Umfrage.... Haben eure Eltern für euch gespart?

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Beitrag von rose1980 09.03.11 - 10:06 Uhr

Hallo zusammen

ich hatte gestern mal wieder eine heftige Disskusion mit meiner Mutter, zum Thema "Sparen für Kinder"
Meine Kinder haben alle ein Sparbuch auf das ich für jedes Kind jeden Monat 20 euro einzahle.
Sie meinte das wäre total übertrieben #bla

Ich finde es aber eine sehr gute sache, und wenn wir könnten würden wir auch mehr einzahlen.
Als ich damals von zuhause ausgezogen bin, hatte ich nichts!! Meine Eltern hatten keinen Pfennig für mich gespart.
Möbel, Führerschein, Auto musste ich selbst von meinem Ausbildungsgeld zusammen sparen.

Gut wenn man nicht viel Geld hat, kann ich es verstehen, aber wenn beide gute Arbeitsstellen haben und gut verdienen, kann man doch ein bisschen für seine Kinder zurück legen, oder?

Wie war es bei euch, und wie macht ihr es mit euren Kindern?
Danke und LG
Tanja

Beitrag von stineengel 09.03.11 - 10:11 Uhr

Hallo,

meine Großeltern hatten für meine Schwester, meinen Cousin und mich jeweils ein Sparbuch gemacht, welches zum 18 Geburtstag ausgezahlt wurde! Das war super! Meine Eltern selbst haben uns immer unterstützt, gespart in dem Sinne aber nicht! Bei unserem Sohn ist es aktuell so dass meine Großeltern, meine Schwester und mein Papa Sachen abgeschlossen haben für ihn. Wir selbst haben ein Sparkonto für ihn, wo immer wieder mal was eingezahlt wird (auch Geburtstagsgelder etc.). Unser Sohn wird also mal groß abkassieren ;-) Ich find es toll für ihn. So gelingt der Start in das Erwachsenenleben gut!
Wir werden ihn selbstverstänldich auch später unterstützen, wie es uns finanziell möglich ist!
Kenne es aber von vielen, die so wie Du bei Null starten mussten!

LG Steffi

Beitrag von grizu99 09.03.11 - 10:12 Uhr

Meine Jungs haben auch jeweils ein Sparbuch und ein Omasparbuch. Das Omasparbuch bekommen sie, um sich später die erste Wohnung zu finanzieren. Und wenn beide Omas später mal nicht mehr sind, bekommt jeder ein Haus von den beiden. Ich glaub die Jungs ahben jetzt schon mehr Knete als ich :-p

Beitrag von yozevin 09.03.11 - 10:13 Uhr

Huhu

Ja, hatten sie.... Für meinen Bruder genauso! Habe mir davon (wenn ich mich jetzt nicht arg täusche, ist schon so lange her), als ich 18 wurde, mein erstes Auto gekauft, ein alter Opel Corsa, den ich meinem Bruder abgekauft hatte....

Zudem haben meine Eltern mir meinen Führerschein (zum Teil, da ich recht lange brauchte #schein) bezahlt und auch zur Wohnung einen Teil beigesteuert...

Meine Großeltern haben übrigens auch für meinen Bruder und mich gespart....

Wir haben jetzt auch für beide Kinder ein Sparkonto, auf den monatlich Geld raufgeht, allerdings mehr für größere Anschaffungen für später... Und meine Eltern sparen auch für die Enkelchen... Finde das auch gut!

LG

Beitrag von serdes 09.03.11 - 10:18 Uhr

Meine Eltern haben für mich nichts gespart, aber das fand ich nicht schlimm. Schliesslich habe ich zwei Hände um zu arbeiten;-)

Schlimmer fand ich, dass sie mich nicht auf gewisse Realitäten vorbereitet haben. (Wie fülle ich eine Steuererklärung aus, was ist eine 3. Säule, welche Versicherungen brauche ich? etc.) Solches Wissen ist m.E. wichtiger als Geld.

Trotzdem sparen wir jetzt Geld für unser Patenkind und seine Geschwister:-)

Beitrag von nadeschka 09.03.11 - 11:43 Uhr

Was ist eine 3. Säule?

#kratz

Beitrag von kikaninchen 09.03.11 - 11:55 Uhr

Ich denke, sie meint die 3 Säulen der Altersvorsorge.
gesetzliche Rente
betriebliche Altersvorsorge
private Altersvorsorge - für unsere Generation heutzutage eigentlich die wichtigste Säule!

