E10.....

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Forum: Politik & Philosophie

Hier ist der Platz, mit anderen Politik- und Philosophieinteressierten über Parteien, aktuelles politisches Geschehen, Sinnfragen etc. zu diskutieren. Wir bitten insbesondere in diesem Forum um einen sachlichen und konstruktiven Diskussionsstil!

Beitrag von harveypet 06.03.11 - 13:40 Uhr

lest mal diesen: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article12707028/E10-ein-Schildbuergerstreich-der-Klimapolitik.html

und zudem haben Ings der BMW-Werke festgestellt das an sich kein Auto E10 verträgt da der erhöhte Ethanoanteil in das Öl übertritt also einen Ölwechsel zwingend erfordert und zwar sehr häufig!

Beitrag von mel1983 06.03.11 - 13:49 Uhr

Hallo,

es ist wie bei allem Umweltpolitischen in letzter Zeit. Einfach nur schlecht durchdachter Murks.

Elektroautos, Umweltzonen, Bio-Sprit.
Das Ziel, was damit verfolgt werden sollte (!) ist ja durchaus einleuchtend, aber mit nichts von alledem werden die Ziele auch nur annähernd effizient erreicht.

Es wird lediglich dazu beigetragen, dass der Ottonormalhans noch mehr Ärgernis in sich trägt, denn es kommt schlicht und ergreifend nichts bei rum.

Grüße

Beitrag von fred_kotelett 06.03.11 - 14:00 Uhr

Solange noch 1 Mensch auf der Welt hungert, ist es ohnehin komplett pervers solch einen Sprit zu tanken.

Beitrag von mel1983 06.03.11 - 14:11 Uhr

Ja, zweifellos.

Ich habe gelesen, dass es in Deutschland selbst kaum (nicht) möglich ist, den Weizen für die bisherigen 5% Ethanol anzubauen. Heißt, wir kaufen schon zu um Lebensmittel verbrennen zu können.

Aus welchem Grund die Politik dies nun weiter- bzw. auf solch eine Art und Weise übertreiben muss, ohne den tatsächlichen Nutzen (weniger schädliche Ausstöße usw.) überhaupt benennen oder gar belegen können, ist mir absolut schleierhaft.

Biomassekraftwerke sind da schon grenzwertig, benötigen (meines Wissens) aber "nur" Abfälle des Weizens, die keiner essen kann und bringen ja auf die Effizienz gesehen einiges mehr an schädlichem Ausstoß dann reduziert "auf die Waage".

Leider war bisher in den Medien wenig zu lesen. Mit abflauen der Affäre um KTG wird das aber nun endlich (!) noch einmal ordentlich thematisiert, so dass wir gespannt sein können.

Beitrag von harveypet 06.03.11 - 15:09 Uhr

ohne den tatsächlichen Nutzen

dummerweise erhöht sich der Verbrauch eines Kfz und der Motor verschleißt erheblich eher.

Beitrag von mel1983 06.03.11 - 15:35 Uhr

Ja.

Und von dem tatsächlichen Nutzen, von dem die Politik redet und die Mineralölkonzerne reden müssen (!), ist nichts belegt.

Ich wette drauf, dass bei der Herstellung von Ethanol auch Abgase entstehen, die aufgerechnet werden müssten. (wie zB bei Strommix-betankten Elektrofahrzeugen, was sie nutzlos macht)

Beitrag von harveypet 06.03.11 - 15:44 Uhr

von dem tatsächlichen Nutzen, von dem die Politik redet und die Mineralölkonzerne reden müssen (!), ist nichts belegt.


wieso das liegt klar auf der Hand: Mehrverbrauch nützt der Mineralölindustrie und hohe Motorenverschleiß kurbelt die Autoumsätze an also Vorteil Kfzindustrie Da spart die Regierung viel Geld an Beihilfen ein.

Beitrag von mel1983 06.03.11 - 15:56 Uhr

Ja und Nein.

Das Problem ist, dass hier auch den Mineralölkonzernen ordentlich an den Karren gefahren wird!

Die Konzerne zahlen schwer an dem Zeug, wenn sie es nicht verkaufen.
Und, sollte uns die Politik tatsächlich dieses Zeug aufgrund Einsparungen in Beihilfen auftischen?

Schwer zu glauben - aber unmöglich ist ja nichts.

Auf jedenfall glaube ich, dass es den Mineralölkonzernen nicht so recht ist, wie es vllt scheint.

Der Staat kassiert auf jedenfall kräftig, seit überwiegend Super Plus getankt wird.

Beitrag von harveypet 06.03.11 - 16:00 Uhr

dem "Staat" sprich den Regierungsdödeln wäre es doch am liebsten wir würden alle unsere gehälter abgeben und würden dann Lebensmittelgutscheine bekommen pro person 300€ reichen doch

Beitrag von lassiter 06.03.11 - 17:17 Uhr

Was mich bei der Sache am meisten wundert ist:
Wo bleibt der Aufschrei der Kleriker, Katholen wie Evangelen?

Es bringt aber auch für uns etwas, den wenn zur Adventszeit wieder der Aufruf, "Brot für die Welt" kommt, brauchen wir nicht mehr so viel spenden.#schein

Diese Sache hat für mich den Beigeschmack, jetzt werde ich ganz böse, der Vernichtung von Unwertem Lebens.
Schuld daran ist die verfluchte Klimalüge!

