts gespürt habe.
Wenn die Betäubung wirkt dann merkst du das ja sofort... und bevor die Ärzte anfangen prüfen sie es auch nochmal :-)

Nach der OP kannst du ganz normal stillen, dein Kind wird angelegt!!!
Dein Babyle is ja noch nicht so aktiv das es dir von der Brust spingt also musst du dich auch nicht sonderlich bewegen können ;-)

Was das aufstehen betrifft, bei mir gings erst so richtig nach 1/2 Tagen aber war auch bisschen was andres bei mir!
Eine Freundin von mir konnte am gleichen Tag noch aufstehen.

Falls du wirklich probleme haben solltest mit laufen oder sonstigem, dann kannst du ja klingeln und die Schwestern um HIlfe bitten!
Oder du hast so eine nette Bettnachbarin wie ich, die dir so gar in der Nacht hilft :-)

Lass es auf dich zukommen... man kann jetzt einfach nicht sagen wie fit du sein wirst!!!

Es wird schon alles gut gehn!

Ich hab es hinter mir und Angst vor einem weiteren KS hab ich nicht!!

LG und alles Gute Sabrina

Beitrag von ladymacbeth82 04.03.11 - 13:33 Uhr

oh man, lass dich mal #liebdrueck

ich hatte bei meiner großen auch nen kaiserschnitt (allerdings nen notkaiserschnitt und mit vollnarkose, da pda nicht gewirkt hat)

abends um 19 uhr wurde meine tochter geboren und am nächsten morgen bin ich schon wieder aufgestanden, jeder reagiert anders, aber ich hab das ziemlich gut verpackt, musste 10 tage im krankenhaus bleiben (heute schicken sie einen schon teilweise nach 3 tagen heim, ist ja auch schon neun jahre her)

ich hatte schmerzen, klar, das laufen war anstrengend, das aufstehen schwierig, aber ich habe alles hinbekommen! du hast schon drei kinder, da schaffste doch nen kaiserschnitt mit links :-D

ich hoffe zwar auf eine spontane geburt, aber angst hätte ich heute nicht mehr vor einem kaiserschnitt, wenn es dir die schmerzen nimmt, mach es so schnell du darfst!

gaaaaaanz viel #klee
ladymacbeth

Beitrag von muckel1204 04.03.11 - 13:36 Uhr

Ruhig bleiben und sich nicht so beeinflussen lassen. Ich habe aus dem gleichen Grund meinen zweiten Sohn per KS entbunden. Wir, mein Mann, die Hebamme, meine Gyn und der Chefarzt haben das gemeinsam entschieden, nachdem es mehrere Untersuchungen gab. Es waren schlimme Schmerzen im Vorfeld, das kann sich keiner vorstellen, nicht mal einfaches sitzen war drinn.
Ja ich hatte einen KS und nach der Op kam der Chef und sagte, das es die richtige Entscheidung gewesen wäre.
Sieh es doch mal so, du weißt wann das Kind kommt, die Schwangerschaft wird früher beendet und du bis zumindest die Symphysenschmerzen erst mal los, bzw. werden sie besser.
Klar ein KS ist im nachhinein schmerzhaft, man muss sich zusammen reißen und mindestens eine Woche die Zähne zusammen beißen. Ich habe mich an Tag 3 nach KS selbst entlassen, musste zwar im Halbsitzen auf der Couch pennen, weil ich nicht hoch kam, aber die Schmerzmedikation konnte ich ab Tag 4 weg lassen.
Mein Mann war hier und half mir wo es nur ging und als der Kleine sich dann eingewöhnt hatte, hat mein Mann seine Elternzeit war genommen und sich um ihn gekümmert, während ich mit meinem Großen die verlorene Zeit durch die Schwangerschaft versucht habe aufzuarbeiten.
Die Symphyse ist und war immer Thema, auch nach der Entbindung. Man darf auch danach nicht schwer heben, muss die Belastungen so gering wie möglich halten. Ich merke sie immer noch und das 2 Jahre und 8 Monate nach der Entbindung. Klar es wurde über die Jahre viel besser, vorher war rennen ganz schlimm, oder Sex. Ja so banale Dinge wie die Beine spreizen war im Nachinein echt schmerzhaft.
Jetzt merke ich sie, bevor ich meine Tage bekomme oder wenn ich mich sehr angestrengt habe, da das aber nicht jeden Tag vorkommt, ist eigentlich alles wieder gut.
Du musst dich nicht rechtfertigen, niemand der nicht so eine schlimme Lockerung hatte kann beurteilen wie sehr man sich das Ende der Schwangerschaft und die Schmerzfreiheit zurück wünscht.
Ich hab mich aufs Auto fahren gefreut, selbst das ging nicht mehr, trotz Automatik..........

Ich wünsch dir alles Gute, es wird, alle mal besser als danach 3 Monate liegen, weils die Symphyse gesprengt hat.