Beitrag von louis.vuitton 09.03.11 - 11:57 Uhr

Ah, verstanden. :-)

Beitrag von louis.vuitton 09.03.11 - 11:56 Uhr

"3.Säule"? #gruebel

Da wäre ich auch gern drauf vorbereitet worden. :-)

Beitrag von juhu19981 09.03.11 - 10:19 Uhr

Moin =)

Ja meine Eltern hatten für mich ein Sparbuch angelegt. Und ja, auch wir tun das für unsere Kinder =)

lg

J#aha

Beitrag von bensu1 09.03.11 - 10:25 Uhr

hallo,

nein, meine eltern haben auch nichts für mich angespart.

für meine kinder habe ich jeweils kurz nach der geburt mit bausparer bzw. rentenversicherung angefangen. sie sollen's mal leichter haben, auf eigene füße zu kommen.

lg
karin

Beitrag von moonerl 09.03.11 - 10:29 Uhr

Klar hat meine Mutter für mich gespart !!
Ohne sie und ohne die Eltern meines Mannes hätten wir nicht so schnell ein eigenes Haus gehabt.

Meine Mutter hatte nie viel Geld, war alleinerziehund und mußte ihre Mutter mitversorgen, die keine Rente bezog.
Meine Mutter war einfache Arbeiterin, hat immer zusätzlich gearbeitet.

Auch wir sparen für unsere Kinder (z.B. Geld für den Führerschein)
Jedes Kind hat 2 Sparbücher.
Wir haben übrigens 4 Kinder.

Beitrag von robingoodfellow 09.03.11 - 10:37 Uhr

Hallo,

ja, Eltern und sämtliche Großeltern.

Wir haben auch Sparbücher für die Kinder und 2 liegen bei meinen Eltern, auf die meine Großeltern und Eltern jetzt für die Kinder einzahlen.

Klar, muss man nicht aber es erleichtert doch den Start in's Leben erheblich.

Beitrag von bettibox 09.03.11 - 10:53 Uhr

Hallo,

meine Eltern haben nichts für mich gespart. Ich bin mit 18 von zu Hause ausgezogen und hab mir alles selber erarbeitet.

Für unsere Tochter sparen wir allerdings monatlich einen festen Betrag zusätzlich hat sie noch eine Ausbildungsversicherung.

LG

Beitrag von shmenkman 09.03.11 - 10:59 Uhr

Hallo!

Nein, meine Eltern haben nichts für mich gespart. Mein Vater ist gestorben als ich 12 war, meine Mutter war danach alleinerziehend bis ich ausgezogen bin und hatte nicht viel Geld.

Manchmal bin/war ich sauer deswegen, auch wenn ich's im Grunde verstehen kann. Im Gegensatz zu meinen Freunden, die alle Ersparnisse, Wertpapiere etc. hatten, fiel mir der Eintritt ins "Erwachsenenleben" schwerer.
Ich bin mit 16 Jahren zu Hause ausgezogen und habe schon früh für mich selbst gesorgt.
Mein Sohn soll es mal etwas einfacher haben, wir werden es mit dem Zuschuss aber nicht übertreiben. Bildet ja auch den Charakter, sich selbst etwas zu erarbeiten. :-)

Aber er hat jetzt ein Sparkonto, wo Geldgeschenke draufkommen.

LG!

Beitrag von thea21 09.03.11 - 11:02 Uhr

Also, ich werde meiner Tochte nicht den Hintern hinterhertragen, allerdings werde ich ihr einen guten Start ermöglichen.

So haben es meine Eltern getan.

Sie haben sich intensiv mit meiner Ausbildungsaufnahme auseinander gesetzt, der Tatsache das ich weiter weg ziehe und bestimmte Dinge folgen.

Sie zahlten einen Teil des Führerscheines, den Umzug und die Kaution meiner Wohnung.

Danach habe ich mich selbst "unterhalten" und es war okay!

Beitrag von serdes 09.03.11 - 11:14 Uhr

#pro gibts schon mal für den "Hintern". Nicht deinen, sondern fürs "nicht hinterhertragen".

Aber Umzug, Führerscheinanteil und Kaution waren ja sicherlich auch schon ein paar tausend Euro? Die TE spart ja auch nicht viel mehr zusammen.

Beitrag von thea21 09.03.11 - 11:19 Uhr

Jein.

Führerschein lag damals (ich bezahlte Prüfungen und Fahrstunden selbst) bei etwa 500 Euro für die Theorie. Die war damals in einer Summe zu bezahlen, von einem Azubigehalt nicht denkbar.

Kaution lag für die erste Wohnung bei 500 Euro, Umzug wurde durch Eltern, Verwandte und mich gemacht. Daher halt überschaubare Kosten.

