KS Fragen-Hiiilfe

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von happy-87 05.03.11 - 17:33 Uhr

Hallo ihr lieben,

hätte da ein paar Fragen:

Wie lange ist man im KH nach einem KS?
Kann ich am ersten Tag Besuch empfangen oder bin ich total k.o.?
Kann ich mein Baby überhaupt stillen den ersten Tag?
Sind die Schmerzen nach dem KS auszuhalten? Wie lange wird es richtig schmerzen?
Wann bekomme ich etwas zum essen nach dem KS?

Bekomme eine Spinale gelegt und habe echt Angst das es weh tut :-(

Sorry fürs viele Fragen.

LG und DANKE

Beitrag von widowwadman 05.03.11 - 17:44 Uhr

Wie lange ist man im KH nach einem KS?

Ich hatte meinen ersten (ungeplanten) KS Samstags nachts um halb 12 und wurde montags nachmittags entlassen, also noch nicht mal ganz 2 Tage. Die Klammern hat die Hebi gezogen und ich musste mir 5 Tage lang Blutverduenner spritzen. Sofern es keine Komplikationen gibt, sagt mein Arzt, wird's beim naechsten (geplanten) KS genauso

Kann ich am ersten Tag Besuch empfangen oder bin ich total k.o.?

Ich hatte Besuch von meinem Mann und meinen Schwiegis, und hab das gut verpackt
Kann ich mein Baby überhaupt stillen den ersten Tag?

Ich hab die Kleine nach dem Naehen sofort angelegt, da war sie so 30-45 Minuten alt, Milcheinschuss kam am 3. Tag
Sind die Schmerzen nach dem KS auszuhalten? Wie lange wird es richtig schmerzen?

Ich fand die Schmerzen nicht so wild. Ich habe schon vor nachlassen der spinalen angefangen Ibuprofen und Diclophenac im Wechsel einzuwerfen und damit war's echt ertraeglich. Konnte mich auch direkt um die Kleine kuemmern und war am Morgen nach dem KS auch alleine duschen etc

Wann bekomme ich etwas zum essen nach dem KS?

Ich hab zum Fruehstueck die erste leichte Mahlzeit bekommen

Die Spinale tat uebrigens auch nicht sonderlich weh.

Beitrag von lucky7even 05.03.11 - 17:47 Uhr

also ich kann dir sagen wi es bei mir war.

ich habe in meinem bekanntenkreis gefragt und es haben mir 8 von 11 gesagt das sie starke schmerzen unter der op hatten weil die spinale nicht richtig gewirkt hat und sie den schnitt etc gespürt haben, deshlab hab ich mich für eine vollnarkose entschieden, meine tochter war nach 4 minuten beim papa ich war nach 15min im kreissaal hab sie gleich angelegt und habe ab dann gestillt, das geht ganz normal, ich wäre am 2ten tag gegangen aber an nem sonntag wird man nicht entlassen, ich hatte keine schmerzen und habe aber auch mit globuli vorgesorgt, viele hier sagen das bringt nichts aber ich bin dadurch widerum die einzige in meinem bekanntenkreis die KEINE schmerzmittel bekommen hat.

schmerzen hatte ich etwas zeihen beim aufstehen, als der faden raus war war es kein problem mehr, zu essen bekommst du wenn du wieder stuhlgang hattest, danach ganz normales essen.

wenn du noch fargen hast meld dich#winke

Beitrag von nadja.1304 05.03.11 - 17:55 Uhr

Hi,

1. also ich hatte Samstag früh den KS und bin Montag nachmittag heim. Aber auf eigene Verantwortung. Dabehalten hätten sie mich am liebsten 5 Tage minimum. Ob du so früh heim willst/kannst, musst du dann einfach schauen. Wenn es so sein sollte, dann selbstbestimmt auftreten und nicht fragen "Könnte, dürfte.........".
2. Der KS war bei mir nicht geplant. Ich war schon seit Donnerstag zum einleiten nach Blasensprung da und für den Samstag hatte sich schon meine Mama angekündigt. Sie kam dann auch wie geplant (wohnt 150km weit weg). Da ich ja nur im Bett lag und wegen all der Hormone ect. eh nicht schlafen konnte, wars ok. Aber ich würde nicht 20 Mann ins Zimmer lassen.
3. Du kannst nicht nur, du solltest sogar. Sobald dein Baby bei dir ist, anlegen! Ich weiß nicht, wies in deinem KH gehandhabt wird. Ich bekam sie erst im Aufwachraum zu mir, und kaum war ich dann im Zimmer, hab ich sie das erste Mal gestillt. Wenn du ein Stillkissen hast, nehm das mit. Ich fand es einfach nur göttlich. Man kann sich einfach nicht gut bewegen, und es war die perfekte Stütze.
4. Also ich hab am ersten Tag zweimal Schmerzmittel i.v. erhalten. Am zweiten Tag brauchte ich gar keins mehr. Ich bin am ersten Tag einmal aufgestanden, am zweiten bin ich dann duschen, Katheter wurde gezogen und seitdem war ich (langsam und gebückt ;-) ) mobil. Natürlich zwickt es und man muss schon richtig langsam machen, aber bei mir war es sehr gut auszuhalten.
5. Ich durfte sofort auf dem Zimmer essen, hatte aber gar keinen Hunger. Das erste Mal hab ich dann glaub ich abends gegessen.
Und vor der Spinalen brauchst du keine Angst haben. Vorher wird lokal betäubt, das piekst ein bisschen. Und dann wird sie erst gelegt.

