Irgendwie total sauer! Arztwechsel?? SILOPO

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sunnyside24 06.03.11 - 11:30 Uhr

Bin jetzt in der 13. SSW und aufgrund meines Gewichts und des Bluthochdrucks, den ich allerdings auch schon vor der SS hatte, wurde ich von meiner FÄ zu einem Internisten geschickt. Es stellte sich heraus, dass der gute Mann auch noch Diabetologe und Nephrologe ist und der scheint mich als seine goldene Gans zu betrachten! Eigentlich wollte meine FÄ nur, dass er mich auf ein in der SS übliches Blutdruckmedikament umstellt, stattdessen hat er Nierenultraschall und 24 Std. Blutdruckmessung inkl. Blut und Urintests gemacht! Danach meinte er mir noch sagen zu müssen, ich wäre eine Hochrisikoschwangere und müsste nun wöchentlich zum Nierenultraschall und zur Blutuntersuchung bzw. 24 Std. Blutdruckmessung! Da war ich grad mal in der 7.SSW, womit diese Schalle wirklich nicht nur unnötig (weil man ja noch nichts hätte machen können) sondern auch noch schädlich fürs Baby hätten sein können! Zudem meinte er sich über meinen Beruf auslassen zu müssen und sagte mir, damit könnte man nur zunehmen! Ich war irgendwie so perplex, dass ich mich dazu nicht richtig äußern konnte und irgendwie nur total bedrückt nach Hause gegangen bin. Ich habe mich dann nach langem Überlegen, gegen die wöchentlichen UL´s entschieden und für einen Arztwechsel, da aber mein Blutdruck zwischenzeitlich super gesunken ist, war das bisher unnötig. Nun er rief dann mal sogar bei mir daheim an um mir zu sagen, ich wäre sein wichtigster Termin in der Woche, woraufhin ich mich nicht traute ihm gleich die Wahrheit zu sagen. Ich habe dann gesagt, ich wäre die nächsten Wochen wegen eines Praktikums nicht daheim und würde mich dann wieder melden. Da war ich irgendwie auch überfahren, da man mich einfach mit ihm verbunden hat und ich darauf gar nicht vorbereitet war. Nun hat er sich tatsächlich hinter meinem Rücken mit meiner FÄ in Kontakt gesetzt und sie mit seiner Panik beeinflusst. Nun will sie unbedingt eine weitere 24 Std. Messung, was ja kein Problem ist, aber nicht nochmal bei dem Typ! Wie komme ich nun an die Unterlagen über die bereits gemachten Untersuchungen und wie kann ich ihm sagen, dass er sich in Zukunft raushalten soll? Ich komme mir bei dem einfach nur ausgenommen vor und möchte nicht nochmal hin!

Beitrag von kaka86 06.03.11 - 11:38 Uhr

Mach einfach einen Termin bei einem anderen Internisten und sag denen welche Untersuchungen schon gemacht wurden und dass die sich bitte die Unterlagen von dem alten Doc besorgen sollen!
Ist für die nur 1 Anruf und dann bekommen die die Befunde gefaxt!

Wenn der alte Arzt sich dann noch mal meldet, würd ich sagen, dass du einen anderen Arzt gefunden hast!
Und ansonsten wird er sich schon raushalten wenn du da nich mehr hingehst!

LG
Carina

Beitrag von feroza 06.03.11 - 11:46 Uhr

wie schon geschrieben, brauchst Du nur in die nächste Praxis zu gehen und die holen sich die Befunde, Du brauchst keinen weiteren Kontakt mit dem alten Arzt.

Dennoch würde ich etwas sensibler mit den Anforderungen des Arztes umgehen und Untersuchungen mitmachen.
Die bekommen Pauschalen für die Betreuung von Patienten, eine Goldganz ist für einen Arzt immer nur ein Privatpatient!!

Viel Glück uns Gesundheit!!#klee

Beitrag von sunnyside24 06.03.11 - 11:51 Uhr

Wie gesagt, die ersten Untersuchungen fand ich ok, aber wöchentlicher Ultraschall der Nieren ab der 7.SSW, dass hat meine FÄ auch nicht verstanden. Zudem wöchentliche Blutentnahme usw., dass ist in diesem frühen Stadium einer SS noch nicht vertretbar, zumindest laut meiner FÄ, da es ja bis zur 25. SSW nicht lebensfähig ist. Und irgendwie ging es auch um seine Art, er schien mich gleich abzustempeln. Ich brauche wirklich einen Arzt, der mich nicht noch zusätzlich verrückt macht, dass kann ich selbst ganz gut und ich glaub mein Blutdruck geht schon beim Gedanken an diesen Arzt hoch;-). Sowas hatte ich bisher glaub ich noch nie.

Beitrag von piggy6804 06.03.11 - 12:10 Uhr

Hallo

Du kannst dir von dem Arzt deine Akte geben lassen die sind da zu verpflichtet diese raus zu geben ich weiss das da meine Schwägerin arzthelferin ist. Ich habe mir von meinem alten arzt die Akte von mir und meinem Mann geben lassen meine Schwiegereltern haben das auch gemacht als sie den Arzt gewechselt haben.

Ich würde aber auch noch mal mit der fä sprechen das du das nicht gut findest das der arzt dich als einnahme quelle sieht . Zumal du die ganzen untersuchengen nicht machen möchtest wenn sie nicht allzu not wenig sind.

Ich denke wenn es soo wichtig wäre würdest du die ja auch machen. Ausser dem können die dich nicht dazu zwingen.

