argumente ...

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Wann soll ich mit dem Abstillen beginnen und mit Beikost starten? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von glam77 07.03.11 - 11:26 Uhr

da ich nicht stillen möchte, sondern unser kleiner gleich nach der geburt gleich die flasche bekommen soll (werde die pre nahrung der station nehmen), interessiert es mich, welche begründungen ihr hattet...

lg

Beitrag von beckie83 07.03.11 - 11:39 Uhr

Das soll nun kein Angriff sein, aber ist es nicht egal welche Argumente die anderen hatten?

Du wirst sicherlich oft den Spruch hören : Wie Du stillst nicht!!
Und andere blöden Sprüche.
Wenn Du dann mit Argumenten kommst die nicht von Dir kommen sondern die Dir die Mamas hier gegeben haben merkt man das.....

IIch finde "Ich möchte nicht stillen" ist Argument genug :-) UNd das obwohl ich eine Stillmama bin ;-)

Alles Gute und schöne Rest Schwangerschaft

Beitrag von marion2 07.03.11 - 11:42 Uhr

Hallo,

es gibt keine stichhaltigen Argumente gegen das Stillen.

Es gibt allerdings auch keine stichhaltigen Argumente gegen die Flasche.

Gruß Marion

Beitrag von rmwib 07.03.11 - 11:47 Uhr

Außer medizinischen Gründen (z.B. jemand muss dringend Medikamente nehmen, die nicht stillkompatibel sind, psychische Zustände ...) fällt mir absolut nichts ein, was es in irgendeiner sinnvollen Form begründen könnte, sein Kind nicht wenigstens kurz zu stillen.

Wenn DU nicht willst, kann es Dir doch egal sein, was andere Leute für Gründe hatten oder was sie als solches vorschieben (oder wieso interessierst Du Dich dafür, was bei ANDEREN der Grund dafür war #kratz)

Beitrag von schullek 07.03.11 - 11:47 Uhr

wie wäre es mit der wahrheit?
du wirst doch deine gründe haben nicht stillen zu wollen, oder?
nenn die udn gut ist.

auch wenn ich der meinung bin, dass es für babies enorm wichtig ist gerade zu begin wenigstens ein paar tage gestillt zu werden, muss dein wille akzeptiert werden. solange du andere gründe anführst als deine eigenen, wird man das merken udn dir deine unsicherheit anmerken.

lg

Beitrag von rmwib 07.03.11 - 11:51 Uhr

Ich weiß auch ehrlich gar nicht, was das zur Sache tut.
Wenn ich einer fragen würde, würd ich sagen
"Weil ich nicht möchte" und gut ist.
Da muss man doch nicht lang und breit erklären.
Zur Ernährung meines Kindes hab ich sowieso nie groß Diskussionsspielraum gelassen. Mit mir hat in der ganzen Stillzeit nicht einmal jemand wirklich diskutiert, wieso, weshalb, warum- wenn da gefragt wurde "WAAAAAAS, Du stillst immernoch?" gab es kein knappes "Ja, sicher" zurück und das Thema hatte sich erledigt.
Ich versteh gar nicht, wie man sich im Bezug auf's eigene Kind da so in die Enge drängen lässt, dass man anfängt, sich zu rechtfertigen. Kann doch jeder sein Kind (nicht) stillen wie er will ;-)

Beitrag von schullek 07.03.11 - 11:54 Uhr

eben.
ich hatte eigentlich auch nie diskussionen, ausser sie gingen von mir aus;-)
und irgendwann war er so groß, dass die leute gar nicht mehr auf die idee kamen, dass er noch gestillt werden könnte.

allerdings hab ich letztens beim fußballtraining eine mutter mit offenem mund erlebt. im gespräch kamen wir aufs stillen (sie hat nen baby) und sie erfuhr von unserer stillzeitspanne... das gesicht war göttlich!

Beitrag von rmwib 07.03.11 - 11:59 Uhr

Wir sind ja jetzt fertig, aber vor ein paar Wochen hatten wir beide Schweinegrippe und ich hab meine Hausärztin nach stillverträglichen Medikamenten gefragt... die war auch... wie sag ichs nett... leicht irritiert #rofl#rofl#rofl
Das ähm... *Kindername*? Aber der ist doch auch schon.... *rechnerechneratterratter*- ich: 2.5 fast #schein Oh ah. Ja, ist aber schon ungewöhnlich oder? Ich: keine Ahnung #schein

Da erlebt man was.

