Hausfrau sein will gelernt sein.....

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von pebbelz 06.03.11 - 19:57 Uhr

Ich weiß das gehört nicht unbedingt hierher, aber es muss einfach mal raus.
Es geht vielleicht manchen ähnlich. Wie manche ja wissen, habe ich Beschäftigungsverbot bekommen. Tja und ich habe mich nie gut in Sachen Hausarbeit angestellt^^Das gebe ich ehrlich zu. Tja und da ich ja jetzt Zwangspause habe muss ich erstmal in das Hausfrauenleben reintasten. Nebenbei habe ich dann natürlich auch noch einen 10 Monate alten Hund der versorgt werden will. Tja und das nun alles unter einen Hut bekommen....Da kann ich nur sagen, respekt an alle Hausfrauen, Mütter........ Vielleicht habt ihr ja einen Tip für mich oder ihr kanntet das selbst und sagt mir wie ihr das geschafft habt:-)
Naja, einmal wieder mehr ausgeheult.
Schönen Abend noch,
lg

Beitrag von sweetelchen 06.03.11 - 20:02 Uhr

Ja, das musste ich auch alles lernen. Meine Eltern haben recht früh damit angefangen mir beizubringen wie man richtig Aufräumt. Um ehrlich zu sein fand ich das etwas streng. Wenn ich eine Ecke vergessen habe, musste ich das ganze Haus wieder neu sauber machen.
Kochen habe ich mit 14 gelernt. Seitdem ich 18 bin lebe ich mit meinem jetzigen Mann zusammen. Es war schon hart alles unter einen Hut zu bekommen aber es ist machbar. Ganz ehrlich ich finde wir haben die doppelte Arbeit obwohl mein Mann mir wirklich sehr hilft zuhause. Ich fühle mich für alles verantwortlich und habe ein schlechtes Gewissen wenn er kocht oder aufräumt, blöd was #augen

Ich habe gearbeitet in der Mittagspause essen gekocht, wieder zur Arbeit und gegen 19 Uhr war ich zuhause. Aber da war nichts da mit Ausruhen, zuerst aufräumen. Und ach ja eine Katze habe ich auch noch, die viel Aufmerksamkeit von uns haben will. Ich spiele täglich mind. 2 Stunden mit ihr.
Und jetzt kommt ein Baby dazu :-)

Beitrag von stefk 06.03.11 - 20:15 Uhr

Hallo! #winke

Hm, einen Tip?

Was man nicht mehr braucht, wird sofort weggeräumt.

Morgens wird die Wohnung in Ordnung gebracht (aufräumen, was vll. doch noch irgendwo rumliegt, Staubsaugen).

Einen festen Tag die Woche/mehrere feste Tage (wie man will und wie es notwendig ist) zum Putzen. Da gehört bei mir Staubwischen, Staubsaugen, Feudeln und Bad gründlich putzen zu.

Wir kaufen auch nur 1x die Woche ein, dann eben für die nächsten 7 Tage. Das dauert zwar einmal etwas länger, aber man muss nicht ständig los und noch was holen (es sei denn, man hat was vergessen - Einkaufszettel! - oder man möchte noch was bestimmtes haben ;-))

Ich bin gerade mit meinem Studium fertig und von daher momentan auch "Hausfrau". Spätestens gegen Mittag bin ich fertig mit dem ganzen lästigen Kram!

LG,
stef

Beitrag von irish.cream 06.03.11 - 20:21 Uhr

Hey,

nur kein Stress - das kommt alles nach und nach #pro

Hab vor der Geburt meines Sohnes auch nur für die Arbeit gelebt, war teilweise erst nach 21 Uhr zu Hause - morgens um 5 Uhr aber auch wieder raus...

und dann - dann kam der kleine Sonnenschein und ich musste lernen, selbst zu kochen, Chaos zu beseitigen usw :-p

