An die Pferdebesitzerinnnen unter Euch

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Beitrag von katerpauli 04.03.11 - 16:27 Uhr

Hallo,

wie klappt es nach der Entbindung Eurer Mäuse so mit der Versorgung/ Reiten Eurer Pferde? Ist das ein größeres Managmentproblem oder ist beides zu bewältigen? Was habt Ihr für eine Organisation? Muss das Pferd oder Kind jeweils unter dem anderen leiden oder ist beides unter einen Hut zu bekommen? Wenn ja- wie am besten?

Waren Eure Sorgen im Vorfeld unbegründet?

Viele Grüße Susanne mit Mäuschen 33. SSW, die sich einige Sorgen deswegen macht :-(#zitter

Beitrag von anarchie 04.03.11 - 17:33 Uhr

huhu!

Ich habe 4 Kinder - und seit 15 Jahren eine 19jährige hannoveraner-Stute...

Für die ersten Wochen habe ich immer jemandennin petto gehabt, der davon ausging, dass er sie versorgt, wenn ich doch kam, hab ich kurz ne sms geschickt.
Aber manchmal will man eeeeendlich los - da schläft das baby, dass bisher nicht einschlafen konnte, eeeeeeendlich ein - und man kann wählen:
Kind wecken und das heulende Elend und zum Pferd
oder
schlafen lasse und selber schlafen/was erledigen und eben daheim bleiben...

Meisstens ging es aber gut.

Aber man weiss ja auch nicht, wie es einem geht...von daher ist ein Notfallplan IMMER ne gute Sache.


lg

melanie und die 4 (8,7,3,1)

Beitrag von katerpauli 04.03.11 - 18:29 Uhr

Hallo,

also würdest Du grundsätzlich sagen: mit etwas Organisation und Willen klappt es? Hattest Du noch Unterstützung von der Familie?

LG

Beitrag von anarchie 04.03.11 - 20:16 Uhr

ja, klar, gehen tut das!
Mein Kind hat unzählige Stunden schlummernd im Tragetuch im Stall verbracht;-)

Ab dem 3.Kind erforderte es mehr Organisation...aber ich reite ja schliesslich immernoch;-)

Meune familie kann ich da knicken - aber mein Mann, wenn er denn zeit hat, zieht durchaus mit...

lg

Beitrag von hella10 04.03.11 - 19:27 Uhr

Hallo!
Kannst Du Dir nicht vielleicht eine Reitbeteilung suchen? Ich hatte früher Pferde und muss sagen, dass ich es mir zur Zeit (mein Sohn ist jetzt fünf Monate alt) nur sehr schwer vorstellen könnte. Das Versorgen ginge vielleicht noch irgendwie. Oder das könnte sogar Spaß machen, denn ich habe keinen festen Tagesablauf und wenn mein Kind mal schläft (macht er eh fast nie), dann kommt er ins Tragetuch. So könnte er dann im Tuch ja auch im Stall weiterschlafen. Aber Reiten würde ich definitiv nicht schaffen. Es sei denn, Du hast jemanden, der mit zum Stall kommt und aufpasst? Oder Kinderwagen mit in die Halle? Aber dann bist Du total abgelenkt. Willst Du stillen? Das macht Dich ja auch noch mal etwas unflexibler. Schwierig. Aber ich will Dich auch nicht zu sehr verunsichern. Vielleicht bekommst Du ja ein sehr pflegeleichtes Kind und alle im Stall reißen sich darum, aufpassen zu dürfen?
LG, Hella

Beitrag von kathrinmaus 04.03.11 - 19:56 Uhr

Hey Susanne,

bei mir klappt alles ganz easy.
Die Grundversorgung (Füttern, Misten, täglich Koppelgang) wird vom Stallbetreiber erledigt.
Dann hab ich ne Reitbeteiligung, die 3x/Woche reitet, und das die ersten Wochen komplett übernommen hat.
In den ersten 3 Monaten hatte ich die Kleine unter der Woche immer mit, hab mir das reiten halt so gelegt, dass sie in der Zeit im Kiwa geschlafen hat. Sonntags ist sie beim Papa geblieben, das erste mal mit knapp 6 Wochen. Hab es da halt mit dem Stillen passend gelegt.
Joa, und seitdem sie 3 Monate alt ist, geht sie 2x Nachmittags zu meinen Eltern, und ich geh reiten. Ohne Oma/Opa müsste ich halt am Abend gehen, wenn der Papa daheim ist.

Und ja, meine Sorgen im Vorfeld waren unbegründet!

LG Kathrin

Beitrag von katerpauli 04.03.11 - 20:12 Uhr

Hallo,

das macht mir etwas Mut.
Ich habe auch eine Reitbeteiligung, die 2x die Woche reitet und mit der ich auch schon geregelt habe, dass sie sich die ersten 3 Wochen komplett kümmert.

