Probleme mit Kindern

Archiv des urbia-Forums Leben mit Handicaps.

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Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von mond35 09.03.11 - 10:41 Uhr

Hallo, ich brauch mal nen bißchen Trost. Ich weiß in Moment nicht mehr, wo mir der Kopf steht.

Bei meinem großen Sohn wurde bei der Einschulungsuntersuchung beim Gesundheitsamt der Verdacht auf ADHS geäußert. Uns wurde nun empfohlen mit ihm in eine Tagesklinik zu weiteren Untersuchungen zu gehen. Ist aber freiwillig, darum überlege ich noch, ob ich das machen soll. Habe Angst, dass die ihm dann Medikament geben wollen und das mache ich auf keinen Fall.

Mein kleiner Sohn ist entwicklungsverzögert und wir gehen Ende März mit ihm in eine Uniklinik zu einer Genuntersuchung. Ich kann bald keine Ärzte und Kliniken mehr sehen!

Mein Kleiner soll jetzt einen Reha-Sportwagen und eine Sitzschale bekommen, aber die Physiotherapeutin meinte die Beantragung bei der Krankenkasse kann bis zu 2 Monaten dauern. Das ist mir aber zu lange, weil wir gerade den Sportwagen dringend benötigen, weil mein Sohn aus seinem Kinderwagen herausgewachsen ist und wir ihn nicht in einen normalen Sportwagen setzen sollen, weil er noch nicht sitzen kann und es deshalb schädlich für seinen Rücken ist. Meine Freundin meinte nun ich soll doch mal bei der Krankenkasse anrufen und versuchen mal Druck zu machen. Aber ob das was bringt?

Würde mich sehr über Austausch mit Eltern, die ähnliche Probleme haben, freuen.

Gruß Mond

Beitrag von luca2006 09.03.11 - 11:09 Uhr

Zu deinem großen Sohn kann ich dir leider nichts sagen.
Aber der kleine ist schon aus dem Sportwagen mit 11Monaten raus gewachsen???
Soweit ich weiß gibt es auch Reha Buggys erst ab 3,zumindestens ohne Zuzahlung.Aber ich denke auch mit 11Monaten wirst du noch keinen bekommen.
Lg

Beitrag von mond35 09.03.11 - 11:58 Uhr

Da bist du wohl falsch informiert. Es gibt schon Reha-Sportwagen für ganz kleine Kinder ab so ca. 1 Jahr. Der Techniker vom Sanitätshaus hat mir welche im Katalog gezeigt und ich konnte zwischen 2 wählen: entweder Kimba oder Esays. Habe mich für den Esays entschieden. Das SPZ stellt das Rezept aus und schickt es an die Krankenkasse und das Sanitätshaus schickt das Angebot an die Krankenkasse. Wir müssen 100 € dazuzahlen, aber das ist es mir wert, weil mein Sohn sich in einem normalen Sportwagen seinen Rücken kaputt machen würde.

Ansonsten hast du mich wohl auch etwas falsch verstanden. Mein Sohn ist aus dem Kinderwagen herausgewachsen, nicht aus dem Sportwagen. Aber unseren normalen Sportwagen dürden wir für ihn nicht nutzen, weil er noch nicht sitzen kann und darum spezielle Stützen (seitlich, Kopf, etc.) im Sportwagen braucht und das kann halt nur ein Reha-Sportwagen, der spezielle für ihn "eingerichtet" wird, bieten. In einem ganz normalen, handelüblichen Sportwagen würde mein Sohn ständig zur Seite weg kippen und das ist dann halt sehr schädlich für seinen Rücken.

Beitrag von krokolady 09.03.11 - 12:10 Uhr

jo, es gibt auch für jüngere Kinder schon Reha-Karren..........wenn es so ist das des Kind körperlich so beeinträchtig ist das es in einem normalen Buggy nicht sitzen kann......oder wenn z.B. immer Sauerstoff mitgeführt werden muss oder so.

