Wie wurdet ihr ernährt und habt ihr

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von seluna 06.03.11 - 11:31 Uhr

heute gesundheitl Probleme, die nach heutiger Sicht auf eure damalige Ernährung rückschlüsse ziehen lassen?

Man liest es ja sehr oft, "mach das bloß nicht, das fördert Allergien"
nicht zu früh Beikost, das gibt nen Reizdarm oder andere Probleme als Erwachsener.

Ich habe mal für mich überlegt und stellte fest, das bei mir in der Tat Probleme vorhanden sind, die auf meine Ernährung zurückführbar wären.
Das es nicht daran liegen muss, ist mir klar.

Ich war ein Flaschenkind, angebl. habe ich die Brust verweigert und ich bekam das damals sauteure Humana Baby Fit, weil ich andere Milch nicht vertrug und sehr viel gespuckt haben soll.
Mit knapp 6 Wochen bekam ich die erste Karotte verabreicht und dann eben immer mehr Beikost.
Meine Mutter hat für mich immer aus Rinderknochen "Kraft" gekocht und in dieser brühe dann mein Gemüse zubereitet.

Wie geht es mir heute.. ich habe Übergewicht, was man ja Flaschenkindern gerne nachsagt.
Ich bin selten bis nie krank, habe aber viele Allergien und einen Reizdarm.

Meine beiden Geschwister (Milupa Kinder), haben nichts dergleichen ausser leichtes Übergewicht.

Meine Tante wurde anfang der 60er mit Bärenmarke Dosenmilch, Wasser und Schmelzflocken groß gezogen.
Sie ist auch frei von Allergien etc.

Sicher dieser Thread, lässt keine wirklichen Rückschlüsse ziehen aber ich finde es trotzdem interessant.

Erzählt doch mal, was habt ihr bekommen...


Beitrag von shmenkman 06.03.11 - 11:55 Uhr

Hallo!

Ich kam 6 Wochen zu früh und war deshalb die ersten Wochen im KH und habe anfangs sowohl abgepumpte Muttermilch als auch künstliche Milch bekommen. Später nur noch künstliche.

Ab ungefähr dem 5. Monat für kurze Zeit Gläschen bzw. selbstgemachten Brei und mit den ersten Zähnchen habe ich wohl ganz normal vom Tisch mitgegessen.

Leider erinnert sich meine Mutter nicht mehr so ganz genau, aber so war's im Großen und Ganzen.

Ich habe eine ziemlich heftige Kiwiallergie, hatte letztes Jahr kurz eine Katzenhaarallergie, die zum Glück (auch für meine Katze) wieder weg ist.

Sonst nix. Keine Magen- oder Darmbeschwerden etc.
Bin gespannt auf die anderen Berichte.

LG

Beitrag von tragemama 06.03.11 - 11:57 Uhr

Ich war Flaschenkind und bin zu dick, meine Schwester wurde gestillt und kann essen, was sie will, sie bleibt stets schlank. Obs daran liegt, keine Ahnung...

Andrea

Beitrag von incredible-baby1979 06.03.11 - 12:00 Uhr

Hallo,

ich bin ein #flaschenkind, meine Mutter wollte nicht stillen, weil sie bald nach der Geburt wieder arbeiten gehen musste (Elternzeit gab es ja damals noch nicht).

Zum Thema Beikost kann ich nichts sagen, da sich meine Mam diesbezüglich mit Ratschlägen bei Julian zurückgehalten hat. Ich weiß also nicht, wie sie bzw. meine Oma es bei mir gemacht hat. Pünktlich mit 6 Monaten gab es dann Folgemilch.

Ach ja, ich bekam damals auch Humana (was anderes vertrug ich nicht).

Moral von der Geschichte :-p: Habe kein Übergewicht, keine Allergien und keinen Reizdarm o.ä..
ABER in unserer Familie leidet KEINER unter Nahrungsmittelallergien bzw. unter Reizdarm. Es gibt zwar den einen oder anderen Fall von Übergewicht, aber das hat nichts mit der Ernährung im Säuglingsalter, sondern an der falschen Ernährung im Kindes- bzw. Erwachsenenalter zu tun :-p (das wird auch bei euch der Fall sein ;-)).

LG,
incredible mit #flaschenkind Julian (23 Monate), der gertenschlank ist :-p, weil er viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte bekommt

Beitrag von lilly7686 06.03.11 - 12:06 Uhr

Hallo!

