Saugglocke = Kopfschmerzen + Osteopathe?

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von phoenix1985 06.03.11 - 08:39 Uhr

Hallo ihr Lieben,
ich habe am Mittwoch entbunden.
Leider gab es einige Komplikationen und plötzlich musste alles schnell gehen, sodass die Saugglocke zum Einsatz kam!

Am nächsten Tag kam dann der Arzt zu mir uns empfahl mit dem Kleinen später zum Osteopathen zu gehen, falls dieser unter starken Kopfschmerzen leiden solllte.

Wer hat auch mit Hilfe der Saugglocke entbinden müssen?
Wie ging es euren Kleinen danach?
Kommt es oft vor das Kinder nach einer Saugglockengeburt spezielle Behandlung benötigen?

Liebe Grüße
Daniela + Marc der scheinbar (noch) keine Kopfschmerzen hat

Beitrag von matsel 06.03.11 - 08:57 Uhr

hallo,
erst mal herzlichen glückwunch zum neuen erdenbürger.
schön das euch der arzt im kh darauf hingewiesen hat. mit sicherheit meint er eine blockade der ws bzw kiss-syndrom. das kommt wohjl bei ks, schwierigen geburten bzw operative geb. häufiger vor. aber auch mein großer hatte es nach einer normalen geburt. ich würde mir jetzt schon ml einen termin holen. such dir jem,and der auf babys spezialisiert ist - die erste behandlung ist in der regel 4-6wochen nach der geburt.
sorry wegen rechtchreibjung - ich still grade.
lg

Beitrag von hebigabi 06.03.11 - 08:58 Uhr

Es geht auch unter anderem darum, dass durch die Saugglocke soviel Zug auf den Nacken kommt, dass Wirbel ausgerenkt werden können und die Kinder dadurch bedingt hinterher viele Weinen und auch Bauchweh haben können.

Ich find die Idee sehr gut, sollte aber schon einer sein, der oft Sgl. behandelt.

LG

Gabi

Beitrag von kleiner-gruener-hase 06.03.11 - 10:01 Uhr

Herzlichen Glückwunsch zur Geburt!

Ich habe vor fast 6 Jahren unsere Tochter auch per Saugglocke entbunden.

Sie hatte weder als Baby Probleme mit Verspannungen und auch keine Schmerzen (war ein sehr zufriedenes Baby) noch hat sie jetzt Probleme. Wir haben nie irgendeine spezielle Behandlung benötigt.

Generell finde ich es aber super, dass ihr darauf hingewiesen wurdet, dass es zu Problemen kommen kann!

LG

Beitrag von zwei-erdmaennchen 06.03.11 - 12:08 Uhr

Hi Daniela,

Aleyna wurde ja auch mit der Saugglocke geholt und hatte am selben Tag offensichtliche Kopfschmerzen. Danach war das kein Thema mehr.

Sie hat zwar monatelang auch viel geschrieen und war/ist immer noch schwierig aber das hing nicht mehr damit zusammen.

Ich glaube also, dass Kopfschmerzen die aufgrund von Saugglockenentbindungen auftreten nicht erst nach einigen Tagen/Wochen auftauchen sondern sofort da sind #kratz

Du kannst es ja probieren wenn du tatsächlich irgendwann das Gefühl hättest, dass da was im Argen ist. Aber prophylaktisch würde ich das nicht machen (zumal ich von diesem Osteopathen-Boom sowieso nichts halte).

Viele Grüße und alles Gute
Ina #winke

Beitrag von itsmyday 06.03.11 - 13:27 Uhr

Ich würde nach jeder Geburt einen säuglingserfahrenen Osteopathen hinzuziehen.....einfach, um sicher zu gehen. #pro

Der Osteopath sagt Dir auch, wenn alles ok ist, keine Sorge, da wird nichts gemacht, was nicht sinnvoll ist. #schwitz

LG

Beitrag von julk 06.03.11 - 14:35 Uhr

Herzlichen Glückwunsch erstmal.
Also ich weiß auch nicht wieviel an der Saugglocken Sache echt dran ist. Ich bin selbst ein Saugglockenkind, leide seit meiner Kindheit an Kopfeschmerzen und Migräne und noch jetzt nach 36 Jahren fragt jeder - ob Neurologe, Osteopath, jetzt wieder die Hebamme, Kopfschmerzspezialist etc. mit als erstes wenn ich hinkomme, wie ich entbunden wurde. Dann hören sie - ach ja, Saugglocke, alles klar, dann wissen wir woher es kommt... Ich kann da oft nicht recht dran glauben und denke mir immer - ja toll Eure Feststellung und was hilft mir das jetzt nach 36 Jahren.
Aber ganz unabhängig davon finde ich einen Osteopathen eine super Sache für jedes Neugeborenen. Mein erster Sohn war ein Frühchen (nicht extrem, aber immerhin) und ihm hat es sehr gut getan. hatten eine sehr nette, Kindererfahrene Osteopathin, bei der es ihm immer viel Spass gemacht hat und bei vielen Problemen geholfen hat. Wir waren im NeugeborenenAlter und ersten hlabe Jahr so 15 Mal da (sie konnte auch mit der Krankenkasse abrechnen, weil sie auch Bobat etc. macht) und dann meinte sie, kommen sie mal jedes dreiviertel Jahr auf eigene Rechnung und ich schaue, ob es Bedarf gibt. Das haben wir seitdem gemacht und er findet das heute mi 2,5 Jahren noch toll, wenn sie ihn behandelt....Das gute - ich habe bislang echt nur Osteopathen kennengelernt (auch für mich), die auch den Bedarf sehr gut einschätzen und auch sagen, so jetzt passt alles, jetzt schauen sie mal... Und nicht, wo Du aus Geldgier Dein Leben lang hinläufst...
Alles Gute!
Julk

