1. Geburt und gleich ne Hausgeburt...eure Meinung

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von cafetasse 08.03.11 - 10:07 Uhr

guten morgen die damen!

ich bin noch nicht ganz so weit voran wie andere hier (13 Woche), hätte aber mal interesse zu erfahren wer eine Hausgeburt plant, oder hatte, oder einfach ne meinung dazu hat....

ich möchte sofern die ss es zu lässt mein erstes kind zuhause gebären. irgendwie verspüre ich überhaupt keine angst bei dem gedanken zuhause mit hebi, mann und zieh-sohn das kind zur welt zu bringen, eher der gedanke im krankenhaus es zur welt bringen zu müssen erschreckt mich.....

wie steht ihr dazu?#kratz

Beitrag von bjerla 08.03.11 - 10:11 Uhr

Wenn die SS gut verläuft, spricht doch nichts dagegen.

LG B. mit Nr.2 (10.ssw)

Beitrag von almararore 08.03.11 - 10:13 Uhr

Ich habe drei Geburten hinter mir und würde Dir raten die erste Geburt nicht zuhause anzustreben. Man ist unsicher, man weiß noch nicht was auf einen zukommt oder wie man auf den Schmerz reagiert. Ich plane dieses Mal eine ambulante Geburt, da ich ein paar Risiken mit mir herum trage. Man hat einfach das Sicherheitsnetz einer ärztlichen Versorgung im Hintergrund, das einen schnell auffangen kann, sollte doch noch ein Problem auftreten. Ich werde jetzt wieder meine Hebamme mitnehmen. Wir werden wieder allein im Kreissaal sein bis ein paar Minuten vor Schluss und ich kann mich in jeder Beziehung sicher fühlen... Meine Cousine hat im letzten Jahr zuhause entbunden, es hat dann ewig gedauert und dann wollte die Hebamme doch noch ins Krankenhaus mit ihr fahren und das stelle ich mir dann während heftiger Wehen nicht so toll vor....


LG und Alles Gute

Beitrag von qrupa 08.03.11 - 10:18 Uhr

Ich habe zwar leider erst mein zweites Baby zu Hause bekommen aber in meinem Hausgeburts GVK waren über die Hälfte mit dem ersten Kind schwanger und alle haben ihre Babys zu hause bekommen und alle würden es wieder machen. Wenn du es dir also vorstellen kannst und eine Hebamme hast die dich betreut, dann mach es!

Beitrag von lalal 08.03.11 - 10:21 Uhr

Hallo,

klar warum denn nicht:-) Such dir eine nette Hebamme und informier dich doch schonmal etwas.

Ich habe mich leider erst beim 3. Kind für eine Hausgeburt entschieden, ichwünschte heute ich hätte alle zu Hause bekommen.

lg

Beitrag von ciara_78 08.03.11 - 10:22 Uhr

Warum nicht? Ich habe bei meiner ersten ss angestrebt ins Geburtshaus zu gehen, aber es wurden Zwillinge und da durfte ich nicht. Ich habe sie dann spontan in einem KH bekommen.

Wenn ich ehrlich bin, hätte ich mit einem Kind das Geburtshaus oder zuhause ebenfalls vorgezogen, obwohl es im KH auch nicht schlecht war, da wurde man anschliessend noch weiter umsorgt. ;-)

Wenn es dieses Mal 'nur' eins wird, werde ich es mir vielleicht auch überlegen.

Egal wie du es machst, es muss für dich stimmen!! Eine Erstgebärende ist nicht immer so unsicher wie gerne gesagt wird. Ich habe damals auch automatisch gewusst was mir gut tat und was nicht und als ich die PDA im KH haben musste (ich musste im Bett liegen wegen dem CTG und das hielt ich nicht ohne PDA aus), hat es mich schon ziemlich angekotzt, weil vorher alles so 'leicht' für mich war. Nach der PDA war es im Grunde nur noch warten und vor sich hindösen. Ich habe mich irgendwie wie aus dem Geburtsvorgang rausgerissen gefühlt.

LG, Ciara

Beitrag von matsel 08.03.11 - 10:22 Uhr

hallo,
ich habe mein 1. und 2. kind zu hause zur welt gebracht, weil ich einfach mir keine kh-geburt vorstellen konnte. mir ging es nicht darum das die kreisssäle schön hergerichtet sind, duftlampen, musik und so was zur verfügung stehen, sondern darum selbstbestimmt und aus eigener kraft zu gebären und dafür auch die möglichkeiten zu bekommen. wenn du eine hg beginnst, kannst du auch jeder zeit abbrechen, falls du doch schmerzmittel, pda uä benötigst.
www.quag.de schau mal da, qualitätsbericht für außerklinische geburten - das hat dann auch meinen mann überzeugt. macht deine hebi denn hg? dann beeil dich dort dich anzumelden.
auch wenn sich das sehr viele nicht vorstellen können, eine hg ist absolut nicht vergleichbar mit dem kh. und es ist auch quatsch einer erstegbärenden ihr vorhaben ausreden zu wollen a la du weißt ja nicht was auf dich zukommt. wenn du wärend der geburt das dringende bedürfnis verspürst ins kh zu müssen, wird dich auch keine hebamme davon abhalten.
lg