Ich glaube, man kann es nicht nur an der Ernährung fest machen. Allerdings legt die Ernährung gewisse Grundsteine ;-)
Zum Beispiel werden Allergien durchs Stillen nicht 100%ig ferngehalten. Wenn man aber vorbelastet ist, kann das Stillen helfen, Allergien erst deutlich später zu bekommen. Nur so als Beispiel. Stimmt vermutlich auch nicht immer.

Zu meiner Familie:
Ich wurde 6 Wochen lang gestillt, dann wollte meine Mutter mich "nicht mehr an der Brust hängen" haben. Welche Milch ich bekommen habe, weiß ich nicht. Beikost hab ich auch keine Ahnung, wann ich die bekommen habe. Ich weiß aber, dass ich sehr früh normal gewürztes Essen bekommen habe.
Schäden in dem Sinn hab ich keine davon getragen. Zumindest nicht von der Ernährung (wie mit mir umgegangen wurde, ist eine andere Sache).
Ich bin jedoch jemand, der wahnsinnig viel Salz verwendet. Ich liebe Chips und alles was sonst noch salzig ist. Was mir gewichtsmäßig sehr zum Verhängnis wurde. Ich wiege mittlerweile 87kg bei 168cm (wobei ich vor zwei Monaten noch 90kg hatte).
Seit meine Kleine allerdigs mit isst, gibts beim Kochen gar kein Salz mehr, was mir wahnsinnig gut tut. Ich merke also einen enormen Unterschied.
Ob man diese "Salz-sucht" wenn man es so nennen kann, auf das gewürzte Essen zurück führen kann? Ich weiß es nicht.

Mein Bruder hat extrem viele Allergien. Er wurde nie gestillt. Aber ich glaube nicht, dass es nur am Stillen liegt. Immerhin, 6 Wochen machen doch hier wohl kaum Unterschied oder?

Meine Beiden Stiefschwestern wurden 6 bzw. 8 Wochen gestillt. Beide haben sehr früh Beikost bekommen. Die ältere hat Breie (Gläschen) sehr lange bekommen, weil sie nichts vom Familientisch wollte. Ich meine mich zu erinnern, dass meine Stiefmutter meinte, sie hätte bis 15 Monate Brei gegessen. Sie hat keine Allergien oder ähnliches.
Die jüngere dagegen hat Brei verweigert und ab 6 Monate normale Familienkost bekommen (wie meine Stiefmutter so wahnsinnig gerne erzählt, hat sie mit 6 Monaten die Schwammerlsauce mit Semmelknödel runtergeschlungen und den Schweinsbraten hat sie geliebt). Sie hat sehr viele Allergien. Gräser, Tierhaare, außerdem hat sie Probleme mit der Haut (keine Neurodermitis, aber was ähnliches).

Hilft dir vermutlich nicht weiter. Aber so ist es bei uns.

Beitrag von gruene-hexe 06.03.11 - 12:19 Uhr

Ich wurde 2 Jahre lang gestillt. Habe heute eine Laktoseintoleranz.

Allergien habe ich gegen Gräserpollen und Mais. Mais spüre ich aber nur, wenn er frisch vom Feld kommt oder ich mich aber in der nähe eines Maisfeldes aufhalte. Die Gräserpollen auch nur gering.

Ansonsten habe ich kein Problem mit essen. Ich liebe essen :-) Mein Gewicht ist im gesunden BMI Bereich, wobei es bei zu viel Torte und zu wenig Sport natürlich steigt. Gehöre also nicht zu den Glücklichen, die alles essen können und nicht zunehmen :-P

Meine Mutter kochte schon immer gerne schnelle und einfache Gerichte und am WE schwere Hausmannskost. Also eine Mischung aus Fast-Food und dem typischen Fleisch, Gemüse, Beilagen Trio.
Heute bevorzuge ich Gemüse und Beilagen und das am liebsten täglich frisch!

Ich denke, ich bin ein völlig normaler Mensch mit einer gesunden Einstellung zu Nahrungsmitteln. Großen dank empfinde ich meiner Mutter gegenüber, dass sie mich so lange gestillt hat und das ich stets einen freien Willen beim essen haben durfte!

Beitrag von muehlie 06.03.11 - 13:02 Uhr

"Ich wurde 2 Jahre lang gestillt. Habe heute eine Laktoseintoleranz."