Am Geilsten war aber damals in der Apotheke. Und da war er echt noch klein, knapp über 1 Jahr. Ich mit Kind in der Manduca auf dem Rücken, irre erkältet beide, frag die Frau nach was stillverträglichem... Sie irritierter Blick, vor zurück vor zurück. Sie stillen DIESES Kind? - Ja nee die anderen 3, die ich dabei hab #klatsch#klatsch#klatsch

Beitrag von qrupa 07.03.11 - 13:40 Uhr

kenn ich auch. Ich war wegen tagelangen Magenschwerzen beim Arzt, hatte meine große dabei und weil wir ewig gewartet hatten, die Maus Hunger bekommen hat, hab ich sie einfach angelegt. Als die Ärztin rein kam und das sah bin ich zwar nicht mit einer Diagnose meinen Magen befftreffend gegangen, dafür mit dem Namen eines guten Therapeuten der sich auf Bindungsprobleme spezialisiert hat.

Beitrag von pursuit1985 07.03.11 - 13:49 Uhr

#rofl

Herrlich ... der hätte ich was erzählt #augen

Beitrag von qrupa 07.03.11 - 14:08 Uhr

Bin da auch nie wieder hin. Auf mein Argument, dass die WHO bis 2 Jahre und bla,... mein te sie nur: "Aber deswegen muß man SOWAS doch nicht auch noch machen". Ich hätte sie mal fragen sollen, ob sie das auch sagt wenn es ums impfen und solche Dinge geht. Naja, wenigstens weiß ich jetzt an wen ich mich wenden muß, wenn sie mit 18 noch stillen will

Beitrag von binipuh 07.03.11 - 11:58 Uhr

Sucht Du eine Begründung für die Stationsschwestern?

Bei uns im KH wird man gefragt, was man vor hat und dann ist gut.
Da braucht man keine Begründung und rechtfertigen muss man sich schon gar nicht.

Gruß

Bini

Beitrag von marion2 07.03.11 - 12:06 Uhr

Hallo,

bei uns fragen die Stillschwestern. Manche "Argumente" lassen sich ja ganz einfach ausräumen und die Mütter stillen dann doch.

Gruß Marion

Beitrag von emmy06 07.03.11 - 12:00 Uhr

du musst für dich doch argumente haben, dein kind nicht zu stillen - oder wie kommst du sonst zu dieser entscheidung?


Beitrag von berry26 07.03.11 - 12:07 Uhr

Hi,

also wenn du rationale Gründe GEGEN das Stillen haben willst... Da gibt es nicht viele ausser einige wenige Krankheiten (AIDS z.B.)! Stillen ist das beste für Baby und Mutter!

Alles andere sind persönliche Gründe die dagegen sprechen und die wirst DU ja am besten kennen.
Ansonsten stimme ich mit den anderen überein. Du musst dich vor keinem rechtfertigen für deine persönliche Entscheidung.

LG

Judith

Beitrag von muehlie 07.03.11 - 16:47 Uhr

"Da gibt es nicht viele ausser einige wenige Krankheiten (AIDS z.B.)!"

Das gilt aber auch nur hier. In den Entwicklungsländern wird Frauen selbst mit vorhandener HIV-Infektion empfohlen, ihr Kind zu stillen, weil die Vorteile des Stillens in diesen Regionen immer noch größer sind als das Übertragungsrisiko. :-)

Beitrag von berry26 07.03.11 - 16:49 Uhr

AHA#aha

Siehste wieder was dazugelernt!;-)
Das wusste ich (noch) nicht...

Beitrag von incredible-baby1979 07.03.11 - 12:10 Uhr

Hallo,

ich hatte keinen Milcheinschuss und konnte somit nicht stillen, obwohl ich es so gerne gewollt hätte :-(.

Aber ich habe mich NIE vor irgendjemanden rechtfertigen müssen, auch nicht vor denjenigen, die meine Geschichte nicht kannten.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass Frauen sich nur hier bei urbia rechtfertigen müssen ;-) :-p.

Es kann/soll dir einfach egal sein, was andere über dich denken.

LG,
incredible mit Julian (23 Monate), der gerade Siesta macht

Beitrag von lilly7686 07.03.11 - 12:56 Uhr

Hallo!

Ist es nicht völlig egal, welche Gründe andere haben? Stillen oder nicht Stillen musst du doch selbst entscheiden.
Und wenn du nicht stillen möchtest, dann tu es halt nicht.

