Schreien - wie lange denn eigentlich noch? (lang)

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von blobundbohne 08.03.11 - 19:59 Uhr

Hallo zusammen,

gleich vorab: Nein, das Kind wird/wurde nicht geferbert!

Auch wenn ich jetzt weiß, dass meine Tochter vom vielen Schreien wohl keine Schäden davontragen wird, weil mein Mann oder ich ja immer bei ihr sind, stellt sich mir trotzdem langsam die Frage:
Wie lange geht das denn noch weiter, dass sie vor / nach dem Schlafen so oft schreit???
Sie ist jetzt ein Jahr alt, laut Kinderarzt, Osteopath und meinem Bauchgefühl topfit und im allgemeinen ein fröhliches und neugieriges Mädchen. Aber wenns ums Schlafen geht, läuft es fast nie ohne Gemotze / Weinen / Schreien. Ganz selten mal gab es Erzähl- oder Meckerabende, die waren sehr schön, aber meistens ist es Schreien.
Da sie sehr nähebedürftig ist, schläft sie in unserem Bett oder Beistellbett von Anfang an (zwischendurch mal im Gitterbettchen neben unserem Bett, aber das ging schnell wieder vorbei :-D ). Sie hat ein von ihr auch sehr geliebtes Abendritual und wird ins Bett gebracht, wenn sie müde ist. Allzu feste Zeiten haben wir dabei nicht, wir richten uns nach ihr. (Auf Punkt ins Bett bringen war nicht so das Wahre.) Einschlafen tut sie dann auf dem Bauch oder im Arm oder an der Hand des Zu-Bett-Bringers.
Das ist ja auch alles okay. Aber bis sie dann eingeschlafen ist, wird (besonders abends) immer mindestens einige Minuten bis zu einer halben Stunde geschrien und nach dem Aufwachen (da insbesondere tagsüber) genau das Gleiche. Beim Aufwachschreien ist sie oft auch richtig untröstlich, da sind es immer nur Glückstreffer, mit denen ich sie beruhigt bekomme. Bin beim Aufwachen auch immer sofort bei ihr, wenn nicht sogar vorher schon... man kennt ja seine Pappenheimer irgendwann. ;-)
Nun bin ich langsam ehrlich gesagt ratlos und auch ein bisschen frustriert, weil so gar nichts funktioniert (Tragen, Kuscheln, Singen, Ausmeckern lassen, Trinken, Essen, Rumalbern, viel Ruhe, weniger Ruhe...).
Also: Mache ich irgendeinen Grundsatzfehler? Ist das bei einigen Kindern einfach so? Gibt es noch etwas, was ich tun kann? Muss ich warten, bis sie endlich sprechen kann und mir sagt, wo das Problem liegt? Und vor allem: Wann hört das endlich auf? :-(
Ich hätte wirklich gerne mehr schöne Einschlaf-"Erlebnisse" mit meiner Tochter.
LG und danke für jede Anregung,
eine etwas traurige Bohne mit Brüllmücke

Beitrag von tranquile 08.03.11 - 20:13 Uhr

wie schläft denn deine tochter tagsüber?
wir hatten bis vor kurzem das gleiche problem: immer meckern/schreien vor dem einschlafen, das auch ewig gedauert hat und nach dem mittagsschlaf auch immer schlechte laune.

jetzt haben wir die schlafzeiten geändert. das vormittagsschläfchen - das ohenhin immer nur höchstens 40min dauerte und so nicht wirklich erholsam war - fällt weg, stattdessen schläft fleurie jetzt mittags früher (zwischen 13 und 15 uhr, so 1 1/2 - 2 stunden).

seitdem ist sie abends immer schön müde und ausgepowert und schläft wunderbar ein. ganz selten meckert sie noch ein wenig und dann muss man noch mal rein und sie ein bisschen streicheln, aber das war's.

sie ist seitdem auch nach dem mittagsschlaf besser drauf.

nur unsere nächte sind leider nach wie vor anstrengend, denn sie wacht sehr oft auf...

aber das wird bestimmt auch irgendwann besser.

Beitrag von katrinkoe 08.03.11 - 20:39 Uhr

Hallo,
meine Kleine 10,5 Monate schläft auch gerade neben mir und nicht in ihrem Bett, denn wenn ich sie reinlege wacht sie in ein paar Minuten auf und schreit und lässt sich auch nur sehr schwer beruhigen. Da sie im moment sowieso total anhänglich und dadurch sehr anstrengent ist erspare ich mir den stress und warte einfach noch ein paar Wochen bis sich das alles etwas gelegt hat und hoffe, dass das der richtige Weg ist.

Gruß Katrin

Beitrag von jacky80 08.03.11 - 21:01 Uhr

Hallo!

Ich habe auch zwei gaaaanz schlechte Schläferinnen hier.

Mein Gedanke wäre auch, dass sie tagsüber zu viel schläft. Sie muss offensichtlich kurz vorm Umfallen sein, damit sie allein in den Schlaf findet. Ist bei meinen beiden auch so.

Bei der Großen wurde es erst richtig gut, als der Mittagschlaf komplett wegfiel.

Geschrien haben meine aber nicht so viel. Das Einschlafen war/ist aber auch seeeehr schwierig. Ich habe keine Ahnung, warum sich manche Kinder da so schwer tun...

Wieviel, wann schläft sie denn?

LG, Jacky

Beitrag von blobundbohne 08.03.11 - 21:22 Uhr

Huhu,
sie war bis zur Krippeneingewöhnung auf einem Mittagsschlaf, aber die Krippe rockt sie so sehr, dass sie jetzt wieder 2x schläft - vormittags 30 - 60 Minuten und nachmittags auch nochmal, wobei die halbe Stunde ihr zu wenig zu sein scheint, denn wenn sie dann aufwacht, schreit sie nochmal 30 Minuten und lässt swich weder beruhigen, ablenken noch wieder zum Schlafen bringen.
Hab auch schon die Methode "müde bis zum Umfallen" ausprobiert, aber das gibt nur blaue Flecken und ganz grausige Nächte. ;-)
LG,
die Bohne