Beitrag von hanni2711 04.03.11 - 13:40 Uhr

HI,

ich hatte in der letzten Schwangerschaft einen KS. Ich wollte nicht, hab nicht damit gerechnet und fand den Gedanken auch furchtbar. Ich wollte das nicht, weil ich Angst hatte, ich könnte mein Kind nicht versorgen und und und....

Es war nicht schlimm.... Klar, es gibt angenehmere Dinge, aber es ist auch nicht so schlimm.

Konnte gleich am nächsten Tag aufstehen und als dann die Schläuche alle weg waren am zweiten Tag (ich hatte keine Wehen und auch nachdem sie meine Maus rausgezogen hatten, wollte sich meine Gebärmutter nicht zusammenziehen - hab dadurch viel Blut verloren. Normalerweise hat man keine Schläuche) bin ich Duschen gegangen und es war alles OK. Ich konnte mich um meine Maus kümmern und brauchte nur Hilfe beim Aufstehen aus dem Liegen mit Ihr im Arm.

Nun bin ich wieder Schwanger und diesmal wird es wahrscheinlich ein geplanter KS. Ich nehms locker. Ist hat in der Situation das Beste für mich und vor allem das Kind.

Nur keine Angst. Ich hatte auch hinterher keine Probleme. Die Narbe ist kaum sichtbar. Anfangs war mein Bauch bis zum Bauchnabel taub. Das hat sich aber auch noch normalisiert. Geblieben ist ein ganz schmaler Streifen wo ich nicht vollständig das Gefühl wieder habe. Daran hab ich mich aber so sehr gewöhnt, dass ich es nur merke, wenn ich darüber nachdenke und es teste :-)

Also keine Sorge, alles nicht so schlimm!

Alles Gute

Johanna

Beitrag von -wichtel- 04.03.11 - 13:41 Uhr

vielen lieben dank für die netten antworten, nur manche leute schreiben das hier alles so dramatisch, da muß man ja angst bekommen!die angst wird mir wohl auch keiner nehmen können aber es ist auch schön mal von ein paar guten erlebnissen zu hören;-)

danke

Beitrag von zwei-erdmaennchen 04.03.11 - 14:05 Uhr

Hi,

erstmal ein #liebdrueck.

Ich kann deine Entscheidung sehr gut verstehen und ich würde wohl auch nicht anders entscheiden.

Ich hatte letztes Jahr einen KS (allerdings sekundär) und fand es überhaupt nicht schlimm. Im Gegenteil würde ich nie wieder vaginal entbinden (allerdings gab es da auch Komplikationen).

Das Problem ist meiner Meinung nach, dass viele ungewollt einen KS bekommen und da ist dann eine negative Einstellung dazu vorprogrammiert. Dadurch hört man hier so viele Horrorstories - die sich bei mir aber nicht bestätigt haben (und das trotz Narkosezwischenfall).

Wo fange ich nur an #kratz
Also das Legen der PDA ist überhaupt kein Drama solange du so entspannt wie möglich bist und genau den Anweisungen der Anästhesisten folgst. Du bekommst vor dem Legen des eigentlichen Katheters (bzw wird es ja manchmal auch nur gespritzt - also ohne Plastikschlauch) eine lokale Betäubung. Die merkst du - wie eben eine Spritze ist. Aber kein Drama. Unangenehm fand ich das Ertasten des geeigneten Segmentes weil sie da ziemlich auf der Wirbelsäule rumdrücken. Aber auch das ist gut auszuhalten und nicht wirklich schmerzhaft. Das eigentliche Stechen merkst du dann nicht - höchstens wenn sie an einem Wirbel vorbeikratzen. Aber eben auch keine Schmerzen. Je nachdem ob sie einen Katheter legen dauert es halt etwas. Aber wirklich viel, viel weniger schlimm als ich es mir in meinen Gedanken vorgestellt hatte.

Du hast Schmerzen nach dem KS. Ich denke, dass man die aber nur darum so schlimm empfindet weil es unsinnige Schmerzen sind. Wehen sind ja auch verdammt schmerzhaft aber man hat ein Ziel vor Augen. Beim KS hat man den Lohn ja schon im Arm. Vorteil ist hier aber, dass man gut etwas gegen die Schmerzen nehmen kann. Mach das auch. Du kannst Ibuprofen, Paracetamol und Buscopan in der Stillzeit nehmen. Nimm es ruhig die ersten zwei Tage regelmäßig damit erst gar keine richtigen Schmerzen aufkommen. Du schadest damit deinem Kind nicht!!! Das Wichtigste ist, so schnell wie möglich aufzustehen. Das erste Aufstehen empfand ich wirklich sehr schlimm (und ich bin nicht zimperlich). Aber mit jedem Aufstehen - ja sogar jedem Schritt - wurde es merklich besser. Wenn ich nochmal nen KS bekomme werde ich jedem einbläuen mich zum Aufstehen zu nötigen :-p. Denn dadurch wird es wirklich rasant besser.

