Seltsamer Mann auf Spielplätzen...

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von ma-lu 05.03.11 - 13:52 Uhr

Hallo,

ich war gestern mit meinen Kindern im Viertel unterwegs. Erst waren wir auf einem Spielplatz. Am Eingang stand ein Mann, der irgendwie "merkwürdig" wirkte: er hatte eine viel zu enge und zu kurze grüne Arbeitshose an, zwei prallgefüllte Plastiktüten in der Hand und eine Damen-Felljacke über dem Arm hängen. Er wirkte ungepflegt und auf den ersten Blick irgendwie verloren.
Naja, wir waren jedenfalls kaum auf dem Spielplatz (außer uns war noch niemand da), fing er an, sich uns immer wieder zu nähern, mal lief er in die Richtung, in der mein Sohn spielte, dann wieder in die Richtung meiner Tochter. Alles aber immer mit gebührendem Abstand. Mir war das trotzdem irgendwie unheimlich, und so überredete ich meine Kinder, zum nächsten Spielplatz zu laufen. Der Typ guckte uns nach.
Keine fünf Minuten waren wir auf dem anderen Spielplatz, sah ich ihn dort am Eingang stehen. Er lief immer wieder um den Spielplatz herum, guckte her, guckte wieder weg, kam näher, lief wieder weg.
Also sind wir auf den dritten Spielplatz in der Nähe gegangen. Kurze Zeit später war der Typ schon wieder da und lief auf dem Spielplatz auf und ab. Da wir ohnehin nach Hause mussten, gingen wir. Das war nachmittags um halb fünf.
Heute morgen ruft mich eine Freundin an, die mir erzählte, dass sie gestern abend um 19.00 Uhr mit ihrer Tochter noch kurz auf einem Spielplatz war und ihr dort ein merkwürdiger Mann mit grüner Latzhose aufgefallen sei, der immer wieder um den Spielplatz herumtigerte. Sie sei irritiert gewesen und dann nach Hause gegangen.

Was würdet Ihr denn in solch einer Situation machen? Ich bin jetzt ständig am Überlegen, ob man da die Polizei informieren sollte, einfach, damit die den Menschen mal kontrolliert... vorausgesetzt, der ist heute überhaupt noch da. Hättet Ihr etwas unternommen?

LG
Ma-Lu

Beitrag von mamasweet 05.03.11 - 13:57 Uhr

ich glaube auch ich würde der Polizei bescheid geben einfach das sie mal schaun wer der mann ist !
Du sagst einfach er hat Dir Angst gemacht - und vorrallem nicht auszudenken wenn ein kind allein dort ist !
Kannst ja mal bescheid geben was die Polizei gesagt hat !

Liebe grüsse Mamasweet

Beitrag von heaven1305 05.03.11 - 13:58 Uhr

Wenn mir einer auf 3 verschiedene Spielplätze gefolgt wäre, wäre ich sicherlich mal zur Polizei gefahren damit die sich die Sache mal angucken.. man muss nicht hinter jedem was böses vermuten a er ich denke mir wäre das auch unheimlich gewesen.

LG Heaven

Beitrag von michi0512 05.03.11 - 14:28 Uhr

Spätestens auf dem 3. Spielplatz hät ich ihn zur Rede gestellt und die Polizei gerufen.

Du sagst Du hattest Angst... verständlich. Aber warum unternimmt man dann nichts um ggf. ANDERE Kinder zu schützen?

Dieses "Nach mir die Sintflut" nervt mich echt am meisten.

Wäre einem Anderen Kind was passiert hättest Du Dich dann zu Wort gemeldet... Super.

Beitrag von ma-lu 05.03.11 - 14:31 Uhr

Nix nach mir die Sintflut. Ich habe die Mütter, die auf dem Spielplatz waren, informiert. Ich wusste nur nicht, ob ich gleich zur Polizei gehen soll. Übrigens habe ich da jetzt angerufen, die meinten, sie hätten eh nichts gemacht, außer sich den Ausweis zeigen lassen und danach wären sie wieder gefahren. Schließlich hat der Mann ja nix getan.

LG
Ma-Lu

Beitrag von michi0512 05.03.11 - 14:40 Uhr

Tja, weißt Du denn jetzt wie der Mann heißt? Weiß es die Polizei?

Es wäre sicher einfacher nach einem Herrn Hubert Hubertus zu suchen als dass man ein Phantombild malt was sich eh keiner anschaut.

Die Polizei hätte naach Ermessen auch einen Platzverweis aussprechen können.

Dass da noch andere Mütter waren und Du sie informiert hast habe ich nirgends rausgelesen...




Genauso könnte es sein dass es ein psychisch verwirrter Mann war der ggf. dringend Hilfe gebraucht hätte.




Ich verstehe einfach nicht (und das geht jetzt nicht gegen Dich persönlich) warum so viele Erwachsene in einem Forum fragen. Sei es Deine Geschichte, das Kind mit MOE am Wochenende, etc....


