Verzichtet ihr auch, wenn die Kinder ein Verbot bekommen?

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von seikon 09.03.11 - 11:40 Uhr

Hallo ihr lieben,

ich würde gerne mal eure Meinung zu folgendem Sachverhalt hören.

Meine fast 3 jährige Tochter bekommt heute den ganzen Tag keine Süßigkeiten (sie nascht nicht viel, bekommt aber doch schon mal ein Schoko Bon o.ä.), weil sie heute zum Frühstück ihre Wurst ohne Brot gegessen hat.

Nun bin ich am überlegen, ob ich selber auch auf Naschereien verzichten soll, oder nicht.
Auf der einen Seite sehe ich nicht ganz ein, warum ich mich einschränken sollte, wenn sie eine Sanktion bekommt. Immerhin muss sie schon lernen, dass das ja eine Strafe ist.
Auf der anderen Seite finde ich es aber auch gemein, wenn ich ihr da was vor nasche. Das wäre wie der typische Fall mit dem Esel, dem man ne Karotte vor die Nase hält.
Das wäre ja dann doppelt gestraft. Einmal der Verzicht auf was Süßes und dann noch zusätzlich die "seelische Grausamkeit" wenn alle anderen dürfen, nur sie nicht.

Wie macht ihr das, wenn ihr euren Kindern Verbote aussprecht? Verzichtet ihr dann auch darauf, um die Lage nicht noch zusätzlich anzuheizen, oder sagt ihr euch, dass die Kinder da durch müssen?


LG

Beitrag von no-limit 09.03.11 - 11:47 Uhr

Hallo,

ist doch eine logische Schlussfolgerung. Bei mir im Haus gibt es keine Cola, Fanta etc., weil ist es halt nicht gut finde. Dementsprechend trinke ich auch keine Cola vor ihm hier im Haus. Cola darf er bei seinem Papa oder seiner Oma trinken.

Generell verbiete ich keine Schoki, aber wenn er nicht vernünftig gegessen hast, lass ich ihn auch nicht an den Süßigkeitenschrank.

Ich selber bevorzuge ein Leberwurstbrot anstatt was Süßes ( mag es lieber herzhaft ) von daher verzichte ich nicht wirklich.

Ich finde es aber mies, kleinstöpsel darf nicht naschen und Mutti schiebt sich den Bueno rein #schock

Naja, muss jeder selber wissen ;-)


Alles Liebe

Beitrag von nisivogel2604 09.03.11 - 11:48 Uhr

Ich finde deine Strafe völlig bescheuert und überzogen. na, und, dann war die Wurst eben ohne Brot. Gibt es dadurch irgendwelche negativen Auswirkungen auf euch?

Viel Drama um nichts

Und warum ist das Brot so lebenswichtig? Das ist sone typisch deutsche Macke, das man zwangsweise BROT essen muss

lg

Beitrag von marina74 09.03.11 - 12:01 Uhr

Kinder müssen lernen, was vernünftig essen ist, von allein können sie das nicht.

Hättest du das im Vorfeld vermeiden können?! Hast du gesagt: "Wenn du jetzt das Brot nicht... dann gibt es den ganzen Tag keine..." oder hast du es erst später mitbekommen?

Ansonsten hättest du sagen können: Wurst ohne Brot is nich. Dann gibt es nichts zu essen.
Anstatt sie gewähren zu lassen...

Was mich hier viel eher interessiert: Warum ist es bei euch üblich, tagsüber (offensichtlicherweise jeden Tag) Süßes zu naschen...?!
So selbstverständlich, dass man das jederzeit als Strafe einsetzen kann? Wenn ja, dann wundert es mich ehrlichgesagt nicht, dass das Kind dann auch mal zum Frühstück Wurst ohne Brot isst. Wenn nachmittags über doch auch nach dem Lustprinzip (Kohlenhydrate ohne Nährwert und schlecht für die Zähne) gegessen wird.

Ist es für dich selbst so schwer, einen einzigen Tag auf Süßes zu verzichten? Ich befürchte, die Kleine spiegelt nur wieder, was bei euch Esskultur ist.

Beitrag von hedda.gabler 09.03.11 - 12:26 Uhr

Hallo.

>>> Kinder müssen lernen, was vernünftig essen ist, von allein können sie das nicht.