Meine Schwiegereltern habe ich auch in der Nähe, aber noch nicht über ein Babysitting für meine "Reitpausen" geredet.

Ich hoffe sehr alles unter einen Hut kriegen zu können. Den Aufwand für s Pferd kann ich ja einschätzen, aber das ist mit dem Kind halt ganz anders...

LG

Beitrag von kathrinmaus 04.03.11 - 20:20 Uhr

Hey,

einfach auf dich zukommen lassen.

Meine Eltern lieben ihre "Enkelkindzeit" und meine Maus ist super gerne da, zum Glück.
Ich geh nämlich ab Mai wieder Teilzeit arbeiten, da nehmen sie Miriam auch.

Genieße die Restschwangerschaft, "betüddel" dein Pferd noch so richtig ausgiebig und alles Gute für die Geburt. Hab gesehen, dass dein ET der 25.04. ist, drei Tage später feiern wir schon den 1. Geburtstag.

LG Kathrin

Beitrag von tigerlady81 04.03.11 - 20:26 Uhr

Hallo. Also ich kann dir auch nur empfehlen dir eine Reitbeteiligung zu suchen, das erleichtert wirklich viel. Grad die ersten Wochen wirst du nicht so viel Zeit haben fürs Pferd, grad wenn du (nach Bedarf) stillen willst. Hab damit manchmal fast den ganzen Tag verbracht, außderdem ist man selbst geschafft und braucht einige Ruhe. Da ist es schön, wenn man jemanden hat, der sich ums Pferd kümmert.
Habt ihr das Pferd bei euch zu Hause oder steht es in nem Reitstall, wo die Grundversorung gestellt wird?
Ich hab 2 Mädels die sich immer abgewechselt haben mit reiten, longieren und wenn sie mal nicht konnten, wurde mein Pferd mit auf Koppel gestellt. Seit sich das Stillen so einigermaßen bei mir eingestellt hat und der Kleine länger durchhält zwischen den Mahlzeiten, fahr ich zweimal die Woche mit ihm hin (Fahrzeit je Strecke ca 25min). Meist schläft er im Auto ein. Dann lass ich ihn im Maxi Cosi (rausnehmen geht nicht da ist er sofort wach), pack ihn auf den Kinderwagen und nehm ihn mit. Reiten tu ich allerdings nicht, da er doch öfters mal zwischendurch aufwacht. Ich longier dann halt nur, oder lass Nemo in der Halle laufen oder stell ihn auf Koppel. Misten müssen wir bei uns im Stall selbst (wird morgens nur eingestreut). Das mach ich dann noch, versuche aber mich meist zu beeilen, denn wenn mein Kleiner aufwacht, dann weint er meist und läßt sich manchmal schlecht beruhigen. Ja und wenn der Hunger zu groß ist, dann still ich ihn halt im Auto. Geht alles. Auf der Heimfahrt schläft er dann auch wieder. Ja und am Wochenende fahr ich ohne Kind. Da bleibt er beim Papa. Anfangs hatte ich da leider auch nicht so viel Zeit, da die Stillabstände bei uns nicht ganz so lang waren. Hab halt gestillt und bin dann gleich los, hab für den "Notfall" immer ne kleine Flasche Fencheltee gemacht, damit der Papa die Zeit überbrücken konnte, wenn der Kleine doch mal eher Hunger hatte. Oft ist mein Mann aber in der Zeit ne große Runde mit dem Hund und Kind im Kinderwagen gegangen, da hat er meist geschlafen. Seitdem der Kleine mittags jetzt Brei bekommt, hab ich wieder etwas mehr Zeit und kann auch mal nen schönen Ausritt machen. Da kann Papa ja das Füttern übernehmen. 2 bis 3 mal die Woche geht aber meine Reitbeteiligung trotzdem reiten und ich bin echt froh, dass ich sie habe. Leider ist es nicht so einfach jemand nettes, zuverlässiges zu finden. Ich hatte echt Glück.
So bekommt man alles recht gut unter einen Hut
Ich hoffe ich konnte dir bei deiner Frage etwas weiter helfen.
Lg Ariane

Beitrag von katerpauli 04.03.11 - 20:37 Uhr

Ja, vielen Dank für Deine lange und ausführliche Antwort.
Eine Reitbeteiligung habe ich auch. Das macht eine Freundin von mir. Sie geht 2x die Woche zum Reiten und mit ihr habe ich auch schon besprochen, dass sie die ersten 3 Wochen voll übernimmt, so dass ich mich gar nicht kümmern muss.

Ich hoffe sehr, dass alle Sorgen umsonst sind und ich allem gerecht werde!