Aber für die bin ich Ihnen unheimlich dankbar, weil ich "MEIN" Leben in Ruhe starten konnte.

Und irgendwie, verteilt auf die Jahre gaben wir uns so viel. Eine Familie halt. Wenn der eine in Schwierigkeiten steckte, wurde ihm geholfen. Bezogen auf Mama/Papa/ich und Schwester....

Beitrag von serdes 09.03.11 - 11:23 Uhr

Ah ok, hätte jetzt so um die 4000 gedacht.

Zum Letzteren: Sowas ist viel wertvoller als jedes Sparbuch, seh ich auch so.

Beitrag von risala 09.03.11 - 11:11 Uhr

Hi,

wir sparen nicht für Fabian. Ist aber auch nicht nötig, da meine Mutter & Oma dies machen. Wir könnten es im Moment auch nicht.

Für mich hat meine Mutter auch nicht gespart - trotz Beamtin war nichts übrig dafür nach der Scheidung.

Führerschein habe ich mir über die Jahre selbst zusammengespart. Das erste Auto auch.

Aber als ich ausgezogen bin hat meine Mutter mir die komplette Wohnungseinrichtung bezahlt (incl Tapete und Teppich, etc.).

Gruß
Kim

Beitrag von flogginmolly 09.03.11 - 11:12 Uhr

Hi,

nein meine Eltern haben nicht für mich gespart, lag aber daran dass mein Vater immer sehr gut verdient hat und mir das Geld so geben konnte, bzw. meinen Führerschein bezahlt hat, mein 1. Auto, ich konnte kostenlos Zuhause wohnen, habe noch Kleidergeld bekommen, Versicherung wurden bezahlt etc. ich habe also nicht irgendwann Summe X bekommen und musste dann sehen was ich damit mache sondern wurde und werde noch großzügig behandelt.

Für unsere Tochter haben wir Geld angelegt damit sie abgesichert ist, falls es bei uns finanziell irgendwann nicht gut aussieht, man weiß ja nie was kommt...

LG

Beitrag von daisy80 09.03.11 - 11:15 Uhr

Ja, meine Eltern haben auch für mich gespart. Zunächst 50 Mark im Monat, später 10 oder 20 Euro (Wurde schwieriger mit zwei weiteren kleinen Schwestern ;-) ) und als ich studiert habe, habe ich das Kindergeld als Zuschuss bekommen.
Ich habe zusätzlich zwar immer noch ein bisschen nebenbei gearbeitet (Nachhilfe, Trainer etc.), aber immer nur so viel, dass ich genug Zeit hatte, um mein Studium fix durchzuziehen und dafür bin ich meinen Eltern auch sehr dankbar.

Ich spare für meinen Sohn, wenn ich etwas erübrigen kann. Er bekommt das Klimpergeld in die Spardose, von Opa jede Woche 2 Euro und bei den anderen Großeltern hat er auch eine Klimpergeldflasche.

Selbst wenn man nur wenig Geld hat, kann man immer mal zwischendurch ein paar Euro auf die Seite legen. Ich habe auch wirklich nicht viel und muss knapsen, aber ein bisschen ist immer drin. Das läppert sich auch zusammen.

Ich möchte schon, dass das Geld später sinnvoll gebraucht wird, also Führerschein, Auto, Wohnungseinrichtung.
Aber das kann man ja seinem Nachwuchs dann ja auch gezielt zukommen lassen.

Beitrag von isaolemerle 09.03.11 - 11:16 Uhr

Hallo,
meine Eltern haben keinen Pfennig für mich gespart.

Sie standen auf dem Standpunkt: Wir finanzieren dir die bestmögliche Ausbildung, für den Rest sorgst du selber. D.h., sie haben die laufenden Kosten meines Studiums bezahlt, aber das Geld für meine Studibudeneinrichtung, Führerschein usw. hatte ich mir schon vorher mit Ferienjobs verdient.

Das finde ich genau richtig und werde es auch selbst so machen.

LG Isa

Beitrag von kikaninchen 09.03.11 - 11:20 Uhr

Hallo!

Also, ich weiß das meine Eltern so eine Art Ausbildungsversicherung für mich hatten. Diese haben sie sich aber selbst auszahlen lassen, als ich fast erwachsen war und sie in ihre eigenen Projekte (Hauskauf etc) gesteckt.