Ich hatte meinen KS Freitags Abends, bin Samstag früh erstmals aufgestanden und ab Sonntag habe ich mein Kind alleine versorgt. Das wäre wohl schon am Samstag möglich gewesen wenn ich mich eben gezwungen hätte (was sicherlich besser gewesen wäre). Dienstag Morgen bin ich dann nach Hause und nach einer Woche habe ich alles zuhause alleine gemacht (Haushalt, Kinder). Auch das wäre vorher schon gegangen (halt langsamer) aber ich hatte hier so viele fleißige Helferlein #freu.

Ach so, erstmals angelegt habe ich die Kleine nach ein paar Stunden auf dem Zimmer. Normalerweise wird das direkt nach dem KS im Kreißsaal gemacht (aber da war ich nicht wegen dem Narkosezwischenfall - das ist aber wirklich selten und war auch kein totales Drama). Meine Tochter hat direkt gut getrunken und wir hatten keinerlei Probleme. Du hast ja schon 3 Kinder gestillt - da weißt du wie das geht und wie du es am Besten anlegst. Und das geht auch direkt nach einem KS!!! Du bekommst im OP Oxytocin gespritzt - bei mir genau in dem Moment als die Kleine aus dem Bauch kam. Das ist das Hormon, welches normalerweise bei der vaginalen Geburt ausgeschüttet wird und u.a. für den Milchfluss zuständig ist.

Noch etwas möchte ich dir für den KS mitgeben. Ich fand es sehr schön, dass ich auch beim KS mitgeschoben habe. Somit hat mir niemand das Kind aus dem Bauch geholt sondern ich habe mitgeholfen. Das fand ich sehr schön. Netter Nebeneffekt: Der Schnitt muss nicht so groß sein und das Kind wird nicht am Kopf herausgezogen sondern nur unterstützt. Die haben mir einfach ein Kommando gegeben und ich habe dann eben mit aller Kraft Richtung Bauchnabel gedrückt. Meine Tochter war wirklich ein Wonneproppen mit Riesenschädel, Mordsschultern (brachten ihr den Spitznamen "kleiner Sumoringer" auf der Wochenstation ein) und 4200g. Und trotzdem ist die Narbe recht klein und es ging vor Allem ohne Probleme.

Ich hoffe, dir etwas Mut gemacht zu haben. Wenn du dich für einen KS entscheidest ist das vollkommen legitim und die anderen sollen darüber denken was sie wollen. Denn sie sind nicht mitten in der Situation.

Wenn du noch irgendwelche Fragen hast dann kannst du dich gerne melden (hier oder über VK).

Liebe Grüße
Ina #winke

Beitrag von terryboot 04.03.11 - 14:07 Uhr

ich denke beides ist schmerzhaft, ob normale geburt oder ks, da brauchen wir uns ja nix vormachen.
bei mir wurde es leider auch ein eil-ks da die herztöne vom baby schlechter wurden und ich keine kraft mehr hatte weil ich an dem tag ne fette grippe bekam.

klar war der ks nicht angenehm aber keineswegs schlimm. beim anlegen der pda hab ich schonmal gar nichts gemerkt und dadurch auch keine wehen gespürt. der ks an sich lief auch reibungslos ab und mein sohn hatte dadurch keine schwierigkeiten. ich hab auch gestillt und die schwestern legen dir das kind an, klappt also auch. in meinem fall hat mein mann mit auf dem zimmer geschlafen (familienzimmer) und er hat mir abends etwas geholfen, so das ich nicht immer die schwester rufen mußte.
aufstehen konnte ich leider erst am 3 tag, da es wegen der grippe bei mir noch zu komplikationen kam. aber ich denke wenn man nicht gerade wie ich super krank wird kann man auch am 1 tag wieder aufstehen.
das blöde ist die narbe, die schmerzt natürlich schon ganz gut, ist ja halt ne richtige op. aber auch das geht nach spätestens 2 wochen vorbei.

es kommt sowieso bei jedem anders.
jeder verträgt die schmerzen anders.

laß dich nicht verrückt machen, in nem halben jahr lachst du drüber und spielst mit deinem baby ;-)

lg jessy mit noah (2jahre) und ben inside (28.ssw)

Beitrag von delirium 04.03.11 - 14:52 Uhr

also ich habe 2 ks. in der 2. ss hatte ich auch eine symphysenlockerung, es wurde 2 wochen vor et eingeleitet, nach zweieinhalb stunden presswehen haben sie dann festgestellt das ich nicht normal entbinden kann weil ich ein beckenmissverhältnis habe.

diesen ks habe ich bei bewusstsein miterlebt und der erste war ein not ks.

ich kann dir aus meiner erfahrung sagen das es wirklich halb so wild ist, klar hat man danach schmerzen denn es ist ja auch eine op.

leider hatte ich noch 4 monate danach schmerzen im becken und schambein, konnte anfangs noch nicht mal den kiwa schieben, ich hoffe dir bleibt das erspart.

diesmal wird es ein geplanter ks bei mir und ich habe gar keine angst davor.

erkunde dich doch mal im kh und spreche mit dem arzt und lasse dich aufklären, vielleicht nimmt es deine angst.

ich wünsche dir alles gute;-)