Eltern vs. Ehemann!?

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von tigermausi 08.03.11 - 22:21 Uhr

Guten Abend,

da ich wohl Seiten bräuchte um alles zu schreiben, versuche ich es mal mit einer Art Kurzform und wollte gerne mal eure Meinungen hören/lesen:
Wir haben letztes Jahr das 2. Kind bekommen. Platzmäßig wird es bei uns im Haus (wohnen oberste Etage bei meinen Elterm im Haus - seit Jahren) sehr eng. Es gibt nur ein Kinderzimmer. Dachboden auszubauen ist platzmäßig nicht machbar.
Nun haben wir uns entschieden, wenn es sich ergibt ein Haus zu kaufen (Sogar im gleichen Ort wo wir jetzt wohnen) und das auszubauen.
Meine Eltern wissen noch nichts von unseren Vorhaben, da es ja noch Jahre dauern kann, eh mal ein Haus zum Verkauf steht. Wenn es denn soweit ist, wollen wir sie informieren.
Mit meinem Mann war es auch in den letzten Jahren nicht einfach, standen letztes Jahr im Januar kurz vor Trennung, nachdem wir uns einig waren, es nochmal zusammen versuchen, hab ich erfahren, dass ich schwanger bin.
Meine Eltern versuchen viel in die Erziehung reinzureden. Sind auch der Meinung, ich bin zu gut und lass zu viel durchgehen, da ich meinen Kindern keine "knalle", denn nur so kapieren die wohl, wo es langgeht wenn mein Großer mal einen Wutanfall hat,...
Ich denke, die kippen aus den "Latschen", da sie mit sowas nicht rechnen.
Ist es egoistisch von uns, dass wir als Familie uns den Platz selbst schaffen wollen und etwas gutes auch für unsere Kinder zu tun, auf Dauer?
Sicher werden mir meine Eltern auch drohen (was denkt ihr denn, auf was für Ideen die kommen). Wollte schomal ausziehen vor ca. 10 Jahren, als ich noch in Ausbildung war, da haben die mir gedroht, zu meinem Chef zu gehen. Mmmmmmh, hab mich damals einschüchtern lassen, aber ich denke mit fast 32 muss man sich gewisse Dinge nicht mehr antun. Mir würde es auch leid tun, weil ich meien Eltern gern hab und in die derzeitige Wohnung in diesem Haus haben wir viel Zeit und Geld investiert. Ich seh shcon die Tränen meiner Mam und den Zorn meines Papas,wenn wir mal beichten müssen. Die werden wohl nie mehr ein Wort mit mir sprechen. Aber ich will doch mit meiner Familie zusammen bleiben und bin doch trotzdem noch für beide da. Aber auf das Verständnis kann ich nicht hoffen.
Ist alles bissel durcheinander und vielleicht etwas wenig über die Umstände geschrieben, aber da bräuchte ich noch laaaaaaaaaaaaage.

Vielen Dank für eure Meinungen

Tigermausi

Beitrag von patty1205 08.03.11 - 22:35 Uhr

Hallo,

auf die Einzelheiten möchte ich jetzt nicht eingehen.
Aber Du solltest Dir flott Unterstützung von Außen holen.
Thema: Abnabelung vom Elternhaus.
Deine Eltern scheinen Dich mit emotionalen Druck zum Spielball zu machen und Du hüpfst fleißig mit.
Da dieses Thema nicht einfach zu erarbeiten ist, würde Dich eine Therapie sicherlich gut unterstützen.

LG Patty#klee

Beitrag von tigermausi 08.03.11 - 22:38 Uhr

Danke für deine Antowrt.
Ich weiß, dass ich zu "gut" oder teilweise zu "treudoof" bin und jeden helfe,...

Aber ich bin mir auch sicher, dass ich ich nicht wie vor über 10 Jahren "unter Druck setzen lasse", weil ich das nicht normal finde, was damals gelaufen ist.

Viele Grüße und danke, hab gleich mal gegoogelt.

tigermausi

Beitrag von gh1954 08.03.11 - 22:45 Uhr

>>>wenn wir mal beichten müssen<<<

Wieso beichten? Du siehst das von der völlig falschen Seite. Es ist normal, dass Kinder sich abnabeln und ausziehen. Du hast vermutlich schon viel zu lange bei deinen Eltern gewohnt und ihnen alles recht gemacht.

