Finde keine Überschrift- Einschlafbegleitung mit 6 Jahren

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von humor 07.03.11 - 21:54 Uhr

Guten Abend,
ich wollte mal ein paar Meinungen hören. Ich kenne ein Kind, das mit 6 Jahren noch eine Einschlafbegleitung braucht. Dieses Kind geht mit der Mutter zu einer Neurologin und die hat knallhart zu dem Kind gesagt, wenn sie nicht alleine einschläft gibt es keine Geschenke zu Geburtstag. Ich persönlich finde es echt hart. Ich selber begleite meinen Sohn 4 Jahre alt auch noch in den schlaf. Mir stellt sich die Frage. Gibt es eine Grenze, wo die Kinder tatsächlich alleine einschlafen sollten? Ich bin nun ganz verunsichert.
Gehofft hatte ich, dass sich das King irgendwann von alleine dafür entscheidet. Bisher hat das bei allen Sachen gut geklappt, ohne Druck, selbstbestimmt.
Wenn mein Sohn bei Oma schläft, ist das gar kein Problem alleine einzuschlafen.
Ich weiß, dass sich gerade bei Urbia über das Thema die Geister scheiden, aber interessieren würde mich schon mal ein paar Meinungen.

Lg, Anna

Beitrag von bimmelbahn 07.03.11 - 22:15 Uhr

Ich finde das auch ganz schön hart. Jetzt kommt es natürlich darauf an was Einschlafbegleitung heißt. Wenn sie ihr 6 Jähriges Kind noch durch die Wohnung trägt ''Hut ab''.
Sollte sie aber eine Gutenachtgeschichte Vorlesen ist das doch klasse. Hätte ich gerne auch noch mein Mann liest sehr gut vor.

Ich denke Mann sollte die komplette Geschichte kennen um sich eine Richtige Meinung bilden zu können.

Liebe Grüße

Beitrag von ayshe 08.03.11 - 08:15 Uhr

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Wenn sie ihr 6 Jähriges Kind noch durch die Wohnung trägt ''Hut ab''.
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#rofl
furchtbare Vorstellung bei dem Gewicht ;-)

Beitrag von hailie 07.03.11 - 22:20 Uhr

Ich bin auch der Meinung, dass man mehr erfahren müsste um die Situation beurteilen zu können.

Grundsätzlich finde ich es gar nicht schlimm, wenn ein 6-Jähriger ins Bett gebracht wird und z. B. noch eine Geschichte erzählt bekommt.

Dass man dabei mit Druck gar nichts erreicht, sollte jedem klar sein...

LG

Beitrag von humor 08.03.11 - 06:37 Uhr

Guten Morgen,
Einschlafbegleitung bedeutet bei diesem Kind, das die Eltern sich noch daneben legen oder die Hand halten bis es eingeschlafen ist.
Das Kind wird auf Verdacht wegen Autismus getestet.

Lg, Anna

Beitrag von ayshe 08.03.11 - 08:21 Uhr

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daneben legen oder die Hand halten bis es eingeschlafen ist.
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Das finde ich aber auch noch okay.
Wie gesagt, ich habe das auch lange gemacht.
Und es war immer eine ruhige, entspannte Gelegenheit, manches zu besprechen. Und ich habe mich auch entspannt (während mein Mann dann die Küche aufräumen mußte ;-) )


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Das Kind wird auf Verdacht wegen Autismus getestet.
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Hm, damit kenne ich mich nicht aus, außer, das bißchen, was man so hört.
Aber dann ist doch der Spruch der Neurologin und der Druck und viel, viel bescheuerter. Geht doch gar nicht oder?

Und ist es dann nicht gerade schön und wichtig für so ein Kind, daß es diese Nähe hat, auch braucht?
Wichtiger als für ein gesundes, nicht autistisches?

Beitrag von nineeleven 09.03.11 - 17:32 Uhr

>>>Einschlafbegleitung bedeutet bei diesem Kind, das die Eltern sich noch daneben legen oder die Hand halten bis es eingeschlafen ist. <<<

Würde ich das bei meiner fast 5 jährigen Tochter machen würde sie mich nachts um 4 noch zuquatschen. Geschichte vorlesen, den Tag im Gespräch verarbeiten, alles okay, aber dableiben bis sie schläft? Geht für mich persönlich gar nicht. Das Kind sollte lernen allein einzuschlafen, um eine Sicherheit zu entwickeln dass zB unterm Bett nichts schlimmes wartet, dass Dunkelheit und alleine einschlafen nichts schlimmes ist.

Kann ja bei Autismus ganz anders sein. Wäre da mit der Aussage der KiÄ vorsichtig. Kenn mich damit nicht aus, aber brauchen solche Kinder nicht sowieso ganz andere Sicherheiten? Ein Spezialist wäre da denke ich eine besserer Ansprechpartner als eine "einfache" KiÄ.

LG

Beitrag von ayshe 08.03.11 - 08:14 Uhr

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zu einer Neurologin und die hat knallhart zu dem Kind gesagt, wenn sie nicht alleine einschläft gibt es keine Geschenke zu Geburtstag.
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1. Hat das ja nicht die Neurologin zu entscheiden und
2. hat sie eine Vollklatsche.

Warum nun dieses Kind zu einer Neurologin geht, weiß ich ja nicht, aber hat es etwa damit zu tun, daß sie eine Einschlafbegleitung haben will?


Meine Tochter wird jetzt 7.
Sie war 4,5 Jahre im FB, dann zog sie in ihr Zimmer, wollte aber nicht allein einschlafen.
Ich lag neben ihr, wir haben gekuschelt und erzählt.
So ging das eine Weile.
Daß sie ganz allein einschläft, kam so nach und nach, mal ja, mal nicht, jetzt eigentlich seit ca. einem halben vllt. immer allein.