Weiß ja nun nicht was Dein Sohn für körperliche Einschränkungen hat.....aber wenn er "nur" leichte motorische Probleme hat werde ihr Probleme haben so fürüh einen Wagen zu bekommen.
Da wärt ihr mit 2 Monaten Wartezeit schon echt gut bedient.......denn die KK wird sicher erst mal ablehnen.....dann müsst ihr in widerspruch gehen......dann prüft der MDK etc. das kann sich auch mal bis zu 6 Monaten hinziehen.

Versuch doch erst mal günstig nen normalen gebrauchten Buggy zu bekommen......und beantrage dann seperat ganz in Ruhe den Reha-Buggy.

Beitrag von mond35 09.03.11 - 12:33 Uhr

Mein Sohn hat leider nicht nur leichte motorische Einschränkungen. Er ist jetzt mit 11 Monaten motorisch nur auf dem Stand von einem 3 Monate alten Kind. Er kann nicht sitzen und sich noch nicht einmal vom Bauch auf den Rücken (oder umgekehrt) drehen. Die Phyiotherapeutin vom SPZ meinte es könnte sein, dass mir die Krankenkasse den medizinischen Dienst schickt oder ein 2. Angebot von einem anderen Sanitätshaus verlangt. Außerdem könnte es sein, dass wir einen gebrachten (aber überarbeiteten) Reha-Sportwagen bekommen. Ja, und sie hat mich auch vorgewarnt, dass es im Extremfall sein kann, dass der Antrag abgelehnt wird. Aber dann soll ich mich an das SPZ wenden und die helfen mir beim Wiederspruch einlegen.

Einen normalen Buggy hab ich schon, aber da soll ich meinen Sohn, lt. Physiotherapeutin, bloß nicht reinsetzen, weil das schädlich für seinen Rücken ist, weil man die Liegefläche nicht ganz flach einstellen kann.

Beitrag von krokolady 09.03.11 - 12:46 Uhr

Ich sag halt nur wie es ist........hab das ja auch alles schon durch.
Bekamen unseren Reha-Buggy dann aber erst als meine Tochter 3,5 Jahre alt war. Also "rausgewachsen" aus den gängigen Buggys - und auch ich brauchte einen den ich damals in Liegeposition bringen konnte!

Wenn Dein Sohn noch nicht sitzen darf gibt es genug Buggys die man in Liegeposition bringen kann.
Und das wird die KK Dir sicher auch antworten........

Wie gesagt.....beantragen kannst ihn ja schon mal.........aber wenn du nicht die Zeit hast da mindestens 2 bis 3 Monate drauf zu warten solltest Dir nen normalen Buggy besorgen.....der Hartan Skater z.B. geht komplett bis in Liegeposition.

Beitrag von mond35 09.03.11 - 13:21 Uhr

Hallo krokolady,
mein Sohn soll schon sitzen, aber halt nur in einem Reha-Sportwagen, weil man dort die entsprechenden Stützen (seitlich, Kopf, etc.) einbauen kann, damit er gut gestützt ist, weil er ja noch nicht selbstständig sitzen kann. Wenn man ihn ohne diese speziellen Stützen in einen Sportwagen setzen würde, würde es seitlich wegrutschen und das ist dann sehr schädlich für seinen Rücken. Immer nur liegen soll er aber auch nicht, denn er soll ja etwas von seiner Umwelt umbekommen, das ist ja auch gut für seine Entwicklung. So hat mir das die Physiotherapeutin vom SPZ erklärt.

Den Rehawagen hab ich schon beantragt. Muß jetzt halt abwarten, was die Krankenkasse dazu sagt.

Gruß Mond

Beitrag von krokolady 09.03.11 - 13:30 Uhr

das heisst also Du hast die Verordnung bekommen für den Buggy inkl. Sitzpelotten, Kopfhalterung, Stützkeil zwischen den Beinen, etc?
Da bin ich ja echt mal gespannt was Deine KK sagt.
Bei welcher bist Du?
Hoffe ja mal nicht AOK........die Barmer ist da eher "gnädig"....und schneller in ihren Entscheidungen.

