Brauche mal Euren Rat-im Nachhinein...Was haltet Ihr für wichtiger?

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von diva71 06.03.11 - 18:23 Uhr

Hallo,

mein Sohn ist 5 Jahre alt und wird 2012 mit 6 3/4 eingeschult.
Früher einschulen kommt nicht in Frage,aus verschiedensten Gründen.
In seinem KiGa,der privat ist,gehen ALLE Jungs in seinem Alter dieses Jahr in die Schule.
Sonst sind da noch ein paar Mädels,die aber auch deutlich jünger sind-das wars..(die KiTa besteht nur aus 1 Gruppe,mit 12 Kindern)

An "adäquaten" Spielkameraden wäre da also nicht wirklich jemand und das Vorschulprogramm wird ja auch langweilig, alleine für ihn-wenn es überhaupt stattfindet..

Andererseits machen die dort im KiGa richtig viel tolle Sachen,mit den
Kids,wirklich suuuper- 1A!!
Nicht vergleichbar mit anderen Einrichtungen hier.

Ich muß dazu sagen,das wir recht neu hier in der Gegend sind und er auch so noch nicht so viele Kinder kennt,in seinem Alter.
Er ist auch ein eher schüchterner Junge,jedenfalls bei fremden Kindern.


Was ist also wichtiger - tolle Betreuung oder gleichaltrige Kinder kennenzulernen,die mit ihm eingeschult werden?
Würdet Ihr den Kindergarten nochmal wechseln?

Wie war das bei Euren Kids,sind in der Grundschule noch alle Würfel neu gefallen, "freundschaftsmäßig"?
Oder findet Ihr es wichtig,wenn soviel Neues auf die Kleinen einprasselt,das sie wenigstens schon ein paar Kinder kennen?

Danke und lg,D71

Beitrag von lena10 06.03.11 - 18:36 Uhr

Hallo,

ich würde den Kiga nicht mehr wechseln!

Mein Sohn wurde zum Einen frühzeitig und zum Zweiten in eine Schule im Nachbarort eingeschult. Das heißt, er kannte in seiner Klasse genau ein Mädchen, sonst niemanden.
Es hat nicht lange gedauert, bis er Anschluss gefunden hat - die "Karten wurden neu gemischt", sozusagen. Inzwischen ist er voll integriert und hat Freunde in der Klasse.

Gruß, Lena

Beitrag von anira 06.03.11 - 19:10 Uhr

wie lange is er denn im KiGa?
halbtags
dann würde ich ihn dort lassen
nachmittags kannst du immer noch etwas vorschule machen;)
und andere kinder findet sich bestimmt auch nen weg;)
nen englisch kurs vieleicht oder so;)

Beitrag von engelchen28 06.03.11 - 19:24 Uhr

huhu!
ich würde ihn
a) in seinem kiga lassen, sofern er dort nur halbtags ist
b) ihn nachmittags mit kindern zusammenbringen, die mit ihm zusammen eingeschult werden, z.b. im örtl. sportverein.
ich denke, in der grundschule fallen die würfel in jedem fall neu...!
lg
julia

Beitrag von diva71 06.03.11 - 19:30 Uhr

Er ist bis 15 Uhr im KiGa...
Nachmittags machen wir schon Musikschule und er turnt-Gleichaltrige sind trotzdem schwer zu finden...
Danke und lg,D71

Beitrag von 1familie 06.03.11 - 20:53 Uhr

Hallo,

auch unser Grosser ist ein schüchterner Junge und wir hatten uns damals dafür entschieden ihn einmal die Kita wechseln zu lassen.

Er lernte neue Freunde kennen, wurde kontaktfreudiger und lernte gleich Kinder aus seiner Klasse kennen. Wir fanden es für uns optimal - ich möchte nicht wissen, wie es anders gewesen wre.

LG

Beitrag von brotli 07.03.11 - 09:54 Uhr


ja, seh ich auch so.
erstens ist es warscheinlich eh schwer mit verabredungen, wenn da kaum noch jemand in dem alter geht und egal ob viele sagen, alles würfelt sich neu......
es ist einfach die ersten wochen schwer, wenn man ganz alleine da steht.
der unterricht ist okay, aber die pausen oder der sportunterricht ist schon nicht immer einfach so ganz alleine anfangs.
klar, finden kinder sich schnell, aber kinder die sich kennen und haben, hängen in der schule ganz am anfang auch sehr aneinander weil sie sich kennen und alles neu ist und wenn man niemanden kennt dann steht man schon alleine da erstmal die ersten 2-4 wochen, bis sich alles nochmal neu findet. wobei feste kindergartenfreundschaften schon bestehen bleiben, das sieht man schon.
l.g.