Aber wenn es so wichtig ist: meine Große kam 13 Wochen zu früh. Und auch als meine Milch nach 4 Wochen Abpumpen endgültig weg war, war sie immernoch zu schwach zum Saugen und wurde noch immer per Magensonde ernährt. Das war ein Grund für die Flasche (wobei ich heute weiß, dass es noch andere Methoden gegeben hätte, aber wen das Baby auf der Intensiv liegt und täglich ums Überleben kämpft hat man andere Sorgen, als über MuMi-Produktion nach zu denken).

Meine Kleine wird mit 9 Monaten immernoch gestillt. Bisher gabs für mich keinen Grund für Flasche.


Lg

Beitrag von sarahjane 07.03.11 - 14:17 Uhr

Jede Frau kann, darf und muss selbst entscheiden, ob und wie lange sie ihr Kind ganz oder teilweise per Brust ernährt.
Bzw. hat so manche Frau nicht die Wahl, da es nicht immer möglich/erlaubt/sinnvoll ist, sein Kind ganz oder teilweise per Brust zu ernähren.
Die Gründe hierfür sind zahlreich:


- Frauen, die HIV-positiv sind, sollten keine Brusternährung betreiben, obwohl die Überstragungsrate bei Brusternährung allgemein als gering gilt
- eine mütterliche Tuberkulose oder Hepatitis C könnte problematisch werden
- die Einnahme bestimmter Medikamente schließt die Brusternährung aus
- nicht jede Frau, welche eine Brust-OP hinter sich hat, kann oder darf ganz oder teilweise ihr Kind per Brust füttern
- leidet das Baby an einer Unverträglichkeit wie der Laktose-(Milchzucker-)Allergie, muss auf eine andere Ernährungsform umgestellt werden
- einige Frauen haben zu wenig Milchdrüsengewebe
- es gibt Frauen, welche so gravierende psychische Probleme haben, dass sie ihr Kind nicht ganz oder "nur" teilweise per Brust füttern können oder dürfen
- viele Frühchen leiden an Saugschwäche, die oft nur sehr schwer zu beheben ist
- Drogen- und Alkoholsüchtigen wird mit Rücksicht auf Gesundheit/Entwicklung des Babys i. d. R. dazu geraten, auf die Brusternährung des Kindes zu verzichten
- Raucherinnen "dürfen" zwar Brusternährung betreiben, doch ist strittig, inwiefern sich der Tabakkonsum negativ aufs Kind auswirkt
- gerade Mehrfachmütter haben oftmals gravierende Probleme, Brusternährung des Säuglings, Haushalt, Berufstätigkeit und die Betreuung älterer Geschwister unter einen Hut zu bringen, so dass viele Mütter auf die Brusternährung ganz oder teilweise verzichten, um sich selbst, ALLEN Kindern, dem Haushalt, der Berufstätigkeit und dem Ehemann in angemessenem Rahmen gerecht zu werden
- nicht selten, führt es zu einem Milchrückgang, wenn die Mutter großem Stress ausgesetzt ist
- es gibt tatsächlich Kinder, welche die Brüste ihrer Mutter strikt ablehnen bzw. denen Frauenmilch nicht schmeckt oder nicht bekommt


Wie auch immer, Du schuldest niemandem Rechenschaft, denn zum Glück gibt es heutzutage adäquaten Frauenmilchersatz.
Und ein glückliches per Säuglingsmilchnahrung aus dem Handel ernährtes Kind und seine zufriedene Mutter sind wesentlich mehr wert, als ein unglückliches Brustbaby und seine vom Stress geplagte Mutter. Denn leider laufen Brusternährungsbeziehungen zwischen Mutter und Baby nicht immer so harmonisch/problemlos ab, wie es oft so blumig dargestellt wird.

Alles Gute und lasse Dich nicht unterkriegen! :-)

Beitrag von marlen77 07.03.11 - 14:40 Uhr

#bla#bla#bla#winke

Beitrag von shmenkman 07.03.11 - 15:26 Uhr

Warum ist das blablabla?

Beitrag von marlen77 07.03.11 - 15:32 Uhr

Weil man auf ihre Meinung keinen Wert legen sollte. Schau mal hier
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=36&tid=3057024&pid=19351372

Beitrag von schullek 07.03.11 - 20:18 Uhr

wegen brusternährungsbeziehung;-)

Beitrag von muehlie 07.03.11 - 16:54 Uhr

Menschenskinder! Dass es da ÜBERHAUPT noch EINEN vernünftigen Grund gibt, sein Kind zu stillen! #kratz