Ich halte es nicht aus. Silopo und vorsicht lang!

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von alexma1978 05.03.11 - 16:41 Uhr

Hallo,

ich habe hier mit diesem Thema schon mehrfach gepostet, fasse die Situation aber nochmal kurz zusammen:
Mein Kleiner (6 Monate) ist seit Anfang Dezember dauerkrank (RS-Virus, 2x Rotaviren etc.). Es wird und wird nicht besser. Wir kommen von den Medikamenten nicht los, und die Ärzte schließen mittlerweile eine Immunschwäche nicht aus.

Meine Schwiegereltern haben eine Ferienwohnung am Meer, weshalb wir uns entschlossen haben, dort eine Seekur zu machen. In der Hoffnung, dass sich die Bronchialprobleme etwas bessern.

Mein Mann ist derzeit in Elternzeit und ich muss (leider) arbeiten. Ende Januar sind wir runtergefahren. Wir wollten zusammen zwei Wochen zusammen bleiben, zwei Wochen mein Mann und die KInder und eine Woche meine Eltern mit dem Kleinen. Es sollte sich für die Gesundheit richtig lohnen. Leider hatten wir so einen Rückfall, dass wir abreisen mussten.

Heute haben wir den zweiten Versuch gestartet. Mein Mann ist mit den Kindern unterwegs und ich kann erst in knapp drei Wochen nachkommen, da ich wegen der dauernden Krankheiten kaum noch Urlaub habe.

Ich fühle mich wie amputiert. Sitze zu Hause und kann nichts machen, da ich meine drei Männer so vermisse.
Am liebsten würde ich anrufen und sie bitten, zurück zu kommen. Aber es geht um die Gesundheit meines Kindes.

Wie soll ich das nur aushalten?

LG,

Alexandra

P.S: Ja, ich war die, die im Oktober ohne ihr Baby nach Rügen fahren wollte. Bevor wieder Steine fliegen: Das war ne bescheuerte Idee und wir haben es nicht gemacht.

Beitrag von chaosmanagerin 05.03.11 - 17:13 Uhr

Lass dich mal drücken.

Du probierst das Beste für dein Kind zu tun und das tust du. Die Kurze hatte mit 7 Wochen RSV und Rotaviren, danach war sie auch lange sehr kränklich. Aber es wird alles wieder gut und jetzt merkt man da nichts mehr von. Was du machen kannst ist ein DArmaufbau damit die Darmflora wieder ins Gleichgewicht kommt, hat bei uns gut geholfen.

LG

Beitrag von alexma1978 05.03.11 - 17:20 Uhr

Hallo,

danke! Womit habt Ihr den Darmaufbau gemacht?

Ich vermisse meine Familie sooooo doll. Das ist ganz schlimm. Bin total verwirrt. Eben beim Einkaufen die Hälfte vergessen:-)


LG

Beitrag von chaosmanagerin 05.03.11 - 17:22 Uhr

Wir haben Lacteol Pulver gegeben, das hat uns der KiA empfohlen da sie nicht auf die Beine kam und nach dem KH-Aufenthalt und den vielen Antibiotika noch eine Neurodermitis entwickelt hat. Hat wirklich was gebracht.
Probier dich abzulenken, erhol dich ein bisschen, H2O wäre doch auch schön, nur die Sauna und der Draußenbereich, ist meine ich nicht so weit von euch weg. Und wenn deine Familie gesund wiederkommt bist du ganz erholt und ihr könnt alles zusammen machen.

Beitrag von alexma1978 05.03.11 - 17:31 Uhr

Werd mich auf jeden Fall mal danach erkundigen. Darmaufbau ist bei uns wirklich wichtig. Er hat auch andauernd Durchfälle.

Hast ja Recht. Muss mich ablenken. Müsste auch eigentlich noch etwas arbeiten. Ein gutes Buch hab ich auch noch:-)

Aber die Ruhe im Haus ist mir unheimlich.

Beitrag von ppg 05.03.11 - 18:28 Uhr

Sorry, aber ich kann Dich nicht verstehen: Glücklicherweise war ich nie eine der Frauen die die eigne Persönlichkeit und eigene Interessen an der Kreisaaltüre abgegeben hat.

Du kannst einem nur leid tun!