Beitrag von kleinerlevin 06.03.11 - 22:42 Uhr

Hi

Ich habe meinen Sohn aus genau dem Grund letztes Jahr in einen anderen Kindergarten gegeben und das war das BESTE was ich machen konnte. Mein Sohn wäre eingegangen ohne "gleichgesinnte". Nun kommt er dieses Jahr zur Schule und freut sich das er fast alle Kinder kennt.
Ich glaube 1 Jahr kann sehr lang sein wenn man der "Opa" unter den Kindern ist.
Gruß Annette

Beitrag von riehmchen1 07.03.11 - 07:22 Uhr

Hallo,

ich würde nicht wechseln lassen.
Wir waren in einer ähnlichen Situation: Umzug, KiGa-Wechsel,... dadurch allein entsteht schon eine Unruhe bei den Kindern (die besonders sensiblen, schüchternen Kindern zu schaffen machen kann).

Wie würde sich dein Sohn erst fühlen, wenn er sich nun für ein Jahr in einem neuen KiGa aklimatisieren müßte, neue Freunde oder Spielbekanntschaften finden müßte um dann - schon wieder - in der Schule alles neu kennenlernen zu müssen...

Beitrag von frauimbestenalter 07.03.11 - 11:24 Uhr

meine Tochter hatte auch niemanden aus dem Kindergarten in der gleichen Klasse! Es sind drei Kinder (zwei Mädchen, ein Junge) aus dem Kindergarten, aber aus einer anderen Gruppe, in der Klasse. Einer aus Ihrer Gruppe ist in einer anderen Klasse gelandet.
ABER es war absolut kein Problem. Meine Tochter hat sehr schnell Kontakt zu anderen Kindern gefunden. Ich denke förderliche dazu ist auch, dass sie an der OGATA Betreuung teilnimmt. Dadurch hat sie eben nach der Schule noch viel Zeit, die Kinder beim Spielen kennenzulernen. Das fällt den Kindern, die gleich nach der Schule nach Hause gehen, sicher schwerer.
Es kommt sicher auch auf das Kind selber an. Du schreibst, deiner ist eher schüchtern-vielleicht ändert sich das noch.
Sicher gibt es auch andere Kinder in der Klasse, die nicht schon mit zig Bekannten in die Klasse kommen.
Ich habe oft gehört, dass sich in der Schule sogar die Freundschaften aus dem Kindergarten wieder ändern.
Mach dir nicht so viele Gedanken.
Wenn du den Prozesse in bisschen unterstützt und in der ersten Zeit vielleicht auch mal Kinder zu euch nach Hause mitnimmst (falls er nicht auch in der Ganztagsbetreuung sein sollte), dann wird er sicher auch ganz schnell neue Freunde finden.
Ich würde den Kiga auf keinen Fall wechseln, dann hat er ja jetzt schon den "Bruch" drin und muss neue Kinder kennenlernen. Das kann er doch dann lieber in der Schule.

Beitrag von estragon 07.03.11 - 11:48 Uhr

Hallo,

ich würde ihn dort lassen. Es wird sein Selbstbewußtsein stärken, wenn er der älteste ist. Er kann vieles was die anderen noch nicht können und darf vor allem einiges, was die anderen nicht dürfen. Bei uns dürfen die Vorschulkinder z.B. allein nach draußen (also aufs Kita-gelände ;-) ) oder sie dürfen alleine ins Atelier oder in den Musikraum. Wenn sie es möchten, bekommen sie ein "Patenkind" aus der Krippe, dem sie z.B. beim Mittag helfen oder beim An-und Ausziehen, wie es ich gerade ergibt.
Und auch wenn es vielleicht mal langweilig wird, finde ich es nicht schlimm, denn die Kinder müssen ja auch lernen damit zurecht zu kommen.

In einem neuen Kindergarten sind dann vielleicht Gleichaltrige, aber die kennen sich schon lange und er muß sich erst wieder eine neue Postition erkämpfen und ob der dann wirklich mit den Gleichaltrigen auf dieselbe Schule oder gar in dieselbe Klasse kommt, ist ja auch eher fraglich.

Fazit : Ich würd' ihn da lassen wo er ist.

