beginnende Gestose

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von jenni1981 07.03.11 - 10:30 Uhr

Hallo,

ich hatte vor einiger Zeit schon mal geschrieben, dass bei mir der Verdacht auf eine beginnende gestose nahe liegt. Weil die Werte damals nicht so gut aussahen, wurde ich ins KH eingewiesen und war dort 3 Tage zur Beobachtung. Das ist jetzt etwas über eine Woche her. Dort wurde ich entlassen weil im Blut ein Wert nicht erhöht war, der aber erhöht sein würde, wenn die Leber nicht mehr so mitspielt. Mein Blutdruck hielt sich auch in Grenzen, wobei er bei vollkommener Ruhe auch 135/85 hatte. Die CTGs sahen immer super aus. Nun muss ich zweimal pro Woche zur FÄ ur Kontrolle. Es wird immer CTG geschrieben, Blutdruck und Urin untersucht und einmal in der Woche noch Ultraschall+Doppler gemacht. CTG sieht weiterhin gut aus. Blutdruck war das letzte Mal etwas höher aber ansonsten auch immer so um die 140/80. Urin ist immer auffällig, da Eiweiß, Blut und Leukos drin vorhanden sind (alles ++ bis +++). Die Wassereinlagerungen bleiben konstant so. Generell habe ich weiterhin Kopfschmerzen, Schwindel und Schweißausbrüche. Das Baby nimmt nicht mehr so gut zu, wobei es noch im Rahmen liegt, da sie zu Anfang schön propper war. Doppler zeigt keine Auffälligkeiten.

Nun hatte ich vor der SS schon mit grenzwertigem Blutdruck und den Nieren Probleme. Die FÄ meint, dass sich daraus wahrscheinlich noch eine richtige Gestose entwickelt. Im KH wurde mir ähnliches gesagt.

Ich habe allerdings große Angst, dass das mal ganz schnell geht und so schnell nicht gehandelt wird. Hatte immerhin 3 Fehlgeburten vor dieser SS. Bin nun bei 34+1 und frage mich manchmal, ob es nicht besser ist, die Maus jetzt zu holen. Die Schwangerschaft verlief von Anfang an nicht normal und wir sind eigentlich schon froh, es überhaupt bis in den Mutterschutz geschafft zu haben. Klar würde ich der Maus auch gern noch paar Wochen in meinem Bauch gönnen, aber bei diesen Werten habe ich doch auch Angst, dass jetzt noch etwas schief geht. Es ist auch belastend jedesmal zum Arzt zu gehen mit dem Gedanken, dass die Werte jetzt so schlecht sind (wobei das Blut ja nicht mal kontrolliert wird), das man sofort ins KH wieder muss. Hab ja auch noch eine große Tochter.

Die FÄ vertraut darauf, dass es mir schlechter geht, wenn irgendwas ist, aber was ist, wenn ich das nicht mal so bemerke?! Genauso fragt sie mich, ob ich weniger Kindsbewegungen spüre. Klar spüree ich seit 2 Wochen weniger, aber das kann ja auch normal sein. Ist dann die Frage, ab wann es zu wenige Bewegungen sind. Fühl mich da einfach total überfordert.

VG

Jenni, 35. SSW

Beitrag von meandco 07.03.11 - 10:44 Uhr

www.gestose-frauen.de

ruf an, schreib ihnen, egal was. tritt mit ihnen in kontakt. die haben damit erfahrung, können dich beraten und beruhigen und dir sagen was du am besten machst und wie es weitergehen kann #pro

alles gute
me

Beitrag von silberlocke 07.03.11 - 10:47 Uhr

Hi Jenni
also ich würde sagen: Deine Werte sind sooo schlecht nicht! Und da Du 3x die Woche überwacht wirst, passiert auch nichts!
Komm, halt noch 2 Wochen durch, dann kann das Mäuslein ohne Probleme kommen und darf sehr warscheinlich gleich bei Dir bleiben. Wenn sie vor 36ssw kommen eher unwarscheinlich ist. Und es gibt nix dooferes, als sein Kind nach der Geburt erstmal - und wenns nur Tage sind - in die Neo abgeben zu müssen.

Mach ein kleines "Bewegungsprotokoll". Schreib Dir einfach auf, wann Du Dein Kind spürst. Und dann siehst Du ja, ob sich das Kleine WESENTLICH weniger - also zb spürst Du Dein Kind 10x am Tag SEHR deutlich (Schluckauf, zappeln, rumrutschen,...). Und wenns dann nur noch 2x ist und die üblichen Zappel- und Trainingszeiten ausfallen, dann kannst Du mal nachsehen gehen lassen - zur Beruhigung. Manche Kinder werden vor der Geburt sehr ruhig, obwohl alles ok ist.

Dass Du unsicher bist, ist normal, aber Kopf hoch! Ihr habt es bald geschafft.