Meine Eltern haben mir zum 18. Geburtstag einen Teil des Führerscheins finanziert.
Das wars.
Ich habe von meinen Eltern in meinem ganzen Leben noch keine finanzielle Unterstützung erhalten. Auch sonst von niemandem.
Ich bin mit 19 ausgezogen und hab mir alles selbst erarbeitet - später mit meinem Mann gemeinsam.
Wir haben auch nichts zur Babyausstattung dazu bekommen, als unsere Tochter geboren wurde, wie ich es bei Freundinnen etc gesehen habe.
Auch unsere Hochzeit etc haben wir uns selbst finanziert.
Wohnungsausstattung, Autos, Urlaube... Alles, was man so macht eben.
Ich habe noch nie einen Cent Unterstützung von meinen Eltern erhalten.
Selbst in einer Zeit, als ich nach meiner Ausbildung nicht übernommen wurde und es mir finanziell richtig dreckig ging, nicht!

Manchmal hat mich das schon etwas gewurmt. Zumal ich halt gerade beim Thema Babyerstausstattung, erste Wohnung oder sogar Hauskauf bei Freundinnen/Freunden gesehen habe, wie andere Eltern "investieren".
Manchmal war ich etwas neidisch darauf.
Inzwischen aber bin ich einfach nur stolz darauf, dass wir wirklich behaupten können, dass wir ALLES was wir erreicht haben und uns leisten absolut auf uns selbst zurück zu führen haben.

Ich finde es manchmal sogar befremdlich, dass heutzutage jeder 18-jährige meint von seinen Eltern einen Führerschein bezahlt und ein Auto vor die Tür gestellt zu bekommen - am Besten noch inkl. Versicherung, Steuern etc.
Und erste Möbel oder so Sache der Eltern sind.

Wir selbst haben eine kleine Sparversicherung für unsere Tochter und die Gleiche wird auch unser zweites Kind bekommen.
Das ist eine Police, bei der wir bis zur Volljährigkeit jeden Monat etwas einzahlen. Wenn das Kind volljährig ist, kann sie sich den Betrag auszahlen lassen oder die Versicherung selbst weiter führen.
Was sie mal mit dem Geld macht ist ihre Sache.

LG


P.S. Meine Eltern waren übrigens nicht nur bei meinem "Eintritt in die Welt der Erwachsenen" so unspendabel. ;-)
Als ich 15 wurde, wurde mir gesagt, dass ich ab sofort nicht mehr von A nach B gekutscht werde. Sie haben mir für 200DM einen Rollerführerschein bezahlt (Busse gibts hier auf dem Land kaum) und das wars. Roller, Zubehör etc musste ich mir selbst zulegen; Versicherung und Steuern selbst bezahlen. Mit 15!! Ich habe mit 15 Jahren jeden Monat 100 DM Taschengeld bekommen- das ist viel- davon musste ich aber ALLES selbst bezahlen. Klamotten, Schulsachen inkl. Bücher, Freizeit wie mal Kino oder so, eben meinen "Pflichtroller"...
Kurz nach meinem 17. Geburtstag hab ich meine Ausbildung angefangen und ab da musste ich 150€ Kostgeld im Monat an meine Eltern zahlen.
und hab für GAR NICHTS mehr Geld bekommen.
Trotzdem hab ich unheimlich viel gespart in der Zeit. Obwohl ich mit meinem Ausbildungsbeginn auch viele Versicherungen etc abgeschlossen habe.
Das war schon knüppelhart manchmal, wie die drauf waren. Als Teenie hat mich das manchmal natürlich auch so richtig angekotzt. ;-)
Ich habe dadurch aber unheimlich schnell gelernt richtig mit Geld umzugehen und bin sehr selbstständig gewesen.

Ich selbst werde mit meinen Kindern sicher nicht so hart umgehen. Auch wenn ich viel gelernt habe - vieles finde ich auch jetzt rückblickend als Erwachsene noch übertrieben und nicht so gut.
Aber ich werde mir das Ein oder Andere sicher merken. Alles in den Popo geblasen werden unsere Kinder auch nicht kommen.

Beitrag von gaeltarra 09.03.11 - 11:22 Uhr

Hallo,

nein, meine Eltern hatten nichts für uns gespart (wir waren 4 Kinder + Haus + nur 1 Verdienst usw.). Durch jobben habe ich mir Geld dazu verdient, ich fands jetzt nicht sooo schlimm - es war halt so.

Für unsere Kinder sparen wir das Kindergeld und noch so einiges. Es soll für die beiden einfacher werden, falls sie sich (steht in den Sternen, aber FALLS) z. B. fürs Studium entscheiden. Es lernt sich entspannter ohne Geldsorgen, sprich nebenher jobben.

VG
Gael