Wie habt Ihr es geschlafft....

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von 123mitdabei 06.03.11 - 12:58 Uhr

Guten Morgen!

Ich hatte die Tage einen Thread eröffnet zum Thema "Eigentumswohnung kaufen ohne Eigenkapital".
Einige Antworten haben mich doch etwas zum nachdenken gebracht.
Bisher dachte ich, wir wären finanziell gut situiert, scheinbar ist das nicht so, wenn ich manche Antworten lese.
Widerrum frage ich mich, wie macht Ihr das, bzw. wie machen andere es, die sich Eingentum leisten können.
Wann habt Ihr angefangen zu sparen (in welchem Alter), oder habt Ihr geerbt, im Lotto gewonnen, oder gibts hier nur Dres.( Doctores) und Dipl. Ing.? Oder werden gar einige von den Eltern unterstützt und finanziert?
Könnt Ihr Euch tatsächlich ein bis zwei Neuwagen leisten und sie Cash bezahlen? Zusätzlich Eigentum besitzen??
Ich habe damals mit 16 angefangen bei der LBS zu sparen, dennoch reicht es nicht um mir solche Dinge zu gönnen.... Wir leben nicht verschwenderisch, wohnen im Mieteigentum meiner Eltern und zahlen geringe Miete, fahren nur einmal im Jahr in den Urlaub...

Würde mich über ein paar Meinungen und Erfahrungen von Euch freuen...

Liebe Grüße und einen schönen sonnigen Sonntag.

Beitrag von 123mitdabei 06.03.11 - 12:59 Uhr

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=complete&bid=46&tid=3053727

das ist der Thread von dem ich schrieb

Beitrag von ayshe 06.03.11 - 13:50 Uhr

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Wir haben noch einen Autokredit laufen von 420 Euro monatlich.
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So etwas tue ich mir zb nicht an.


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Wir haben eine Tochter und erwarten im Juni unser 2. Kind.
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Wir hatten beim ersten Haus noch kein Kind.


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Wir haben durch Zufall unsere Traumwohnung gefunden, die passende Lage, alles super.
Kostet 137000 Euro.
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Soviel hat keines unserer Häuser gekostet.
Wir sanieren dann eben lieber.



Ich würde mir sowieso keine ETW kaufen und mich dann mit irgendwelchen Leuten der Eigentümergemeinschaft rumärgern wollen.

Die Horrorstories, die ich da schon gehört habe, reichen mir.

Beitrag von 123mitdabei 06.03.11 - 16:13 Uhr

Wo kriegt man für das Geld ein Haus? Bei uns gibt´s keine Häuser zu dem Preis... auch keine sanierungsbedürftigen. Das würden wir uns beispielsweise nicht antun, Zeit mit der Familie würd ich niemals für die Baustelle opfern...

Beitrag von ayshe 06.03.11 - 16:20 Uhr

Es kommt auf den Zustand an, das stimmt.

Das eine hatte 260 000 DM gekostet, das andere um die 100 000 Euro.
Alles beste Lage und mit guter Wertsteigerung nach Sanierung.


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Bei uns gibt´s keine Häuser zu dem Preis... auch keine sanierungsbedürftigen.
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Vllt haben wir unterschiedliche Vorstellungen von sanierungsbedürftig.


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Das würden wir uns beispielsweise nicht antun, Zeit mit der Familie würd ich niemals für die Baustelle opfern...
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Tja, wenn man sich einfach etwas schlüsselfertiges bauen läßt oder kauft, wo man nur noch einziehen muß oder ein bißchen pinseln, dann muß man eben auch kräftig in die Tasche greifen und es teuer bezahlen.
Das muß eben jeder selber wissen, genauso ob man nun 20.000 für einen Wagen zahlen will oder 8000.

Beitrag von 123mitdabei 06.03.11 - 16:26 Uhr

ich denke es kommt ja irgendwie auf´s gleiche raus. Wenn wir jetzt was sanierungsbedürftiges für 100000 Euro kaufen und dann nochmal ca. 30000 für Sanierungsarbeiten drauflegen...