Ich hatte bei meinem sohn eine ss diabetis und jetzt sollte ich nur zur vorsorge schon mal zum diabetologen gehen wäre nicht das problem wenn die nicht sofort gesagt hätten ich solle dann in der 18 ssw einen zucker test machen denn davon war ja gar nicht die rede. Und die hätten schon beim nüchternwert fest gestellt das nichts ist und auch im Urin war nichts. Der Arzt war dann der meinung dann kommen sie nochmal zum Test zwischen der 28 und der 32ssw. das ist doch auch so eine vera...ung und bringt auch nur geld. mein FA sieht ja bei der nächsten vorsorge im Urin ob zucker drin wäre.

LG Bianca mit Anika Ben-Luca & Baby inside

Beitrag von svala 06.03.11 - 13:21 Uhr

Hallo,

ich verstehe eins nicht: Wieso fragst Du den Art nicht direkt, warum er diese Untersuchungen für notwendig hält? Du bist kein Mediziner und vielleicht gibt es ja doch einen Grund, warum er die Untersuchungen nicht nur wegen dem Geld machen will. Wenn er dich dann nicht überzeugen kann oder keine Auskunft gibt, würde ich ihm direkt sagen, dass mich das dann nicht überzeugt und ich damit nicht einverstanden bin.

Ich sehe das Problem bei den meisten Menschen (ich weiß nicht ob du dazu gehörst, aber es klingt so) darin, dass sie die Ärzte irgendwie als "Götter in Weiß" ansehen und aus dem Grund keine Fragen stellen oder eben sich kritisch mit dem Arzt unterhalten. Ein guter Arzt hat aber kein Problem wenn man nachfragt und wird seine Gründe nennen. Ich finde weder dieses blinde Vertrauen gut noch dieses "ich höre mir an, was der Arzt sagt, überlege mir dann - vielleicht mit Hilfe von Internetforen, was ich davon halte und wenn es mich nicht überzeugt, dann wechsle ich den Arzt.

Wenn dir der Arzt einfach unsympatisch ist, dann wechsle aus dem Grund. Du brauchst es ihm gegenüber nicht zu begründen und ich glaube auch nicht, dass er sich dann weiter "einmischen" wird, wenn er weiß, dass Du die Praxis gewechselt hast. Ich kann mir daher nicht vorstellen, dass Du ihm sagen musst, dass er sich raushalten soll.

Wenn Du an der Notwendigkeit der von ihm angeordneten Untersuchungen zweifelst, dann frag nach.


Viele liebe Grüße
Svala

Beitrag von sunnyside24 06.03.11 - 14:56 Uhr

Hallo,
danke für deine Antwort. Nein, ich gehöre definitiv nicht zu dieser Sorte, dafür habe ich schon viel zu viele negative und richtig schockierende Erlebnisse mit Ärtzten hinter mir. Meine Oma starb innerhalb eines Jahres an Lungenkrebs und dass nach zuvor monatelangem Arztmarathon ohne jedes Ergebnis, man sagte ihr sie hätte nichts! Mein Opa starb vorletztes Jahr, obwohl er wöchentlich Blutuntersuchungen hatte und auch den Arzt sah. Er kam mit "Lungenentzündung" ins Krankenhaus wo man dann nach 2 Wochen drauf kam, dass er akute Leukämie hat! Und dass trotz wöchentlichen Bluttests und auch häufigen Untersuchungen beim Arzt. Er starb aber in Folge einer eigentlich nicht durchzuführenden Untersuchung der Lunge und der daraufhin entstandenen starken Einblutungen in die Lunge! Wäre der Chefarzt vor Ort gewesen, hätte er eine solche Untersuchung definitiv nicht gestattet und das war sein Wortlaut. Es war furchtbar und unglaublich wieviele Pfuscher rumlaufen.
Daher suche ich mir meine Ärzte sehr genau aus und muss ihnen mein Vertrauen schenken können. Ich habe auch so einige wie meine FÄ oder meinen NUK, die sind wirklich kompetent und verlässlich.
Ich hätte im Normalfall auch direkt etwas dazu gesagt, aber ich fühlte mich richtig überfahren. Nach den Untersuchungen am Anfang der Woche hatte er mich für Freitag wieder reinbestellt, um dann möglicherweise schon das Medikament einzustellen, welches meine FÄ gerne gehabt hätte. Statt der Umstellung, kam nur die Aussage: Hochrisikoschwanger, wöchentliche Untersuchungen mit Schallen usw.
Nicht nur das ich diese Schalle für unnötig halte, auch meine FÄ und mein NUK verstehen diese Vorgehensweise in so einem frühen Stadium überhaupt nicht. Wenn er mir dann nicht auch noch so total unsymphatisch wäre, hätte ich gleich angerufen am nächsten Tag und ein neues Gespräch vereinbart. Aber so...bin ich einfach froh wenn ich nicht mehr zu ihm muss.

Beitrag von svala 06.03.11 - 19:43 Uhr

Hallo,

das kann ich verstehen. Bei mir ist es auch so, dass mit der Arzt sympatisch sein muss, damit ich da noch mal hingehe. Allerdings bedeutet allein die Sympathie leider nicht unbedingt, dass er medizinisch falsch liegt auch wenn FÄ und NUK das vielleicht nicht verstehen. Deshalb finde ich schade, dass er es nicht begründet hat. Aber das ist auch wieder typisch für die meisten Mediziner. Sie gehen immer irgendwie davon aus, dass den Patienten die Gründe nicht interessieren oder er sie ohnehin nicht versteht und erklären deshalb ihr Vorgehen erst gar nicht.

Viele liebe Grüße und viel Erfolg bei der Arztsuche
Svala