Baby 4 Monate alt und verrückt nach essen ???

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von kruemelmoehre 08.03.11 - 23:50 Uhr

Halli hallo,
mein Sohnemann ist diesen Sonntag 4 Monate alt geworden. Ich stille noch und füttere zu, da das mit dem Stillen nie 100 % geklappt hat.
Nun ist es so das er wenn er sieht wie andere essen sich wie wild die Finger und Fäuste in den Mund schiebt und irgendwann wie wild anfängt zu schimpfen. Er stiert richtig auf unser essen.
Auch so will er sich immer alles in den Mund stopfen und fängt sogar an zu würgen weil er sichs bis hinter schiebt.

Ich weiß das man Beikost am Besten erst mit 6 Monaten geben soll, aber ich habe vorgestern einfach quasi aufgegeben und ihm einen Brei gemacht. Er hat nur 3 Löffelchen bekommen und er hat tatsächlich als ich mit dem Löffel auf ihn zukam sofort die Fäuste aus dem Mund und den Mund weit aufgemacht.... #kratz und hat es noch nicht mal mit der Zunge aus dem Mund geschoben.... #kratz Auch heute hat er wieder paar Löffelchen bekommen , nur 5 oder 6 aber er war total gierig darauf ....

Kann ich ihm denn ohne Bedenken jetzt auch mehr geben? Kann ich denn jetzt schon die komplette mittagsmahlzeit ersetzen oder füge ich ihm mehr SChaden zu als das ich ihm was gutes tue...soll ichs lieber noch lassen??? Achja es war Karottenbrei.

#winke

Beitrag von mariju 09.03.11 - 00:17 Uhr

Hallo!

Wir haben auch mit 4 Monaten angefangen. Unser Sohn hat sich auch so angestellt, ich hab ihm kurz bevor er 4 Monate alt wurde dann einfach mal eine Kartoffel zerdrückt und ihm angeboten, siehe da, alles gegessen und er hat sich angestellt als nix mehr da war.
So habe ich dann die paar Tage noch abgewartet und mit 4 Monaten mit Brei angefangen. Allerdings mit Pastinake. Unser Sohn hat einen sehr festen Stuhl und Möhre ist dabei nicht so gut. Habe es vor kurzem mal probiert, aber schon nach einer Mahlzeit wieder weg gelassen.
Die komplette Mahlzeit war bei uns etwa mit 2 1/2 Wochen ersetzt.

Liebe Grüße

mariju & Luis ( 5 1/2 Monate)

Beitrag von mamafant 09.03.11 - 00:17 Uhr

Hallo,

mein mittlerer hat in dem alter etwa auch angefangen uns ganz interessiert beim essen zuzuschauen und zu meckern, weil es für ihn nichts gab.
Das hatte aber nicht wirklich damit zu tun, dass er beikostreif war und unbedingt essen wollte, sondern es war einfach ganz normale neugierde. das selbe verhalten hat er ja auch bei anderen dingen gezeigt.
ich hab das so gelöst, dass ich ihm nen plastiklöffel in die hand gedrückt habe und er dann luft löffeln konnte. alternativ gabs auch mal eine gekühlte möhre zum drauf rumnagen, da er zu diesem zeitpunkt mit zahnen angefangen hat.
die erste BEI-kost gab es für ihn dann erst mit 6 monaten in form von fingerfood.

probiers doch einfach mal aus, ich bin mir sicher, dass sich dein kleiner auch damit zufrieden stellen lässt, denn mit 4 monaten ist eigentlich noch kein kind wirklich beikostreif. ich würde damit wirklich noch einige wochen warten

LG

Beitrag von schnuffel0101 09.03.11 - 09:48 Uhr

Woher hast Du denn die Weisheit? Natürlich gibt es Kinder, die auch in dem Alter schon so weit sind. Du kannst doch nicht alles verallgemeinern. Ein Kind so, eins so.

Beitrag von mamafant 09.03.11 - 12:27 Uhr

welche weisheit? fakt ist, dass kinder mit 4 monaten eine natürliche neugierde an ihrer umwelt haben, die von vielen mit beikostreife verwechselt wird.

Beitrag von kathrincat 09.03.11 - 07:13 Uhr

nein 6 mon ist schon überholt, teste brei, wenn du denkst dein kind ist soweit. er darf auch soviel essen wie er will.

