Tochter - Husten - plötzlich ganz schlechtes Hören - Hausmittel?!

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von robbyfrau 06.03.11 - 20:36 Uhr

Guten Abend liebe Mit-Mütter,

ich mache mir gerade Sorgen um meine Tocher (gerade 3).
Angefangen hat es vor 4Wochen, Fieber und Husten... wuchs sich dann aus zu einer Bronchitis mit MOE. Also gabs Pari-Boy mit Salbutamol und Antibiotikum (nach einer Woche in der es "sanft" nicht wegging).

Dann war es eine Woche wieder gut.
Dann fing wieder ein Reizhusten an und wir das Inhalieren, wurde wieder besser, ging auch ohne Fieber ab. Der Husten wurde schleimlösend und besser. Vermutlich haben wir das Inhalieren zu früh beendet oder waren wieder zu früh draußen (klar bei dem Wetter, ging´s kaum anders!)... keine Ahnung.

Jedenfalls fing der Reizhusten wieder an inklusive Schnupfen. Also wird seit gestern wieder inhaliert.
Jetzt habe ich aber heute festgestellt, dass sie plötzlich ganz schlecht hört.
Sie reagiert oft nicht, wenn ich sie anspreche oder sie muß oft nachfragen "Was hast Du gesagt?". Flüstern hört sie wohl gar nicht mehr und sieht nur den Mund, der sich bewegt ("Was hast du so leise gesagt?").

Was ist da los?
Paukenerguss? Geht das wieder weg? Wie lange dauert es? Wann wird ihre so wunderbar gute Sprache in Mitleidenschaft gezogen?!

Wer kennt das und welche "Hausmittel" habt Ihr angewandt oder wurden vom Arzt verschrieben?!

Vielen Dank von einer Mami, die sich hoffentlich einfach nur zu viele Sorgen macht!!!

R.

Beitrag von puschel80 06.03.11 - 21:12 Uhr

Hallo,

ganz ehrlich?? Wenn es sich schon so lange hinzieht und sie jetzt schon schlecht hört, würd ich selber mit "Hausmitteln" nicht mehr rummachen.

Geh morgen zum Arzt mit deiner Tochter !!!

Lg

Beitrag von robbyfrau 06.03.11 - 21:16 Uhr

Tja, das ist es ja...
es zeiht sich so lange hin... war aber immer mal wieder gut und ihr geht es sonst nicht schlecht. also kein Fieber und sie trinkt und ißt normal.

Bei uns ist morgen Rosenmontag und alle Ärzte zu... und Notdienst... so akut ist es halt nicht (denke so ein Dienst ist nur für härtere fälle).


Außerdem wird er vermutlich auch nur sagen abwarten, bis die Erkältung abgeklungen ist, ob es dann damit von alleine weggeht...

Gehe aber auf alle Fälle am dienstag sofort zum Arzt.

Beitrag von hase2102 06.03.11 - 21:23 Uhr

Hallöchen!

Kenne das auch mit dem Reizhusten. Meine Tochter hatte das vor einigen Wochen ganz schlimm. Ich arbeite beim Hals-Nasen-Ohrenarzt und war mit meiner Tochter Dauerpatientin bei meinem Chef.
Gegen den Reizhusten haben wir tagsüber gar nichts gemacht, zur Nacht gab es 15 Tropfen Paracodin. Die haben immer wirklich gut geholfen.
Achte darauf das sie immer (auch in der Wohnung) warm angezogen ist, nicht zu lange im Schlafanzug rumlaufen lassen. Kinder kühlen viel schneller aus als Erwachsenen und merken es nicht. Also Schön warm halten#schwitz. Das deine Tochter schlecht hört könnte tatsächlich an einem Paukenerguss liegen. Wir verordnen in der Praxis dagegen Sinupret Saft oder Tropfen. Hat uns auch immer gut geholfen.
Sollte es nicht besser werden such einen HNO auf, die haben die besseren Möglichkeiten ins Ohr zu sehen als ein Kinderarzt.
Hoffe ich konnte dir etwas helfen!

Liebe Grüße, Katja

Beitrag von robbyfrau 06.03.11 - 21:30 Uhr

Danke für die nette Antwort.
Werde zum KiA gehen, allein wegen des Reizhustens... werde ihn dann mal auf deinen tipp wegen Paracodin ansprechen, denn die Nächte sind oft schlimm, wenn mal so ein Hustenreiz eintritt.

Warm ist sie eigentlich immer eingepackt und es ist daheim eher zu warm als zu kalt...

was würde denn ein HNO bei einem erstmaligen Paukenerguss machen?!

