Einleitung bei unreifem Befund...bei wem gings relativ schnell??

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von mella08 07.03.11 - 20:49 Uhr

Hallo,

ich wollte mal fragen, bei wem so um die 38. Woche eingeleitet wurde, bei unreifem Befund.... z.B. aus gesundheitlichen Gründen??!!

Man sagt ja, so ne Einleitung kann TAGE dauern und ziemlich krass sein.

Gibts auch jemand, der einem Mut machen kann und von einer raschen Geburt berichten kann??


Lg. Melanie

Beitrag von mamilein-stefanie 07.03.11 - 21:10 Uhr

meine hebi meinte einleitung ist immer ne nicht so schöne sache weil in die natur eingegriffen wird.

hätte meine maus auch gerne 2 wochen eher aber sie soll von sich aus kommen

Beitrag von mella08 07.03.11 - 21:12 Uhr

Hallo,

das ist selbstverständlich auch das Beste fürs Kind, wenn alles problemlos verläuft, aber manchmal gehts halt nicht anders.

Lg melanie

Beitrag von paulchenmc 07.03.11 - 21:38 Uhr

ich lag mit einer im Zimmer, wo 2 wochen vor termin eingeleitet wurde ... mittags gel gelegt, nachmittags um 5 wars da ... es war allerdings das 4. kind ...

bei mir hats auch ne woche gedauert ... 4x gel, 1x tropf ...

und von ks wurde mir die ganze zeit abgeraten, ist schonender ... stimmt ja, aber zwischendrin war ich dem wahnsinn nahe ...

drück dir die daumen!

Beitrag von siem 07.03.11 - 21:14 Uhr

hallo

warum soll in der 37 ssw bei unreifen befund eingeleitet werden?

bei mir wurde mit unreifen befund ab 40+1 eingeleitet. über 4 tage 6 einleitungen. mit herzrasen, herztöneabfall.geboren bei 40+5ssw mit, saugglocke nabelschnur 2x um den hals, voller käseschmiere, 51cm und 2680g leicht.
mein körper ging danach in streik,keine nachwehen, nachts not-op und 3 blutkonserven. unsere tochter hatte trinkprobleme und noch auf 250g abgenommen, hat gesundheitliche probleme...
das wolltest du sicher nicht hören und es ist auch nur meine erfahrung. aber wenn es nicht unbedingt sein muß würde ich nicht vorzeitig einleiten. und wenn doch würde ich es wohl einmal probieren oder gleich mit ks holen lassen-aber nie mehr 6 einleitungen.

und um hier nun im allgemeinen den erstgebärenen die angst wieder zu nehmen, die ich gerade verbreite: 21 monate später habe ich ohne komplikationen unsere zweite tochter spontan nach wehencocktail bei 40+4 kerngesund geboren.

liebe grüße
siem

Beitrag von schmerle123 07.03.11 - 21:39 Uhr

Hallo,

bei mir wurde bei 38+0 eingeleitet. Ich hatte viel zu wenig Fruchtwasser und nen schlimmen SS-Diabetes (was aber zweitrangig war).
2 Tage vor Einleitung bekam ich schon Wehen (ich glaube mein Körper wusste das irgendwie und wollte vorher von alleine kommen).
Diese Wehen bewirkten aber leider nichts am Mumu, obwohl sie echt heftig waren und ich deswegen schon stationär aufgenommen wurde.
Man entschied sich dann wie geplant einzuleiten mit Tabletten. Morgens um 7 Uhr die erste, um 11 Uhr dann die 2. Dosis. Die Wehen wurden fast unerträglich, mein Mumu öffnete sich 1-2cm - das wars. Und dann fielen Philipps Herztöne rapide ab. ich bekam sofort Wehenhemmer gespritzt. Diese wirkten ca 15 min, dann gingen sie wieder heftig los und die Herztöne in den Keller. Nachdem dann im CTG die Töne nicht mehr zu finden waren, hielt der Doc den Schallkopf auf meinen Bauch und man sah das kleine Herzchen nur noch minimal schlagen. DAS war der schlimmste Augenblick für mich. Es ging dann alles rasend schnell bis ich aufm Op-Tisch lag und es wurde ein Notkaiserschnitt gemacht.
NIE WIEDER!!!!
Ich bin froh, dass es unserem Muckel heute gut geht. Er hatte durch den Wehenstreß auch schon ins Fruchtwasser geschietert, es war grün.

