An die Eigenheimbesitzer...

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von lady79marmelade 09.03.11 - 08:33 Uhr

Hallo zusammen,

mich würde interessieren, wieviel habt Ihr monatlich zum Sparen und Leben zur Verfügung, wenn folgende Dinge berücksichtigt und abgezogen sind?

- Rate Kredit + Nebenkosten für Haus
- Versicherungen
- Kosten für Kinderbetreuung
- Lebensmittel
- Aufwendungen für Auto (Tanken, eventl. Rate, Reparaturpauschale)

Ich möchte kein Einkommen wissen, sondern einfach nur, was nachher noch übrig bleibt.

Danke und viele Grüße,
Daniela.

Beitrag von sternentage 09.03.11 - 08:46 Uhr

Hallo,

etwa 1000 Euro.

Kommt etwas auf den Monat an. Im Juli (Urlaub) und November/Dezember (viele Geburtstage, Weihnachten, Silvesterparty) ist natürlich deutlich weniger übrig, dafür in den anderen Monaten auch mal mehr.

LG

Beitrag von franzisch 09.03.11 - 09:03 Uhr

Hallo,

bei uns sind nach Abzug aller Fixkosten 1200 Euro über. Aber wie meine Vorschreiberin schon meinte je nach Monat ist es auch mal etwas weniger.

Liebe Grüße

Franzisch

Beitrag von tweety12_de 09.03.11 - 09:16 Uhr

sparen und leben durchschnittlich 2000 euro.

Beitrag von werner1 09.03.11 - 09:38 Uhr

Hallo,

die ersten 5 Jahre zwischen wenig bis nichts.
Damals war aber der Zinssatz über 7,5 %, und dazu 3% Tilgung.

freundliche Grüsse Werner

Beitrag von sunny993 09.03.11 - 11:12 Uhr

Am Ende bleiben ca. 2000 übrig.

Sunny

Beitrag von sonnemeer 09.03.11 - 11:37 Uhr

Ich bin grade geplättet, daß hier Leute tatsächlich 1000-2000 Euro im Monat nach allen Abzügen ÜBRIG haben, einfach so zum sparen oder verjubeln?!? Und da sind Lebensmittel und alles schon ab?

Was arbeitet ihr um Himmelswillen? Und/oder was für günstige Häuser habt ihr????

Beitrag von sonntagsmalerin 09.03.11 - 12:22 Uhr

Kommt ja auch darauf an, wie viel an Kinderbetreuungkosten anfällt (für Schulkinder ja meist gar nichts mehr), wie viele Versicherungen man hat, wie viele Autos usw. - und nicht zuletzt spielt auch die Region eine Rolle.

In den vergangenen Jahren waren ja auch die Zinsen für Darlehen äußerst günstig - und viele bekommen Eigenkapital von den Eltern oder haben es schon vorher angespart..

Wir haben 110% finanziert, haben 2 Kinder und arbeiten allerdings auch beide (er Vollzeit, ich etwa 35 Stunden selbständig). Wir haben nur ein Auto, verdienen wohl etwa durchschnittlich und bekommen 2 x Kindergeld. Da bleibt genügend übrig, zumindest so viel, dass man nicht jeden Cent rumdrehen muss, in den Urlaub gehen und noch was sparen kann. Ist aber sicher eine Frage des Lebensstils ;-)
Unsere Belastung liegt bei 850 Euro zzgl. Nebenkosten.

Beitrag von ayshe 09.03.11 - 12:55 Uhr

Man kann sehr günstige alte Autos haben, die man eben natürlich dann auch bar bezahlt hat, weil gebraucht,
kann ein günstiges Haus haben, dessen Sanierung vllt noch nicht in allen Teilen abgeschlossen ist oder Ausbaumaßnahmen noch nicht beendet,
sehr günstige Zinsen zu alten Zeiten, Eigenheimzulagen in alten Zeiten, man kann vermietet haben.

Und da kommt man auf eine monatliche Belastung, die eine Wohnungsmiete weit unterschreitet.

