Schiel-OP / Nakose war der Horror wer kann Tipps geben?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von twins 08.03.11 - 19:58 Uhr

Hi,
unser Sohn wurde heute an beiden Augen operiert, da er schielt.
Wir hatten uns schon auf Wartzeiten eingestellt. Vor 9.00 Uhr da, Gespräch mit Narkose Ärztin, dann wurden die Venen mit einer schmerzstillenden Creme eingecremt. Wir konnten die Zeit recht gut überbrücken mit Buchlesen, etc. er war auch gar nicht nervös, da alle dort super nett und aufmerksam waren.

Dann noch bis 11.30 Uhr warten, bis dann endlich der Zugang gelegt worden ist. Der war schon ziemlich schmerzhaft - ich denke mal die Creme hat da schon nachgelassen. Und als das Narkosemittel gespritzt wurde (milchig artig), schrie er nur noch "das ist heiß". Sie haben wieder aufgehört, wieder anfangen zu spritzen - "wieder heiß geschrien" -, wieder aufgehört, wieder angefangen.....bis sie endlich ganz aufgehört haben, da er nur noch am Brüllen vor Schmerzen war. Dann haben sie etwas anderes gespritzt, in den OP geschoben, mit Maske probiert ihn ruhig zu stellen....nach wenigen Augenblicken war er ruhiger und dann wurde dies milchiges Zeug wieder komplett gespritzt...er hat sich mit dem ganzen Körper gesträubt, bzw. aufgebäumt. Ich wäre fast umgekippt, als ich ihn so leiden sah.

Bei meiner Tochter gab es vor dem Zugang noch einen Beruhigungssaft und es ging alles locker, da sie kaum noch was registriert hat. Bei einer Freundin gab es auch diesen Beruhigungssaft und dann Maske (war der Sohn schon fast weggetreten) und dann wurde erst der Zugang gelegt.

Eigentlich beschwere ich mich fast nie beim Doc, da ich meine das sind doch eher die Spezialisten und ich haben da nur ein Hausfrauenwissen.
Aber heute hätte ich meinen Sohn am liebsten mitten in der Vorbereitung dort rausgenommen und wäre nach Hause gefahren.
Naja, Mütter ist immer emotional dabei aber ich fand das den reinen Horror, da er wirklich Schmerzen hatte und das nicht nur vom Einstich.

Morgen haben wir Nachsorgetermin und ich bin echt am Überlegen, ob ich was sagen soll. Eine Freundin (Krankenschwester auf der Herz-Intensivstation) meinte, das das milchige Narkosemittel regelrecht brennt und das man Kindern eher was andere gibt.

Wie war das so bei Euch?!?!?

Grüße
Lisa

Beitrag von 3erclan 08.03.11 - 20:01 Uhr

ich fordere immer den Saft!!!

Ohne den würde ich kein Kind operieren lassen ausser im Notfall.

lg

Beitrag von inlove984 08.03.11 - 20:03 Uhr

Mein Sohn hat vor seiner Op allerdings an den Ohren aber das tut ja nichts zur Sache. Auch einen Saft bekommen und dann das milchige Zeug.

Ich würde das aufjedenfall morgen mal ansprechen.

Beitrag von sterni84 08.03.11 - 20:04 Uhr

Hallo!

Meine Tochter wurde im Dezember operiert. Polypen raus und Pauukenröhrchen rein. Der Zugang wurde bei ihr im OP gelegt, allerdings hatte sie vorher ein Betäubungspflaster. Da sie Blutabnehmen auch immer gut mitmacht hatte ich mich dafür entschieden.

Bei ihrer ersten OP wurde sie mit der Maske "schlafen gelegt" - das war der Horror. Sie hat fürchterlich gebrüllt.

Natürlich solltest Du das morgen ansprechen. Die Anästhesistin bei der letzten OP war die reinste Katastrophe und konnte mit Kindern so gar nicht umgehen. Als es mir zuviel wurde und sie sich meiner Tochter gegenüber immer unmöglicher benahm, bin ich dazwischen gegangen und habe mich nach der OP bei unserem HNO Arzt beschwert.

Nur Mut! Sprich das Thema morgen ruhig mal an.

LG Lena

Beitrag von jessica.g1 08.03.11 - 20:04 Uhr

Hallo,

du Arme, oder besser gesagt ihr Armen! Ist schon schlimm so eine Situation als Mutter zu sehen.

Ich bin Zahnmed. Angestellte. Wir haben viele (Klein)kinder in Vollnarkose saniert. Unsere Anästhesistin hat den Zugang immer erst gelegt als die Maske mit dem Gas kam und das Kind das gar nicht mehr richtig mitbekommen hat. Selbst die Sache mit der Maske ging spielerisch, da auf dem "Kinderballon" ein Bärchen drauf war und das Kind den Ballon quasi aufpusten müsste.

Ich als Erwachsene (letzte Narkose war im August) fand ich das eigentliche Narkosemittel (milchig) auch unangenehm. Es brennt, es wird einem schwindelig, teilweise mit Druck im Kopf...Für ein Kind bestimmt furchtbar.