Beitrag von berry26 09.03.11 - 08:44 Uhr

nein ist es nicht und wurde erst vor kurzem von der WHO so als gültig bestätigt!;-)

Beitrag von schnuffel0101 09.03.11 - 09:48 Uhr

Wozu gibt es denn seit ein paar Monaten neue Studien, dass es wohl überholt ist? Hat uns sogar unsere Hebamme gesagt.

Beitrag von berry26 09.03.11 - 09:51 Uhr

Das ist schlicht und ergreifend falsch!

Hab leider den Link nicht mehr aber die WHO hat ihre Empfehlungen nochmals bestätigt!! Man will schon seit Jahren die Empfehlungen runtersetzen aber ausser der Babynahrungsindustrie spricht rein gar nichts dafür!

Beitrag von schnuffel0101 09.03.11 - 09:56 Uhr

Schade, unsere Hebamme hatte das ganze damals schriftlich dabei. Ich hab es mir leider nicht kopieren lassen.
Ich bin aber trotzdem der Meinung: Wenn ein Kind allergiegefährdet ist, dann sollte man warten. Vollkommen in Ordnung.
Wenn aber in der Familie u.ä. nichts dergleichen ist, sehe ich da kein Risiko.

Ist halt meine Meinung , aber ich weiss dass sich hier ganz gewaltig die Geister scheiden dabei. Wird auch immer so bleiben.

Was würdest Du denn z.B. machen, wenn Du eindeutig merkst dass Dein Kidn mit 4 Monaten von einer Pulle nicht mehr genügend satt wird und einem fast das Essen vom Teller guckt? Das war für uns Zeichen genug und es hat alles super funktioniert.

Beitrag von michisimi 09.03.11 - 10:01 Uhr

Ich finde man kanns echt übertreiben.

Dann schaut doch mal wieviele Kinder lange voll gestillt wurden und trotzdem Allergien haben.
Finde es echt schade das man immer gleich als schlechte Mutter abgestempelt wird nur weil man nicht nach irgendwelchen Studien geht. :-p

Beitrag von schnuffel0101 09.03.11 - 10:03 Uhr

Das sehe ich auch so. Aber es ist hier ganz oft so. Wenn man nicht das macht, was vielleicht ...% der anderen hier machen, ist man eh gleich unten durch.

Beitrag von brautjungfer 09.03.11 - 10:17 Uhr

wo liest du das denn heraus?
es geht nur darum, dass es keine unabhängige Studie gibt die besagt, dass Beikost vor dem 6. Monat ok ist.

Beitrag von schnuffel0101 09.03.11 - 10:29 Uhr

Damit meinte ich nicht nur diesen Beitrag, sondern so viele Postings hier wo es um gleiche bzw. ähnliche Themen geht.

Beitrag von dingens 09.03.11 - 14:32 Uhr

Ne, ganz so ist das ja nicht gemeint. Es geht einfach um den Magen Darm Trakt des noch so kleinen Kindes, der eben einfach noch nicht so weit ist um alles zu verarbeiten.

Es ist ja nicht umsonst so viel Milch in Mutters gutem Busen, dass es so lange ausreicht wie das Babylein saugt:-p

Beitrag von berry26 09.03.11 - 10:05 Uhr

Meine Tochter hatte dieses Phänomen mit 5 Monaten und einigen Tagen. Sie wollte unbedingt "mitessen"! Wir hatten damals einfach Brotzeit gemacht. Sie bekam ein Stück Brot und hat damit gespielt und sich in den Mund gestopft, gelutscht. Gegessen hat sie noch nicht wirklich. Sie war einfach noch nicht bereit dazu. Mit 7 Monaten hat sie angefangen zu essen und ich begann dann auch mit Brei!

Ich hab mich da ganz nach meinem Kind gerichtet und nach keiner Studie!

Mit 4 Monaten stecken fast alle Kinder in einem Schub der einige Wochen dauert. War bei meiner Tochter nicht anders aber mit Beikostreife hat das nix zu tun!
Die Zettel und angeblichen Empfehlungen kenne ich auch aber sie sind das Papier nicht wert auf das sie gedruckt wurden. Bis jetzt ist die who die einzige Quelle der ich vertrauen würde.