Hättest du das im Vorfeld vermeiden können?! Hast du gesagt: "Wenn du jetzt das Brot nicht... dann gibt es den ganzen Tag keine..." oder hast du es erst später mitbekommen?

Ansonsten hättest du sagen können: Wurst ohne Brot is nich. Dann gibt es nichts zu essen.
Anstatt sie gewähren zu lassen... <<<

Ich habe ja Deine Ansichten schon in dem anderen Thread gelesen ... Mamma Mia, selten so antiquierte Ansichten beim Thema Erziehung gelesen, vor allem nicht von Mädels meiner Generation ...
... laß mich raten ... Du stehst total auf Disziplin-Anhänger wie Winterhoff, Bueb & Co.
Und wie Du auch noch die Lebensart anderer erwachsener Menschen abkanzelst ... unfassbar.

Sei mir nicht böse, aber ich finde Deine Erziehungsmethoden total unreflektiert ... klingt nach einfach von den Eltern übernommen, ohne mal darüber nachzudenken.

Aber das nur am Rande ...

Gruß von der Hedda ... nein, ich pflege weder einen antiautoritären Erziehungssstil noch geht es hier laissez faire zu ... ich bin nur flexibel und kann mich auch mal auf mein Kind einstellen und muss nicht ständig recht haben, nur weil ich der große Bestimmer bin ... und das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen.

P.S.
>>> Wenn nachmittags über doch auch nach dem Lustprinzip (...) gegessen wird. <<<

Wie ist es denn eigentlich so bei Dir ... Essen nach dem Lustprinzip oder von wem lässt Du Dir das Essen vorschreiben?

Beitrag von seikon 09.03.11 - 12:37 Uhr

Nein, ich glaube da hast du was falsch aufgenommen. Es ist nicht so, dass mein Kind von morgens bis abends nur Süßigkeiten isst und sonst kaum etwas. Es gibt bei uns ganz normal Frühstück, Mittag und Abendessen. Nur dass wir halt Morgens und Mittags kalte Küche haben und abends dann warm Essen, weil mein Mann dann von der Arbeit kommt.

Es ist so gelaufen, ich habe sie gefragt, was sie frühstücken möchte und sie sagte, dass sie ein Wurstbrot möchte.
Also habe ich ihr ein Brot gemacht. Sie hat dann einmal abgebissen und wollte dann die Wurst vom Brot nehmen. Das habe ich ihr verboten und gesagt, die Wurst wird mit dem Brot zusammen gegessen, immerhin wollte sie das Brot ja haben.
Sie hat dann das Brot auf den Boden geworfen (wir haben unter ihrem Stuhl eine Plastikmatte, die abwaschbar ist. Also kann man herunter gefallenes Essen durchaus nochmal anbieten). Ich hab ihr dann gesagt, dass sie es wieder aufheben soll und vernünftig essen soll. Hab sie auch ermahnt, dass das Brot weg kommt und sie nicht weiter essen darf, wenn sie damit nur rumspielt. Und ich habe ihr gesagt, dass sie dann heute keine Bonsches bekommt, wenn sie nicht hört.

Ich hab aber ja noch ein Baby hier zuhause. Und ich war einen Moment abgelenkt, als ich Mini in seinen Hochstuhl gesetzt habe. Und den kurzen Moment hat sie genutzt und hat hinter meinem Rücken die Wurst so vom Brot stibizt. Und da ich ja vorher gesagt habe, dass sie dann nichts zu naschen bekommt ziehe ich das jetzt auch durch. Denn das wäre inkonsequent, wenn ich ihr doch was geben würde.

Du stellst das ja fast so dar, als wären wir Flodderst mit fetten, übergewichtigen Kindern, die sich den ganzen Tag nur von Schoki und Burgern ernähren.

Beitrag von kyrilla 09.03.11 - 13:41 Uhr

"Es ist so gelaufen, ich habe sie gefragt, was sie frühstücken möchte und sie sagte, dass sie ein Wurstbrot möchte. "

Hätte deine Tochter denn die Möglichkeit gehabt, sich auch nur Wurst zum Frühstück zu wünschen oder gehört bei euch zur Wurst immer das Brot?

Dann hätte sie ja gar keine Chance, an Wurst zu kommen, wenn sich nicht dem Brot auch zustimmt.