LG Nita

Beitrag von knupperkirsche1 07.03.11 - 10:47 Uhr

Hallo Jenni,

Ich hatte in meiner ersten ss 2004 auch eine Gestose. Meine Tochter wurde dann bei 35+2 ssw per KS geholt. Für mich und auch die kleine sah es am ende gar nicht mehr so gut aus. Ich hatte kurz vor dem KS eine Blutdruck von 220/180, Wasserlassen konnte ich fast gar nicht mehr und auch die kleine wurde nicht mehr richtig versorgt. Sie war nur 42 cm und wog 1780 g. War alles nicht so schön und kam auch von einem Tag auf den anderen.

Es ist sehr wichtig dass du so oft kontrolliert wirst und sollte es dir schlechter gehen, würde ich sofort ins kh fahren.

Leider konnte ich dir kein Mut machen aber mit einer Gestose ist auch nicht zu Saßen.

Ich wünsche dir viel Glück und dass es nicht so schlimm wird wie bei mir


knupperkirsche1 mit #ei 18.ssw

Beitrag von minuuh 07.03.11 - 10:48 Uhr

Hallo Jenni,

ich kann Deine Ängst sehr gut nachvollziehen. Aber Du musst mehr Vertrauen in Deine Ärzte stecken, denn nur die können Dich in solch schwierigen Themen fachlich richtig beraten. Die Ärzte sind zum Glück bei Dir gewarnt, dass es zu einer Gestose kommen kann. Du wirst also optimal betreut und überwacht!

Grundsätzich denke ich, dass es besser ist, die Maus so lange im Bauch zu lassen, wie es medizinisch vertretbar ist. Die Kleinen leiten die Geburt selber ein, wenn sie bereit sind.
Andererseits kann ich gut verstehen, dass Du auf Nummer sicher gehen möchtest und die 35. SSW ist ein guter Zeitpunkt für einen KS :-)

Was sagt denn der Arzt dazu? Hast Du von Deinen Ängsten erzählt?

#liebdrueck
Minuuh, 31. SSW

Beitrag von jenni1981 07.03.11 - 10:59 Uhr

Hallo Minuuh,

meine FÄ meint, dass sie bis 37+0 auf jeden Fall warten möchte, wenn die Werte so bleiben. Allerdings untersucht sie ja nicht die Blutwerte, die auf eine Gestose schließen können. Also weiß ich nicht ob diese schlimmer werden. Morgen habe ich wieder einen Termin bei der FÄ. Da wird dann auch wieder Ultraschall gemacht und die Maus vermessen. Mal sehen ob ich den Mut finde um der Ärztin von meinen Ängsten zu erzählen. Eigentlich ist sie ja schon recht nett.

VG Jenni

Beitrag von sgl 07.03.11 - 10:52 Uhr

HAllo Jenni,

fahr lieber noch mal ins KH ich hatte es in der letzten SS auch allerdings halb so schlimm und trotzdem wurde meine Tochter in der 36W geholt.
Sie machen im KH Sammelurinmessungen da kann man besser die Eiweißkonzentration sehen als bei einem bisschen vom Morgen.
Außerdem wird das Blut noch besser überwacht.

Ich wünsche Euch alles Gute und drücke die Daumen.

Lg Sandra

Beitrag von jenni1981 07.03.11 - 11:04 Uhr

Hallo Sandra,

das wurde mir das letzte Mal im KH auch schon gesagt. Wenn ich in ca. 3 Wochen, also 36./37. SSW mit diesen Symptomen gekommen wäre, dann hätten sie die Maus auch gleich geholt.

Das mit dem Sammelurin kenn ich auch, da ich ja wegen meiner Nieren jedes halbes Jahr sowieso zum Nephrologen muss. Aber im KH wollten sie in den 3 Tagen nur einmal Urin sehen. Weiß auch nicht, was da raus gekommen ist. Sie hatten aber 2 mal Blut genommen und untersuchen lassen.

Möchte aber auch nicht ständig unnötig ins KH fahren. Werde den FÄ-Termin morgen abwarten und dann weitersehen.

VG Jenni

Beitrag von zaubermaus666 07.03.11 - 11:07 Uhr

Hallo!

Ich hatte bei meiner 1. SS auch ne beginnende Gestose.

Meine Blutdrücke waren aber meist so bei 150/100 und meine Wassereinlagerungen wurden immer schlimmer.

Irgendwann wollten meine Ärzte das nicht mehr riskieren und so wurde bei 37+0 eingeleitet und bei 37+2 kam mein SOhn dann zur Welt!

Ich habe die Verschlechterungen deutlich gespürt.
Versuche etwas mehr auf dich und dein Gefühl zu vertrauen.
Und wenn du so Engmaschig kontrolliert wirst, dann wird schon nichts passieren :-)

Ich wünsch dir alles Gute #winke