Beitrag von kathrincat 09.03.11 - 13:28 Uhr

deine hebi hat recht, aber bei allergiegef. baby, wird auch dazu geraten fürher anzufangen und keine 6 mon zu warten, macht ja auch kein sinn, wenn ein kind soweit ist, denn allergien verhintert man nicht.

Beitrag von delicacy80 09.03.11 - 08:35 Uhr

Unsere hat auch mit 4Mon. Beikost bekommen, heut zu tage kann man ab dem vollendeten 4.Mon. Beikost geben.
Und wenn er so ausflippt- dann kann es nicht falsch sein#rofl

Bei uns hat es auch super geklappt, muss man einfach probieren und Anzeichen sind ja mehr als genug da;-)

Beitrag von brautjungfer 09.03.11 - 08:39 Uhr

Hallo,

das was du beschreibst hat nichts mit Beikostreife zutun. viele Mütter interpretieren das nur falsch und meinen ihrem Kind was Gutes zutun wenn sie ihm Brei reinlöffeln.
das was dein Kind macht ist die orale Phase mehr nicht.
klar sagt die Babyindustrie das man anfangen kann aber ob es gut ist für dein Kind würde sich manchmal auch erst nach Jahren bemerkbar machen.
Mein Kinderarzt war erst vor kurzem auf einer Fortbildung in der ganz klar gesagt wurde stillen mindestens bis 6 Monate voll (oder eben Flasche). wir haben uns auch über die angeblich neue Empfehlung unterhalten wo es heißt das es überholt sei. FALSCH, das hätte die Babynahrungsmittelindustrie gerne dem ist aber nicht so.

lg

Beitrag von berry26 09.03.11 - 08:45 Uhr

Genau so ist es!

Beitrag von michisimi 09.03.11 - 08:50 Uhr

Hallo!

Wir haben auch mit 4 Monaten angefangen und wenn dein kleiner es isst, dann gebs ihm doch. Wenn er nicht wollte würde er verweigern. Ich find es totalen Quatsch irgendwelche Normtabellen als Vorbild zu nehmen. Wir hatten o.k. vom KIA und das reicht mir.

Lg michi

Beitrag von brautjungfer 09.03.11 - 09:13 Uhr

Hallo,

dann frag euren Kinderarzt doch mal auf welche Empfehlung er sich bezieht und wer der Auftraggeber ist;-).

lg

Beitrag von nele27 09.03.11 - 09:16 Uhr

So sieht es aus...

meine Kurze hat sich schon mit 3 Monaten immer die Fäustchen in den Mund gesteckt... u.a. auch, wenn wir gegessen haben. Aber auf die Idee, ihr deswegen Essen zu geben, bin ich nicht gekommen #kratz

LG, Nele

Beitrag von schnuffel0101 09.03.11 - 09:46 Uhr

Natürlich kannst Du das machen, es sei denn Dein Kind ist irgendwie allergiegefährdet. Ansonsten gar kein Thema . Dein Kind scheint es ja auch unbedingt zu wollen. Ist doch voll in Ordnung. Unser Kleiner war genauso. Es gibt ja auch neue Studien, dass man gar nicht mehr so lange warten soll. Hat uns unsere Hebamme vor ein paar Monaten schon gesagt.
Steiger die Menge ruhig stetig, Du merkst selber am besten, was Dein Kind mag und was er verträgt.
Viele werden Dir hier sagen, erst eine Woche nur das geben, dann eine Woche nur das. Ich war da nie so vorsichtig. Du merkst selbst, ob es Deinem Kind bekommt. Danach musst Du Dich richten.

Viel Spass bei diesem neuen "Lebensabschnitt"

Beitrag von mama-sein-ist-toll 09.03.11 - 09:59 Uhr

Hallo!

Ich habe mit unserem Kinderarzt gesprochen. Unser Sohn ist 17 Wochen alt und bekommt seit ein paar Tagen Brei. Das wäre völlig in Ordnung. Nur halt nicht übertreiben, langsam anfangen und auf die Signale des Kindes achten.

Man solle sich nicht immer verrückt machen lassen und einfach mal auf seinen Bauch hören. Der würde bei Müttern ganz gut funktionieren.

.... und er meinte, dass er sich keine Sorgen macht, falls er mal eine Vertretung braucht. Hier gäbe es ja genug Experten ;-)

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