Ich verstehe sehr gut, dass du keine Lebensmittel verschwenden willst, aber dann muss man auch die Wahl haben, ob man nur Wurst, nur Brot oder eben beides haben will.


LG
Kyrilla

Beitrag von ayshe 09.03.11 - 13:23 Uhr

Kinder essen aber auch teils nach Körperinstinkt, mal tagelang volle Ladung Protein, dann wieder tagelang Kohlehydrate.



Warum man zur Wurst unbedingt Brot essen muß, sehe ich auch nicht ein.


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Was mich hier viel eher interessiert: Warum ist es bei euch üblich, tagsüber (offensichtlicherweise jeden Tag) Süßes zu naschen...?!
So selbstverständlich, dass man das jederzeit als Strafe einsetzen kann? Wenn ja, dann wundert es mich ehrlichgesagt nicht, dass das Kind dann auch mal zum Frühstück Wurst ohne Brot isst. Wenn nachmittags über doch auch nach dem Lustprinzip (Kohlenhydrate ohne Nährwert und schlecht für die Zähne) gegessen wird.
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Hast du gar nicht gelesen, was die TE für geringe Mengen angibt? #kratz

Beitrag von kathrincat 09.03.11 - 14:01 Uhr

ha ha, sorry, so ein schwachsinn, man isst worauf man lust hat und bis man satt ist.

Beitrag von seikon 09.03.11 - 12:16 Uhr

Also wenn man danach ginge, dann dürfte/bräuchte ich mein Kind so gut wie nie maßregeln, denn negative Auswirkungen haben die Handlungen von 3 jährigen ja fast nie auf die Erwachsenen.

Dennoch bin ich der Meinung, dass es richtig ist, was ich tue. Natürlich kann ich ihr das durchgehen lassen. Aber dann würde sie nie wieder das Brot dazu essen, sondern immer nur den Belag runter lecken. Die Folge wäre ein ungesundes Essverhalten. Und ich möchte, dass sie eine ausgewogene und gesunde Ernährung lernt und da gehört für mich ganz klar das Brot mit dazu.
Außerdem soll sie lernen, dass wenn sie sich ein Brot wünscht, dass sie das dann auch essen soll und man es nicht einfach in den Müll werfen kann. Ich habe sie ja vorher immerhin gefragt, was sie zum Frühstück möchte und sie hat sich ein Wurstbrot gewünscht. Sie soll neben der Ernährung auch lernen, dass man mit Lebensmitteln nicht so verschwenderisch sein kann/soll. Und wenn sie kein Brot gewollt hätte, dann hätte sie sich auch einen Fleischsalat o.ä. wünschen können.

Beitrag von babsie81 09.03.11 - 12:26 Uhr

Fleischsalat...hm..sehr gesund...von wegen ausgewogene Ernährung#augen
Aber zu deiner Frage:ich würde mir auch an deiner Stelle Süßes verkneifen und es erst futtern, wenn sie im Bett ist...
Ich kann deine Einstellung verstehen, dass sie das essen soll, was sie sich gewünscht hat, aber ich hätte ihr nicht das Süße verboten(steht für mich nicht im Zusammenhang)sondern hätte gesagt, ok, dann isst du das Brot nachher ohne alles drauf.

Beitrag von hedda.gabler 09.03.11 - 12:30 Uhr

Hallo.

>>> Natürlich kann ich ihr das durchgehen lassen. Aber dann würde sie nie wieder das Brot dazu essen, sondern immer nur den Belag runter lecken. <<<

Das ist doch Quatsch .... nur weil Du Ihr in dieser Phase, in der sie mal kein Brot mag, das durchgehen lässt, kann man doch nicht daraus schließen, dass sie nie wieder Brot essen wird.

>>> Die Folge wäre ein ungesundes Essverhalten. <<<

Auch Blödsinn ... ein ungesundes Essverhalten entsteht, wenn man mit dem Thema Essen gegängelt wird ... und DAS tust Du gerade.

>>> Und ich möchte, dass sie eine ausgewogene und gesunde Ernährung lernt und da gehört für mich ganz klar das Brot mit dazu. <<<

Für Dich mag das so sein ... die Wissenschaft sieht das teilweise dann doch anderes;-)

Und ein abgenagtes Brot muss man auch nicht in den Müll werfen ... Frischhaltefolie drüber und zum Abendbrot neu belegen, neu belegen und mit in den Kiga geben, dem Hund geben, selber essen .... zig Möglichkeiten.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von ayshe 09.03.11 - 13:33 Uhr

Hätte ich deinen beitrag gleich gelesen, hätte ich meinen sparen können.