Beitrag von aro79 06.03.11 - 15:27 Uhr

Unsere Große kam auch mit Saugglocke. Sie hat die ersten 3 Tage im KH quasie durchgeschrien. Nur bei mir auf dem Bauch hat sie sich manchmal beruhigt und geschlafen. Da sie auch zuhause immer viel geschrien hat waren wir auch zur Osteopathie. Ich finde, es hat ihr sehr gut getan. Sie war zwar weiterhin immer etwas lauter als andere Kinder, aber nur noch mit "sichtbarem Grund" (Müde, Hunger, ...).

Beitrag von phoenix1985 06.03.11 - 18:52 Uhr

Danke für all eure Antworten.

Meine Nachsorge Hebamme hat heute sowohl dem Kleinen als auch mir den Besuch beim Osteopathen empfohlen und konnte uns direkt eine Adresse nennen. Werde morgen direkt dort anrufen und hoffe das wir in 5-6 Wochen einen Termin bekommen.

Liebe Grüße
Daniela

Beitrag von erato37 06.03.11 - 19:49 Uhr

Hallo Daniela :-)

Meine Tochter kam nach einer wirklich anstrengenden
Geburt mit der Saugglocke zur Welt.

Ich zog nach 6 Wochen den Osteopathen zu Rate, weil ich seit dem 6. Monat ziemliche Beckenschmerzen hatte und die sich auch nach der Geburt nicht gelegt haben. Zudem hatte ich ziemliche Probs mit dem Beckenboden.

Er hat mich 2 Stunden behandelt und danach hat er sie gleich mit "durchgesehen" und einiges gerichtet und Verklebungen gelöst. Sie schien mir oft ein wenig genervt zu sein, hatte die Händchen zu Fäusten, oft ein ganz leicht geschwollenes Oberlid und schrie viel ... zudem schluckte sie ziemlich viel Luft beim Stillen und hatte permanent kalte Hände. 3 Tage nach seiner Behandlung haben sich diese Probleme in Luft aufgelöst und ich habe das Gefühl sie ist ausgeglichener.... und auch meine Beckenprobleme sind weg :-)

Ich habe von meiner Hebamme von vielen Frauen gehört, die Osteopathen zu Rate ziehen ... und ich würde es immer wieder tun.
Die Investition lohnt sich!

Alles Liebe für Euch :-)
Erato

Beitrag von deenchen 06.03.11 - 20:34 Uhr

Kinder die per Saugglocke geholt werden mussten sollten alle zeitig dem Osteopathen vorgestellt werden! Bitte warte nicht bis es Auffälligkeiten gibt, dann dauert die Behandlung länger als nötig.

Meine große Tochter kam auch per Saugglocke, leider hab ich damals nicht den Tipp mit dem Osteopathen bekommen sondern es wurde es gehandelt als sie bei der U5 stark auffällig war. Zum Glück sind wir dann eine Pysiotherapeutin gelandet, die auch eine Zusatzausbildung in Osteopathie hatte, sie hat meine Tochter in vielen Sitzungen wieder "hinbekommen".

Beitrag von minnie85 07.03.11 - 10:37 Uhr

Hi Daniela,

ich denke dein Arzt meinte das KISS-Syndrom, was häufig nach KS oder eben vag.-op. vorkommen kann.

Wenn dein Kind Symptome zeigt (bemerkt deine Nachsorgehebamme) dann kannst du ja einfach mal hingehen...

Beitrag von urbia-Team 20.05.15 - 12:38 Uhr

Hallo phoenix1985,

ich persönlich habe bei meinem Kind positive Erfahrungen mit einer Behandlung beim Osteopathen gemacht, allerdings nach einem Kaiserschnitt.

Da kann ich mir gut vorstellen, dass der Osteopath auch nach einer Saugglockengeburt helfen kann. Denn auch wenn es schon lange praktiziert wird, ist es ja meist etwas hektisch und unsanft, wenn die Saugglocke zum Einsatz kommt - so wie du es ja auch beschreibst:

http://www.urbia.de/saugglocke

Viele Grüße

Sabine
urbia-Team