Eingeleitetet Geburt - Schmerzmittel ja oder nein?

Archiv des urbia-Forums Geburt & Wochenbett.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von sizilia 09.03.11 - 13:36 Uhr

Mich würde einfach mal interessieren, wer von euch ne eingeleitete Geburt hatte und wie es bei euch mit den Schmerzmitteln war!

Habt ihr welche verlangt bzw. wurden euch welche empfohlen; oder seit ihr ohne ausgekommen?

Ich selber hatte 2 mit Gel eingeleitete Geburten, die erste 5:20h.
die 2. 1:32h und beidesmal ohne Schmerzmittel!

Werde immer schräg angeschaut, wenn ich das sage; denn alle um mich rum die ein ähnliches Los hatten, haben das nur MIT Schmerzmitteln überstanden!

Liebe Grüße

sizilia mit
Yorrick (*24.10.03; 4220g; 56cm; KU 36,5cm) &
Robina (10.10.09; 3665g; 53cm KU 35cm))

Beitrag von angel2110 09.03.11 - 13:48 Uhr

Hallo.

Bei mir wurde mit Tabletten eingeleitet.
Ich wollte das alles eigentlich ohne Schmerzmittel schaffen.
Abends um halb zwölf etwa platzte die Fruchtblase und die Wehen gingen los.
Morgens irgendwann zwischen 5 und 6 hat mir der Chefarzt höchstpersönlich Schmerzmittel empfohlen. Er sagte der Muttermund sei zwar fast komplett offen, aber es könnte sich trotzdem noch Stunden hinziehen.
Ich habe mir die PDA dann geben lassen und konnte dann auch ein bisschen Schlummern. War ja inzwischen schon fast 24 Stunden wach. Ich glaube ohne hätte ich, als es dann ans Pressen ging, nicht durchgehalten. Wahrscheinlich war das auch die Angst des CA.

LG angel mit Isabell

Beitrag von zwei-erdmaennchen 09.03.11 - 13:53 Uhr

Hi,

ich muss ganz ehrlich sagen, dass mich solche Threads ziemlich aufregen...

Jede Frau ist doch anders, jede hat ein anderes Schmerzempfinden, jede eine andere generelle Einstellung zu Schmerzmitteln, jede Geburt ist individuell in vielerlei Hinsicht. Ich weiß nicht was dieses Vergleichen immer soll. Was habt ihr nur davon #kratz.

Ich für meinen Teil hatte bei beiden Geburten eine PDA allerdings erst nach vielen Stunden. Bei so "kurzen" Geburten wie den deinen hätte ich wahrscheinlich auch nichts genommen. Aber bei 38 bzw. 36 Stunden-Geburten war mir persönlich das irgendwann zu viel. Und ich bin gewiss nicht zimperlich (hatte noch kurz vor der Entbindung eine nette Wurzelbehandlung lediglich mit oberflächenbetäubenden Tropfen beim Zahnarzt ;-)).

Ich stehe dem aber auch offen gegenüber und lass mich auf diesen ganzen "Ich hab's ohne geschafft"-Irrsinn mit viel Schultergeklopfe und Bewunderung nicht ein. Wer es ohne machen will - bitte. Wer Schmerzmittel will - ebenfalls bitteschön. Das muss doch jede für sich entscheiden...

Viele Grüße
Ina #winke

Beitrag von svealeonie 09.03.11 - 14:16 Uhr

Hallo Ina,

du sprichst mir aus der Seele. #schein

Gruß, Svea#winke

Beitrag von zwei-erdmaennchen 09.03.11 - 14:36 Uhr

Hi Svea,

das freut mich, dass noch andere so denken #huepf

Ich finde diesen ganzen Wettbewerb rund um die Geburten echt toal bescheuert. Soll doch jeder machen wie er es für richtig empfindet. Deshalb ist er doch nicht besser oder schlechter.

