Verantwortungslose Fluggesellschaft und leichtfertige Urbianerinnen

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von floh78 09.03.11 - 10:07 Uhr

Liebe Leute,

ich bin gerade auf 180. Ich beziehe mich auf folgenden Betrag:

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=2&tid=3059657

Zitat „Ich arbeite bei Lufthansa und bei uns wirst Du zum Boden versetzt, sobald Du schwanger bist. Als Bodenpersonal, musst Du auch nicht mehr durch die Scanner durch, d.h. man wird nur noch per Hand abgetastet. Das Sicherheitspersonal darf sobald sie schwanger sind, nicht mehr an den Durchleutungsapperaten arbeiten.
Gerade im 1. und im 3. Drittel soll man nicht fliegen (Aussage unseres Betriebsarztes).
Ich glaube nicht, dass ein Unternehmen sich so viel Mühe und Umstände macht, wenn fliegen so ungefährlich ist.“

Es ist ja sehr lobenswert, dass die Lufthansa solche "Schutzmaßnahmen" für Ihre Mitarbeiter vorsieht. Da frag ich mich dann aber auch schon mal, was mit den schwangeren Passagieren ist, die NIRGENDS einen Hinweis erhalten, in der Frühschwangerschaft nicht zu fliegen????

Wer schützt uns denn???

Dazu fällt mir nur ein, dass ja auch die Tabakindustrie Jahrzehnte benötigt hat um Warnhinweise auf die Zigarettenschachteln zu bringen. Letztendlich wird unsere Gesellschaft vom Geld regiert und ein Totes Baby "hätte ja auch aus anderen Gründen sterben können".

Leute lass euch nicht für dumm verkaufen.

Und meine Lieben Urbianerinnen, wenn eine Stewardess sofort nach Kenntnis einer Schwangerschaft aus dem Luftraum entfernt wird, dann erklärt mir doch mal wie ihr mir reinem Gewissen sagen könnt, es währe ungefährlich!!!

Diese Aussagen sind verantwortungslos!

Ich spreche leider aus Erfahrung. Diese wünsche ich Niemandem und hoffe auch hier einige Frauen vor der selbigen zu bewahren. #liebdrueck

So für alle anderen, los mit dem Zickenterror ;-).

LG floh78

Beitrag von meandco 09.03.11 - 10:15 Uhr

#kratz

hab mir den ursprungsbeitrag nicht gelesen ...

aber mit dem was du da schreibst hast du erst mal recht. als ich mit der großen schwanger war, war es noch allgemeinwissen hier, dass man im ersten und im letzten drittel nicht fliegen soll. im letzten drittel haben dich fluggesellschaften gar nicht mehr mitgenommen, da die gefahr von wehen und geburt im flugzeug zu groß war.

aaaaaaaber:
egal was dir hier gesagt und geraten wird: du bist noch immer ein selbstverandtwortlicher mensch. und es ist nun mal nicht verboten da zu fliegen, weil dann passiert das und das ... es könnte etwas passieren.
und die situation von flugbegleiterinnen ist noch mal anders als deine. das ist deren beruf - sie haben zig flüge (kurz- oder langstrecken) pro tag. während du 1x fliegst. und dann VIELLEICHT noch mal zurück irgendwann.

wie gesagt, wenn du dein baby nach einem flug verloren hast ist das traurig und mein mitgefühl hast du, aber die entscheidung hast du getroffen. und keiner hier kann dir sagen, ob du dein baby nicht in jedem fall verloren hättest ...

alles gute
me

Beitrag von floh78 09.03.11 - 10:22 Uhr

Natürlich liegt die Verantwortung bei mir. Das hab ich JEDEN verdammten Tag vor Augen!!!!

Aber Aussagen, dass wäre alles unproblematisch haben mich auch in den Flieger steigen lassen!!! Und darum geht es, solche Aussagen zu treffen oder keine Warnhinweise zu geben, ist verantwortungslos.

Du erhältst ja auch auf jeder Plastiktüte den Hinweis, es Deinem Baby nicht zum Spielen zu geben. Wobei Dir in diesem Fall klar ist, dass dein Kind daran ersticken kann!!!

Beim Fliegen wird suggeriert alles easy , kein Problem.

Verstehst Du was ich meine? Die Aufklärungs-Verantwortung liegt hier bei der Fluggesellschaft.

