Frage zu Krankengeldbezug

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Beitrag von 78vanilla 09.03.11 - 13:09 Uhr

Also mich haut es hier fast weg. Ich brauche einmal eure Meinung.

Ich bin seit Anfang Dez krankgeschrieben. (Depressionen) mir geht es auch langsam besser - die Zeit zu Hause und die Medikamente haben geholfen. Bei meinem letzten Gespräch vor 14 Tagen bei der Ärztin haben wir schon über Wiedereingliederung gesprochen. Sie meinte es ist eine gute Idee aber nichts überstürzen - Medis langsam runter und dann kann es langsam wieder losgehen.

Nun bekomme ich heute Post von meiner Krankenkasse. Die sozialmedizinische Stellungnahme vom xx.xx. hat ergeben. Ich kann wieder arbeiten ab MONATAG!!!!

Hilfe!!!! Welche Stellungnahme? Mich hat niemand gefragt? Ich hab keine Stllung zu irgendwas genommen?

Seit wann Entscheidet denn die KK ab ich wieder gesund bin? Meine Ärztin ist jetzt 14 Tage im Urlaub.

Ich bekomm jetzt schon Herzrasen wenn ich an Montag denke. Ich schaff das nicht... Ehrlich! Ich hab ja auch net grad einen Job wo ich mich vertecken kann. Ich bin Kursleiterin muss Gute Laune - Kraft und Motivation ausstrahlen!!! Das kann ich nicht 8 Stunden am Tag

Ich bin nur am heulen....

Schreibt mir mal was.... Bitte...

Beitrag von manavgat 09.03.11 - 13:13 Uhr

Bist Du privat oder gesetzlich versichert?

Gruß

Manavgat

Beitrag von 78vanilla 09.03.11 - 13:18 Uhr

gesetzlich

Beitrag von manavgat 09.03.11 - 13:22 Uhr

Dann verstehe ich die Aktion nicht. Ich würde das am Montag mit der Ärztin besprechen, notfalls stellt sie eine erweiterte Diagnose und schreibt Dich wieder krank, bis das geklärt ist.

Gruß

Manavgat

Beitrag von manavgat 09.03.11 - 13:23 Uhr

Ärztin nicht da, dann eben zur Hausärztin wegen einer Krankschreibung oder zur Vertretung.

Gruß

Manavgat

Beitrag von kati543 09.03.11 - 17:39 Uhr

"Die sozialmedizinische Stellungnahme vom xx.xx. hat ergeben. Ich kann wieder arbeiten ab MONATAG!!!! Hilfe!!!! Welche Stellungnahme? Mich hat niemand gefragt? Ich hab keine Stllung zu irgendwas genommen? "

Also wenn du kein Mediziner bist, dann ist das auch nicht deine Stellungnahme, sondern die, eines Arztes.

Beitrag von myimmortal1977 10.03.11 - 15:31 Uhr

Dann muss die KK irgendwelche Unterlagen von Deinem Arzt/Deinen Ärzten abgefordert haben.

Dieses geht aber in der Regel nicht ohne Deine Einverständniserklärung. Da behandelnde Ärzte der Schweigepflicht unterliegen und nur Du mit Deiner Unterschrift die Ärzte von der Schweigepflicht entbinden kannst.

Der medizinische Dienst beurteilt dann anhand Deiner Krankenakte Deinen Gesundheitszustand und beendet schlechtestenfalls Deine AU und stuft Dich arbeitsfähig ein.

Ich würde ganz schnell bei der KK anrufen und fragen, wie sie auf so ein Urteil kommen und das DU nirgendwo bei einem Vertrauensarzt der KK vorstellig warst und auch nichts für die Beschaffung der nötigen Unterlagen zur Beurteilung Deines Gesundheitszustandes unterschrieben hast.

Sie sollen dann bitte Stellung nehmen, warum sie Dich als arbeitsfähig einstufen, wenn Dein behandelnder Arzt etwas anderer Meinung ist, gleich 100 % wieder loszulegen.

LG Janette