Wusstest du eigentlich, dass eine später im Kindesalter (also noch nicht im Säuglingsalter) auftretende Laktoseintoleranz eigentlich der Normalzustand und keineswegs eine unerwünschte Allergie darstellt? ;-) Der Großteil der Erwachsenen weltweit verträgt keine Milch, weil die nun mal eigentlich nur zur Säuglingsernährung gedacht ist. Nur wir Europäer und europäische Nachfahren haben vor ein paar tausend Jahren die Natur überlistet und vertragen nahezu unser ganzes Leben lang Milch. Und deshalb denken wir, das MUSS so sein. :-)

Beitrag von gruene-hexe 07.03.11 - 18:25 Uhr

Nun ich gehöre zu denen, die Soja bevorzugen, da ich der Meinung bin, Kuhmilch brauch kein Mensch ;-)

Es gibt Menschen die behaupten, lange gestillte Kinder haben häufiger eine Laktoseintoleranz, daher habe ich das hier einfach mal mit aufgeführt, rein Statistikhalber. Bin bestens Aufgeklärt auf dem Gebiet :-D

Beitrag von muehlie 07.03.11 - 18:44 Uhr

"Es gibt Menschen die behaupten, lange gestillte Kinder haben häufiger eine Laktoseintoleranz"

Echt? Noch nie gehört das. Und wie begründen das diejenigen, die das behaupten?

Beitrag von gruene-hexe 08.03.11 - 07:56 Uhr

Zu lange zu viel Laktose. Hast du echt noch nie von gehört?

Als ich im KH lag und dort meine Allergien und Unverträglichkeiten mitteilte hieß es gleich von der Gyn Ärztin "sind sie lange gestillt worden?" Ich ja, über 2 Jahre, sie "ja das ist ganz typisch..."

Vielleicht ist das ja auch ein Irrglaube, habe mich damit noch nicht näher auseinander gesetzt (hab Wichtigeres als das zu tun). Jedenfalls verbinden das viele Menschen miteinander. *mit den Schultern zuck*

Beitrag von muehlie 08.03.11 - 11:32 Uhr

Nein, habe ich wirklich noch nie gehört. Klingt für mich aber auch sehr stark nach einem dieser Ammenmärchen, mit denen stillenden Müttern das Stillen vermiest werden soll. Es ist nämlich irgendwie so unlogisch. Künstliche Säuglingsmilch enthält doch auch Laktose. Und nahezu alle Kinder bekommen (früher sicherlich erst recht) zum Ende des ersten Lebensjahres, spätestens jedoch im zweiten Lebensjahr, Kuhmilch und Kuhmilchprodukte, also auch reichlich Laktose. Warum sollte also ausgerechnet die Laktose aus der Muttermilch eine Laktoseunverträglichkeit bewirken? #kratz

Naja, aber wie gesagt, vor dem Hintergrund, dass eine Laktoseintoleranz, sofern sie nicht bereits im Säuglingsalter vorhanden ist, ohnehin eigentlich der Normalzustand ist, muss man sich über solche Geschichten sicherlich auch keine Gedanken machen. :-)

Beitrag von mutschki 06.03.11 - 12:20 Uhr

hi

also ich weiss nicht wann genau meine schwestern und ich beikost bekommen haben,muss ich mal fragen. ich weiss aber das es sicher mindestens mit 4 mon oder noch eher war.mal ne banane oder so.
meine schwestern wurden aber lange gestillt.ich nur ein paar wochen (glaube noch keine 2 mon) meine mama sagt,ihre milch wurde immer weniger.
eine schwester ist sehr dick.die andere etwas kräftig,aber nicht immer,mal abnehmen,wieder zu #schein fing aber auch alles erst mit ca 17-18 jahren bei ihnen an.als kind und jugentliche waren sie beide sehr schmal.
ich war auch immer schmal,bzw eben normal. jetzt bin ich auch kräftig (1,66 m und 75 kg) aber bei mir kam das auch erst mit der ersten ss.(danach 80 kg)hatte vor der 3ten ss aber 67 kg...kämpfe noch mit den kilos :-p
meine schwestern,die beide lange gestillt worden sind,haben beide allergien,die,die viel übergewicht hat,starker heuschnupfen,pollen,katzen bzw generell tierhaare usw.
ich habe nichts.keine allergie,keine magendarm porbleme .

lg carolin

Beitrag von zili 06.03.11 - 12:35 Uhr

Hallo Seluna und alle anderen,

seht interessant das Thema!#pro

Ich wurde in der ehem. DDR geboren und da wurden die Babies im KH alle 4 Stunden der Mutter gebracht zum Anlegen. Danach wurden wir gewogen und wenn nicht genug getrunken wurde, wurde zugefüttert.