Ich würde es auf jeden Fall ansprechen, schon wegen anderen Kindern.


Also Gute euch noch.


LG

Jessi

Beitrag von rmwib 08.03.11 - 20:13 Uhr

Ich hatte bei den letzten beiden Vollnarkosen "Leck-mich-am-Arsch"-Tabletten bekommen und war dadurch eh schon düsig, aber das Narkosemittel fand ich auch unangenehm. Ja, milchig-weiß und es hat gebrannt. Nur, bevor ich mich wirklich drüber wundern konnte, war bei mir schon das Licht aus #kratz

Beitrag von bensu1 08.03.11 - 21:08 Uhr

hallo,

tut mir leid, dass dein sohn das mitmachen musste (und auch du). ein horror...

mein sohn wurde vor ein paar woche auch schieloperiert und bekam den beruhigungssaft ungefähr eine stunde vor der op. das ging voll in die hose.
ich musste mich zu ihm ins bett legen und ihn festhalten, weil er unbedingt aufstehen wollte, schrecklich zu schreien und weinen begann.
ich hatte mein kind noch nie so erlebt. er ließ sich nicht beruhigen. am liebsten hätte ich mitgeheult.

der vorteil war aber, dass er nach der operation von nichts mehr wusste.

lg und gute besserung
karin

Beitrag von mondfluesterin 08.03.11 - 21:15 Uhr

Mein Sohn hat schon zwei Eingriffe hinter sich, aber so etwas haben wir noch nie erlebt. Das ist ja der reinste Horror. Beim ersten Mal gab es den Saft und er wurde grinsend in den OP geschoben, bei zweiten Mal gab es auch keine Probleme. Ich würde das unbedingt ansprechen...

Beitrag von brausepulver 08.03.11 - 23:06 Uhr

Huhu

es wurde Propofol gegeben. Der Beruhigungssaft hätte definitiv gegeben werden müssen, da würde ich nachhaken.

Liebe Grüße

Beitrag von grinsekatze85 09.03.11 - 07:44 Uhr

Hallo!

Wir hatten mitte Febr. unsere OP wegen der starken Phimose. Mein Sohn bekam vorher ein Zäpfchen was in Beruhigen sollte und das tat es auch. Er wurde ganz ruhig und etwas benommen#pro
Ohne das, hätte ich das niemals gemacht.
Danach wurde er auch erst von uns getrennt, in den OP gebracht und da erst die Kanüle und Narkose gespritzt.
Das war für uns alle der Beste Weg.

Ich hätte das direkt angesprochen schon beim erstenmal schreien und hätte verlangt, das er was bekommt zur Beruhigung. Aber so würde ich das bei der Nachsorge nochmal erwähnen, das du das nicht so toll fandest, nur daraus können auch Ärzte lernen, vielleicht für nächste OP`s bei anderen!!

Wir haben das angesprochen morgens früh mit der Narkose Ärztin, das ich das ohne eine Beruhigung vorher nicht machen lassen möchte, aber dieses KH macht das bei Kinder grundsätzlich.

LG und hoffe ihr habt so alles gut überstanden!!#blume
grinse#katze

Beitrag von beth22 09.03.11 - 08:50 Uhr

Der Ablauf hätte dir doch schon beim Narkosevorgespräch erklärt werden MÜSSEN und zwar Schritt für Schritt, dazu sind sie verpflichtet!
Bei uns wurde es mir auch so erklärt, erst gibt es einen LMAA-Saft und dann Maske und danach wenn er fast richtig weg ist kommt die Kanüle und die eigentliche Narkose wird gespritzt.

Ich Wünsche Dir/Euch alles gute und das dein Sohn dieses Erlebnis schnell wieder vergißt.

LG
Sandra mit Max (9 Jahre), Ben (fast 4) und Lea (17 Monate)

Beitrag von twins 09.03.11 - 12:59 Uhr

HI,
wir waren heute zur Nachsorge beim Doc. Ich habe ihn nett und höflich drauf angesprochen, das ist es gestern nicht toll war, wie mit unserem Sohn umgegangen sei.

Er meinte, dann, das er niemals Beruhigungssaft gäbe, da die Kinder dann auch am nächsten Tag noch total down sein und was ich denn will, das ist doch alles gut gelaufen und unser Sohn ist ja schon wieder fit. Er hatte noch "nie" ein Kind, bei denen das weiße Narkosemittel weh (gebrannt) getan hat. Meiner wäre ja eine Ausnahme naja, das kommt ja nur 1x im Jahr vor.
Hab ihm dann allgemein erzählt und die Erfahrung bei der OP unserer Tochter, das es wohl üblich sei diesen Saft bei Kleinkindern zu geben.
Er hat das irgendwie einfach nur weggewischt nach dem Motto "hysterrische" Mutter.

Wenn er nicht so einen guten Ruf als Augenarzt hat würde ich sofort wechseln. Zum Glück bin ich bei seiner Kollegin in Behandlung und muss ihn nicht mehr unbedingt sehen!!!!

Grüße
Lisa