Bei mir hatte sich das dann schnell so eingependelt:
Morgens halt mit Muckel aufstehen, frühstücken, danach in Ruhe anziehen/fertig machen..
dann wird das aufgeräumt und durchgesaugt und Staubgewischt, Waschmaschine anschmeißen.. je nach Bedarf kommt dann noch das Bad dran, oder der Wischer.. (im 2 Tages Wechsel)
mein Sohn natürlich immer mit dabei - seit er laufen kann hilft er auch ;-)

dann gibbet "mittag" - früher halt Brei, heute nur noch Cornflakes, oder Pudding oder sowas..

der Nachmittag gehört ganz alleine dem Kind! Da wird gespielt, gebastelt, Spielplatzbesuche usw usf..
abends wird frisch gekocht (Kochbücher sei dank kann ich das mittlerweile) und mit Papa zusammen gegessen..

wenn nachmittags mal chaos herrscht: Pech!
Hier lebt ein Kleinkind, hier darf es chaotisch sein.. meine Grundsauberkeit bringe ich halt vormittags rein, also ist es nie dreckig, halt nur mal überall voll mit Spielsachen :-p

Wir fahren mit diesem Konzept ganz gut und es wird weder Haushalt noch Kind vernachlässigt.. alle sind glücklich ;-)

LG
Tanja mit Brian (3) und Amy (36.ssw)

Beitrag von flugtier 06.03.11 - 20:22 Uhr

Arbeit und Haushalt für uns beide unter einen Hut bekommen, ohne dass mein Mann und ich uns streiten ist kaum möglich... ;-)

wir haben das etwas anders gelöst...und Geld in eine Putzhilfe investiert :-p und gerade jetzt mit Baby unterwegs bin ich unglaublich froh darüber. Auch wenn das Baby dann da ist ...

...wie du schon sagtest: respekt allen die es schaffen - bei uns würde es dann wahrschceinlich katastrophal aussehen ;-)

Beitrag von simplejenny 06.03.11 - 20:27 Uhr

Mensch, wenn man manchmal hier so die Beiträge liest, dann kann einem angst und bange werden. Hat denn die Frauenbewegung der 70er und 80er gar nix bewirkt? Fühlen sich denn wirklich immer die Frauen für den Haushalt verantwortlich? Muss man dem Mann wirklich dankbar sein, wenn er mithilft im Haushalt?

Ach ach, so isses eben mit den Frauen ...

Feministische Sonntagsgrüße
Jenny

Beitrag von lagefrau78 06.03.11 - 21:27 Uhr

Das frage ich mich auch oft...

Irgendwie steckt es ja so drin. Wenn ich abends nicht das im Haushalt geschafft habe, was ich schaffen wollte, bin ich oft zerknirscht. Mein Mann reagiert dann verständnislos: es sei schließlich auch seine Wohnung und sein Dreck! Das müsste ich nicht wegmachen! #verliebt

Ich gebe ganz ehrlich zu, dass ich andere Prioritäten als den perfekt geführten Haushalt habe. Wir teilen uns die Aufgaben und beherrschen das Chaos. ;-)

Ich hatte auch mal die naive Vorstellung (trifft auf mich nicht zu, aber auf einige andere hier), dass ein Beschäftigungsverbot dazu dient, sich zu schonen und nicht dazu, sich im Haushalt zu verausgaben...?

Feministische Grüße auch von mir! #blume

Beitrag von simplejenny 07.03.11 - 09:17 Uhr

Danke! So ein Forum ist ja auch oft - naturgemäß - hausfrauendominiert, so dass man schnell das Gefühl bekommt man stünde allein mit seiner Einstellung.

Beitrag von flugtier 07.03.11 - 10:19 Uhr

Bei uns war immer alles "geteilt" - wobei es so aussah, wer eher zu Hause war und nicht noch gearbeiet hat zu hause, hat schon mal losgelegt und Samstag war großer Putztag ;-) - für beide.

kenne ich auch von zu Hause gar nicht anders - meine Eltern haben's sich auch immer aufgeteilt.

Beitrag von tani-89 06.03.11 - 20:29 Uhr

Ich musste seit ich 13 war meine klamotten selber waschen- bügeln.
Wenn meine Eltern nicht da waren hab ich gekocht.
Und mit 16 bin ich ausgezogen und mit meinen jetzigen Mann zusammen gezogen.
Nach der Ausbildung, hab ich angefangen zu studieren musste allerdings abbrechen weil unsere Tochter unterwegs war und ich ein Beschäftigungsverbot bekommen seit dem bin ich vollzeit Hausfrau bin jetzt 21 und Baby nummer 2 kommt im September.