Beitrag von curlysue1 09.03.11 - 12:59 Uhr

Mich wundert es auch ein bischen, hier sind anscheinend nur Großverdiener, es gibt viele Leute die können überhaupt nix sparen und hier 1000-2000€ ist schon ne Menge.

Beitrag von sternentage 09.03.11 - 15:54 Uhr

Es ging ja hier auch um Eigenheimbesitzer. Und wenn man nicht total hohl in der Birne ist, legt man sich keine Immobilie zu, wenn man nur gerade so eben auskommt und keinen guten finanziellen Puffer hat ...

Beitrag von curlysue1 09.03.11 - 19:20 Uhr

Mich wundert es einfach, ich kenne viele die sparen viel weniger als 1000€ im Monat und haben ein super abbezahltes Haus und einiges Bargeld auf der Kante.

Dann gibt es hier wiederum Leute wie in der Kategorie "Haushalt und Wohnen ", die können im Monat 1000€ sparen und haben mit über 50 Jahren erst 8000€ angespart.#kratz

Sachen gibts.

Unser EFH ist übrigens fast abbezahlt, obwohl nur ein Verdiener, aber ich bin auch schon 30.

Beitrag von ayshe 09.03.11 - 18:10 Uhr

sternentage unter dir hat recht, manch überlegen sich eben vorher genau, wieviel sie monatlich für das Haus mit Pipapo brauchen.


Ich wundere mich die letzten Tage nur noch, wie viele 100 % und mehr finanzieren und vor allem auch für was für einen hohen Kaufpreis.

Ich habe den Eindruck, viele verschulden sich viel zu hoch und für einen viel zu langen Zeitraum und haben dann auch noch irre Fixkosten durch autos, Küchen und sonstwas.


Was ist für dich ein Großverdiener?

So um 100 000 Brutto im Jahr?
Solche Leute brauchen sich diese Sorgen hier nicht machen.
So viel verdiene ich auch nicht, aber wie ich oben schon sagte, vieles liegt am Lebendstil und auch an dem Modell, das man mit dem Haus fährt.

Beitrag von curlysue1 09.03.11 - 19:17 Uhr

Du weißt doch gar nicht was bei uns übrig bleibt.

Unser Haus ist fast abbezahlt, aber ich bin auch schon 30, wir haben uns das genau überlegt, eine 100% Finanzierung wäre für uns auch nicht in Frage gekommen.

Aber es gibt schon Unterschiede, wenn manche hier schreiben 1000-2000€ im Monat und bei manchen bleibt gar nichts übrig, das wundert halt, nicht mehr und nicht weniger.

Beitrag von ayshe 09.03.11 - 20:32 Uhr

Ich rede ja auch gar von dir, sondern allgemein, weil gerade in letzter viele solcher Posts hier auftauchen.

Beitrag von wasteline 09.03.11 - 14:12 Uhr

Das sind die Eigenheimbesitzer, die sich beim Kauf bestimmt darüber Gedanken gemacht haben, dass Hypothekenzinsen auch wieder steigen können und dann einen finanziellen Puffer haben, mit dem sie die höheren Kosten auffangen können.

Mit ist es immer wieder schleierhaft, wie sich Leute bei den heute niedrigen Zinsen finanziell schon bis zum Anschlag verschulden und spätestens beim Auslaufen der Zinsbindung komplett auf die Nase fallen. Da kreist doch schon beim Abschluss des Kaufvertrags der Pleitegeier.

Beitrag von sternentage 09.03.11 - 15:50 Uhr

#pro

Beitrag von joy1975 09.03.11 - 11:45 Uhr

Bei uns dürften auch so 1000€ überbleiben, wobei das bei uns schwer zu rechnen ist. Wir haben uns aus verschiedenen Gründen entschieden, dass das Haus allein mir gehört. Daher trage ich auch alle Kosten (Kreditrate, Versicherungen, Nebenkosten etc.) und mein Lebensgefährte zahlt mir eine monatliche Miete, die unter dem liegt, was er sonst draußen für eine Wohnung etc. zahlen müßte.
Autokosten haben wir zum Glück nicht (Firmenwagen).
Würden wir uns trennen und ich im Haus bleiben und seine Miete wegfallen, blieben mir vielleicht so 300-400€ im Monat (die sind aber sicher). Das Haus wäre auf jeden Fall sicher, habe da i.A. circa 6% Tilgung drauf, da könnte ich noch dran drehen, wenn es sein müßte.