Bitte, ich will dir um Himmels willen keine Angst machen. Viele Frauen haben Einleitungen hinter sich, die absolut komplikationslos verlaufen sind. Dies ist nur meine Geschichte und ich würde es nie wieder tun!
Ich wollte immer spontan entbinden, leider kam das mit der geringen Fruchtwassermenge dazwischen und alle hatten mir Mut gemacht. Letztenendes zählt, dass es heute alles gut ist.

Lg Melle

Beitrag von bubalu 07.03.11 - 21:46 Uhr

Hallo,

wurde bei 38+4 eingeleitet wg Blutungen. Bekam um 9 Uhr den Wehentropf und um 18 Uhr war mein Kleiner da. War meine 1. Geburt, habe also keinen Vergleich wie es wäre, wenn es von sich aus los gegangen wäre...

Keiner kann dir sagen, wie es bei dir läuft. Lass es auf dich zukommen!

Gruß bubalu

Beitrag von angel2110 07.03.11 - 22:18 Uhr

Hallo.

Also bei mir war der ET (Berechnung lt. letzter Mens) der 10.11.
Korrigiert schon beim ersten US auf den 23.11.
Weil da aber fast zwei Wochen dazwischen lagen gingen die vom 10.11. aus.
Muttermundwar noch fest verschlossen.
Am 11.11. Entspannungsbad und Nelkenöltampons.
Am 12.11. wurde angefangen, sanft und langsam mit einer viertel Tablette.
Am 13.11. morgens eine viertel, mittags eine halbe Tablette.
Am 14.11. war meine Maus da.
Im Entlassungsbrief stand vollendetet 40. ssw.

LG angel

Beitrag von bomimi 08.03.11 - 07:17 Uhr

huhu,

bei mir wurde bei 40+3 angefangen einzuleiten, bei geburtsunreifem befund da mein engel probleme mit den nieren hatte.
am ersten tag habe ich einmal mittags ein gel vor den muttermund gelegt bekommen. dies hat nichts bewirkt und ich war dann am nachmittag noch shoppen und eis essen mit meinem freund.
am nächsten tag hat man noch einmal am morgen (gegen 9) gel gelegt, dann gingen ca 2 stunden später heftige wehen los und mein sohn war dann vier stunden später geboren.
allerdings muss auch ich sagen, dass es unter der geburt zu massiven problemen kam, denn ich hatte pausenlose wehen, der muttermund ging in einer stunde komplett auf, was sehr sehr schmerzhaft war, und durch diesen stress bei der geburt hat mein sohn sehr schlechte herztöne gehabt musste am schluss mit zange geholt werden und hat dann zwei tage auf der kinderstation verbracht.
mein fazit, ich möchte keine einleitung mehr. auf keine fall.

lg bomimi mit engelchen#verliebt (13mon) und #ei (19ssw)

Beitrag von barney10 08.03.11 - 07:43 Uhr

Hi Melanie,

bei mir wurde samstags bei 40+6 im Krankenhaus CTG geschrieben zur Kontrolle. Ein Arzt meinte dann, der Befund sei weiterhin unreif (obwohl ich nicht danach gefragt hatte...) und es würde sofort eingeleitet, da sich die nächsten Tage nichts von alleine ergeben würde.
Es wurde sofort ein Gel gelegt. O-Ton der Hebammen dort: stellen Sie sich auf eine Woche ein. Abends um 22 Uhr ist die Fruchtblase geplatzt, die ganze Nacht Wehen bis zum nächsten Tag um 12 Uhr, ab da dann Geburtsstillstand in der Austreibungsphase und eiliger Kaiserschnitt.

Wir sind im Nachgang traurig, dass wir uns so überrumpelt lassen haben, ohne dass es wirklich eine ernsthafte Diagnose gab. Unser Kleiner hatte Startschwierigkeiten :o(
Alles Gute!