Beitrag von meandco 09.03.11 - 10:49 Uhr

richtig. aber information ist eine hol- und keine bringschuld.

und wie gesagt: mir fällt das diesmal auch unangenehm auf, dass das risiko beim fliegen so heruntergespielt wird. vor nur 3 jahren, war sich hier jeder bewusst das es gefährlich ist. und hat seine entscheidung gefällt.

vielleicht liegt es daran, dass viele trotzdem geflogen sind und nichts passiert ist. die berichten natürlich dass alles io ist. ist es ja auch, weil es kein zwang ist dass was passiert und das risiko gering.

blöd ist natürlich, wenn man dann hinterher erst draufkommt, dass es durchaus bekannt ist dass was passieren kann. denn dann ist es zu spät.

ich rate dir eines: mach dir keinen so großen kopf und so rießen selbstvorwürfe. wer weiß, vielleicht wär dein baby sowieso zu den sternen gegangen - ob mit oder ohne flug. meist ist es doch so, dass die ss schon angeschlagen sein muss, damit was passiert. ansonsten kommst du fast durch jede situation ohne konsequenzen #liebdrueck

lg
me

Beitrag von rieke79 09.03.11 - 10:15 Uhr

#rofl Na vielleicht liegts auch nur an der Übelkeit...wer will schon ne kotzende Stewardess sehen? #putz

LG Rieke#klee

Beitrag von lixy 09.03.11 - 10:16 Uhr

häää?#kratz und nu?

Beitrag von nisi1982 09.03.11 - 10:16 Uhr

#pro - Absolut richtig!

Mich hat damals der FA geschützt. Er meinte, setzen Sie mal lieber noch nicht die Pille ab, wenn Sie nach Australien fliegen wollen (immerhin eine Gesamtreisezeit von 31 Stunden!). Sonst kann durchaus etwas passieren. Flüge in der Frühschwangerschaft unbedingt vermeiden, wenn möglich! Das waren seine Worte. Hab mich auch dran gehalten... Die Gesundheit unseres Babies war mir wichtiger!

Und in der Spätschwangerschaft würde ich sowieso nicht fliegen, da kann es immer auch mal früher losgehen und die Frau von meinem Chef saß auch schon mal in der Türkei (!!!) - sie war auf Geschäftsreise - in der 38. SSW (mit Attest vom Arzt) fest. Der Flugkapitän wollte sie nicht mitnehmen - er hatte zuviel Angst! #schock Der übernächste Flug war dann Gott sei Dank ihrer! Das muss man sich mal vorstellen!!! #zitter

LG
nisi

Beitrag von lixy 09.03.11 - 10:27 Uhr

aber das ist doch quark.. es gibt so viele berufe, wo man auch in der frühss fliegt!
ich bin auch in der frühss in beiden ss geflogen und alles gut!
also wenn die ss sein soll dann wird auch ein flug in der frühss ihr nix antun. und andersrum auch: man kann die frau auch in watte packen und wenn es nicht sein soll dann soll es nicht sein auch wenns traurig ist...
muss jeder selbst entscheiden ob und wann er fliegt.
ich bin sowohl in der früh als auch hochss geflogen und hab mich nur an die richtlininen der jewaligen fluggesellschaft gehalten.

das ist doch genauso wie mit haarefärben in der ss.... da werden endlose diskussionen immer geführt... die eine machts, die andere nicht und gut is. am thema vorbei.setzen 6:-p

Beitrag von silksbest 09.03.11 - 10:17 Uhr

Na du hast ja vielleicht Sorgen. Die Sicherheitsmaßnahmen der Fluggesellschaft sind ja wunderbar. Übrigens lässt die deutsche Post ihre Zustellerinnen nicht mehr aufs Rad sobald sie schwanger sind. Und ich habe noch nirgendwo gelesen, dass Rad fahren in der Schwangerschaft gefährlich sei.
Wie schon hunderte Male erwähnt, schwanger sein bedeutet nicht krank sein.
Ich habe 4 FÄ gefragt, ob ich fliegen darf und alle haben mir versichert, dass es völlig in Ordnung sei.
Fg und fliegen stehen in keinem Zusammenhang. Jede gerauchte Zigarette ist schlimmer als ein Kurzstreckenflug.
Also fliege ich lieber und lasse mich deswegen beschimpfen, während rauchende Schwangere geduldet werden.