Aber wir zwei fangen uns ab uns zu einen Zander oder Hecht und wenn wir den Dödel dafür ins Wasser hängen müssen.#rofl



Josef

Beitrag von harveypet 06.03.11 - 17:21 Uhr

aber Hallo, ich warte nur bis die doofe Schonzeit rum ist und im Sommer kommt dann "mein" /8 Diesel T-Modell

Beitrag von lassiter 06.03.11 - 17:26 Uhr

Warum kein Gasauto, ist billiger?


Josef

Beitrag von harveypet 06.03.11 - 17:35 Uhr

nen /8 mit Gas...iiiiiiiiiiii was ein Stilbruch!!

Beitrag von ayshe 09.03.11 - 22:52 Uhr

Der Umweltaspekt und auch die energie sind ganz sicher ein wichtiger Aspekt, und ich hoffe sehr, daß dies auch wirklich richtig berechnet wird.

Beitrag von ayshe 06.03.11 - 21:03 Uhr

Das ist ja etwas dran, aber bei biodiesel ist es genauso, aber das scheint niemanden zu stören, jedenfalls habe ich nicht mitbekommen, daß es da so eine Aufregung gab wie jetzt.

Beitrag von harveypet 06.03.11 - 21:05 Uhr

weil Rapsöle und andere den Motor nicht zerstören... du kannst einen Diesel auch mit Salatöl fahren.

Beitrag von ayshe 07.03.11 - 08:28 Uhr

Ja, aber es gibt doch nun einmal zwei grundlegende Aspekte:

Die Umwelt, die Flächen, die zum Anbau benötigt werden und daß es eben auch Lebensmittel sind, also ökologisch und auch sozial gesehen.

Und eben den technischen Aspekt, die Verträglichkeit oder der Schaden, was die Autos angeht.



Beitrag von hilli2 06.03.11 - 20:27 Uhr

Da ist irgendwie Geld geflossen....Wirtschaft.....Politiker.


Auch die Deutschen sind korrupt.

Ich hab eben in den Nachrichten gehört, dass jetzt eine Untersuchun stattfinden soll, welche Motoren das Benzin vertragen und welchen Nutzen dieses E10 für die Umwelt hat....


...komisch....ich dachte immer, so etwas wird vor der Einführung von etwas Neuem überprüft.....


Da MUSS jemand gedrängelt haben, unter Druck gesetzt haben oder eben eine Menge Geld gezahlt haben!!!

ARMES DEUTSCHLAND!!

DIESE REGIERUNG IST ECHT SCHEISSE!

Beitrag von harveypet 06.03.11 - 20:29 Uhr

BMW Ings haben HEUTE festgestellt das sich der Wasseranteil erhöht und somit das Motoröl versaut.....d. h. Schäden an allen Motoren die dieses Mistzeug tanken.

Beitrag von hilli2 06.03.11 - 20:53 Uhr

Hallo!

Ja, da stellt sich die Frage, wieso sowas nicht vorher überprüft wird, oder? Das ist doch scheiße!

Vielleicht können wir jetzt dieses ganze Scheiß-Benzin wegschmeißen, weil es keiner gebrauchen kann!

Und wer bezahlt das mal wieder??????

DIE REGIERUNG???? DIE, DIE DAS VERBOCKT HABEN???

NÄ!!

Sondern: WIR! Mit unseren Steuern!! Und woanders fehlt das Geld dann wieder, dann gibt es wieder einsparungen bei der Bildung, im Straßenbau, Gesundheitssystem.....etc.

NA ToLL!!

Ich kotz gleich!

Beitrag von ayshe 09.03.11 - 22:58 Uhr

In Mexiko, Brasilien und Amerika tanken sie schon seit Jahren Ethanol, teils 15 bis sogar 80 %
und dort fahren auch deutsche Wagen, VW, zb. hat auch lange den Mexikokäfer laufen, die Motoren sind die gleichen wie auch hier.
Unter Schröder vor 2,5 Jahren gab es schon Untersuchungen der Bauteile.
Und somit kann man nicht sagen, es gäbe keine Langzeituntersuchungen.

Ich kenne auch Leute die schon lange Ethanol zugetankt haben.
Und hier tun nun viele Verbraucher so, als wüßten sie von nix.

Auch ein verbraucher sollte sich informieren.
Damals als das bleifreie Benzin abgeschafft wurde, haben auch viel geglaubt, die Welt ist zuende.
Im Grunde war alles ähnlich wie jetzt mit dem ethanol, zumindets, was die Zweifel an der Verträglichkeit angeht, der Umweltaspekt wegen der Felder ist nun ein anderer.



Beitrag von zeitblom 10.03.11 - 09:06 Uhr

"bleifreie Benzin abgeschafft " ???? Habt Ihr wieder bleihaltiges Benzin ? .. ;-)

Beitrag von ayshe 10.03.11 - 09:09 Uhr

#rofl

Ach menno...Ich war schon so müde #klatsch

Beitrag von ayshe 07.03.11 - 08:31 Uhr

Naja, 100%iges Ethanol gibt es nicht, wäre ja mal interessant zu wissen, wie hoch prozentig das beigemischte Ethanol ist.
Darüber habe ich auch noch nie etwas gelesen.

Beitrag von marion2 07.03.11 - 11:47 Uhr

Hallo,

es gibt keinen vernünftigen Grund beim derzeitigen Stand der Technik Nahrungsmittel durch den Auspuff zu pusten.

Da kommt es auf ein Argument mehr oder weniger gegen E10 auch nicht mehr an.

Gruß Marion

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