Alles Gute für dich,

LG Nadja

Beitrag von tragemama 05.03.11 - 20:44 Uhr

Ich war fünf und sieben Tage im KH.

Ich hatte am ersten Tag Besuch.

Ich konnte am ersten Tag stillen (direkt nach der Sectio).

Ohne Schmerzmittel hätte ich es nicht ausgehalten, GsD ist mein Mann Anästhesist, das erleichtert einiges ;-)


Ich hab direkt nach der OP gegessen.

Andrea

Beitrag von julius1405 05.03.11 - 21:09 Uhr

Hi!
Erstmal keine Angst...ist nicht so schlimm wie man sichs vorstellt. Allerdings bin ich immer wieder erstaunt, dass einige hier schreiben, dass sie nach zwei Tagen nach Hause gegangen sind... Ich bin beide Male Montags ins Krankenhaus, und durfte nach zähen Verhandlungen Samstags wieder heim. Bei meiner Schwester war es bei allen drei KS genauso.
Bei mir waren nachmittags nach der Geburt meine Eltern und meine Schwester mit ihren Kindern da. (Die Großen waren so neugierig auf ihre Cousine). Jemand anderen hätte ich noch nicht da haben wollen. Man hat ja meistens noch das OP-Hemd an und ist doch ziemlich schlapp.
Stillen ist kein Problem, da helfen Dir die Schwestern auch dabei.
Die Schmerzen sind schon nicht ohne. Wichtig ist sofort nach Schmerzmittel zu fragen, wenn Du etwas spürst, damit es nicht richtig losgeht. Ich war am zweiten Tag abends soweit, dass ich kaum noch Schmerzen hatte und ohne Schmerzmittel auskam.
Mittags habe ich Zwieback bekommen. Abends und am nächsten Tag gabs Schonkost und dann wieder normales Essen.
Zur Spinalnarkose kann ich nichts sagen, ich habe beide Male eine PDA bekommen. Das war in soweit ein Vorteil, weil der Anästhesist abends und am nächsten Tag noch nachspritzen konnte. Dadurch hatte ich keine Schmerzen.
Wichtig ist, dass Du möglichst bald aufstehst! Ich hab mich am selben Abend auf die Füsse stellen lassen und bin ab dem nächsten Morgen rumgelaufen. Um so schneller wirst Du wieder fit.

Wünsch DIr alles Gute.
LG

Beitrag von widowwadman 05.03.11 - 21:16 Uhr

Ist wohl von Land zu Land verschieden. Ich musste gar nichts verhandeln sondern wurde regulaer entlassen. Allerdings schicken die hier einem die ersten 10 Tage auch jeden 2. Tag ne Hebamme vorbei.

Beitrag von julius1405 05.03.11 - 21:47 Uhr

Wo wohnst Du denn?
Beim zweiten KS war mein Arzt nur mit viel Bettelei dazuzuüberreden mich gehen zu lassen. Meinte nach einer Resectio wären 5 Tag das absolute Muss.
Lg

Beitrag von widowwadman 05.03.11 - 23:30 Uhr

Ich wohn in England. Womit begruendet der Arzt denn die 5 Tage Aufenthalt beim 2.?
In meinem KH wird das so gesehen, dass ich mich daheim wahrscheinlich besser erholen kann als im 6-Bett-Zimmer auf der Station.

Beitrag von julius1405 06.03.11 - 19:06 Uhr

Hi!
Zum einen ist das ja schon der zweite Schnitt in die Gebärmutter, da wird das Gewebe ja weiter geschwächt, zum anderen wurde bei mir der KS nötig, weil die Narbe vom Ersten zu dünn wurde. Daher ist beim Zweiten eine genauere Kontrolle nötig.
Da ich noch eine Zweijährige zu Hause habe, meinte er dass ich nicht die nötige Ruhe hätte.
Wenn ich allerdings im 6-Bett-Zimmer gelegen hätte, wäre ich wahrscheinlich auch wahnsinnig geworden.:)
Bei uns gibts nur Zwei-Bett-Zimmer. Da ich ne Zusatzversicherung habe, lag ich sogar alleine. Das war dann ok, auch wenn ich meine Große furchtbar vermisst habe (das war das erste Mal, dass wir getrennt waren).
War dann sehr froh, als ich wieder zu Hause war.