Beitrag von mond35 09.03.11 - 19:05 Uhr

Sind weder bei der AOK noch bei der Barmer sondern bei einer BKK.

Ja, das SPZ hat mir den Reha-Sportwagen incl. Sitzpelotten, Kophalterung, etc. verordnet und schickt das Rezept an die Krankenkasse. Na ja und jetzt muß ich halt wirklich erst mal abwarten, was die KK dazu sagt.

Beitrag von elofant 09.03.11 - 12:06 Uhr

Frag mal hier www.rehakids.de

Da kann Dir bestimmt jemand helfen. Dort gibt es NUR besondere Kinder.

Alles Liebe, Elo.

Beitrag von kati543 09.03.11 - 12:17 Uhr

Trost kann ich dir keinen geben. ich kann dir nur deprimierende Nachrichten geben: Das wird noch schlimmer, keine Angst.

Zu deinem Großen... Warum willst du ihm keine Medis geben, wenn er dann besser lernen und sich konzentrieren kann? Willst du ein Kind, was von allen gemobbt und gehänselt wird? Sich nicht konzentrieren kann und deswegen alle Arbeiten vergeigt? Also gebe ich meinem Kind doch lieber Medis und es kann damit leben, als dass ich es quäle.

Zu deinem Jüngsten... Ich hoffe, ihr seid in der GKV. Ansonsten VOR den ganzen Untersuchungen (insbesondere die Humangenetik) unbedingt das schriftliche OK der Kasse anfordern. So eine humangenetische Untersuchung geht schnell in die Tausende und die PKV zahlt das nur in Ausnahmefällen. Da können das Ärzte tausend mal verordnet haben. Wegen dem Reha-Wagen mit Sitzschale. Da kann ich mir locker vorstellen, dass das abgelehnt wird bzw. die Zuzahlung so hoch ist, dass du davon einen teuren neuen Kombikinderwagen kaufen kannst. Die Begründung der Kassen ist dann einfach oftmals, dass es durchaus im Handel Kombikinderwagen gibt, die man auf eine komplette Liegeposition stellen kann. Für ein 11-Monate altes Kind durchaus praktikabel. Eine Bekannte von mir hat für ihren Sohn einen Rehabuggy (ist was anderes, ich weiß) kurz vor seinem 3. Geburtstag genehmigt bekommen. Vorher mussten sie alles selber zahlen.

Bei der KK anrufen hilft NIE. Mach das bloß nicht. Erst einmal gilt sowieso nur alles, was schriftlich ist. Dann hat die Kasse (lt. Gesetz) ja wirklich 6 Monate Zeit. Und dann bist du auch in Zukunft auf den guten Willen deiner Sachbearbeiterin angewiesen. Also verärgere sie nicht gleich am Anfang. Die Sachbearbeiter können viel einfach so durchwinken oder ablehnen (irgendwann wird die KK die Physio auch nicht mehr zahlen wollen, da ist eine gute Sachbearbeiterin Gold wert). Bei Hilfmitteln werden sowieso noch Gutachter befragt. Das verlängert das Ganze noch.

Beitrag von mond35 09.03.11 - 12:40 Uhr

Ich will meinem großen Sohn keine Medikament geben, weil diese schlimme Nebenwirkungen haben und ich der Meinung bin, dass er diese nicht benötigt, weil er nur lebhaft ist und kein ADHS hat. Habe so den Eindruck heutzutage will man jedes lebhafte Kind gleich abstempeln und in die ADHS-Schublade stecken und das finde ich unmöglich.

Danke für den Tip mit der Krankenkasse, dass man sich da wegen der humangenetischen Untersuchungen eine schriftlich Einwilligung geben lassen soll. Das war mir bis jetzt noch nicht bekannt. Werde aber auch noch mal das SPZ deswegen fragen.

Klar will ich die Krankenkasse nicht verärgern, aber was soll ich denn machen, wenn mein Sohn aus seinem Kinderwagen herausgewachsen ist und ich ihn in keinen normalen Sportwagen reinsezten soll. Soll ich ihn dann immer zu Hause lassen, wenn ich einkaufen oder spazieren gehen will?