Beitrag von thea21 09.03.11 - 12:05 Uhr

Kleinste Rate auf längster Laufzeit?

Ich bezweifle das hier nur Akademiker mit einem Jahresgehalt als Paar von weit über 6000 Euro haben.

Das muss im Umkehrschluss bedeuten, dass einige ihre Häuser hier auf ne Laufzeit von 60 Jahren abzahlen, oder aber sich alles abknappsen und nicht mehr leben, oder aber wirklich alle soviel verdienen, was ich mir nicht vorstellen kann (und auch garnicht will)

Keine Sorge, neidisch bin ich nicht. Unsere Verdienste und wir mögen uns und sind uns absolut grün, ein Eigenheim steht nicht auf unserer Prioritätenliste.

Beitrag von sternentage 09.03.11 - 12:20 Uhr

Also bei uns ist es so dass wir eine sehr sehr günstige DDH gekauft haben. Das ganze Geld was wir für die Renovierung brauchten, hatte ich schon vorher als EK gespart. Unser Kredit läuft maximal 20 Jahre (ohne Sondertilgungen, die wir aber einplanen).

Wir sind tatsächlich beide Akademiker (wobei man da nicht unbedingt auf hohes Einkommen schließen kann ...) Mein Partner verdient allerdings gut und ich bin z.Zt. noch in Elternzeit. Wenn ich ab April wieder arbeiten gehe, bleibt noch mehr übrig.

Wir hatten sehr viel Glück mit dem günstigen Angebot für unser großes Haus, und zahlen jetzt monatloch deutlich weniger an die Bank als wir vorher an Miete hatten. Mit 3 Kindern muss man ja auch ein wenig Platz haben. Wie andere Häuser für 200.000 oder mehr finanzieren, ist mir allerdings auch nicht ganz klar. Vermutlich wirklich so, wie du sagst ...

Beitrag von moeriee 09.03.11 - 13:28 Uhr

Ich glaube, hier antworten wirklich nur diejenigen, die wirklich auch viel Geld zur Verfügung haben. Oder denkst du, hier outet sich jemand freiwillig?

Bei uns ist es so, dass wir auf 20 Jahre unser Haus abbezahlen. Wir haben ein 7 Jahre altes Haus sehr günstig erworben, weil die Besitzer es unbedingt zügig loswerden wollten. Aufgrund der bescheidenen Lage (sehr dörflich: ca. 250 Einwohner) wollte es eben niemand und so wurde das gute Stück fast verschenkt. Gut für uns! #huepf

Wir haben beide studiert. Mein Mann ist Dipl.-Ing. im Bereich Elektrotechnik und arbeitet gut 70 Stunden pro Woche. Da muss ein entsprechender Verdienst bei rumkommen. Ich bin Lehrerin.

Die Konstellation KANN also stimmen, muss aber nicht zwingend bei allen so sein. ;-)

Beitrag von moeriee 09.03.11 - 13:19 Uhr

Zwischen 1.000 und 1.600€.

Beitrag von moeriee 09.03.11 - 13:20 Uhr

Ach so: Ich sollte aber dazu sagen, dass mein Mann momentan Alleinverdiener ist. Gehe ich zusätzlich arbeiten, kommen etwa 1.500€ hinzu.

Beitrag von nina1984 09.03.11 - 14:35 Uhr

- Rate Kredit + Nebenkosten für Haus, Versicherungen, Kosten für Kinderbetreuung= 2500,--
- Lebensmittel 450,00
- Aufwendungen für Auto (Tanken, eventl. Rate, Reparaturpauschale) 140,00
Dann haben wir für sparen und just for fun noch ca. 1000 übrig

Beitrag von cooky2007 09.03.11 - 14:53 Uhr

Etwa 1500,- bis 2500,- Euro im Monat.

Davon wird gespart, Sondertilgungen getätigt und gelebt.

  • 1
  • 2