Viele Grüße und viel Glück,

LG Grith

Beitrag von th.mm. 07.03.11 - 13:58 Uhr

Hallo,

wenn im neuen Kindergarten gewährleistet ist das wenigstens 1-2 Kinder mit Ihm in die Schule kommen würde ich wechseln.

Vorschulübungen kann man auch zuhause machen, aber gerade bei einem schüchternen Kind kann man als Erwachsener nichts dagegen tun. Da helfen nur Auseinandersetzungen mit Gleichaltrigen.

Meine Tochter ist von der Spielkrippe mit 3 Jahren in eine KiGA Gruppe gekommen wo nur gleichaltriege bzw. jüngere waren, da in den bestehenden Gruppen kein Platz für sie war. Sie hat daheim einen großen Bruder (damals 5 ) dem sie hinterher eiferte. Eigentlich sollte diese kiGa Gruppe nach einem 3/4 Jahr aufgelöst werden. Wurde sie aber dann nicht, sondern einfach mit gleichaltrigen weiterlaufen gelassen. Die anderen Eltern waren auch einverstanden. Aber meine Tochter hatte in dieser Gruppe einfach kein Vorbild. Sie fühlte sich sehr wohl, hatte viele Freundinnen, aber ihr Verhalten orentierte sich plötzlich immer mehr an den jüngeren. Ich nahm sie raus! In der anderen Gruppe mußte sie sich wieder neu einfinden, klar das war für sie Schwer, aber Kinder vertrauen ihren Eltern 100%. Ich erklärte Ihr, daß sie dort eher auch was von den großen lernen kann und das dies das beste für sie ist. (Obwohl ich tief im Herzen oft gezweifelt habe) Inzwischen hat sie dort auch Freundinnen, zwar ist Ihre beste Freundinn immer noch in der alten Gruppe, aber die besucht uns halt Zuhause öfter mal. Heute würde ich es wieder genau so machen!

Liebe Grüße:-)

Martina

Beitrag von thea21 08.03.11 - 08:55 Uhr

Sophia ist vermutlich genau so alt wie dein Sohn und auch sie wird erst 2012 eingeschult werden.

Stichtag in Berlin war Dez 2011 6 Jahre alt werden), sie ist also ein Kann Kind, da sie anderhalt Monat später 6 werden würde.

Aus den verschiedensten Gründen aber lassen wir sie im Kindergarten.

Sie ist ein unglaublich pfiffiges, kluges und auch recht weit entwickeltes Mädchen, die Erzieherinnen loben sie und geben Anregungen für alles weitere.

Ich denke für meine Tochter (und evtl. deinen Sohn) kann es wichtig sein, nicht nur fit im Kopf zu sein, sondern auch sozial was auf dem Kasten zu haben und da sind kleinere Kinder garnicht so von Nachteil.

Stichwort: Soziale Kompetenz.

Sollten wir bemerken, das sie anfängt sich zu langweilen, werden wir sie entsprechend fördern. Sie hat zB. ein extrem ausgeprägtes Musikverständnis. Ich und mein Partner spielen beide mehrere Instrumente, das Interesse daran hat sie vermutlich von uns. Sie merkt sich schnell Texte, Melodien, hat ein unglaubliches Taktgefühl und kann teilweise einfach Akkorde auf ihrer Gitarre.

Sollten wir also merken sie langweilt sich, wird es bei ihr sicherlich auf musikalische Dörderung rauslaufen.

Ansonsten freue ich mich einfach, dass sie noch ein Jahr "Unbeschwertheit" genießen kann!

Ich selbst bin mit 7 Jahren und 3 Monaten eingeschult worden. War die älteste in der Klasse, sowie im Kindergarten. Mich hat damals nix gelangweilt.

Beitrag von turmmariechen 08.03.11 - 21:34 Uhr

Hey,

wir stehen auch vor der Frage des Kigawechsel im letzten Jahr (wg. Umzug). Ich habe auch mal den Kinderarzt nach seiner Meinung gefragt. Er sagte dazu, dass so ein Wechsel die Kinder stark macht. Weil sie eben lernen müssen, auf Kinder zuzugehen, Kontakte zu knüpfen usw.... ich fand die Sichtweise interessant und einige Beiträge hier bestätigen das ja auch. Mah hat ja oft Bedenken, dass man den Kindern zuviel zumutet - aber vermutlich ist das oft einfach nur Angst vor der neuen Situation. Und JA, die Karten werden neu gemischt. Mein Großer hat mit seinem besten KIGA Freund in der Schule wenig Kontakt.