Beitrag von kathrincat 09.03.11 - 14:09 Uhr

bei machen muss essen halt ein kampf sein

Beitrag von josili0208 09.03.11 - 15:46 Uhr

Ausserdem: ein ganzer Tag ist für eine knapp 3jährige viel zu lang. Ich würde bis zu einem ordentlich gegessenen Mittagessen warten. Oder statt Süsses halt Obst anbieten und kein plumpes Verbot aussprechen.
#pro

Beitrag von christianeundhorst 09.03.11 - 12:48 Uhr

Hmmmm, Deinen Ansatz verstehe ich: Sie soll lernen, daß sie das Essen was sie sich gewünscht hat ( Wurstbrot ) auch essen soll. An sich richtig.
ABER: bei kleinen Kindern kann man das noch nicht sooooo 100%ig durchsetzen und 3 Jahre finde ich da noch klein. In dem Alter kann es durchaus sein, daß sie denkt:"Ich hab Lust auf ein Wurstbrot" und dann feststellt, daß der Hunger nicht so groß ist, daß es fürs Brot mitreicht......... Das hat nix mit Bosheit oder so zu tun.
Alternativ könntest Du ihr beibringen ihre Gefühle besser wahrzunehmen und anders zu kommunizieren. Das heißt: In Deiner Situation ( Brot liegengelassen ) sagst Du zum Beispiel:"Schau, ich finde es nicht gut, daß Du einfach das Brot liegenläßt. Wenn Du Wurst ohne Brot möchtest dann sag das doch bitte VORHER!" oder ähnlich. Oder Du sevierst es halt bei nöchster Gelegenheit wieder. So wie es liegengeblieben ist. Obwohl ich sagen muss, daß ich auch dann nicht darauf bestehen würde daß sie es ißt. Ich würde mein Kind nie zum essen zwingen.
Bei Frieda habe ich es von Anfang an so gemacht, wenn sie sich etwas zu essen gewünscht hat und es dann so doch nicht gegessen hat habe ich deutlich gesagt und gezeigt, daß ich das nicht gut finde und mich das ärgert. Als sie größer war habe ich ihr zudem erklärt warum das so ist. Inzwischen kann sie nun sehr gut kommunizieren was sie möchte. Sie sagt zum Beispiel, daß sie partout lieber dies und das will statt das was ich hingestellt habe und anbiete. Wenn es etwas ungesundes ist ( Schokolade statt Abendbrot zum Beispiel ) sage ich, daß es das nicht gibt. Da stört mich dann auch kein Wutanfall ( finde ich auch normal, schliesslich bestimme ich ja über sie, da kann sie schonmal wütend sein ). Ist es was gesundes lasse ich mich ggf darauf ein, wenn es machbar ist. Dann ißt sie es aber auch.
Brot verweigern finde ich erstmal nicht schlimm. Ich denke, wenn DU kein Drama drum machst und es gleichgültig hinnimmst wird sie ggf mal 1-2 Wochen kein Brot essen, aber wenn es dann immer noch keinen interessiert wird sie ganz normal wieder damit anfangen und auch Brot essen. Der Druck, daß sie es partout essen SOLL fordert ja schon zum Widerspruch heraus. Gerade in dem Alter.....;-)



Liebe Grüße,
Chris mit Frieda Lina 32 Monate

Beitrag von ayshe 09.03.11 - 13:31 Uhr

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Außerdem soll sie lernen, dass wenn sie sich ein Brot wünscht, dass sie das dann auch essen soll und man es nicht einfach in den Müll werfen kann. Ich habe sie ja vorher immerhin gefragt, was sie zum Frühstück möchte und sie hat sich ein Wurstbrot gewünscht.
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Meinst du nicht, sie wünscht sich das Brot nur, damit sie die Wurst bekommt.
Und Kinder lassen unter solchen Umständen auch gern die Brote verschwinden, wenn sie eben nicht mehr auftauchen dürfen.