Ich bin froh, dass meine Töchter beizeiten ausgezogen sind, irgendwann sind die Kinder reif, auf eigenen Beinen zu stehen.

>>>Ich seh shcon die Tränen meiner Mam <<<

Da muss sie eben durch.

Ich verstehe aber auch nicht, warum du noch jahrelang warten willst, bis in eurem Ort ein Haus frei wird. Willst du dann das Erstbeste nehmen? So ganz willst du dich wohl nicht abnabeln.

Beitrag von tigermausi 08.03.11 - 22:50 Uhr

Hallo!

Jahrelang will ich nciht mehr warten. Das Erstbeste will ich auch nicht nehmen. Hab versucht mich kurz zu fassen, da alles sehr lange Geschichte.
Abnabeln auf jeden Fall. Als wir noch keine Kinde rhatten hat das auch gut funktioniert. Konnten unser Ding machen, nun hat sich die Situation geändert, vor allem aus Platzgründen.
Haben nun ein Haus im Auge, mal schauen ob das klappt.
Wollte eigentlich nur wissen wie eure Meinungen sind.

Vielen Dank

tigermausi

Beitrag von gh1954 08.03.11 - 22:48 Uhr

Vergessen: Warum hast du diese Überschrift gewählt?

Beitrag von tigermausi 08.03.11 - 22:51 Uhr

Mmmmmmmmmmmmmmh, keine Ahnung, weil ich mit meiner Familie Alt werden möchte und mein Leben verbringen will und nicht mit meinen Eltern.

Beitrag von xyz74 08.03.11 - 22:53 Uhr

Wie schon jemand schrieb, Du brauchst dringend Hilfe.
Es ist erschreckend wenn eine 32Jährige Mutter so ängstlich über ihre Eltern schreibt.
Vielleicht fängst Du mal mit diesem Buch an:
http://www.amazon.de/Vergiftete-Kindheit-Elterliche-Mi%C3%9Fbrauch-elterlicher/dp/3442124425

Beitrag von tigermausi 08.03.11 - 22:58 Uhr

Ja es ist erschreckend, auch für mich. Ich weiß, dass ich mit meinen Kindern nie so umgehen werde. Es gibt überall mal Probleme und Ärger, aber das wird immer schlimmer.

Danke trotzdem für eure Hilfe

Beitrag von sillysilly 08.03.11 - 23:13 Uhr

Hallo

warum erwarten deine Eltern daß du bei Ihnen wohnen bleibst
Es muß ihnen doch schon von der Logik her klar sein, daß ihr nicht so beengt wohnen könnt - auf Dauer

ich sehen den "Fehler" darin, daß ihr ihnen den glauben gelassen habt.
Ich hätte schon längst immer wieder mal thematisiert, daß ihr euch was eigenes suchen wollt.
Dann haben sie eben auch Zeit sich darauf einzustellen.

Stelle mir es auch echt schwer für deinen Mann vor, mit Schwiegereltern zusammen zu wohnen, die so einen Druck auf die Tochter ausüben.


Ich würde versuchen es bald mal zu thematisieren ..... denn wenn noch ein paar Jahre mehr ins Land gehen wird es für sie noch schwieriger sich an den Gedanken zu gewöhnen, noch phlegmatischer im Denken .....

Haben sie vielleicht Angst, daß sie im Alter nicht versorgt werden ?


Grüße Silly

Beitrag von alpenbaby711 09.03.11 - 07:51 Uhr

Deine Eltern sind doch krank und haben einen an der Klatsche wenn sie dir drohen, nur weil du ausziehen willst, zu deinem Chef zu gehen? Ganz ehrlich normal sind die nicht. Nabel dich mal ab und werde selbstständig. Gerade so wie du die Situation beschreibst isses doch eh kein zustand bei euch. Hallo! Da wirds aber Zeit!°
Ela

Beitrag von h-m 09.03.11 - 09:51 Uhr

Werd doch mal erwachsen! Du bist doch selbst Mutter.

Meinen Eltern würd ich einen Vogel zeigen, wenn sie mir vorschreiben wollten, wo ich wohnen soll. Deine Eltern wollten zu Deinem Chef gehen?!?! Sorry, wie sind die denn drauf?

Beitrag von lumidi 09.03.11 - 11:08 Uhr

Hallo,

uns was hätten die dann bei deinem Chef erreicht, wenn du ausgezogen wärst?