Wärste mal besser alleine in Urlaub gefahren, um Dir ein bischen Eigenständigkeit zurückzuerobern

Ute

Beitrag von thea21 05.03.11 - 18:32 Uhr

Hier mal #pro

Beitrag von alexma1978 05.03.11 - 18:32 Uhr

Hallo,

versteh Deinen Beitrag nicht. Finde es mormal, seine Familie zu vermissen. Ich bin trotzdem ein eigenständiger Mensch, aber ich liebe meinen Mann und meine KInder. Ist das so ungewöhnlich?

Gruß

Beitrag von alexma1978 05.03.11 - 18:36 Uhr

Ach noch was: Das mein Mann diesesmal in Elternzeit ist, spricht doch wohl dafür, dass ich "meine Interessen nicht abgegeben habe".

Aber mein Baby ist sechs Monate alt.

Beitrag von thea21 05.03.11 - 18:41 Uhr

Ich glaube du verstehst sie nicht.

Sie will dir nichts böses.

Beitrag von alexma1978 05.03.11 - 18:48 Uhr

Ich verstehe sie wirklich nicht. Halte mich ernsthaft für einen eigenständigen und vor allem selbständigen Menschen.

Hab in verschiedenen Städten studiert, war im Ausland etc. Kann also an sich alleine sein.

Dennoch bricht es mir das Herz, knapp drei Wochen ohne meine Familie zu sein. Meine Kinder sind auch noch sehr klein (6 Monate und knapp vier).
Finde es wirklich merkwürdig und traurig, wenn man das nicht nachvollziehen kann.

Beitrag von ppg 05.03.11 - 21:49 Uhr

Und dann schaffst Du es nochnichteinmal deinen Alltag ( Einkaufen ) zu bewältigen, bloß weil deine Familie nicht da ist?????

Ja, früher warst Du vermutlich mal ein recht vielseitiger , interessanter Mensch. Früher, lange vor der Kreissaaltüre.....

Ja, ich liebe meine Familie auch, aber so krasses Verhalten kann ich nicht nachvollziehen..............Da fehlen mir die Gene

Ute

Beitrag von alexma1978 05.03.11 - 21:55 Uhr

Hallo Ute,

finde mich eigentlich immer noch vielseitig. Denke aber, dass man mit kleinen Kindern andere Prioritäten setzt. Das mit dem Einkaufen passiert mir ehrlich gesagt auch sonst:-)

Hoffe auch, dass es die nächsten Tage besser wird. Bin es aber einfach nicht mehr gewöhnt, nur für mich Verantwortung zu tragen.

LG

Beitrag von enyerlina 06.03.11 - 11:22 Uhr



dir fehlen anscheinend nicht nur die Gene..

wie kommst du denn darauf dass Sie den Alltag nicht bewältigt? Tja vielleicht bist du so ein armer Mensch der keine Herzlichkeit kennt, aber da kann man ganz schön down sein wenn man liebe Leute vermisst, vor allem ein kleines Baby das man liebt.


bedauernswerte Grüße


Beitrag von ppg 06.03.11 - 11:24 Uhr

wie kommst du denn darauf dass Sie den Alltag nicht bewältigt?

Weil sie das selbst geschrieben hat :-p

Ute

Beitrag von enyerlina 06.03.11 - 11:20 Uhr

hallo


ich kann dir nur Mut geben, natürlich ist es "normal" seine Familie zu vermissen. 3 Wochen sind sehr lange ohne menschen die man sehr liebt.


Die Userin wird wahrscheinlich eine von den selbstständigen Müttern sein, die den Ganzen Tag arbeiten , extrem selbstständig ohne Mann alles meistert und das Kind möglichst früh selbständig den ganzen Tag in eine Krippe steckt, denn je früher selbständig desto besser.

lg enyerlina

Beitrag von jujo79 05.03.11 - 20:54 Uhr

Hallo!
Oh Mann, das klingt echt hart. Aber es ist auch Wochenende und da vermisst du deine Familie sicher nochmal mehr als in der Woche, wenn du arbeiten gehst. Versuch dir ein paar schöne Dinge vorzunehmen (Massage, Sauna, Essengehen mit Freunden, Kino...). Dann geht die Zeit schneller rum und du tust dir was Gutes.
Deine Männer werden es sicher gut im Urlaub haben.
Ach, und ich finde es ist was anderes, wenn du wegfährst. Schließlich hockst du jetzt in eurem Zuhause und da vermisst du sie sicher mehr als wenn du selbst wegfährst und eine ganz andere Umgebung hast.
Also, du packst das, ihr packt das!
Viele Grüße JUJO

Beitrag von alexma1978 05.03.11 - 21:52 Uhr

Hallo Jujo,

vielen Dank! Morgen früh kann ich ausschlafen (merkwürdiges Gefühl:-) und dann geh ich Frühstücken.