Wenn ich hier immer wieder lese "Ich hab's ohne Schmerzmittel geschafft", "Ich hab's vaginal geschafft und brauchte keinen KS" - da kommt mir echt die Galle hoch. Als ob Leute mit Schmerzmitteln oder Kaiserschnitt nichts geschafft hätten #klatsch

Liebe Grüße
Ina #winke

Beitrag von bastet123 09.03.11 - 15:11 Uhr

36/38h#kratz
alle hebis die ich kenne sagen zu soetwas -"da hat die gute wohl die senkwehen mitgerechnet- man rechnet erst ab demrichtigen AAAAUUUUAAA!!!!!"

Beitrag von zwei-erdmaennchen 09.03.11 - 16:55 Uhr

Ach echt, wusste ich noch gar nicht #augen

Ich spreche definitiv von Geburtswehen - bei der ersten 24 Stunden in maximal 2 Minuten Abständen im Kreißsaal. Und 4 Std. Presswehen. Ich weiß also sehr wohl wie Aua Wehen sein können.

Senkwehen hatte ich - wie wohl die meisten anderen auch - wochenlang vorher...

Beitrag von bastet123 10.03.11 - 09:32 Uhr

geburtswehen sind diejenigen die am muttermund auch was bewirken-wenn die nichts bringen wartet man nicht 38h-spricht die fachfrau:-p, bist wohl etwas empfindlich im weitesten sinne.

mach doch eine umfrage wer am längsten in den wehen lag -bin sicher da wirst du noch übertrumpft
38h wer bietet mehr
ja hier-42h ätsch
nein ich 5 tage
ich hatte 3 wochen wehen
und ich 1 jahr lang- bin sieger doppelätsch
das mit dem " wer hat am längste gelitten" ist doch auch nicht anders als das mit den schmerzmitteln.

Beitrag von zwei-erdmaennchen 10.03.11 - 10:08 Uhr

So viel Fachfrau kannst du nicht sein, sonst hättest du dich nicht von den bösen Ärzten zu einer Einleitung überreden lassen #rofl. Oder es wäre ein Armutszeignis für deine fachlich untermauerte Durchsetzungskraft - wenn du sogar schon von "aushandeln" sprichst. Das habe ja nicht mal ich gemacht - hab gesagt wie es gemacht wird und basta. Ist schließlich mein Kind und mein Körper ;-) Was bist du denn??? Arzthelferin beim Gyn oder was #rofl

Abgesehen davon ist das mit dem "geburtswehen sind diejenigen die am muttermund auch was bewirken" ja mal totaler Unfug. Ich bin in der 2. SS schon wochenlang mit geöffnetem MuMu rumgerannt und hatte in der Zeit auch schon Wehen - waren das dann auch Geburtswehen :-p. Dann könnte ich wirklich von Wochen sprechen denn bei der Geburt ging der Muttermund überhaupt nicht weiter auf bis irgendwann ein sekundärer KS gemacht wurde. Also hatte ich gar keine Wehen - verstehe - du musst es ja als "Fachfrau" #rofl wissen.

Was waren dann deiner Meinung nach die langen Presswehen bei der ersten Geburt??? Nur eingebildet, oder? Durch einen geschlossenen MuMu schiebt's sich ja auch so gut #klatsch.

Du kannst es glauben oder nicht - die angegebenen Wehenzeiten stimmen tatsächlich (kannst dich ja mal mit deinen "Fachkollegen" hier vom KH darüber unterhalten ;-)). Und empfindlich bin ich sicherlich nicht - bei der ersten Geburt habe ich mir erst nach 5 Stunden pausenloser Wehen (und ich meine wirklich pausenlos - auch das kannst du gerne hier erfragen :-p) die PDA legen lassen. Aber auch das ist ja alles Einbildung. Klar, da du ja dabei warst musst du es schließlich wissen #rofl

Ich weiß, dass es auch einen Wettbewerb im Sinne von "wer hat am Längsten gelitten" gibt. An dem habe ich mich nie beteiligt - gebe den Preis gerne an andere #augen

