Jmd Erfahrungen mit dem Magenpförtner?

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Beitrag von nina2309 07.03.11 - 01:12 Uhr

Hallo ihr Lieben

Mein Sohn ist jetzt ein halbes Jahr alt und spuckt immer noch soviel.
Morgen haben wir einen Termin beim doc und ich hab ziemliche Angst das es der Magenpförtner ist und er operiert werden muss.

Hat das jemand schonmal mitgemacht oder kann mir mehr dazu sagen?

LG Nina & Felix

Beitrag von bouncecat 07.03.11 - 04:27 Uhr

Huhu,

erstmal #liebdrueck an dich.
Kann dich verstehen das du da Angst hast.

Ich habe es schon mit meinem kleinen durch. Er war 4 Wochen alt als sich herausgestellt hat das es der Magenpförtner war und er operiert wurde.

Ich kann dir aber sagen das es eine schnelle Sache ist. War mit ihm in der Klinik gewesen. Operiert wurde er dann innerhalb von einer Stunde. Dann war das aufwachen noch und dann durfte er wieder mit aufs Zimmer. Langsam begann dann die beikost. Zuerst nur Tee und das nur 20 ml, damit nicht sofort so viel in den frisch operierten Magen kam. Dies waren dann drei mahlzeiten. Dann kam die Milch, was immer nach und nach hochgestuft wurde. Zum Schluss musste er nicht mehr spucken. Er war richtig froh gewesen, dass konnte man erkennen, da er sich richtig wohl gefühlt hatte, dass er endlich normal essen konnte.

Es ist auf jeden Fall eine Befreiung für unsere Kinder, wenn sie normal essen können ohne alles wieder zu erbrechen.
Außerdem ist die Gefahr einer Erstickung dann nicht mehr so groß.

Lg
bouncecat

Beitrag von hebigabi 07.03.11 - 07:45 Uhr

Kinder mit einer Pylorusstenose werden- wenn nötig- viel früher operiert, weil sie nicht gedeihen und viel Schmerzen in der Speiseröhre durch den Rückfluss haben.

Meine Tochter war auch ein massives Spuckkind- sogar noch im Krabbelalter unter z.T fester Kost mit 9 Monaten.

Von daher liegst du mit der Spuckerei mit 6 Monaten noch voll im Rahmen.

Wenn es deinem Kind ansonsten gut geht und er zunimmt, wird man nicht operieren.

LG

Gabi

Beitrag von moeriee 07.03.11 - 08:19 Uhr

Stimmt! Unser Sohn hat auch einen verdickten Magenpförtner (prominenter Pylorus), aber er gedeiht ansonsten super! Von daher sehen die Ärzte kein Problem darin und operieren nicht. Man kann so etwas aber auch vom Osteopathen behandeln lassen. Das machen wir gerade. Letzten Freitag war die erste Sitzung und es ist schon deutlich besser. #pro Vielleicht ist das eine Alternative, wenn du ihm helfen möchtest!?

Liebe Grüße #herzlich

Beitrag von roccos-mom 07.03.11 - 07:57 Uhr

Ja ich kann dir da weiterhelfen :-)

unser kleiner hat es gehabt. Aber eurer spuckt bloß? Unsrer hat jede Flasche schwallartig rausgebracht da war er 4 Wochen. Niemand konnte uns weiterhelfen. Unser damaliger Arzt hat mir angedickte Nahrung mitgegeben weil er dachte das ist nur ein Reflux. Naja es ist nicht besser geworden wir sind ins KH da wurde schnell festgestellt das es der Magenpförtner ist. Er wurde sofort operiert. Ich dachte ich muss sterben aber so blöd das jetzt auch klingt es ist für die Ärzte eine routine.Unsrer wurde deswegen 2x operiert weil er eine zu gute Narbenbildung hat da ging das ganze wieder los :-( da war er 9 Wochen das passiert nur in 1% von 100%. Der Anblick für die Eltern ist schlimm wenn man sie an den Schläuchen sieht aber ich will dir keine Angst machen

Aber mich wundert es das er schon 6 Monate ist eigentlich verschwindet diese angeborene Krankheit bei den meisten mit 4-5 Monaten nur ganz wenige haben es länger.

Spuckt er denn wirklich bloß? Wenn ja wie viel? Jede Mahlzeit?

Die Krankheit hat ihren Höhepunkt wenn die kleinen 9 Wochen sind danach verschwindet die langsam.

Bei uns kam alles immer in hohem bogen wieder raus die ganze Wohnung roch nach saurer Milch es war einfach nur schlimm.


Beitrag von bouncecat 07.03.11 - 08:26 Uhr

Ohja so schlimm war es bei mir auch -.- 10x umziehen, mit bettwäsche etc. Mein kleiner tat mir so richtig leid.

Beitrag von moeriee 07.03.11 - 08:43 Uhr

"Spuckt er denn wirklich bloß? Wenn ja wie viel? Jede Mahlzeit?"

Ich glaube, das können viele Mütter nicht abschätzen, weil auch schon kleine Mengen nach sehr viel aussehen. Man kann es sich erst vorstellen, um wie viel Milch es sich handelt, wenn man mal Wasser irgendwohin ausgießt, wo sich eine Pfütze bildet.


"Die Krankheit hat ihren Höhepunkt wenn die kleinen 9 Wochen sind danach verschwindet die langsam."

Ja, das kann ich so fast unterschreiben. Bei uns dauerte die schlimmste Phase von der 8. bis zur 12. Woche. Seither wird es täglich besser. #huepf


"Bei uns kam alles immer in hohem bogen wieder raus die ganze Wohnung roch nach saurer Milch es war einfach nur schlimm."

Daran kann ich mich auch noch erinnern. Das ganze Haus roch sauer, sodass es beim Einatmen richtig in der Nase brannte. Und ständig ist man am Putzen, wenn das Kind wieder mal 2 Meter weit gespuckt hat. :-( Da würde man sich wünschen, man hätte "nur" ein Spuckkind. Aber das kann man sich, wie schon gesagt, erst vorstellen, wenn man es mal live gesehen hat.

Beitrag von emmy06 07.03.11 - 09:24 Uhr

kann mich hebi gabi nur komplett anschließen... ich hab nun schon das zweite extreme spuckkind hier und irgendwann wird es besser werden....



lg