Beitrag von ayshe 06.03.11 - 16:51 Uhr

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Wenn wir jetzt was sanierungsbedürftiges für 100000 Euro kaufen und dann nochmal ca. 30000 für Sanierungsarbeiten drauflegen...
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Das rechnet sich aber anders.

30.000 sind sind für eine richtige Vollsanierung sowieso zu wenig, aber davon mal abgesehen, kommt es eben darauf an, wie hoch die Sanierungskosten sind, vor allem, wie viel man nämlich dort als Eigenkapital einrechnen kann.
Banken akzeptieren zb sogar bei der Finanzierung belegbar fähige Eigenleistungen als EK ein, das können zig tausende sein.

Und dann stellt man eben den tatsächlichen Wert des Hauses, in fertigem Zustand, in der Lage usw. gegenüber.
Und man kann da durchaus auch auf einen höheren Wert kommen, als man für alles ausgegeben hat.


Wer ein komplett fertiges, saniertes Haus verkauft, wo rein gar nichts mehr zu tun ist, der läßt sich das ja auch bezahlen, wenn er nicht gezwungen ist, es unter Wert anzubieten.

Beitrag von tweety12_de 06.03.11 - 13:09 Uhr

hallo,

wir haben ein wesentlich höheres einkommen.

ich denke halt, das ihr noch jung seid, um noch etwas an eigenkapital anzusparen.....

oder zumindest das auto zu bezahlen.

wa bringt es euch, eine wohnung zu haben, wenn ihr danach jeden cent 2 mal umdrehen müsst, bevor ihr ihn ausgebt??

oft mals ist es ja alleine mit dem kauf der immobilie nicht getan, meist braucht man ja noch die einen oder anderen möbel , küche etc... und dann ist halt die summe die finanziert werden muß , nicht zu verachten...

gruß alex

Beitrag von 123mitdabei 06.03.11 - 16:15 Uhr

Wie gesagt, die Wohnung wäre perfekt. Das heisst für mich, sie ist frisch sarniert, modernisiert inklusive Küche und neuer Parkettböden etc. pp. Alles andere würde ich nicht als perfekt bezeichnen. Wir müssten nur noch einziehen, ohne neue Möbel zu kaufen.

Beitrag von thea21 06.03.11 - 13:12 Uhr

Hallo,

jeder der sich Eigentum leistet, dies finanziert, schuldet etwas.

DAS an sich ist nicht schlimm, kann bezahlt werden, WENN es denn eben bezahlt werden kann.

Wie ich dir schon schrieb, halte ich einen Kauf von Eigentum für blauäugig, wenn man keine Rücklagen in entsprechender Höhe hat.

Leute die in Mietwohnungen wohnen, haben nicht zwangsläufig wenig Geld.

Leute die in gekauften Immobilien/ Eigentum wohnen haben nicht zwangsläufig viel Geld.

Eigentum kann man erst zu dem Zeitpunkt als Eigentum bezeichnen, wenn es einem gehört, nicht schon, wenn man Kredite, die dem Erwerb einer Immobilie dienen, noch abzahlt.

Mein Partner und ich verdienen unserem Alter entsprechend (noch ausbaufähig) gutes Geld, befinden uns selber nicht in der Anspruchshaltung Eigentum erwerben zu wollen, da wir uns so wie wir wohnen mhr als wohl fühlen.

Man muss weder Dipl. Ing. sein, noch im Lotto gewinnen um Geld beiseite zu packen.

Nur: Wenn man es nicht schafft angemessen Geld beiseite zu schaffen, in Hinblick auf den Wunsch nach Eigentum, dann sollte man sich eben dies zweimal überlegen.

Selbst wenn man anfängt 200 Euro im Monat beiseite zu packen, sind das über 5 Jahre gerechnet 12000 Euro.