Sie konnte es aber auch früher, war mit 4 mit dem Kiga verreist, schlief dort bei Schlaffesten.

Man sollte auch sehen, was der Grund für die Begleitung ist, ob ein Kind gar nicht allein kann oder aber ob es eben dieses Gekuschel genießt, im Dunkeln dazuliegen, Tageserlebnisse verarbeitet, einfach eben, weil es das so schön findet.

Ich persönlich habe nicht verlangt, daß meine Tochter allein einschläft.
Es kam vor, daß wir zb Besuch hatten und ich habe ihr gesagt, sie soll einfach mal versuchen, zu schlafen, das klappte dann auch.

Beitrag von humor 08.03.11 - 09:41 Uhr

Danke für deine Meinung.
Ich persönlich habe auch vor, mein Kind solange wie nötig zu begleiten. Solange es für beide Seiten ok ist, finde ich da nichts schlimmes dran.
Ob Autistisch oder nicht autistisch.
Meine Kollegen sind nur unglaublich entsetzt, wenn ich das erzähle(kindergarten). Von wegen Selbständigkeit etc. Sachen gibts...

Lg, Anna

Beitrag von ayshe 08.03.11 - 11:09 Uhr

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Meine Kollegen sind nur unglaublich entsetzt, wenn ich das erzähle(kindergarten). Von wegen Selbständigkeit etc. Sachen gibts...
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Hm, weißt du, ich denke immer, daß diejenigen, die ja ihre aus irgendwelchen Gründen nicht (so lange) in den Schlaf begleitet haben, auch keine Erfahrung damit haben können.

Ich kenne einige, die jetzt so um 7 Jahre sind und lange mit Kuschelei einschliefen, aber im Schulalter sind sie alle plötzlich so "groß" geworden, wie meine Tochter ja auch.
Sie lösen sich einfach.

Ich habe ja auch lange gestillt und auch wegen des Einschlafens habe ich mal ein paar Sprüche gehört.
Und was ist geworden?
Mit 4 fährt die Kleine einfach ein paar mit dem Kita weg, war das erste mal, fand sie ganz toll, ist nächstes Jahr auch wieder mitgefahren.



Für mich ist Selbständigkeit auch etwas ganz anderes als abends nicht mehr zu kuscheln.


Und heute? "ich geh dann mal zu xy" und schwupp ist das Kind weg.
Wir wohnen in der Stadt, ich muß auch meine Ängste etwas unterdrücken, wenn es um Straßen geht und alles mögliche. Meine Tochter turnt am liebsten einfach so los.
Und vieles ist eben "Babykram", das ist dann uncool, nichts mehr für Schulkinder #rofl

Kein normales und gesundes Kind, das nicht vllt extrem schüchtern ist, hängt ewig an den Eltern, sie werden autark.

Beitrag von humor 08.03.11 - 16:29 Uhr

Danke, du bestätigst meine Intuitives Handeln in dieser Sache. Ich erzähle es eben nur noch wenigen Leuten.
Lg, Anna

Beitrag von ayshe 08.03.11 - 19:12 Uhr

Also ich kenne es auch so bei Freunden. Da sind auch so einige LZS-Kinder mit langer Einschlafbegleitung und mit 6-7 in etwa haben sich alle gelöst.

Großartig erzählt habe ich es auch nicht, aber Freunde wußten es eben, haben es auch selber so gemacht, da war es auch normal. Meine Eltern fanden es auch normal.
Gerade die, die meine Tochter eben auch kennen, wissen ja, daß sie selbständig ist in dem Sinne und daß sie nicht klammert oder so.

Beitrag von novemberschnecke 08.03.11 - 12:22 Uhr

Generell würde ich sagen, dass ein gesundes 6-jähriges Kind alleine einschlafen können sollte. Ein normales Einschlafritual wie eine Geschichte vorlesen sollte dabei sogar vorkommen. Hand halten und die ganze Zeit dabei bleiben finde ich schon etwas grenzwertig. Ein Lob bzw. eine Vorfreude auf eine Belohnung sollte eher den Anreiz schaffen als ein Verbot oder ähnliches.
Bei einem kranken bzw. authistischen Kind sollte man sich Expertenrat einholen - da kann und will ich mir kein Urteil erlauben.

Beitrag von humor 08.03.11 - 16:39 Uhr

Danke für eure Meinungen.
Ich habe für mich klar, dass er und sie (habe ja zwei) das selber entscheiden sollen.
Meine Kindheit war im Bereich schlafen viel mit Ängsten geprägt, da nicht darauf eingegangen wurde.
In unserer Gesellschaft muss man immer so früh funktionieren, gegen den Strom schwimmen tue ich auf jedenfall in dieser Sache.

Einen schönen sonnigen Tag noch,
genießt es:-D

Beitrag von ayshe 08.03.11 - 19:14 Uhr

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In unserer Gesellschaft muss man immer so früh funktionieren
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Meinst du, daß man den Kindern früh so viel abverlangt?
Den Eindruck habe ich ja immer.


Meine Mutter kommt immer mit ihrem Standardspruch:" Es sind doch Kinder! Und so groß sind sie doch nicht, sie sind noch klein." wenn es auch noch um Grundschüler geht :-)

Beitrag von humor 09.03.11 - 11:20 Uhr

Ja, das meine ich. Kinder müssen immer schneller, besser, intelligenter werden...so könnte man Liste fortführen.
Mir fehlt intuitives Verhalten der Eltern gegenüber den Kindern, immer mehr.
Schöner Spruch von deiner Mutter. Recht hat sie#pro