Elterngeldberechnung, wenn man Provision bekommt.

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von madamelilo 07.03.11 - 13:14 Uhr

Ich bekomme zu meinem Bruttogehalt noch meine Provision und meine Überstunden ausgezahlt.
Bei meinem Nettogehalt ist also die Provision (versteuert) mit drin. Kann ich also für die Elterngeldberechnung von dem Netto ausgehen oder fällt das raus?

Beitrag von jiin 07.03.11 - 13:26 Uhr

Das fällt raus. Genommen wird das bereinigte Netto, d.h. ohne Sonderzahlungen wie Provision, Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld und die Werbungskostenpauschale. Von diesem geringeren Nettogehalt werden die Prozente berechnet. Ist immer weniger als man denkt...

Viele Grüße

jiin

Beitrag von madamelilo 07.03.11 - 13:31 Uhr

Ja aber wenn ich die Lohnzettel der letzten 12 Monate abgebe, beträgt mein Netto ca. 1500 und da ist die versteuerte Provision ja mit drin. Wie wollen die das auseinander nehmen?

Beitrag von jiin 07.03.11 - 16:52 Uhr

Bei mir wurde die Provision auf den Stundenzetteln ausgewiesen. Normalerweise wird das doch gemacht, oder?

Es kann aber sein, dass sich bzgl. Provision und Elterngeld etwas geändert hat. Schau mal nach aktuellen Urteilen (ich habe Anfang 2009 Elterngeld beantragt) oder frag direkt bei der Elterngeldstelle. Bei mir waren die sehr nett und können dir genau Auskunft geben.

Viele Grüße

jiin

Beitrag von kaykay86 07.03.11 - 13:26 Uhr

Soweit ich mich erinnere wird sie mit eingerechnet (gehört ja zu deinem Nettolohn).

Aber ich würde einfach die zuständige Stelle fragen.

Hmmm... bin aber ziehmlich sicher. :)

LG, kayKay

Beitrag von kaykay86 07.03.11 - 13:29 Uhr

Entschuldige bitte... bei mir ging es um die Prämie, nicht um eine Provision...

LG, Kaykay

Beitrag von madamelilo 07.03.11 - 13:32 Uhr

Es ist eine monatliche Provision, die ich bekomme. Die wird also doch rausgerechnet???

Beitrag von purzelchen29 07.03.11 - 13:46 Uhr

Wenn Du regelmäßig Provision bekommst, und diese Teil deines Einkommens ist wird sie mit reingerechnet. Auch der Dienstwagen mit der 1% Regelung gehört dazu.

Solltest Du deine Provision nur halbjährlich oder Jährlich ausgezahlt bekommen, könnte es Schwierigkeiten geben.

Gibt es ein 13. Monatsgehalt, welches in Weihnachts- und Urlaubsgeld gesplittet wird, kommt es auf Deine Firma und die Versteuerung an.

Hab mich erkundigt, da es mich auch trifft und satte 300 € im Monat ausmacht.

LG Grit

Beitrag von madamelilo 07.03.11 - 13:50 Uhr

Danke.....das beruhigt mich, denn ich bekomme es monatlich. Hab jetzt auch bei eltern.de mal geschaut und da steht das gleiche... "Und wer einen Teil seines Gehaltes in eine private Altersvorsorge umwandelt, muss dies ebenfalls berücksichtigen. Bezahlte Überstunden oder Provisionen hingegen werden mitgezählt. Wer sich also vor der Geburt seine Überstunden ausbezahlen lässt, anstatt sie abzufeiern, erhöht sein späteres Elterngeld."

Noch eine Frage, ich war dieses Jahr fast ausschließlich krank und habe somit keinen Urlaub in Anspruch genommen, werde aber nach dem die 6 Wo. um sind, ein Beschäftigungsverbot bekommen. Da kann ich mir doch die Urlaubstage ausbezahlen lassen oder?

Beitrag von purzelchen29 07.03.11 - 13:57 Uhr

Das weiß ich leider nicht. Ich werde den übrig gebliebenen Urlaub mitnehmen, da ich nach der Elternzeit (Will 6 Monate nehmen) ja meinen Kleinen in die Kita oder zur einer Tagesmutter geben muss. Und die kleinen werden am Anfang eh so oft krank.

Auf jeden Fall verfällt Dein Urlaubsanspruch nicht, da Du ihn mitnehmen kannst. Das gilt auch für Firmen in denen man den Urlaub eigentlich im gleichen Jahr, oder bis März des nächsten nehem muss. Für uns gibt es jetzt gesetzliche Ausnahmen.

Ob er ausbezahlt werden kann oder muss weiß ich daher nicht.

Wünsch Dir auf jeden Fall eine ruhige Schwangerschaft, die Du hoffentlich in vollen Zügen genießen kannst!

LG Grit

Beitrag von madamelilo 07.03.11 - 13:59 Uhr

Danke, dass wünsche ich dir auch.

VG Madamelilo