ETW (Finanzierung) vergrößern oder nicht ???

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Beitrag von snobbytec 08.03.11 - 18:17 Uhr

Hallo,

ich besitze seit ca. 10 Jahren eine ETW mit 75m² / 3 Zi., die entgegen unserer ursprünglichen Planung nicht mehr mit einem, sondern 2 Kindern zuzügl. 2 Erwachsenen bewohnt wird.

Die Zinsbindung hierfür ist bereits ausgelaufen. Von den ursprünglich finanzierten 95.000 Euro für Kauf und Renovierung, sind nach 10 Jahren noch 70.000 Euro weiter zu finanzieren.

Das sieht derzeit wie folgt aus:

Bausparvertrag mit 15.000 Euro, wo aktuell 3400,00 Euro offen sind, der mit 120,00 Euro monatl. Rate bedient wird somit in 12/2012 abgelöst wird.

Die restlichen 65.000 € habe ich mit einem neuen Darlehen vor 8 Monaten abgeschlossen. Getilgt wird hier mit 3,5 % bei einer monatl. Rate von knapp 400 €.

Jetzt zu meinem eigentlichen Anliegen. Es bietet sich aktuell die Möglichkeit, die ETW gegenüber dazu zu kaufen. Diese hätte 52m². Ein Durchbruch wäre möglich, ist im Vorfeld nach meiner Anfrage auch genehmigt worden. Voraussetzung ist eine Statik, habe ich bereits und die Arbeiten müssen fachgerecht ausgeführt werden. Baufirma ist auch schon vorhanden.

Unser Wohnraum würde sich erheblich vergrößern aber eben auch die monatl. Belastung, was mir immer etwas Bauchschmerzen bereitet, bin halt nicht risikofreudig.

Bei der ETW geht es um die folgenden Gesamtkosten:

Teil-Finanzierung + 5000 € Renovierungskosten
Eigenkapital für Nebenkosten und Möbel um die 8000 Euro, es ist noch mehr vorhanden aber ich möchte von der neuen ETW lediglich 1 Zimmer als Schlafzimmer nutzen, den übrigen Teil der neuen ETW (Küche, Bad, Büro) als Gewerbefläche. Deshalb sollte eine Belastung in Höhe einer Miete vorhanden sein.

Finanzierung läge somit bei 33.000 Euro, Zins 3,7%, Tilgung bei 2,2, insgesamt um die 160 €.

Nebenkosten für beide Objekte bei ca. 300 Euro (200 + 100) zuzügl. 1,00€/m² Rücklage.

Bin Beamter, Einkommen ca. 3200,00 inkl. KG, abzügl. privat. Krankenkasse für die 4 köpfige Familie, macht 335,00 €. Meine Frau soll weiterhin daheim bleiben.

Dazu ein Nebengewerbe mit Einkünften von min. 1000 € - xxxx €, die ich aber unberücksichtigt lassen möchte. Durch die gewerbliche Nutzung werde ich einen großteil der Belastung der neuen ETW zurückerhalten. Da mache ich mir keine Sorgen aber wie sieht es aus, wenn das Gewerbe mal aufgegeben wird ??

Finanzierung trotzdem gesund ??

Hoffe habe euch nicht total verwirrt jetzt.

Beitrag von lisasimpson 08.03.11 - 20:40 Uhr

wenn ich dich richtig verstehe hast du in den letzten 10 jahren ca 550€ an zins und tilgung im monat gezahlt und keine sondertilgung gemacht.
wie seid ihr hingekommen?
warum bespart ihr parallel nen bausparer? warum nicht das geld komplett in die tilgung stecken?

wenn ich also richtig rechne, willst du die rate in etwa so belassen (400€ für die jetzige Wohnung und 160€ für die neue)?
es kommen dann noch 100€ mehr nebenkosten (plus verbrauchsnebenkosten?) dazu und 55€ hausgeld.
ihr hättet also eine mehrbelastung von 155 € (plus verbrauch?)
haut das hin?

ihr hättet dann eine belastung für wohnen von
560€+300€(nebenkosten)+120€(bausparer)+120€(hausgeld)=1100€

wenn ds bei euch hinhaut (auch über 20 jahre und mehr- denn so lange wollt ihr ja finanzieren), dann ja, wenns bisher schon knapp war, wirds jetzt noch knapper..

außerdem habe ich deien zahlen leider nicht ganz verstanden :
70 000€ restschuld gliederst du in 15 000€ bausparer und 65 000€ anschlußfinanzierung

du hast 3200,00 einkommen, ohne krankenversicherung sind es dann 335,00€?!

lisasimpson

Beitrag von snobbytec 08.03.11 - 20:42 Uhr

Achso, vielleicht noch die Zusammenfassung:

ETW alt: > 400,00 €
Bausparkasse bis 12/2011 > 120,00 €
ETW neu > 160,00 €

Gesamt > 680,00 €


Deshalb die Frage, würdet ihr unter diesen Voraussetzungen die ETW dazu kaufen ?

Beitrag von snobbytec 08.03.11 - 20:48 Uhr

Der Bausparer ist mit 15.000 € bereits zugeteilt worden, sorry. Davon sind jetzt noch 3400,00 € offen, die in 12/2012 erledigt sind.

Danach bleiben dann 400,00 ETW alt, 160,00 € ETW neu, NK 300,00, Rücklage 125,00.

Mein Einkommen beträgt 3200,00 inkl. KG, abzügl. 335,00 priv. KK.

Dazu eben noch das Nebengewerbe mit mind. 1000,00 € + X.

Hoffe jetzt wirds klarer.....

Beitrag von sonne_1975 08.03.11 - 22:16 Uhr

Mich wundert es, dass die 2. ETW so günstig ist. Die erste, 75 qm, hat 95.000 EUR gekostet und die 2., 52 qm, nur 33.000??

Oder ist da der Gewerbeteil nicht eingerechnet? Aber den musst du ja auch zahlen?

Beitrag von snobbytec 08.03.11 - 22:21 Uhr

Die 33.000 € sind das was finanziert wird, zu den noch offenen 65.000 und dem Rest aus dem Bausparer.