Schwanger unf Freistellung

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von jessi31 07.03.11 - 14:23 Uhr

Hallo Zusammen,

jetzt muss ich doch mal bei Euch nachfragen#gruebel:

Eine Arbeitskollegin ist schwanger, noch ziemlich am Anfang und nun ist sie freigestellt#kratz, wegen Übelkeit und Kreislaufbeschwerden. Wir arbeiten im Büro und damit eine sitzende Tätigkeit.

Kann man die ganze Schwangerschaft über freigestellt werden? Wie läuft das denn mit dem Gehalt?#gruebel#gruebel

Das ist für den AG ja echt blöd.#klatsch

Habt Ihr da schon Eure Erfahrungen gemacht?

Viele Grüße#winke

Beitrag von wartemama 07.03.11 - 14:32 Uhr

Sie ist bestimmt "nur" krankgeschrieben?

Ein BV gibt es in der SS meist nur, wenn die Gesundheit von Mutter und Kind gefährdet ist.

Zur Berechnung des Gehaltes kannst Du hier mal schauen:

http://www.vnr.de/b2b/personal/lohn-und-gehalt/beschaeftigungsverbot-in-der-schwangerschaft-wie-sie-die-entgeltfortzahlung-berechnen.html

LG wartemama

Beitrag von trotzkopf951 07.03.11 - 14:36 Uhr

... freigestellt ist da gar nicht das rechte wort - sie hat ein arbeitsverbot um das werdene geschöpf zu schützen - basta. das gehalt wird weitergezahlt und der arzt allein entscheidet nun mal ob dieses arbeitsverbot weiter bestehen bleibt oder ob sie vielleicth in einigen wochen wieder arbeiten gehen kann oder nicht.

manchmal ist es nur am anfang schwierig und dann hat sich alles eingependelt und man macht eine ganz entspannte restliche schwangerschaft durch ;-)

Beitrag von zuckerundsalz 07.03.11 - 15:51 Uhr

Und für den AG ist es auch nicht blöd. Bei Beschäftigungsverbot erhält er nach Antrag bei der zuständigen Krankenkasse 100% des Entgeltes zurück, da jeder AG verpflichtet ist die sogenannte Umlage 2 zu zahlen (zuständig für Mutterschutz)

Sollte deine Kollegin "nur" krankgeschrieben sein, dann bleibt die Lohnfortzahlung für 6 Wochen bestehen. Sollte sie darüber hinaus krank geschrieben sein, dann bezahlt der AG gar nichts mehr. Sie hat dann Anspruch auf Leistung von der Krankenkasse.

Beitrag von sanni2105 07.03.11 - 22:26 Uhr

hallöchen
ich arbeite in einem altenheim...dh schwer heben, umgang mit krankheiten ect. ...mein chef hat mich schon jetzt (weiß erst ende der woche obes geklappt hat oder nicht) zu einem gespräch über das thema ss zu sich gebeten. er fragte mich was dann sein würde. ich hab ihm gesagt das ich mit sicherheit in den ersten "kritischen" wochen aus dem beruf genommen werde...erstens haben wir einige FG schon in der familie (meine mutter, meine tante ect) zweitens wegen meiner SDfehlfunktion. mein chef rechnet schon damit das ich dann erstmal raus bin, aber ich hab ihm auch gesagt das ich nach den ersten wochen gern wieder komm und "leichte" arbeiten wie den bewohnern essen reichen, leute die ich nicht heben muss auch gern beim waschen ect. unterstützen werde und spaziergänge oder beschäftigung mit den leuten mache.
wenn es deiner kollegon nicht gut geht kann ich es auch gut verstehen das sie rausgenommen wurde vom arzt...auch wenn um mal mit deinen worten "nur" eine sitzende tätigkeit ansteht, würde ich mich nicht in ein büro setzen wenn ich mich fühle als würde sich mein inneres nach außen wenden. dein AG weiß sicherlich von ihrer ss und wird es sicher auch verstehen.
lg sanni