Mit einem Hauskauf allein ist es nicht getan. Folgekosten sind da, laufende Kosten auch und ich denke nur der Wille Eigentum besitzen zu wollen, ohne an das was kommen kann ist blauäugig.

Es spielen da so unendlich viele Faktoren eine Rolle.

Monatliche Raten in Gegenüberstellung des Einkommens, Folgekosten wie Reparaturen und vor allem in Hinblick auf die Tatsache: Was passiert, wen ein Einkommen wegfällt.

Beitrag von ayshe 06.03.11 - 13:56 Uhr

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Wie ich dir schon schrieb, halte ich einen Kauf von Eigentum für blauäugig, wenn man keine Rücklagen in entsprechender Höhe hat.
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Eine 100%-Finanzierung würde ich auch nie machen.


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Leute die in Mietwohnungen wohnen, haben nicht zwangsläufig wenig Geld.

Leute die in gekauften Immobilien/ Eigentum wohnen haben nicht zwangsläufig viel Geld.
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#pro Eben!
Anders gesehen, kann es sich eben aber auch steuerlich sehr lohnen, Schulden zu haben und auch zu vermieten, man kann unheimlich absetzen.


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Eigentum kann man erst zu dem Zeitpunkt als Eigentum bezeichnen, wenn es einem gehört, nicht schon, wenn man Kredite, die dem Erwerb einer Immobilie dienen, noch abzahlt.
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Ja, so kann man es auch sehen.
Man kauft der Bank quasi jeden Monat ein paar Steine ab.


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Mit einem Hauskauf allein ist es nicht getan. Folgekosten sind da, laufende Kosten auch und ich denke nur der Wille Eigentum besitzen zu wollen, ohne an das was kommen kann ist blauäugig.

Es spielen da so unendlich viele Faktoren eine Rolle.

Monatliche Raten in Gegenüberstellung des Einkommens, Folgekosten wie Reparaturen und vor allem in Hinblick auf die Tatsache: Was passiert, wen ein Einkommen wegfällt.
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#pro Absolut!
Aber ich habe oft den Eindruck, daß sich das viele überhaupt nicht klarmachen.
Wenn ich schon so oft die blauäuigen Posts bzgl. eines Kaufes, einer Immobilienbewertung lese.
Da wird viel unterschätzt.


Wichtig ist eben, daß man alle Kosten wirklich einschätzen kann, baim Kauf angefangen und den Sanierungen und der Instandhaltung.

Beitrag von 123mitdabei 06.03.11 - 16:22 Uhr

"Nur: Wenn man es nicht schafft angemessen Geld beiseite zu schaffen, in Hinblick auf den Wunsch nach Eigentum, dann sollte man sich eben dies zweimal überlegen. "

Wie gesagt, die Neuorientierung hat sich in den letzten Monaten ergeben, weil wir wie gesagt im "Fast" Eigentum wohnen und somit nie die Überlegung bzw. der Bedarf bestand, für Eigentum zu sparen! Deshalb hoher Autokredit, weil wir es momentan zahlen können und somit schnell vom Tisch haben.
Sagen wir es mal so; wir haben die letzten Jahre sehr gut gelebt, ohne jedes Mal den Cent umdrehen zu müssen, weil wir uns eben auf der sicheren Seite gesehen haben bzw. sehen. Deshalb war ja auch vor ein paar Tagen meine Frage, ob es möglich ist ohne Eigenkapital Eigentum zu erwerben.. es war eigentlich eine einfach Frage ob ja oder nein, bzw. ein paar Erfahrungsberichte hatte ich mir gewünscht.... um mir einfach ein Bild machen zu können.
Aber irgendwie wird man hier immer sehr schnell "niedergeschmettert" und als blauäugig dargestellt...