Röhrchen werden ja sicher nicht gleich angesagt sein, oder?! (Horror hab)

Beitrag von hase2102 06.03.11 - 21:37 Uhr

Also wir behandeln Paukenerguss immer erst mit Sinupret Saft. Der ist pflanzlich und damit kannst du nichts verkehrt machen. Ein Paukenerguss sollte innerhalb von 8 Wochen weg sein, erst dann wird über Röhrchen nachgedacht. Und lass dir bitte vom Kinderarzt nichts anderes einreden, die sind Erfahrungsgemäß mit OPs immer flott dabei.
Denke von Paracodin wird er dir abraten, hat mein Kinderarzt auch. Da mein Chef mir aber vergewissert hat das ich meinem Kind damit nicht schade wenn ich nur 15 Tropfen zur Nacht gebe habe ich es getan und war total begeistert.
Gebe ihr zur Nacht vielleicht noch ein paar Nasentropfen, das macht den Verbindungsgang von Nase zum Ohr frei.

Hoffe es geht deiner kleinen bald besser.

Beitrag von robbyfrau 06.03.11 - 21:42 Uhr

Ach, es tut so gut, wenn jemand mitfühlt... Danke.

Werde mal sehen wie die Nacht wird.
Habe Ihr heute abend "Alles" gegeben:

Otovowen-Tropfen für die Ohren
Nasentropfen gegen den Schnupfen und zum Befreien
Thymian-Myrthe-Balsam zum freien Atmen und gegen den Husten

Leider keinen Hustenstiller, den mag sie nicht (Monapax). den gibts aber, wenn sie durch den Hustenreiz und -anfall wach werden sollte.

Beitrag von hase2102 06.03.11 - 21:51 Uhr

Ja das kenne ich, bin auch immer froh wenn ich mein Leid jemandem klagen kann. Gibt doch nichts schlimmeres als kranke Kinder.

Die TRopfen für die Ohren helfen bei einem Paukenerguss nicht. Da die Flüssigkeit sich hinter dem Trommelfell befindet und die TRopfen da ja nicht durch kommen.

Mit Nasentropfen hast du schon alles richtig gemacht und das Thymian Balsam ist auch nicht verkehrt.

Halt die Ohren steif, bald kommt der Sommer und alles ist wieder gut #freu

Beitrag von robbyfrau 06.03.11 - 21:54 Uhr

hihi...
die Tropfen sind zwar "für" die Ohren, werden aber eingenommen! ;)

Beitrag von hase2102 06.03.11 - 22:04 Uhr

okay, kenne ich nicht.
Aber kann ja auch nicht alles kennen :-p

Beitrag von pollerkermit 06.03.11 - 21:39 Uhr

Natürlich würde ich das ärztlich abklären lassen, aber die Schwerhörigkeit hört sich tatsächlich nach einem Paukenerguss an. Den hat meine Tochter nach jeder schwerer Erkältung.....machen kann man nicht viel. Uns wurde empfohlen zur Abschwellung bis zu vier mal täglich Nasenspray zu geben. Trotzdem hält es bei uns oft mehrere Wochen an, bis sie wieder normal hört....Ihrer Sprache hat das übrigens keinen Abbruch getan, ist nur nervig, immer brüllen zu müssen.

LG
Doro

Beitrag von robbyfrau 06.03.11 - 21:45 Uhr

Ja, Danke.
Dann gebe ich morgen auch nochmal Nasentropfen! Guter Tipp.

Das beruhigt mich sehr, dass es bei Euch zumindest der
Sprache nicht geschadet hat... das sorgt mich sehr... .
Ja, das ewige laut reden, nervt sehr und bringt eine gewisse Agressivität ins Leben... . Doof.

Beitrag von meggie39 06.03.11 - 22:50 Uhr

Hallo,

das hört sich wirklich nach Paukenerguss an. Ich würde an eurer Stelle aber zum Arzt damit gehen, um eine Mittelohrentzündung auszuschließen.

Meine Große (4,5 Jahre) hatte in den letzten beiden Wintern immer wieder Paukenergüsse, und die Schwerhörigkeit hat sich teilweise über Wochen hingezogen. Man kann vorher nicht wissen, wie lange das dauert. Ihre Sprachfähigkeit hat darunter aber nicht gelitten. Wir haben schon diverse Hausmittel und homöopathische Medikamente ausprobiert, die aber nicht geholfen haben. Das einzige, was bei uns hilft (vom Arzt verordnet) ist Nasenspray plus ACC-Kindersaft zum Schleimlösen. Das hilft aber immer nur kurzfristig, weil man es nicht länger als eine Woche geben darf und es danach (wenn man Pech hat) wiederkommt. Husten hat meine Tochter auch oft - sie neigt halt sehr zu Verschleimungen. Ist lästig, aber nicht wirklich gefährlich, solange ihr drauf achtet und regelmäßig beim Arzt kontrollieren lasst, ob sonst alles in Ordnung ist.

Liebe Grüße und gute Besserung für deine Kleine!
Meggie

Beitrag von robbyfrau 07.03.11 - 12:10 Uhr

Danke,

jetzt bin ich echt gespannt, was denn unser Arzt meint und verordnet.

Denke, wir brauchen auch mal einen "härteren" Schleimlöser als Prospan... .