Beitrag von cherymuffin80 04.03.11 - 20:40 Uhr

Hallo,

ich habe 5 eigene Pferde und noch einige Pensionspferde am Hof stehen.

Also meine Kleine musste mit zu den Pferden (wohne nicht auf dem Hof) und das ging recht gut, sie schlief ja viel und wenn sie hunger hatte hab ich schon mein ruiges Eckchen gefunden.
Da ich selbstständig bin musste ich auch recht bald wieder Reitunterricht geben, da stand sie am Platzrand im Wagen.
Meine Berittpferde die ich in der Region noch hatte habe ich aber erstmal abgegeben.

Mein Kind ist da so mit reingewachsen, es gab eigentlich nie Probleme, jetzt wo sie läuft wird es da schon schwehrer da man sie nicht mehr unter Kontrolle hat und ihr doch viel nachrennen muss.

Bewegt wurden meine Pferde aber trotzdem hauptsächlich durch ihre RB die jeder hat. Und dann laufen sie ja noch teilweise im Unterricht.

Selbst konnt ich auch 3 Mon. gar nicht reiten weil ich nen KS hatte und ne starke Symphyselockerung die mir auch fast 1 Jahr später noch sorgen machte, aber reiten im Schongang ging nach 3 Mon.

Ab dem Sommer kommen auch alle Berittpferde wieder dazu, da ist mein Kind dann aber auch in der Kita.

Also mach dir keinen Kopf, das klappt schon und dein Kind wird wunderbar in der Natur aufwachsen, meine Tochter ist mit 21 Mon. bereits Pferdebesessen und liebt "ihr" Shetty auch abgöttisch, bürstet den und hat einen sehr lockeren Umgang mit ihm ebend weil sie tagtäglich viele Stunden im Stall war, bzw. ist.

LG

Beitrag von katerpauli 04.03.11 - 21:16 Uhr

Hallo,

so wünsche ich mir auch das Aufwachsen für meine Tochter- in der Natur, mit den Tieren,... weil es nichts schöneres gibt.

Wie gesagt- auf das alles klappt!!

LG

Beitrag von supermutti8 04.03.11 - 21:23 Uhr

Ich kann mich dem meisten nur anschließen :-)

Wir haben unsere 4 Pferde direkt am Haus, daher ist die Organisation relativ gut machbar. Bisher habe ich es mit Baby im Haushalt so gemacht,das ich früh die Pferde gefüttert habe, wenn der Zwerg noch schlief (habe aber abends alles vorbereitet so das es früh recht flott ging) oder er kam ins Tragetuch und kam mit raus. Zum Misten usw. (meist am Vormittag) kam er in den Kiwa und schlief meist draußen in meinem Blickfeld ...und wenn ich Nachmittags Reitunterricht gegeben habe (zur Zeit tu ich mir das grad nicht an), stand er schlafend im Wagen oder pennte bei mir im Tragetuch. Tolle Erfindung für solche Zwecke :-)

Als wir noch vor Jahren (mittlerweile sind die ersten Kids groß) unser Pferd (damals wars noch 1) im Pensionsstall stehen hatten, habe ich meine Babys meist mitgenommen und sie schliefen im Kiwa ....war meist kein Problem ..als sie laufen konnten habe ich mir ein Laufgitter zugelegt (mit rollen und klappbar) und habe -wenn ich was tun musste wo es zu gefährlich war das Kind mal nur ne sec. unbeobachtet zu lassen)- dann für ne Spielgelegenheit gesorgt im stall.....

Naja, zum Reiten kam ich wenig bzw.selten -das klappte dann nur,wenn Papa daheim war und die Versorgung übernahm .....hatte aber meist ne RB, die ab und an mal ritt oder ich habe mit den Pferden viel Bodenarbeit, Longenarbeit und Zirkuslektionen gemacht ....jetzt reiten meine Töchter die Pferde meist ....

Unsere Kinder sind alle samt Naturmenschen, immer draußen -egal bei welchem Wetter- , sie kennen es ja nicht anders :-) und sind so selten mal krank ..also zum KiA gehen die nur zu U-Unters. + Impfungen ...hat also auch Vorteile ...

Und wenns noch ein zuverlässiges Kinderpony im Stall gibt, ist sogar ziemlich zeitig Beschäftigung für die Kleinen da ...unsere Jüngsten ( 3 Jahre und 21Monate) lieben es das Pony zu putzen, mit ihm zu spazieren (meist auf einer nachbarkoppel oder auf dem reitplatz) und auch schon reiten ist beliebt :-)

Gibt aber leider auch Babys,die Mama ungern teilen :-(, meine Freundin hat ein solches .....die sieht ihr Pferd zur zeit nur noch auf nem Foto :-(

Lg Annett