Beitrag von ayshe 06.03.11 - 16:44 Uhr

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Deshalb war ja auch vor ein paar Tagen meine Frage, ob es möglich ist ohne Eigenkapital Eigentum zu erwerben.. es war eigentlich eine einfach Frage ob ja oder nein, bzw. ein paar Erfahrungsberichte hatte ich mir gewünscht.... um mir einfach ein Bild machen zu können.
Aber irgendwie wird man hier immer sehr schnell "niedergeschmettert" und als blauäugig dargestellt...
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Ich weiß echt nicht so genau, warum du so reagierst.
Du hast doch Antworten bekommen, wie es andere machen.

Und wer ganz ohne Eigenkapital kauft, muß eben ein hohes Einkommen haben. Darauf läuft es doch hinaus.
Warum sollte eine Bank einen unsicheren Kreditvertrag machen wollen?

Beitrag von ayshe 06.03.11 - 13:41 Uhr

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Wann habt Ihr angefangen zu sparen (in welchem Alter),
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Eigentlich wurde eben alles zurückgelegt, seit es einen Verdienst gab.
Ich gehörgte auch nie zu denen, die jedes Jahr viel Geld für urlaube oder Klamotten auf den Kopf hauen.


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oder habt Ihr geerbt, im Lotto gewonnen, oder gibts hier nur Dres.( Doctores) und Dipl. Ing.? Oder werden gar einige von den Eltern unterstützt und finanziert?
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Zwei Dipl.-Ings und beim ersten Hauskauf haben uns unsere Eltern jeweils 10.000 DM zugesteuert.
Erbe und Gewinne haben wir nicht.


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Könnt Ihr Euch tatsächlich ein bis zwei Neuwagen leisten und sie Cash bezahlen? Zusätzlich Eigentum besitzen??
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Wir kaufen nie Neuwagen. Wir kaufen nur gebrauchte für unter 10.000 Euro und die kann man in bar zahlen, wenn man sie eben auch zig Jahre fährt.


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Ich habe damals mit 16 angefangen bei der LBS zu sparen, dennoch reicht es nicht um mir solche Dinge zu gönnen....
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Naja, groß sind die Bausparersummen nicht, aber es kleckert sich zusammen, wenn man auch noch VWL vom AG bekommt.

Beitrag von nica23 06.03.11 - 14:33 Uhr

Hallo,

wir haben vorher nichts gespart, sondern haben sehr gut gelebt. Dann kam das 1. Kind und wir haben uns vor dem 2. dazu entschieden etwas zu kaufen. Wir haben nicht im Lotto gewonnen, sondern eben einen guten Job. Beide haben wir lange studiert, zusätzliche Ausbildungen gemacht und jetzt verdienen wir eben gut.
Unsere Autos sind 4 und 6 Jahre alt und bevor die Kinder aus dem Kinderwagenalter raus sind, kaufen wir auch kein neues. Beide sind fahrbereit und verursachen keine größeres Kosten.
Wir haben unser Haus 100% finanziert, aber unser Einkommen ist eben entsprechend hoch.

Nica

Beitrag von sonne_1975 06.03.11 - 15:00 Uhr

Wir sind beide Dipl.-Ing., ABER wir verdienen beide weniger als dein Freund (oder war es Mann? weiss nicht mehr).

Deswegen war es klar, dass wir immer beide arbeiten müssen, beim Kleinen hatte ich wenigstens Elterngeld, beim Großen gab es damals noch nicht, also bin ich damals nach 14 Wochen wieder Teilzeit eingestiegen.

Als wir noch beide Vollzeit gearbeitet haben (4 Jahre lang Doppelverdiener), haben wir fast ganzes Gehalt von mir gespart und somit gutes Eigenkapital nach 4 Jahren gehabt. Allerdings ging er komplett auf Kaufnebenkosten (Makler, Steuern, Notar usw) und Renovierung drauf, somit haben wir 98% finanziert.

Wir haben keine reichen Eltern, müssen somit alles selbst zahlen.

Die letzten beiden Autos haben wir bar bezahlt, es waren immer 3 Jahre alte Autos, Neuwagen finde ich unnötig, der Wertverlust in den ersten 3 Jahren ist enorm, ca. 50%.
Dafür sparen wir immer monatlich ca. 200 EUR, um dann nach zig Jahren wieder ein neues Auto kaufen zu können.