Beitrag von kati543 09.03.11 - 13:28 Uhr

Die Lösung (aber das wird dir auch die KK sagen) ist ein Kombikinderwagen (wir hatten einen Gesslein Buggy - den Vorgänger des jetztigen S1), den man komplett auf eine Liegeposition stellen kann. Was du gern möchtest, bekommt man eigentlich in dem Alter noch nicht, bzw. nur, wenn das Kind in einer bestimmten Haltung gehalten werden muß. So wie es klingt ist deiner "nur" entwicklungsverzögert, aber er wird es ja noch lernen können bzw. macht Fortschritte.
Alles, was man im Handel normal kaufen kann für Kleinkinder und Babys wird von Versicherungen nicht übernommen. Wenn dein Kind nicht noch spezielle Halterungen braucht, wird das nicht übernommen werden. Und selbst da kann es dir passieren, dass du erst einen Kiwa kaufen musst und der dann umgebaut wird.
Ist dein Sohn wirklich in der PKV? Denn dann wird es nochmal schwerer das durchzubekommen.

Beitrag von mond35 09.03.11 - 19:16 Uhr

Meinst du mit PKV Privatkrankenversicherung? Nein, wir sind gesetztlich bei einer BKK krankenversichert.

Es geht doch nicht darum was ich möchte, sondern die Physiotherapeutin vom SPZ hat uns (zusammen mit einem Techniker von einem Sanitätshaus)bezüglich des Rega-Sportwagens beraten und gesagt er braucht spezielle Halterungen. Sicherlich wird sich mein Sohn noch weiter entwickeln, aber er soll doch bis dahin nicht nur im Kinderwagen liegen. Die Physiotherapeutin vom SPZ hat gesagt, dass es für seine Entwicklung sehr wichtig ist in einem Reha-Sportwagen zu sitzen. Aber dieses Sitzenn ist nur mit speziellen Halterungen wie z.B. Sitzpelotten und Kopfhalterungen möglich, weil mein Sohn sonst zur Seite weg kippt und das ist dann ganz schädlich für seinen Rücken.

Zitat: "Und selbst da kann es dir passieren, dass du erst einen Kiwa kaufen musst und der dann umgebaut wird." Soweit ich weiß ist es nicht möglich diese speziellen Sitzpelotten und Kopfhalterungen, die mein Sohn dringend braucht, in einen normalen Sportwagen einzubauen. Diese Dinge kann man nur in einen Rehawagen einbauen, oder irre ich mich da?

Beitrag von kati543 09.03.11 - 19:45 Uhr

Ich wünsche dir das Beste und das es ohne Probleme durchgeht.
Ja, PKV ist die Private.
Wegen dem Umbau...ich bin keine Fachfrau. Ich weiß das Ganze nur von Hochstühlen und da wird es (teilweise) so gemacht. Eltern müssen Tripp Trapp kaufen und der wird angepasst.

Beitrag von mond35 10.03.11 - 09:20 Uhr

Das Thema Hochstuhl betrifft uns auch. Zuerst sollten wir einen Therapiestuhl bekommen, aber da mein Sohn sehr viel gestützt werden muß, bekommen wir nun eine speziell für ihn eingerichtete Sitzschale.

Beitrag von enni12 09.03.11 - 15:13 Uhr

"Ich will meinem großen Sohn keine Medikament geben, weil diese schlimme Nebenwirkungen haben..."

Das kann man so pauschal nicht sagen!

Man muss immer Risikos und Nutzen abwägen!

Mein Bruder bekam 12 Jahre lang Ritalin. Nebenwirkungen hatten wir wenig bis keine und nur so hat er seine Schulzeit einigermaßen "überstanden" und kann jetzt eine normale Ausbildung machen!

Lass dich bitte von einer kompetenten Stelle gut beraten, Kinderärzte sind mit so einer Problematik leider meist überfordert.