Meine Tochter hat in dem Alter auch oft nur Wurst gegessen, na und?
Heute ist sie fast 7 und ja, sie ißt Brot, sie darf nur Wurst essen oder Käse, abr wenn sie ein Brot will, dann will sie es auch.

Früher dachte ich auch, ob sie wohl jemals Brot ißt?
Ja, macht sie, aber sie mußte bei mir auch keine tricks anwenden, um an die Wurst zu kommen.


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Die Folge wäre ein ungesundes Essverhalten. Und ich möchte, dass sie eine ausgewogene und gesunde Ernährung lernt und da gehört für mich ganz klar das Brot mit dazu.
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Brot ist nicht lebensnotwendig.
Und wenn sie anfängt, sich durch den Zwang zu geben, das Bort zu essen, siehst du kein ungesundes Eßverhalten?
Ich schon.


#
Und wenn sie kein Brot gewollt hätte, dann hätte sie sich auch einen Fleischsalat o.ä. wünschen können.
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Aha, und den gibt es dann ohne Brot, ist aber icht gleich Wurst oder?


Nee, ich klinke mich hier wohl aus. ich finde dein Verhalten völlig antiquiert und erzieherisch unebrechtigt und sinnlos.

Beitrag von phili0979 09.03.11 - 14:29 Uhr

stimme dir voll und ganz zu!

Beitrag von sassi31 09.03.11 - 13:33 Uhr

Eigentlich jedes Kind, dass ich kenne, hat irgendwann über einen gewissen Zeitraum den Belag vom Brot gegessen und das Brot dann verschmäht. Aber kein Kind hat das dauerhaft gemacht und dadurch ein ungesundes Eßverhalten erlernt.

Und was deine Frage betrifft: Ja, ich würde verzichten.

LG
Sassi

Beitrag von kathrincat 09.03.11 - 14:07 Uhr

fleischsalat super gesund#zitter

warum keine wurst ohne brot, aber fleischsalat?

Beitrag von msfilan78 09.03.11 - 16:57 Uhr

Ich frage mich immer wieder, warum manche Mütter so verdammt verbissen sind und ihre kinder zwingen Brot zu essen, wenn diese lieber den belag runteressen. Als ob die kleinen da sofort an mangelernährung erkranken würden! Außerdem so gesund ist Brot ja nun auch wieder nicht, wenns das normele Weiß/Schwarzbrot ist.
Mal davon abgesehen kommt mir dein beitrag sehr bekannt, gabs vor Monaten fast den gleichen, nur mit dem Unterschied das die Userin ihr Kind das Brot vom Frühstück immer wieder vorsetzte.
Natürlich ist es wichtig, das Kinder lernen, das man mit essen nicht spielt bzw. alles wegwirft. Aber hast du noch nie was essen wollen, und dann beim Kosten festgestellt ist doch nicht so lecker wie es klang?

Und das sie nie wieder brot essen wird, ist absoluter quatsch. Wie oft haben meine Kinder nur den belag gegessen. Allerdings mache ich da nicht so ein Drama drum.

Übrigends würde ich auch nix essen wollen, was auf dem Boden lag, egal ob da ne Plasteplane unten liegt oder nicht!
Jedenfalls dein Vehalten ist affig und du willst nur Macht gegenüber deinem Kind ausspielen, mehr nicht!

Beitrag von ayshe 09.03.11 - 13:23 Uhr

#pro

Beitrag von lisasimpson 09.03.11 - 14:02 Uhr

"Das ist sone typisch deutsche Macke, das man zwangsweise BROT essen muss "

ja- ich glaube das macht uns wirklich einmailig auf der Welt:)

Beitrag von viva-la-florida 09.03.11 - 14:24 Uhr

Auch von mir #pro.

Wenn man es selber nicht gut findet, die Wurst ohne Brot zu essen, dann bitte. Aber das ist doch kein Grund einem kleinen Kind ´ne Strafe aufzudrücken. Was macht die Gute denn, wenn wirklich mal Grund für eine Konsequenz vorhanden ist?

LG
Katie

Beitrag von katzeleonie 10.03.11 - 17:01 Uhr

Das sehe ich auch so, das Kind ist 3 und ab und an mal die Wurst so essen, ist kein Weltuntergang.

Und nein ich verzichte nicht auf Dinge, die ich meiner Tochter verbiete, denn ich bin eine Erwachsene und kann normal mit Dingen umgehen.

lg