Bescheuerte Welt.

Und sag mal, hast du sonst keine Sorgen? Dann musst du ja sehr glücklich sein!

Beitrag von meandco 09.03.11 - 10:21 Uhr

;-)

auch radfahren ist nicht unbedingt optimal in der ss - ebenso wie schifahren, reiten und co ...

du hast immer die gefahr eines sturzes und es gibt andere verkehrsteilnehmer - so gut kannst du gar nicht fahren, dass es gefahrlos wird.

was glaubst du, was mit deinem baby passiert, wenn du als schwangere von nem autofahrer touchiert wirst und/oder eventuell gegen eine bordsteinkante oder ähnliches fällst?

nachdenken bevor man was tut. es ist nicht verboten, jeder darf wie er will, was er will und wann er will ... aber mit dem risiko muss man immer selber leben!

lg
me

Beitrag von silksbest 09.03.11 - 10:25 Uhr

ja genau das ganze leben ist ein risiko. der gang zum mülleimer kann tötlich enden. man kann sich aber auch verrückt machen. nachdenken ist ein super stichwort. aber es geht eben um das gesunde maß an sorge und fürsorge. und das gleichgewicht kommt hier bei urbia schon mal gerne durcheinander.

Beitrag von meandco 09.03.11 - 10:45 Uhr

leider :-(

ich find es gut wenn es nicht nur die gibt die jedes risiko runterspielen sondern auch die die auf risiko aufmerksam machen ...

kann mich zb gut an diskussionen erinnern, wo die te sich sorgen machte, weil sie vom keksteig roh genascht hatte, wegen der rohen eier. die antworten? du hast den ja nicht kiloweise gegessen. sorry, aber das geht an der realität vorbei. denn richtig ist, dass wenig unterschied macht wenn du den finger ableckst oder ein kilo isst wenn da salmonellen drin sind.

also: risiko nicht wegreden sondern kennen und dann entscheiden was man macht - und zwar jeder für sich. den mit den konsequenzen die eventuell entstehen muss man auch selber leben und nicht die urbianerin die eben zb gesagt hat fliegen ist ungefährlich.

hab ich ihr ja oben auch geantwortet - sie ist/war erwachsen und hat die entscheidung getroffen zu fliegen. es war ihre entscheidung, die konnte hier keiner für sie treffen, sondern jeder nur sein wissen und seine einschätzung kundtun. hat sie nur positive rückmeldungen damals gekriegt ist das schade und kommt vermutlich daher, dass du sofort als feiger miesmacher abgestempelt wirst wenn du mal sagst, na, risiko ist es schon.

was nicht ok ist, ist so wie die te das macht - denn da ist die realität quasi schon völlig ausgeblendet ...

lg
me

Beitrag von jaba87 09.03.11 - 10:59 Uhr

Die Post nimmt einen sobald man schwanger ist ganz aus der Zustellung^^

Beitrag von lucas2009 09.03.11 - 10:25 Uhr

Also iCH verstehe deine Aufregung nicht. Ich habe doch genug Eigenverantwortung um mich mal beim Arzt zu erkundigen ob ich in der frühen SS fliegen darf!
Soll es auf dem Flughafen Wahrnschilder mit Frauen und Kugelbäuchen geben? Das würde aber große Aufregungen verursachen...#rofl
ICH würde niemals in der SS fliegen, das sagt mir mein reiner Menschenverstand

Beitrag von drea-84 09.03.11 - 10:27 Uhr

#gaehn

Na wenns sonst keine anderen Dinge gibt, über die man sich aufregen kann.... #kratz

Beitrag von zweiunddreissig-32 09.03.11 - 10:28 Uhr

Du kannst ja eine Flugbegleiterin bzw. Bodenpersonal nicht mit einer normalen Schwangeren vergleichen! Die erste fliegt beruflich, manchmal zig mal pro Woche bzw. sitzt stundenlang am Scanner oder Röntgen.
Ich bin in der ersten Drittel einige male geflogen, mal Urlaub, mal Dienstreise. Es ist nichts passiert. Verboten hat mein FA mir das auch nicht.
Beim FG spielt nicht nur Flug oder Scanner eine Rolle, es sind auch viele andere Faktoren da.