Wir fahren meistens 2 Mal in den Urlaub, allerdings relativ günstig, ca. 2500 EUR im Jahr für alles. Einige Jahre sind wir auch 3 Mal gefahren, trotzdem innerhalb dieser Summe.

Wie gesagt, ich finde, da du noch arbeiten kannst, wird es bei euch passen, immerhin haben wir ähnlich Geld zur Verfügung. Aber nur halt unter der Bedingung, dass du mind. 400 EUR zusätzlich verdienen kannst, besser mehr.

LG Alla

Beitrag von 123mitdabei 06.03.11 - 16:11 Uhr

Wollte eigentlich nur Erfahrungsberichte und keine weiteren Belehrungen etc. Das ist nicht negativ gemeint... ich hoffe, das wird jetzt nicht falsch verstanden.
Die Autorate ist übrigens so hoch, weil wir´s zahlen können momentan und damit das Auto schnell abbezahlt ist bevor es schon wieder "auseinander fällt" und ein neues her muss. Die Rate kann auch gesenkt werden.

Beitrag von thea21 06.03.11 - 18:58 Uhr

Du kannst es sehen wie du möchtest.

Ich belehre dich nicht, weil es mir im Endeffekt egal ist ob du in nächster Zukunft Postings alá: Wir können den Kredit nicht mehr bedienen eröffnest.

Meine Postings an dich beruhen auf Erfahrungswerten und dementsprechend auch Lebenserfahrung wie die jedes anderen hier auch.

Keiner, auch ich nicht, wollte dich als dumm bezeichnen oder darstellen, das Unterfangen bleibt jedoch blauäugig, solltest du daran festhalten wollen.

Alle User, die dir hier schreiben, schreiben aufgrund von Lebenserfahrung oder aber aufgrund rationalen Denkvermögens. Niemand hier, oder wenigstens ein verschwindend geringer Prozentsatz, wird hier eine Antwort alá "Wir sind hoch verschuldet, weil wir einen Kredit aufnahmen, wie er eurem Wunsch entspricht, diesen aber nicht mehr zahlen können.

Es bleibt, wie es ist: Logisch denkend, ist euer Einkommen zu gering, als das ihr ohne Schaden aus der Sache rauskommt, oder aber jahrelang so dermaßen entbehren müsst, als das man das noch als Lebensqualität bezeichnen könnte.

WAS du daraus machst und ob du damit leben kannst, das ist am Ende ganz allein deine Entscheidung und die nimmt dir niemand.

Ich schreibe hier nur meine ehrliche Meinung, ohne dir was böses zu wollen.

Beitrag von ayshe 06.03.11 - 20:48 Uhr

Und die Frage war ja, wie man es gemacht hat.
Da gibt es nun einmal verschiedene Wege, wobei aber eben nicht jeder jedem liegt, ganz einfach. Das ist ja auch alles sehr indivudell.

Beitrag von nadine3301 07.03.11 - 08:44 Uhr

Hole dir doch nicht die Meinung von wildfremden Menschen, die Dir hier am Computer das blaue vom Himmel erzählen können.

Ihr müsst das doch selber entscheiden, ob machbar oder nicht.
Manch einer mit einen riesen Einkommen kann schneller beim Insolvenzverwalter landen, wie einer der nur über ein mittleres Einkommen verfügt.

Man muss immer ein gewisses Risiko eingehen und ich an deiner Stelle würde es probieren.
Ihr seit jung und ihr werdet es schaffen.

lg

Beitrag von thea21 07.03.11 - 09:42 Uhr

<<<Ihr seit jung und ihr werdet es schaffen.>>>

Und welche Glaskugel hat dir das verraten?

Du bist doch genauso ein wildfremder Mensch, noch dazu einer, der ihr wirklich das Blaue vom Himmel erzählt.

