Kita Integrationsgruppe ??? Ja oder Nein ????

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von norii 09.03.11 - 11:49 Uhr

Hallo. So langsam ist es so weit wir müßen uns für einen Kindergarten entscheiden :) Haben auch wohl einen gefunden :) jetzt is nur die frage Integrationsgruppe ??? Für uns steht es fast schon fest da mein mann auch mit Menschen mit behinderungen arbeitet :)
Aber was spricht dagegen ??? Und was dafür ??? Ich denke wenn jetzt wieder eltern sagen aber da wird mein kind nur gehauen usw finde ic nicht gut weil das ist in jeder Gruppe so denke ich :)

lg

Beitrag von doris72 09.03.11 - 11:53 Uhr

Hallo Norii,

ich denke auch, daß da nichts dagegen spricht.

Mein Sohn geht z.Z. in eine Montesorri-Kita (insgesamt 10 Kinder) für 1 bis 3 Jährige. Dort sind im Moment auch 2 Kinder mit Down-Syndrom.
Alles ist Bestens und die Kinder spielen toll miteinander und verstehen sich gut.

LG von Doris

Beitrag von ratpanat75 09.03.11 - 12:04 Uhr

Hallo,

in der Gruppe meines Sohnes sind 3 I-Kinder.
Die Vorteile sind für mich der Personalschlüssel und dass die Kinder auf ganz natürliche Art lernen, dass manche Menschen anders sind, aber totzdem eine Bereicherung sind.
Mein Sohn hat schon den Wunsch geäußert, die Gebärdensprache zu lernen :-).
Nachteile habe ich bis jetzt noch keine feststellen können.

LG

Beitrag von mabo02 09.03.11 - 12:13 Uhr

Also wir haben uns vor knapp 2 Jahren auch für den integratieven KiGa entschieden und das auch noch nie bereut.

Die Kinder lernen dort viel für ihr Sozialverhalten und den Umgang mit behinderten Menschen und das finde ich auch sehr gut so.

Ausserdem sind die Gruppen nicht so groß und da fühlt sich unser Sohn einfach wohler.

Ich würde mich immer wieder dafür entscheiden.

Beitrag von kati543 09.03.11 - 12:31 Uhr

Meine Söhne sind die I-Kinder im Kiga, daher hatte ich nicht wirklich die Wahl. Nachteile KANN eine I-Gruppe haben. Aber das liegt weniger in der Gruppe begründet, als vielmehr in den darin befindlichen Personen - also Erzieher, I-Kraft, Betreuer, gesunde Kinder, behinderte Kinder. Ein I-Kind kann nur Probleme mit der Sprache haben oder eben ein Pflegefall mit Stufe 3 sein, den ganzen Tag apathisch und passiv daliegen, per Sonde ernährt werden,... Es kann eben ALLES sein. Das weißt du vorher nicht. Ansonsten sind behinderte Kinder genauso unterschiedlich und haben ihre Eigenheiten wie auch gesunde Kinder.

Beitrag von bruchetta 09.03.11 - 12:31 Uhr

In der Gruppe meiner Tochter sind 5 Integrationskinder.
Bis auf dass sie von einem Jungen mit Wahrnehmungsstörungen mit einem Stock ins Gesicht geschlagen wurde und ziemlich verletzt war, ist alles tutti.

Beitrag von sternchen0711 09.03.11 - 12:44 Uhr

Hallo,

also mein Sohn geht in eine offene Kita und es gibt 3 Kinder mit Behinderungen.

Mein Sohn hebt keines der Kinder hervor, auch habe ich keine Probleme erlebt! Er erklärt mir nur, wenn ich mit ihm durchs KiTa-Haus laufe, wem der Rollstuhl gehört oder wieso die Bilder mit Zeichensprache auf den verschiedenen Türen sind.

Ich selbts bin neben einem "Haus der Lebenshilfe" aufgewachsen und wir waren sehr oft in dem Haus und auch bei Festen hatte ich Kontakt zu den Bewohnern des Hauses. Mein Umgang mit Behinderten ist heute ein normaler und ich bin froh, dass ich die Erfahrung als Kind machen durfte, genauso bin ich froh, dass mein Sohn nun die Erfahrung machen kann.
Meine Cousine, zu der wir auch regelmäßigen Kontakt haben, hat spastische Lähmung und mit ihr geht mein Sohnemann auch ganz normal um und hat keine Berührungsängste.
Nachteile habe ich bisher noch keine entdeckt ;-)

LG

sternchen

Beitrag von silbermond65 09.03.11 - 12:44 Uhr

Meine Tochter geht in eine Integrationsgruppe.
Ich hab da auch gar nicht lange überlegt ,denn für mich gibt es da keine Nachteile.
3 Erzieherinnen auf jetzt 17 Kinder sind es jetzt.
Und wieso "aber da wird mein kind nur gehauen usw " ?
Kleine Rüpel gibt es in allen Gruppen ,das hat doch nichts mit den Integrationsgruppen zu tun.

Beitrag von twins 09.03.11 - 12:46 Uhr

Hi,
wir haben bei uns im Kiga auch eine Integrationsgruppe, da waren aber (leider) keine behinderten Kinder drin sondern nur AHDS, Verhaltensauffällige oder Entwickungsverzögerte Kids drin.

Da hätte ich meine Kinder nicht reingesteckt. Auch wenn der Betreuungsschlüssel besser war und eine Heilpädagogin regelmäßig da war, never ever. Da herrschte ein irrer Ton von den Erziehern. Und unsere Kinder hätten sich da so einiges abgeschaut und sicherlich nicht das positive.

Grüße
Lisa

Beitrag von skbochum 09.03.11 - 23:16 Uhr

Da waren dann aber wohl eher die Erzieherinnen das Problem, wenn da so ein "irrer Ton" herrschte.

Ansonsten eine lustige Meinung, wenn ADHS und Entwicklungsverzögerung keine Behinderungen sind.

Beitrag von twins 10.03.11 - 17:07 Uhr

HI,

jedes Kind das ein bißchen wilder ist - überwiegend Jungs - sind doch schon im Kiga AHDS Kandidaten....das zähle ich nicht als "behindert" an. Und im Kiga-Alter kann man das eh nicht feststellen....was sollen die denn behindert sein.

Wir haben einen Nachbarsjungen der geht in eine Behinderteneinrichtung, wo auch gesunde Kinder sind, er hat AHDS. Aber trotzdem würde ich nicht von einer Behinderung sonder eher Beeinträchtigung sprechen.

Lisa