Lieber einmal zu viel gehandelt als zu wenig. Und gerade in Deinem Fall reicht manchmal ein energisches Auftreten um die Person zumindest vorerst abzuschrecken (FALLS er was BÖSES vorhatte)

LG

Beitrag von ma-lu 05.03.11 - 14:55 Uhr

Ja, Du hast Recht.

Dem ist nichts hinzuzufügen. Nächstes Mal werde ich anders handeln. Und ich ärgere mich auch schon die ganze Zeit, dass ich's nicht getan habe. Deshalb auch der Thread.

LG
Ma-Lu

Beitrag von lisasimpson 05.03.11 - 16:33 Uhr

also allerspätestens auf dem 2. spielplatz hätte ich gefragt, ob ich ihm helfen könne- dann hätte sich sicher ein gespräch ergeben und du wärst schlauer gewesen.
vielleicht hat er (s)eine frau (der eine jacke fehlt) gesucht?
vielleicht sonst irgendwas oder irgendwen- vielleicht war er geistig verwirrt oder keine ahnung.

Ich würde aber sicher nicht 3 mal vor irgend nem typen flüchten.
entweder er macht mir angst, dann verständige ich die Polizei oder ich finds merkwürdig, dann würde ich ihn ansprechen

lisasimpson

Beitrag von thea21 05.03.11 - 16:35 Uhr

Ehrlich gesagt ist es immer schwer zu sagen was man tun würde, wenn....

Ich weiß aber ziemlich sicher, das ich, wenn es mir zu dicke geworden wäre 2 Möglichkeiten gehabt hätte.

Möglichkeit 1: Sehr auffällig so tun als würde ich die Polizei rufen, oder egal mit wem telefonieren, auch laut.

Sähe er nicht bedrohlich aus und ich nicht Mutterseelenallein und mir wäre es zu unheimlich hätte ich vermutlich auch rüber gerufen was denn wäre/ ob es ein Problem gibt.

Aber das ist schwer einzuschätzen.

Beitrag von alpenbaby711 05.03.11 - 19:52 Uhr

Ich würde ihn wahrscheinlich erstmal ansprechen was diese Verfolgungsjagd soll. Wobei wenn ich mit Kind, bei dir waren es gleich 3, unterwegs bin vielleicht auch nicht. Dann hole die Polizei weil ganz koscher ist das nicht gewesen.
Ela

Beitrag von marathoni 05.03.11 - 20:17 Uhr

Sag mal.....!!
Ich hätte ihn spätestens auf dem 3. Spielplatz angesprochen, ob er jemanden sucht, ob ich ihm helfen kann, oder warum er hier auf den Spielplätzen ( nr. 3 ) rumläuft. Und vorher hätte ich auf jeden Fall per Hand die Polizei angerufen. Sie wären gekommen und hätten ihn erkennungsdienstlich abgecheckt.
Warum machst du da nichts, wenn es dir doch komisch vorkommt ?????:-[#schock#kratz

Beitrag von sohnemann_max 05.03.11 - 20:55 Uhr

Hi,

dafür gibt es die 110.

Da habe ich auch 0 Hemmungen anzurufen. Ich lasse mich nicht beobachten und schon gleich gar nicht verfolgen.

Vor 2 Wochen war auf unserem Grundstück (nicht eingezäunt, weil wir den vorderen Teil als Parkplatz nutzen aber mit deutlichen Hinweisen, dass das Privat ist) abends ein Auto gestanden. 2 Typen sassen drin. Waren nach 30 Minuten immer noch da - mit halb zurückgedrehten Sitzen. Mir egal, ich habe die 110 gewählt, Fall geschildert und kurz danach kam auch die Streife. War harmlos, haben nur auf Kumpels gewartet. Mir vollkommen wurst - bei uns in der Gegend wird eh häufig eingebrochen, ich war alleine zu Hause. Wie das halt so ist mit Einfamilienhäusern.

Ansprechen würde ich ihn nur dann, wenn ich nicht alleine mit meinen Kindern bin. Bin zwar nicht auf den Mund gefallen - aber was weiss ich, was der Typ da alles bei sich hat. Und so fitt in Judo wie vor 15 Jahren bin ich leider nicht mehr.

Ausserdem hätte ich mein Hundeabwehrspray schon im Anschlag in der Tasche gehabt.

110 anrufen und um Hilfe bitten!

LG
Caro mit Max 6,5 Jahre und Lara 22 Monate

Beitrag von korken 06.03.11 - 07:29 Uhr

Ich wäre direkt zu ihm gegangen und hätte ihn gefragt was das soll. Und hätte ihm natürlich mit der Polizei gedroht. Wenn man in solchen Situationen nicht reagiert muss man damit rechnen, dass so ein Typ einem nachläuft und zum Schluss noch weiß wo man wohnt und sich im schlimmsten Fall zutritt zu der Wohnung verschafft.Oder er lauert vor der Wohnung den Kindern auf. In der heutigen Zeit muss man einfach mit allem rechnen.