"outen" oder doch nicht?!

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Forum: Unterstützter Kiwu

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Beitrag von 2tesich 05.03.11 - 16:05 Uhr

hallo ihr lieben!
haben do. nochmals termin beim uro., schauen, ob sich durch medis oat III etwas gebessert hat und es zur iui reicht.... oder eben icsi. 14.03. haben wir dann termin in kiwu (waren bereits einmal in kiwu, dort war der doc aber nur gyn. u in der neuen kiwu ist er androloge + gyn., wohl besser für uns, da es am sg liegt).
jedenfalls überleg ich die ganze zeit ob ich verschiedenen leuten erzählen soll, was bei uns los ist: meiner mum, eigentlich reden wir über fast alles u sie ist krankenschwester u könnte mir bei den spritzen helfen...; meiner besten freundin, sie weiss von unserem fokiwu, aber nicht von der oat III diagnose u hat mich letztens ziemlich angeschissen, als ich zeit für mich brauchte, sie meinte als beste freundin hätte sie eine erklärung verdient, ich muss das ganze aber echt erst mal selbst auf die reihe bekommen; und als letztes meinem arbeitgeber, da ich ja evtl. einige fehlzeiten haben werde, je nachdem wie viele behandlungen wir brauchen...
was meint ihr, wie handhabt ihr das thema, wer weiss bei euch bescheid u wie wurde darauf reagiert?
fragen über fragen... das warten macht mich verrückt, will einfach das es endlich los geht!!!
lg und viel #klee uns allen!

Beitrag von sanni2105 05.03.11 - 16:19 Uhr

hallöchen,
bei usn weiß es meine familie undauf arbeit (altenheim) meine PDL und seit dem mein chef mich letzte woche zu einem gespräch zu sich geholt hatte wusste ich das auch er bescheid weiß, da das thema mein kiwu war.
alle sehen es recht locker. liegt baber vielleicht auhc daran das wir noch nicht so weit sind wie ihr. wenn meine mens nächste wochekommt, dann beginne ich mit dem ersten clomizyklus.

mein ZB: http://www.urbia.de/services/zykluskalender/sheet/727583/569220

lg sanni

Beitrag von la_nadine 05.03.11 - 16:47 Uhr

Ich habe es auch meinen Eltern und meiner besten Freundin erzählt! Alle waren für mich da und haben mich aufgebaut wenn es mir schlecht ging#pro
Bin froh das ich sie habe!
Meinem Arbeitgeber hab ich nichts gesagt, aber kommt auch darauf an wie man mit seinem Chef im Verhältnis steht!
Alles gute#klee

Beitrag von tritratrullalala 05.03.11 - 18:43 Uhr

Hallo,
wir haben uns damals geoutet und ich habe es nicht bereut. Wenn ich erzählen wollte, hatte ich genug offene Ohren, wenn ich mich bedeckt gehalten habe, waren meine Leute vorsichtig. Klar, fragt auch mal einer nach, aber das war alles sehr im Rahmen. Mir hat es gut getan, dass ich über die Behandlung reden konnte. Ich fand es psychisch schon recht belastend, und das hätte mein Partner allein gar nicht auffangen können.

LG,
Trulli

Beitrag von sunnygirl777 05.03.11 - 19:09 Uhr

Hallo,
also meine Eltern wussten es, meine Mama hatte sogar vorgeschlagen dass ich mal in eine Kiwu gehe, auch meine Schwiegereltern. Meinen besten Freunden habe ich es auch erzählt, da es gut tat darüber zu reden. Keiner hat blöd reagiert. Meinem Chef hatte ich es auch erzählt und total bereut. Er hat mich total angemacht, dass ich dann ja öfter ausfalle etc. Ich würde es nie wieder tun. Lieber mal sagen man hat verschlafen wenn der Termin früh war, oder sich krank melden oder sagen man hat nen Arzttermin wenn man früher gehen muss.
Viel Glück
LG
sunnygirl

Beitrag von sandra-72 05.03.11 - 22:08 Uhr

Hallo,

bisher habe ich nur einer Freundin, die ich allerdings recht selten sehe, und einer Kollegin von unserem KiWu und unserer Behandlung erzählt. Ansonsten weiß es niemand aus unserer Familie oder im Freundeskreis. Ich merke allerdings, dass mich die KiWu-Behandlung doch sehr belastet und ich überlege, ob ich meine Mutter einweihen soll, die wahrscheinlich aus allen Wolken fallen wird. ...aber ich brauche einfach jemanden zum Reden.
Meinen Arbeitgeber würde ich auf keinen Fall informieren. Ich habe gesehen, wie wenig Unterstützung schwangere Frauen und Mütter bei uns erfahren und lieber nehme ich Urlaub und erfinde Ausreden bevor ich meinen Chef davon erzähle.

Gruß,
Sandra

Beitrag von kleiner-spatz 05.03.11 - 22:32 Uhr

Hallo,

Sandra hat recht. Arbeitgeber brauchen das nicht zu erfahren, dann stehst Du nur noch unter Beobachtung ("ist sie schon schwanger?"), ist auch nicht angenehm. Kann ja sein, dass du mal traurig bist, aber nicht in der Arbeit darauf angesprochen werden willst.

Ich würde mir wenige Leute aussuchen, die du ins Vertrauen ziehst, damit du mit jemanden Reden kannst, wenn es dich belastet.

Ich selber habe zuerst meine zwei besten Freundinnen eingeweiht. Lange habe ich gewartet, bie ich meiner Mutter von KiWu-Behandlung erzählt habe (man möchte ja nicht immer gut gemeinte Tipps hören...).
Letztlich hat es mir gut getan, meiner Mutter es zu sagen.

Bei ausgewählten Leuten habe ich die ERfarhung gemacht tut es gut wenn Sie Bescheid wissen, aber ich finde es müssen nicht alle wissen, sonst wird auch gern hinter dem Rücken getratscht....

Alles Gute :-)

Beitrag von madigaa 05.03.11 - 23:18 Uhr

Hi,
schwer zu sagen...
Auf Arbeit hab ich mich generell bedeckt gehalten, da weiss es nur mein direkter Chef.
In der Familie bin ich recht offen damit umgegangen, allerdings hat das "Interesse" in mir großen Erfolgsdruck aufgebaut, dessen musste ich mich einfach entledigen. Als es in der Kiwu richtig losging, hab ich mal gesagt, dass sie mirs nicht übel nhemen sollen, hat nix mit ihnen zu tun, aber ich möchte nicht mehr darüber reden.....
klar ruft meine Ma dann grad mal an Arbeit an wenn ich PU hab..und kriegt gesagt dass ich krank sei...oder sie ditscht mir freundschaftlich beim hallo sagen auf meinen von Hormonen vollgepumpten und aufgeblähten Bauch...naja so ist das eben. Aber seitdem geht es mir seelisch besser, Druck ist weg. Nur mein Mann und ich..ein neg müssen wir dann auch allein verkraften, gut- mir helfen die urbia-mädels auch ganz ganz dolle...
so nun gut mit #bla#bla

ein gutes Händchen bei der richtigen Entscheidung
wünscht madigaa

Beitrag von tritratrullalala 05.03.11 - 23:52 Uhr

Ach ja: im beruflichen Umfeld habe ich mich damals bedeckt gehalten. Unsere Offenheit bezog sich wirklich auf enge Freunde und Familie.

LG,
Trulli