Noch 18 Nächte:-) Der Gedanke ist wirklich schrecklich.

Du hast Recht, zu Hause ist es noch schlimmer. Hier ist es so ruhig und ordentlich.

LG,

Alexandra

Beitrag von moulfrau 05.03.11 - 21:11 Uhr

Hallo Alexandra,
ich glaube die ersten 3 Tage hätte ich gar keinen Vermisst, vor lauter Mal in Ruhe putzen, saugen, staubwischen, Büro in Ordnung machen, bügeln und gleich wegräumen können, kochen und essen wann und was ich will, mal 3- 5 Bücher lesen, Auto saugen und putzen, es ist trocken - Motorrad raus holen und fahren, auf dem Sofa liegen und schlafen, mal in Ruhe telefonieren

Ich habe Thilo mit 10 Monaten an, regelmäßig von Dienstag 19.00 Uhr bis Mittwoch 17.00 Uhr bei meinen Schwiegerleuten gehabt und es ohne Ende genossen. Ich gebe meine Kinder sehr sehr gerne her und wenn mein Mann auf Tour geht, 1x im Jahr 2 Nächte weg, mit Verein, hach ist das schön...........aber natürlich auch das Wiedersehn. Aber nicht so früh, wie bei Dir.

Also, genieße es doch ein bißchen !!

Gruß Claudia

Beitrag von alexma1978 05.03.11 - 22:01 Uhr

Hallo Claudia,

das versuche ich ja. Leider mit noch nicht so großem Erfolg:-) Putzen hasse ich. Im Übrigen war unsere Putzfee heute hier, und es sieht erstaunlicherweise noch gut aus. Das ist mit dem Großen anders.

Vielleicht bin ich doch merkwürdig. Aber ich fühle mich durch die Kinder nicht eingeschränkt oder genervt. Liegt bestimt daran, dass ich diesmal nach acht Wochen wieder arbeiten gegangen bin. Ich genieße jede freie Minute mit der Familie.

LG

Beitrag von unsicher8981 06.03.11 - 10:56 Uhr

Ich kann dich gut verstehen. Mein Sohn war kürzlich für eine Woche bei seiner Oma und mir ging es genauso. Es war plötzlich so still hier. Mit dem Zwerg ist immer Action im Haus. Aber die Zeit ging recht schnell rum (ich habe sehr viel gearbeitet) und danach weiß man alles noch mehr zu schätzen. Ich habe vor allem genossen, Nachts nicht mehrmals geweckt zu werden :-)

Lg Moni

Beitrag von alexma1978 06.03.11 - 11:38 Uhr

Hallo,

weder kann ich meinen Alltag nicht bewältigen noch schiebe ich meine Kinder den ganzen Tag ab.
Fa

Ich arbeite zwar, dafür ist mein Mann in Elternzeit. Der Große geht bis 13 Uhr in die Kita (und nicht den ganzen Tag wie vermutet). Ab 14 Uhr kümmere ich mich an drei Nachmittagen in der Woche + natürlich am Wochenende ausschließlich um die Kinder.

Ach ja, die erste Nacht war schrecklich. Diese Stille im Haus ist sehr ungewohnt. Auch ist es mir hier zu aufgeräumt und ordentlich.

LG

Beitrag von accent 06.03.11 - 14:08 Uhr

Hallo, Alexandra,

ich habe vor etwa sechs Jahren einen ähnlichen Thread losgelassen wie Du: Meine damals 5-jährige Tochter ist mit meinen SE für drei Wochen in die Staaten geflogen und ich hatte von der ersten Stunde an Sehnsucht nach der Kleinen. Ich hab auch gedacht, dass ich diese drei Wochen ohne meine Maus nicht aushalte.
Und weißt Du was: Ich habe nur aufmunternden Zuspruch bekommen, Trost und nette Anregungen, wie ich diese Zeit gut überstehen kann.

Wie gesagt, das war vor Jahren. Heute gilt wohl für so einige urbianerinnen: Niedermachen, Draufhauen, Verständnislosigkeit und absolut kein Mitgefühl zeigen. Schade, schade.

Was ist bloß aus urbia geworden??

LG
Linda