Beitrag von nadja.1304 06.03.11 - 07:53 Uhr

Hm, warum bebettelt ihr denn da die Ärzte? Ich hab Montag morgen, 2 Tagen nach Sectio, bei der Visite gesagt "Ich geh heut nach Hause". Keine Frage, kein darf ich. Ist ja schließlich meine Entscheidung. Was hätten sie auch machen wollen, mich festbinden? Ich denke, es sollte einfach jede Frau nach ihrem Gefühl entscheiden. Ich hab mich im KH absolut unwohl gefühlt und das auch auf mein Baby übertragen. Sie hat kaum geschlafen und war am Dauernuckeln. Kaum zuhaus hat sie 4 Stunden geschlafen und sogar das erste Mal im Schlaf gelächelt. Andere Frauen fühlen sich eben im KH besser aufgehoben und sicherer.

Beitrag von julius1405 06.03.11 - 18:57 Uhr

Weil ich nicht entgegen ärztlichen Rat das Krankenhaus verlassen würde! Zumal Du dann bei Komplikationen Probleme mit der Versicherung bekommen kannst, und es schwierig wird, mit Baby wieder aufgenommen zu werden.
Nein ich fühle mich im Krankenhaus nicht wohler, denke aber das eine Entlassung in Absprache mit dem Arzt erfolgen sollte. Ich habe meinem völlig vertraut, er war der Meinung, dass ich zu Hause mit einer Zweijährigen nicht die nötige Ruhe habe.(womit er, wenn ich ehrlich bin Recht hatte:) )
Zudem ist bei einer Resectio eine genauere Kontrolle notwendig. Ich möchte ja noch ein drittes Kind, und würde wegen ein oder zwei Nächten nicht riskieren, dass es zu Problemen kommt.
Ich habe z.B. darauf bestanden erst morgens zu kommen. Das habe ich zum Beispiel nicht eingesehen. eine Übernachtung VOR dem KS halte ich für unnötig. Da hat er zwar genörgelt, war aber ok.

Beitrag von widowwadman 06.03.11 - 19:52 Uhr

Wie genau wirst du denn da kontrolliert? Das die dich nicht gehen lassen wenn du Komplikationen hast ist klar, aber bist du dann ununterbrochen am US oder was machen die, was man nicht auch zuhause kann (halt Blutung beobachten etc)?


Vorher uebernachten find ich auch sinnfrei - wird hier auch nicht gemacht, ich muss morgens um halb acht antanzen und hoffen dass ich recht zeitig drankomme und nicht zu viele sekundaere vor mir dran sind..

Beitrag von julius1405 06.03.11 - 20:10 Uhr

Nein natürlich hänge ich nicht ununterbrochen am US. Es kommt mindestens zweimal am Tag mein Arzt rein um nachzuschauen. Am Entlassungstag wird nochmal ein Ultraschall gemacht und die letzten Klammern gezogen. Ich könnte zu Hause nicht einschätzen, ob die Blutungen jetzt normaler Wochenfluss ist, oder mehr. Zudem bleibt man zu Hause einfach nicht ruhig sitzen (zumindest ich nicht).Ich war schon am Entlassungstag ganz schön platt. Ich musste morgens um 6.30 da sein, war aber dafür auch die Erste, die dran kam.

Beitrag von nadja.1304 07.03.11 - 09:30 Uhr

Hm, also was die Sache mit dem ärztlichen Rat angeht: Ärzte müssen sich absichern. Das der "Rat" tatsächlich bedeutet, das man sich in Gefahr begibt, wenn man sich nicht dran hält, das soll jeder für sich entscheiden. Ich persönlich finde, man könnte es durchaus indivueller handhaben. Wie gesagt, wenn eine Frau eben die Sicherheit des KH braucht, dann ist das ok. Ich hatte daheim ideale Bedingungen: mein Freund war die ersten 2 Wochen rund um die Uhr für mich da und hat Haushalt, Tiere und Baby versorgt. Ich hab Stück für Stück mehr gemacht, soweit wie ich mich halt wohl gefühlt habe. Außerdem kam jeden Tag meine Nachsorgehebamme, und die hatte mehr Zeit für mich als das gestresste Krankenhauspersonal. Mit ihr konnte ich Unsicherheiten eben z.B. bezüglich Wochenfluss besprechen und auch akute Fragen konnte ich sofort loswerden, da sie rund um die Uhr erreichbar war und noch ist. Sie hat auch hier daheim meinen Faden gezogen. Den Abschlussultraschall hatte ich auch, halt schon nach 2 Tagen. Und ich bin auch ruhig sitzen geblieben, warum auch nicht. Nur weil man nach 5 Tagen entlassen wird und dann nicht mehr gegen ärztlichen Rat handelt muss man sich doch trotzdem schonen, egal ob normale Geburt oder KS.
LG Nadja