Ich putze jeden Tag zwei mal weil meine Maus immer alles rumträgt und krümmelt und sachen auf den Boden verteilt.

Beitrag von trixipaulchen 06.03.11 - 20:54 Uhr

Also dem Respekt an alle Hausfrauen kann ich mich nicht anschließen!

Ich gehe 40 Stunden die Woche arbeiten, hab 2 Kids und mache den Haushalt in meiner Freizeit. Damit bin ich wohl nicht allein hier!

Wie hast du denn den Haushalt geschmissen als du arbeiten gegangen bist?

Beitrag von silberlocke 06.03.11 - 21:17 Uhr

Hi
ach, alles halb so wild - das ergibt sich meist von selber.
Also ich noch arbeitete haben wir unter der Woche immer nur das Nötigste gemacht und am WE gemeinsam geputzt usw.

Seit das erste Kind da war bin ich morgens um 6Uhr weiterhin aufgestanden, habe in Ruhe gefrühstückt, mich angezogen und schon das eine oder andere weggeräumt. Dann stand die Kleine auf, Frühstück für sie und anziehen, knuddeln, dann gings weiter im Haushalt mit Staubwischen, saugen, Wäsche waschen und aufhängen,.... um 10:00Uhr war ich mit allem immer fertig - aber sie war auch so was von pflegeleicht - und dann gingen wir spazieren, spielen, Oma besuchen, etc....

Mit dem 2. Mäuschen wurde es schon chaotischer, aber nach ca 1 Jahr wurde es einfacher und ich hatte meine Routine wieder neu gefunden, aber statt Morgens schon fertig zu sein, habe ich oft dann abends wenn die Kids beide schliefen noch was tun müssen, zb bügeln, Küche aufräumen, das war inzwischen nicht mehr tagsüber zu schaffen.

Mit dem 3. wars dann ähnlich wie mit dem ersten Kind - die Großen gingen morgens zum Kindergarten und in die Schule - ich war gegen Mittag dann meist mit dem groben Haushalt fertig und abends bevor ich ins Bett ging war eigentlich soweit ordentlich und geputzt habe ich immer nach Bedarf. Schöner Wohnen gabs bei mir aber noch nie, also bischen Sachen rumstehen und rumliegen ist normal bei uns.

Mit der Vierten Zicke versank mein Haushalt nun schon oft im Chaos - lag aber auch daran, daß die Kleine sehr anstrengend war und ich echt mal 1-2 Tag nur das Allernötigste gemacht habe, weil ich mich einfach nicht aufraffen konnte, Migräne mich plagte oder irgendwelche Aktivitäten wichtiger waren. Und dann brauche ich in der Regel über 1 Woche, um wieder auf das Laufende zu kommen und es nicht so ein totales Chaos herrscht. Jetzt wird die Kleine ein Jahr und ich bekomme langsam wieder eine Routine in den Haushalt, da sie nun nicht mehr so viel getragen werden muss und selber hinterherpest um zu gucken, was die Mama macht, sie ist auch ausgeglichener und ich komme zu mehr Hausarbeit. Liegen bleibt aber noch genug - zb komme ich nie dazu meine Flickwäsche zu machen....

Lass 5e grade sein und mach Dir vielleicht einen kleinen Plan:
Nimm Dir am Morgen nach dem Frühstück für jedes Zimmer 10min Zeit, um grob Ordnung zu machen. Dann nimm Dir für jeden Tag 1 Zimmer gründlich vor: staubwischen, Kleinkram aussortieren und gründlich aufräumen, ggf. kurz übers Fenster und den Boden wischen. Saugen immer die gesamte Wohnung, denn sonst schleppt man beim Laufen den Staub in das gesäuberte Zimmer mit.
Küche muss am Abend auf alle Fälle sauber sein und nach dem Zähneputzen kurz übers Waschbecken wischen, nach dem Toilettengang kurz mit einem Feuchten Allzwecktuch drüberwischen und mit WC-Reiniger durchputzen, dann ist es eigentlich immer sauber.
Post, die kommt sofort bearbeiten und abheften, so sammeln sich keine Berge an oder einen festen Bürozeitraum - zb Freitag Vormittag? - einhalten.
Wenn Du bügelst, dann nimm Dir gleich danach die Flickwäsche vor, dann sind es nur 1-2 Wäschestücke, die kurz mit wenigen Stichen gerichtet werden müssen, keine Flickwäscheberge. Dann alles gleich in die Schränke verfrachten.