LG und alles Gute

Dani

Beitrag von mond35 09.03.11 - 19:21 Uhr

Hallo Dani,
ist ja schön, wenn dein Bruder von dem Ritalin wenig bis keine Nebenwirkungen hatte, aber ich kenne jemanden der mit schlimmen Nebenwirkungen zu kämpfen hatte. Er ist total abgemagert, weil er keine Appetit mehr hatte und er bekam Angst-Attacken

Werd erst mal unsere Kinderärztin ansprechen und dann mal schauen ob ich in diese Tagesklinik gehen, die uns die Ärztin vom Gesundheitsamt empfohlen hat.

LG Mond

Beitrag von kati543 09.03.11 - 19:45 Uhr

Ich denke, in dem Fall kann man Ritalin auch wieder absetzen. Mal abgesehen davon gibt es auch andere Medis dagegen.

Beitrag von enni12 09.03.11 - 19:57 Uhr

#pro das schlimmste ist, die Augen zu verschließen und zu denken, es wird schon wieder!

Bei Gabe von Medis erfolgt übrigens auch eine sehr engmaschige Kontrolle (auch regelmäßige Blutuntersuchungen)

Beitrag von kati543 09.03.11 - 22:09 Uhr

Ich weiß ;-)
Ich nehme seit ich 3 bin regelmäßig Medis mit massiven Nebenwirkungen. Ich bin teilweise in der Schule eingeschlafen (täglich) bei bestimmten Medis und wurde mindestens 3 mal in der Woche mittags nach Hause gebracht. Aber bei Epi fragt niemand mehr, ob man die Medi überhaupt nehmen will. Da ist man froh, wenn überhaupt etwas wirkt.

Beitrag von enni12 10.03.11 - 12:10 Uhr

Mein Kommentar war auch eher an die TE gerichtet ;-)
Ich kenne das übrigens auch: Musste viele Jahre Medis gegen Epi nehmen. Hatte allerdings "nur" einen Anfall und die Medikation einem unfähigen Arzt zu verdanken #aerger

Alles Gute für dich :-)

Beitrag von kati543 10.03.11 - 12:20 Uhr

Naja, ein Anfall wäre ein Traum gewesen. In "Bestzeiten" hatte ich um die 20 am Tag ;-)

Beitrag von msfilan78 09.03.11 - 18:20 Uhr

Hallo


Du schreibst dein 11 monate altes Kind ist enwicklungsverzögert und auf dem Stand eines 3 monate alten KIndes. Meine Frage, macht er denn irgendwelche Fortschritte, seitdem er Krankengymnastik bekommt?

Meine Tochter ist ebenfalls Entwicklungsverzögert, jetzt 4,75 jahre, aber 9 Monate hinterher.
Sie bekam ab dem 13 Lebensmonat KG, auf dessen das sie mit ihren damals 13 monaten eben weder alleine sich hinsetzen konnte, noch robben, krabbeln, Hochziehen. Allerdings machte sie sofort nach der 1ten Sitzung einen riesen Fortschritt, sie setzte sich von allein hin. Nach 3 weiteren sitzungen konnte sie krabbeln. Gelaufen ist sie dann mit 21 Monaten.
Wir machen seit 2008 Ergotherapie und seit April2011 xtra noch Frühförderung.
Aber ihre Entwicklungsverzögerung ist vererbt, war als Kind ebenfalls verzögert.

Beitrag von mond35 09.03.11 - 19:26 Uhr

Hallo, wir machen seit 7 Monaten KG nach Voijta, aber leider hat mein Sohn nur ganz kleine Fortschritte gemacht. Habe mich jetzt zu einem Beratungsgespräch bei der Frühförderstelle angemeldet und werde mit der Physiotherapeutin dort besprechen, ob es nicht evtl. sinnvoll ist zu Bobath-KG zu wechseln.

Bei uns ist die Ursache der Entwicklungsverzögerung leider nicht bekannt. Das einzigste was wir wissen, dass unser Sohn einen zu kleinen Kopfumfang hat. Wir waren schon bei vielen Untersuchungen, die aber bis jetzt noch keine Diagnose gebracht haben. Haben jetzt Ende März einen Termin bei einer Uniklinik zur Genuntersuchung.

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