Meine Mutter hat dann zu Hause weitergestillt, hatte aber immer Angst, dass ich nicht genug an der Brust getrunken habe, und so gab`s noch Fläschchen (KI-NA).

Mit 6 Wochen gab`s Möhrensaft in die Milch und mit 3 Monaten Möhrenbrei. Später abends Grießbrei.#mampf

Ich habe keine Allergien, nur bissl Übergewicht.#hicks

Liebe Grüße...zili

Beitrag von berry26 06.03.11 - 12:46 Uhr

Hi,

ich weiß das ich einige Wochen gestillt wurde. Wie lange genau allerdings nicht, danach gab es die gute Milumil und mit ca. 4-5 Monaten gabs Familienkost. Die war relativ normal gewürzt und vor allem mit viel Butter angereichert. Heute bin ich zu dick, habe aber keine Allergien. Das Übergewicht ist zum einen erblich bedingt zum anderen liegt es sicher an meiner Erziehung (DER TELLER WIRD LEER GEGESSEN!)

Bei meinem Mann und meiner Schwägerin weiß ich das sie mit ca. 6 Wochen den guten Karottensaft ins Fläschchen (Milumil) bekamen. Mit ca. 8-10 Wochen gabs lecker selbstgekochten Griesbrei (mit Vollmilch) und kurze Zeit darauf lecker Karottenbrei. Es gab ziemlich lang Gläschenkost.
Mein Mann hatte als Jugendlicher Asthma (kann man allerdings darauf zurückführen das seine Eltern in Gegenwart der Kinder geraucht haben), Heuschnupfen, Reizmagen und eine Hausstauballergie. Meine Schwägerin hat auch einen Reizmagen und hat ein schwaches Immunsystem. Sie fängt sich ständig was ein...

LG

Judith

Beitrag von rmwib 06.03.11 - 13:00 Uhr

Ich bin kurzgestilltes Milasan-Flaschenkind, dazu kommt früher Beikoststart mit 6 Wochen- Zwieback in Fencheltee eingeweicht.

Ich habe aktuell KEIN Übergewicht #huepf, aber ich neige leider dazu, habe letztes Jahr 15 Kilo abgenommen und befinde mich seit meiner Pubertät im permanenten Kampf gegen die Pfunde #schein wenn ich mich nicht diszipliniere nehme ich in 3 Monaten locker 20 Kilo zu #schock#schock#schock (ja, schonmal getestet #rofl)

Ich bin normal oft krank, nicht übermäßig aber auch nicht wirklich selten, habe bis auf Sonnenblumenkerne und eine chronische Nesselsucht, deren Ursache nach wie vor unbestimmt ist, keine Allergien oder Überempfindlichkeiten.

Meine Verdauung ist problematisch, ich habe oft Bauchschmerzen, wenn ich viele Kohlenhydrate esse neige ich zu schmerzhaften Blähungen und Stuhlgang ist auch oft schwierig.

Ob es damit zusammenhängt--- wer weiß.
Mein Bruder wurde 9 Monate gestillt und hat weder Allergien, noch sonst irgendwelche Probleme, ist ein dürrer Spargeltarzan und nie, wirklich nie krank... ;-)

Beitrag von gundi2000 06.03.11 - 13:10 Uhr

huhu #winke

hab grad meine Mama gefragt, also ich wurde 14 tage gestillt, danach bekam ich alete zu trinken, mit 6 Wochen mein erstes Gläschen, mit 8 Wochen dann nur mehr grieskoch.

Mit einem halben Jahr hab ich mein erstes kartoffelgulasch gegessen #mampf

und danach komplett mit gegessen.

Ich hab keine Allergien und kein Übergewicht.

lg
Gudrun

Beitrag von deenchen 06.03.11 - 13:31 Uhr

Es gibt ein Photo von mir mit Nutellastulle in der Hand - da war ich ganze 6 Monate alt!
Habe glaub ich auch zeitig Essen bekommen.

Gestillt wurde ich nur wenige Wochen.

Heute leide ich unter Stress schnell unter Magenschmerzen bis hin zur Magenschleimhautentzündung, dazu hab ich noch einen Reizdarm.

Beitrag von louis.vuitton 06.03.11 - 13:34 Uhr

Hallo!