Beitrag von chris1179 08.03.11 - 10:23 Uhr

Hallo,

bei uns ist es auch das erste Kind und wir planen auch eine Hausgeburt. Wenn es keine Komplikationen gibt, kriegen mich keine 10 Pferde in ein Krankenhaus.

Ich habe mir sehr, sehr früh (bei 4+2) eine Hebamme gesucht bzw. 2 Wochen vor und 2 Wochen nach dem errechneten ET sind 3 Hebammen für uns zuständig, die dann auch jederzeit erreichbar sein werden. Zu allen 3 habe ich ein sehr gutes Verhältnis.

Je näher der Geburtstermin bei uns rückt, umso sicherer werde ich, dass die Entscheidung genau die richtige ist! Ich habe keinerlei Angst vor der Geburt, sondern freue mich total darauf.

Wichtig ist mir, dass mein Mann voll hinter mir steht und mir keine Angst macht und dass eben meine Hebammen dabei sind.

Lg Christina + Annalena (29+6)

Beitrag von cafetasse 08.03.11 - 10:34 Uhr

schön soviele positive berichte zu lesen...

ja ich hab ne hebi, die sich auf hausgeburten spezialisiert hat und vertraue auf meinen körper.
ich weiß natürlich nicht was auf mich zu kommt, jedoch bin ich ebenfalls für eine selbstbestimmte geburt und ...ich weiß nicht...aber eine geburt ist doch keine op als wenn man den blinddarm herausbekommt oder ähnliches....
ich habe ein so tolles buch über die kraft des weiblichen körpers gelesen welches mein sowieso schon bestehendes gefühl zu diesem ereigniss noch bestätigt!
dieses intime ereigniss nur im kreise meiner familie mit einer tollen hebi zu erleben beflügellt meine gedanken...und mein mann findet das total spannend und hofft er kann so auch was produktiv dazu beitragen das kind auf die welt zu holen #ole

es ist trotdem total spannend zu lesen und auch zu hören wie unterschiedlich die berichte sind!

Beitrag von niniveh78 08.03.11 - 12:00 Uhr

Meinst Du das Buch "Die selbstbestimmte Geburt" von Ina May Gaskin? Das lese ich nämlich gerade und würde es wirklich allen Schwangeren empfehlen#pro.
Das Buch eignet sich hervorragend um einem die Angst vor einer Geburt zu nehmen und Vertrauen in den eigenen Körper zu entwickeln.

Ich möchte auf jeden Fall den Weg der natürlichen Geburt gehen,
und habe mich heute in einem Geburtshaus angemeldet, die auch Hausgeburten durchführen. Bin gespannt auf den Info-Abend im April- und freue mich auch jetzt schon auf die Geburt!
#huepfLG Nina

Beitrag von lagefrau78 08.03.11 - 10:53 Uhr

Guten Morgen!

Ich denke, wenn Du Dir wirklich sicher bist und die Schwangerschaft komplikationslos verläuft, kannst Du das machen.

Ein Aspekt, den Du bedenken solltest, ist allerdings das nächstgelegene Krankenhaus. Wenn nämlich bei der Hausgeburt plötzlich doch nicht alles rund läuft, wirst Du in eben dieses verlegt.
Das ist der Grund, warum wir uns gegen eine Hausgeburt entschieden haben (neben der Tatsache, dass wir in einem großen Mietshaus wohnen... ). Mit dem Krankenhaus, das sich hier in der Nachbarschaft befindet, kann ich mich gar nicht anfreunden. #schock Dann nehme ich lieber eine Klinikgeburt in Kauf, habe mich aber vorher für das angenehmste Krankenhaus entschieden und weiß, was dort auf mich zukommt.

Wenn sich hier kein Problem für Dich stellt, entbinde zuhause.

Alles Gute!

Beitrag von cafetasse 08.03.11 - 11:04 Uhr

die klinik wäre ca. 5.min. von uns entfernt...

sie hat die höchste geburtenrate und eine eigene kinderklinik!

Beitrag von lagefrau78 08.03.11 - 11:10 Uhr

Wenn Du Dich im Zweifel auch dort gut aufgehoben fühlst, spricht gar nichts gegen eine Hausgeburt, finde ich. Der Weg, der im Notfall zurückzulegen wäre, ist dann ja auch kein Problem.

Beneidenswert... :-)