Ich hab das irgendwie seit der Geburt der Kleinen auch nicht mehr im Griff, aber so laaaangsam wird es wieder .... und ich arbeite mich auf eine zukünftige wiedergefundene Routine zu, damit es wieder schön ordentlich und sauber ist, egal wann jemand zu Besuch kommen mag...

Hab ich noch was vergessen?

LG Nita

Beitrag von hopsi2005 30.09.11 - 12:22 Uhr

Erstens gibt es ja das Forum hier... ;-) Da kannst du alle Fragen stellen und kriegst meistens sehr schnell eine kompetente Antwort. Ansonsten kann ich noch www.frag-mutti.de empfehlen, da war eigentlich mal für Männer gedacht. Ich guck da aber auch gerne nach.

Und dann kann der Papa auch gleich mitlernen. Es wird Tage geben, wo es dir durch den Schlafmangel oder aus sonstigen Gründen total schlecht geht, da wirst du dann froh sein, wenn dein Mann das eine oder andere übernehmen kann. Und man macht sich keine Vorstellung, was Kinder so an Arbeit verursachen, wie schnell sie eine blitzsaubere Wohnung wieder in ein Schlachtfeld verwandeln können. Also, als Antwort auf deine Frage kann ich nur sagen: Man macht soviel, wie man schafft, und zwar eine Sache nach der anderen.

Ich denke inzwischen nur noch in Zeitfenstern. Zeitfenster 1 kann z. B. sein "morgens, wenn ich fit bin" Alternativ dazu gibt es noch "morgens, wenn ich schlecht geschlafen habe und total groggy bin" #rofl Dann gibt es noch "nachmittags, wenn die Kinder beschäftigt werden wollen" und "mittags, wenn die Kleinen Mittagsruhe machen", dann gibt es noch "abends, wenn mein Mann von der Arbeit kommt und die Kinder noch wach sind" sowie "abends, wenn die Kinder im Bett sind I - wenn ich noch Kraft habe" und "abends, wenn die Kinder im Bett sind II - wenn ich einen anstrengenden Tag hatte und total platt bin". :-D

So, und danach werden die Aufgaben verteilt. Ich habe immer einen groben Plan, was dringend ist, was wichtig ist, was man mal wieder machen müsste (die längste Liste) und Schnickschnack-Aufgaben, die eigentlich nicht wichtig sind, aber mir trotzdem am Herzen liegen.

Man muss sich die Aufgaben eigentlich nicht suchen, die fallen einem in der Regel buchstäblich vor die Füße.

Es gibt ja unterschiedliche Lebensphilosophien, aber ich z. B. habe die Vorstellung aufgegeben, dass meine Kinder Verständnis für meinen Putzplan haben und darauf Rücksicht nehmen. Wenn du immer Samstags putzt und deinen Kinder am Sonntag früh das Badezimmer unter Wasser setzen, dann hast du für den Rest der Woche echt ein Problem. #schein

Deshalb versuche ich, es auf jeden Fall grob sauber zu halten und zu wissen, dass ich jeden Raum in regelmäßigen Abständen von Grund auf reinige. Ich finde es immer wieder faszinierend, wenn ich höre, dass manche Leute in ihrer Wohnung jeden Tag den Fußboden wischen. #schein Ich bräuchte einen halben Tag, um den Fußboden frei zu räumen und dann noch den anderen halben zum Wischen. Wo soll ich in der Zeit mit den Kindern hin? Nee, das geht nur nach und nach.