Ein sehr schöner thread! #blume

Ich bin 1981 in der damaligen DDR geboren worden.

Meine Mutter hat mich und meinen großen Bruder (geb. 1978) jeweils 2 Wochen lang gestillt.

Ab der 3. Woche gab es KI-NA (damaliges Milchpulver).

Ab der 7.Woche gab es Zwieback in Fencheltee.

Meine Eltern sind großartig, aber sie haben uns auch schon mal schreien lassen. ---> Finde auch diese Zusammenhänge wichtig, obwohl es ja doch um das Essen geht. :-)

Sowohl mein Bruder als auch ich, haben Magenbeschwerden!!! Wir haben beide schon alles durch. Darm- und Magenspiegelung, Medikamente.

Mein Bruder hat Allergien, ich aber keine einzige.

Wegen dem Schreien lassen: mein Bruder hat doch manchmal recht wenig Selbstbewusstsein und ist schüchtern und ich war auch schon recht häufig beim Psychologen zum "Quatschen". #schein Ist aber alles gut gelöst; nichts Tragisches! :-)

Mein Bruder ist ein "Spargeltarzan" und nimmt von kalorienreicher Kost nur gaaaaaanz langsam zu. Ich brauch nur was FETTGEDRUCKTES lesen und schon muss ich den Gürtel lockerer schnallen. (Ausspruch stammt von Heinz Ehrhardt) #hicks

#winke

Beitrag von susehah 06.03.11 - 13:42 Uhr

Hallo,

also ich wurde nur zwei Wochen lang gestillt, was ich danach bekam weiß ich leider nicht.
Ich weiß aber das ich ein ganz, ganz schlechter Esser war und mich mein Vater verprügelt hat weil ich nichts essen wollte, also hat man mir es immer rein gezwungen.
Das Ende vom Lied ist jetzt das ich einfach gar kein Hungergefühl habe und esse bis wirklich alles alle ist, mich hat das in der Kindheit wohl sehr geprägt.
Ich weiß auch noch das ich mit sehr wenig zufrieden war und auch sehr schnell satt, aber auch in der Schule wurde ich zum essen gezwungen.

Manchmal denke ich das mir eine Therapie helfen würde, aber wo geht man da hin?#kratz

Meine Töchter sind nun auch so wie ich und ich akzeptiere wenn sie mir zeigen das sie nicht mehr möchten, denn sie sollen nicht so enden wie ich.#heul

Lg Susi

Beitrag von lilaluise 06.03.11 - 13:54 Uhr

hallo
bin ich hier das einzigste lzs-kind?
ich wurde von meiner mutter 3 Jahre gestillt, 6 Monate davon voll. Dann hat meine Mutter vorbildmäßig langsam Beikost eingeführt. es gab hauptsächlich selbst angebautes Gemüse aus dem Garten. Als Kind wurde ich zum großen Teil mit Ökonahrung groß.....bei uns gabs kaum Süßigkeiten, wenn mal einen Naturjoghurt mit Marmelade, das war schon der hit. Das gelang meine Mutter so lange, bis ich in das Alter kam und mich selbst von meinem Taschengeld mit Süßigkeiten eindecken konnte. was ich dann im Übermaß gemacht habe. Ich war in der Pubertät deshalb auch ein bisschen moppelig.
Jetzt habe ich keine Allergien, normal oft krank und meine Figur ist je nach Stresslevel eher dünn bis normal!Beim Essen habe ich aber eher eine Vorliebe für gesundes Essen , mag keine zu fettigen Sachen und essen kein Fleisch!Ich denke meine Mutter hat das meiste richtig gemacht und kann mir jetzt selbst in der Stillzeit immer super Tips geben. Sie hat mich immer ermuntert wenn das Stillen mal nicht so einfach war....das ist echt super!
lg luise

Beitrag von angeldragon 06.03.11 - 14:02 Uhr

wurde auch nur eine woche gestillt meine mam hatte bei mir (sehr spät noch ein nachzügler) keine milch mehr wurde dan auch mit kunstmilch gefüttert (und zuckerwasser #schock#schock) weil ich ja immer hunger hatte #rofl

hab auch mit 2 monaten oder so?? glosteig zum essen bekommen und von da an eben immer mehr beikost

ich bin meine ganze kindheit über schwerewichtig gewesen meine gestillten brüder nicht (obs daran liegt kann ich natürlich nicht beweisen ich denke aber schon) obwohl wir alle in meiner famile gute sportler wahren und noch sind und ich mich auch nie übermäsig und schlecht ernährt habe

hab auch schwere magenprobleme und alergien aber durch eine essstörung in der pupatät bin ich nichtmehr übergewichtig und werde es wohl auch nie mehr sein :-(

meine kleine istnicht satt zu bekommen aber ich werde so lange es geht keine kunstmilch füttern auser abends mal 20-30 ml wens wirklich nicht aus der brust gereicht hat ich hoffe ich hab noch länger milch möchte gerne noch weiter stillen #verliebt#verliebt

noch nimmt sie ja gut zu zum glück ;-)

Beitrag von jumarie1982 06.03.11 - 14:04 Uhr

Huhu!