Beitrag von perladd 09.03.11 - 10:38 Uhr

Also ich denke es hat eher etwas damit zu tun, dass stewardessen ja nun mal berufsbedingt jeden tag fliegen müssen, ständig dabei stehen und gehen und eben höheren belastungen ausgesetzt sind, als ein fluggast der sich setzen kann.
Ich denke einmal fliegen ansich macht überhaupt nix, aber es ist eher das stehen und die enge und eben die häufigkeit.

Beitrag von zuckerpups 09.03.11 - 10:36 Uhr

Tja, also, ich seh das so:
Frühschwangerschaft: Klar kann Dir mehr übel werden bei Start und Landung, und ich denke ansonsten, bei Mitarbeitern ist das nochmal was anderes für den Kreislauf, weil die nicht sitzen, sondern rumlaufen, (rumkstehen ;-) und arbeiten. Das ist ein Grund für mich zu sagen: Fluggäste ja, Flugbegleiter nein.

Spätschwangerschaft: Erklärt sich doch von selbst. Weder Flugbegleiter/Pilot, noch die Mitreisenden noch die Schwangere selbst sollte sich diesem Stress aussetzen, den ein Flug nun mal mit sich bringt, und ev. Wehen und Geburt damit provozieren. WEr will schon eine Geburt über den Wolken, ohne Hebamme, ohne PDA, ohne Abnabelungstirili und Desinfektion? Deswegen trifft das ja nicht automatisch jede Schwangere, auch klar. Aber wo willst Du die Grenzen setzen?

Sobald Du als Fluggast schwanger bist und das sagst, wirst Du auch nicht mehr durchleuchtet.

Ich versteh den Hype nicht.

Beitrag von aiko.baumi 09.03.11 - 10:38 Uhr

Hmm.. also ich bin in der 8.SSW geflogen.. wir hatten den Urlaub in Spanien bereits gebucht..

Ich habe erst 2 Wochen vorher erfahren, dass ich #schwanger bin.. und musste mich dann erst mal an die Tatsache gewöhnen.. da wir damit nicht wirklich gerechnet hatten :-D
Ich habe ehrlich gesagt damals nicht über irgendwelche Gefahren nachgedacht, sondern mich darauf gefreut, dass wir da erst mal zusammen 1,5 Wochen hatten, uns an das ganze zu gewöhnen..
Passiert ist bei mir nichts.. dem Kleinen geht es prächtig, wie schon die ganze SS über..

Lg, Maria #klee 39.SSW

Beitrag von sterretjie 09.03.11 - 10:57 Uhr

Als ich letztes Jahr ss wurde, habe ich eine Dienstreise abgesagt. Leider ist mein #stern 1,5 Wochen später von mir gegangen.

Dieses Mal war ich in der 5. SSW und auch 9.SSW unterwegs mit dem Flieger. Ein Mal privat und ein Mal Geschäftlich. Meine FÄ gab mir das OK und bis jetzt ist alles super.

Beitrag von corry275 09.03.11 - 10:59 Uhr

Hi,

kann deinen Unmut verstehen.
Hab aber in dem Sinne einen guten FA der mich gleich zu beginn darauf hingewiesen hat, dass Flugreisen gefährlich sind und wenn nur auf Eigene Gefahr laufen, er aber dringend davon abrät.
(Erstes Gespräch bei 4+3, ohne das bekannt war ob die SS intakt ist).

Es kommt halt immer auch drauf an, wie gut man vom Arzt aufgeklärt wird (wie gut man ihm zuhört), würde ich sagen.

Im übrigen nehmen eine Amerikanische Airlines soweit mir bekannt ist erst gar keine Schwangeren mit (zumindest war das mal so, bekannte konnte nicht an ihren neuen Wohnort in den USA, da sie schwanger war und musste fast 1,5 Jahre bei uns leben, da sie auch mit dem Säugling nicht gleich fliegen durfte).

Beitrag von dazz 09.03.11 - 11:32 Uhr

Liebe Floh78, ...

habe mit "Freude" deinen Beitrag gelesen - und darf dir allerdings mitteilen, dass du falsche Informationen hast!

Panikmache recht schoen, aber wie gesagt, Falschinformation no go!