Also ich sage immer, je "entfernter" man wohnt, desto "näher" ist man. Auch das Verhältnis bessert sich. Man freut sich auch die Besuche und geht sich nicht ständig auf die Nerven.

Du bist jetzt 32. Deine Eltern sollten mal langsam begreifen, dass du erwachsen bist und nun deine eigene Familie hast.

Ich persönlich würde aber jetzt schon eure Pläne bekanntgeben und nicht erst warten bis ihr was gefunden habt. So können die sich langsam darauf vorbereiten.

LG

Lumidi

Beitrag von evrika-87 09.03.11 - 11:38 Uhr

Ohweia!

Würde ich noch mit meiner Mutter unter einem Dach wohnen, hätte man mich längst einweisen müssen. (Nicht falsch verstehen:ich liebe meine Mum) Und ich bin fast zehn Jahre jünger als du.

Lass dich nicht von deinen Eltern emotional einschüchtern und geh endlich deinen eigenen Weg. Ich weiß, es ist schwierig sich gegen den Willen seiner Eltern zu stellen, aber du bist ein erwachsener Mensch und Mutter dazu.
Geh deinen eigenen Weg und sucht euch so schnell wie möglich eine eigene Bleibe! Alles Gute dabei.
Liebe Grüße Evrika

PS. Auch nicht in die Erziehung reinquatschen lassen - und sei es noch so gut gemeint!

Beitrag von felix.mama 09.03.11 - 12:24 Uhr

Ich kann dich zum teil verstehen. Ich musste vor einem Jahr wieder bei meinen Eltern einziehen da ich mich von meinem Mann getrennt habe. Jetzt bin ich finanziell wieder in der lage auf eigenen Beinen zu stehen und schaue mich nach einer neuen Wohnung um. Mein Freund hat seine kleine Wohnung schon gekündigt und ist jetzt auch noch hier eingezogen. Das macht die situation auch etwas schwerer und ich möchte auch schnell hier raus, da mein Vater jetzt der überzeugung ist das man ja so zusammen wohnen bleiben kann. Mein arme Mutter ist da der leidtragende, denn sie soll jetzt alles machen im Haushalt, auf meinen Sohn aufpassen wenn ich Arbeite und noch für alle kochen. Ich soll die halbe Miete bezahlen, die ganzen Nebenkosten + den ganzen Strom und noch für die Familie einkaufen. Mein Freund soll sich an seinen Schulden beteiligen und noch seine eigenen bezahlen. Ich finde das alles was viel und sehr ungerecht. Somit steht für mich mein Entschluss fest und klar.
Ich helfe meinen Eltern gerne, nur ich lasse mich nicht gerne ausnutzen. Das solltest du auch lernen!

Beitrag von kathrincat 09.03.11 - 14:31 Uhr

sorry, aber du benimmst dich wie ein kleinkind, deine eltern müssen doch nicht einverstanden sein oder sowas. an eurer stelle würde ich da mal schnell ausziehen, sucht euch eine wohnung und raus da auch weil ihr keine platz habe und sie solche vorstellungen von erziehung haben, euch reinreden,.....
wenn sie erstmal nicht mehr mit dir reden, gut, da lernst auch du, dass du ohne ihr wohlwollen zurecht kommst und dich voll auf deine fam. einstellst und nicht auf deine eltern

Beitrag von tigermausi 09.03.11 - 20:16 Uhr

Guten abend euch allen!

Vielen Dank für eure Meinungen und Antworten. Ich bin ein selbständiger Mensch, der auch ohne seine Eltern zurecht kommt, jedoch ist es umgekehrt nicht so.

Weiß nicht, warum einen die Eltern so einschüchtern, wie gesagt, es ist über 10 Jahre her, damals war man noch naiv. Hat auch alles gut geklappt, bis die Kinder kamen haben die uns wenig reingequatscht. Dann hat sich das verändert.

Ich habe das Gefühl, dass ich durch meine Kinder meine Kindheit im Moment bißchen aufarbeite, weil mir vieles erst jetzt bewußt wird, wie sehr meine Eltern mich emotional unter Druck gesetzt haben.

Ich bin mir auch sicher, dass ich das nicht mehr mit mir machen lasse, egal was passiert. Will mit meinem Mann und meinen Kindern zusammenleben und das muss klappen, nicht mit meinen Eltern.

Wir haben nun ein Haus gefunden und wollen uns das mal anschauen und hoffen, dass wir das auch bekommen. Drückt uns die Daumen!

Viele Grüße

tigermausi