Frühkarotten mit 6 WOCHEN!

Ich habe Allergien gegen so ziemlich alles.
Mein Leben lang muss ich penibel auf mein Gewicht achten und nehme sehr schnell zu.


Aber selbst wenn ich kerngesund wäre, würde ich warten, bis mein Kind von sich aus Beikostreife zeigt und nicht auf die Hersteller von Babykost hören.
Und wenn du mir ein Kind zeigst, was mit deutlich unter 6 Monaten beikostreif ist, fress ich nen Besen #rofl

LG
Jumarie

Beitrag von leylaa85 06.03.11 - 14:23 Uhr

Huhu #winke ,

also ich wurde 6 Wochen gestillt, dann Flasche mit Humana und mit 3 Monaten gab's die ersten Gläschen. Mein Bruder wurde 7 Monate voll gestillt. Wir beide haben keinerlei Allergien, keine Magen- oder sonstige Bauchprobleme und neigen beide tendenziell eher zum Untergewicht.

Mein Mann und meine Schwägerin wurden nie gestillt, wann sie Beikost bekommen haben weiß ich allerdings nicht. Auch diese beiden sind regelrechte Spargel und haben keine Allergien.

Ich denke einfach, dass neben der Ernährung auch einfach die Veranlagung und die lieben Gene eine ganz ganz große Rolle spielen!!

LG, Leila

Beitrag von sarahjane 06.03.11 - 14:43 Uhr

Ich:
6 Wochen ausschließlich per Brust ernährt, dann bis zum 1. Geburtstag Aptamilmilch (hieß wohl früher geringfügig anders) erhalten. Beikost wurde mit 7 Monaten eingeführt.
Keine Allergien, sehr gute Gesundheit, kein Übergewicht, sehr gute Schul- und Berufs(aus)bildung, in fester Arbeit stehend mit perfektem Sozialgefüge.

Meine Schwester:
8 Wochen ausschließlich per Brust ernährt, danach bis zum 1. Geburtstag Aptamilmilch (hieß wohl früher geringfügig anders) erhalten. Beikost wurde mit 7,5 Monaten eingeführt.
Keine Allergien, sehr gute Gesundheit, kein Übergewicht, sehr gute Schul- und Berufs(aus)bildung, in fester Arbeit stehend mit perfektem Sozialgefüge.

Mein Bruder:
6 Monate ausschließlich per Brust ernährt, anschließend bis zum 1. Geburtstag mit Aptamilmilch (hieß wohl damals geringfügig anders) gefüttert. Beikost wurde mit 7 Monaten eingeführt.
Neurodermitis, ansonsten sehr gute Gesundheit, leichtes Übergewicht, sehr gute Schul- und Berufs(aus)bildung, in fester Arbeit stehend mit perfektem Sozialgefüge.

Mein Mann (einziges leibliches Kind seiner Eltern):
Von Geburt an mit Premilch ernährt (Marke wissen wir nicht), Beikost wurde mit 6 Monaten eingeführt und die Premilch noch bis zum 16. Lebensmonat weitergefüttert.
Keine Allergien, beste Gesundheit, kein Übergewicht, Abitur, hat promoviert, hat derzeit einen Langzeitarbeitsplatz und ist umrahmt von einem perfekten Sozialgefüge.

Nebenbei: Es wurde unlängst nachgewiesen, dass Frauenmilch nur gegen ganz bestimmte Allergien helfen kann bzw. dies nur zu 50 Prozent und dass sie (ähnlich wie hypoallergene Säuglingsmilch) Allergien meist nur hinauszögern, nicht jedoch verhindern kann.


Beitrag von anom83 06.03.11 - 19:56 Uhr

Frauenmilch #kratz?

Woher kenne ich diesen Begriff nur, der kommt mir so bekannt vor....#schein

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