... schau doch mal hinter den Kulissen!! ... hast du dich schon mal gefragt, warum (!) die Stewardess aus dem Luftraum entfernt wird??
... weil sie im schwangeren Zustand ihre Arbeit nicht mehr zu 100% ausfuehren kann!
... und ich bin froh (!!!) keine schwangere Stewardess im Flugzeug zu wissen!!
Die Schutzmassnahme ist freilich fuer die Stewardess, aber vor allem fuer die Fluggaeste!!

Genauso mit den Durchleuchtungsapparaten. Sie strahlen - das wusstest du hoffentlich!! ... Genauso wie ein Handy strahlt oder dein Laptop strahlt.
... Gegenfrage!! Wuerdest du auf die Idee kommen, dein Handy 8 Stunden auf den Bauch zu legen?? Sicher nicht!
... aber ganz wegschmeissen wirst du es auch nicht, oder??

... Was willst du eigentlich mit deinem Thread?? ... Warnen? ... dann schreibe aber auch die vielen anderen Gefahrenzonen mit auf ... wie gesagt, Handy, Laptop, Bluetooth, Fernseher, Steckdosen, ... ach was weiss ich noch alles ...

Informationen koennen dir helfen!!

#aerger
dazz

Beitrag von maxiri 09.03.11 - 14:09 Uhr

Hallöchen!

Aaalso, ich glaube du bringst da ein paar Dinge durcheinander. BERUFLICH und privat zu fliegen sind immer noch zwei unterschiedliche Dinge.

Flugbegleiterinnen sind den ganzen Tag auf den Beinen, servieren, betreuen die Gäste UND müssen im Notfall zu 100 % einsatzbereit sein. Was bedeutet im Notfall die Gäste evakuieren inkl. Öffnen der Türen, Rutsche auslösen, etc.
Eine schwangere Flugbegleiterin ist nun einmal nicht mehr 100% einsatzbereit - weder im Notfall, noch zum Wohle der Fluggäste. Es ist nun mal auch körperliche Arbeit. Zu den Strahlen: wie einige schon gesagt haben - 8 Stunden oder weniger als 1 Minute machen einen Unterschied.

In bestimmten Berufen zu arbeiten oder deren Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen sind doch völlig unterschiedliche Dinge.
Nur weil z.B. eine Krankenschwester nicht mehr in der Notaufnahme arbeiten darf, heisst das auch nicht, dass du dort in der SS keinen Fuß mehr dorthin setzen darfst.

Ich persönlich habe mir das okay meines Arztes geholt und bin sowohl Anfang der SS geflogen, als auch in der 30. SSW. Es ist alles in Ordnung.

Amerikanische Airlines nehmen sehr wohl Schwangere mit - das kann ich aus jüngster Erfahrung berichten.

Es ist eine Sache zu sagen, dass man mit Fliegen vorsichtig sein sollte. Aber es ist eine andere Sache gleich andere als leichtfertig zu bezeichnen und somit mehr oder weniger anzugreifen!

LG


Maxiri

Beitrag von renoncule 09.03.11 - 16:26 Uhr

es tut mir ja leid, das sagen zu müssen, aber ihr seid allesamt auf dem holzweg. flugbegleiter werden nicht zum boden versetzt, sie arbeiten überhaupt nicht mehr vom anfang der schwangerschaft bis ende der elternzeit. das schwanger sein hat im grunde nichts damit zu tun, daß sie nicht mehr fliegen dürfen, schaut man sich andere fluggesellschaften an, ist dies gang und gäbe (aa, united,...), es lediglich so, daß in deutschland ein verbot für sonntagsarbeit und nachtschichten für werdende mütter gilt. deswegen werden die fbs nicht mehr eingesetzt. das mit dem zum boden versetzen ist jahre her, seit mindestens 3 jahren wird das nicht mehr so gehandhabt.

das fliegen gilt für babies im mutterleib für ungefährlich. selbst die strahlendosis, die ein vollzeit-fb abbekommen würde, ist noch weit unter der gefährlich werdenden marke. neugeborene bis 2 monate sollte man deswegen nicht fliegen lassen, weil sie keinen druckausgleich machen könnne und sie höllische kopfschmerzen bekommen können.

infos alle aus (meiner) erster hand!

Beitrag von renoncule 09.03.11 - 16:30 Uhr

kurze erklärung noch zu meinem post: bei united und aa arbeiten die FLUGBGLEITER im schwangeren zustand bis zum gesetzlichen mutterschutz.

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