Wenn du ihr jetzt noch dazu versprichst, für alle Eventualitäten aufzukommen im Falle eines Scheiterns, dann hast du wenigstens Rückrat!

Beitrag von nadine3301 07.03.11 - 13:33 Uhr

Wenn du ihr jetzt noch dazu versprichst, für alle Eventualitäten aufzukommen im Falle eines Scheiterns, dann hast du wenigstens Rückrat!

Selbstverständlich! Mach ich das:-p

Mit dem jung meinte ich, das man sich dann wenigstens etwas Zeit lassen kann, beim zurück zahlen der Rate.
Man muss im Leben was riskieren, ich würde nicht auf das Geschwätz anderer hören.
Man muss doch das Risiko selber eingehen.

Und welche Glaskugel hat dir das verraten?
Die ich hier zuhause habe#winke

Beitrag von 1familie 06.03.11 - 21:05 Uhr

Hallo,

ich war und bin immer schon ein Lebemensch gewesen und habe nie gespart. Mein Mann früher auch nicht :-)

Wir haben es uns so richtig gut gehen lassen :-) Was ich auch wichtig finde und wir haben (ohhhh, mein Gott) ohne EK gebaut und wollten eben etliche Jahre zurückzahlen-das war uns eigentlich wurscht.

Nun lief unser Geschäft aber so gut, das wir noch ein Lasden und noch ein Laden eröffneten. Mittlerweile sind es 6 Läden und wir leben im 4. Haus :-)
3 sind abgezahlt.

Freunde von uns haben nur 2 Gehälter und haben aber auch ohne EK gebaut - ihnen geht es ebenfalls gut und sie fahren in den Urlaub und und und .... man kann es, wenn man weiss, was man ausgeben kann.

LG und viel Glück

Beitrag von teufelchen05 06.03.11 - 21:30 Uhr

Tja - wir haben lange studiert (mein Mann sogar zwei Studiengänge) und beide promoviert (also Dres. ;-)). Jetzt ist mein Mann Rechtsanwalt, wird nächsten Monat verpartnert und bringt (Steuerklasse III) derzeit 5.200,- netto nach hause (ab nächsten Monat dann deutlich mehr und ein Auto fällt weg, da er dann einen Dienstwagen hat und auch Sprit und Co. bezahlt werden) und ich bin als Beamtin im öffentlichen Dienst (Steuerklasse V, A 14 - 2.780 EUR netto inkl. Kindergeld). Macht zusammen knapp 8.000,- netto Einkommen. Davon gehen 1.070,- EUR für den privaten Ganztageskindergarten weg und 1.200,- für Miete sowie 400,- EUR Leasingrate für mein Auto.

Jetzt bauen wir. Projektkosten 550.000, - EUR. 170.000,- EUR sind Eigenkapital (größtenteils von meinen Schwiegereltern) - wenn man erst seit knapp 4 Jahren im Berufsleben steht und zwischenzeitlich ein Kind mit einem Jahr Elternzeit bekommen hat, hat man auch bei so gutem Einkommen wie unserem noch keine Unsummen beiseite gelegt. Der Rest ist finanziert (Rate 1.750,- EUR).

Bausparer haben wir keinen, Lebensversicherungen und private Altersvorsorge werden aber mit ca. 800,- EUR im Monat bedient.

Wir haben Glück - vermögende Eltern, eine gute Ausbildung und sehr gute (sichere) Jobs. Dann geht auch ein großes Projekt.

Grüße, das teufelchen

Beitrag von sonne_1975 06.03.11 - 21:33 Uhr

Die Rate ist aber ziemlich mickrig, gerade mal 1% anf. Tilgung. Wollt ihr bei dem Einkommen wirklich 40 Jahre abzahlen? Ihr könntet das ganze in 10 Jahren abzahlen, wenn ihr die Tilgung hochsetzt.

Nach 35 Jahren hat man der Bank die gleiche Summe wie Kredit an Zinsen "geschenkt". Nach 13 Jahren nur ein Drittel davon.

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