Beitrag von bastet123 10.03.11 - 10:42 Uhr

und schon wird weiter gelitten #liebdrueck.... du ärmste.#liebdrueck

man kann sich im nachhinein noch viel einreden(die langen Presswehen bei der ersten Geburt )
wegen aushandeln....ja ich haben gehandelt weil ich meiem kind noch ein paar wochen im bauch gönnen wollte und nicht wie die fa es wollten schon in der 37 ssw einleiten.ich konnte es noch bis 2tage vor et rauszögern , habe aber eingesehen das bei längerem warten ein höheres gewicht(was nicht so das problem wäre) und ein noch größerer ku zu erwarten wären.
ich werde mich wieder meiner arbeit zuwenden und wünsche dir eine schönen tag und viel spaß beim pflegen deiner wehwechen.
ach ja meine hochachtung .......
nach soviel leiden noch eine 2 kind... hut ab

Beitrag von gemababba 09.03.11 - 14:18 Uhr

Hallo,

also bei mir wurde damals die geburt mit Tbl eingeleitet und ich muß sagen es war okay und auch zu schaffen ohne schmerzmittel da ich aber ein unglaublicher Angsthase bin und lieber meine Kinder so gebäre ohne schmerzmittel weil ich mehr angst habe vor den Schmermitteln wie vor der Geburt selber ;-)

LG Jenny

Beitrag von diana1101 09.03.11 - 14:44 Uhr

Huhu,

ich hatte auch eine Einleitung allerdings - nach diversen Versuchen mit Wehencoktail/Akupunktur/Globulis/Einlauf - per Wehentropf.

Und habe auch keinerlei Schmerzmittel verlangt und gebraucht..

Die Geburt dauerte 6:22 h und war traumhaft.

LG Diana

Beitrag von bastet123 09.03.11 - 15:06 Uhr

ohne schmerzmittel#huepf#huepf.
wie auch bei dir beide geburten mit gel eingeleitet:-(.
1 kind wg 10tage über termin (4510gr#gruebel, 39cm ku#schwitz#schwitz#schwitz#schwitz#schwitz#schwitz#schwitz, 55cm )
2 kind wegen der größe#augen#augen kurz vor et(konnte ich noch aushandeln damit er nicht noch früher rausgeschmissen wurde;-))(4700gr#cool , 39cm ku#schwitz, 55cm).
alles in allem war es ok.#pro#pro
lg bastet

Beitrag von germany 09.03.11 - 15:43 Uhr

Hallo,

bei meinem ersten Kind musste eingeleitet werden, beim zwieten werden wir es sehen.

Also Dauer war beim 1. knapp 5h und ich wollte keine Schmerzmittel. Man hat mir zwar ständig welche geben wollen, aber ich wollte keine. Ist ja nicht so, dass ich so wahnsinnige Schmerzen gehabt hätte.

Achso, die Einleitung war über den Tropf.

Ich kenne jetzt so im Familien/Bekanntenkreis niemand bei dem eingeleitet wurde, aber alle mit Kindern hatten eine PDA. Keine Ahnung wieso#kratz



lG germany mit Lukas*10.07.2004 und Krümel 21.ssw

Beitrag von itsmyday 09.03.11 - 17:33 Uhr

Hmm.....ich hätte gerne ein Schmerzmittel gehabt, hab aber keins bekommen, weil die Geburt eben seeeehr schleppend in Gang kam und die PDA den Verlauf noch weiter verlangsamt hätte....#augen

Deswegen dachte ich jetzt echt, bei Einleitungen wird weniger auf Schmerzmittel zurückgegriffen....bin ich da die einzige?? #kratz

LG

Beitrag von susasummer 09.03.11 - 22:54 Uhr

Bei mir hat die pda das gegenteil bewirkt.Komisch,wie unterschiedlich das ist.
lg julia

Beitrag von -0815- 11.03.11 - 13:56 Uhr

Mit der PDA wird oft auch ein Wehentropf angehängt.

Künstlich eingeleitete Wehen sollen schmerzhafter sein, daher eher Schmerzmittel

Beitrag von deenchen 09.03.11 - 19:11 Uhr

1. Geburt: mit PDA noch bevor der Wehentropf kam, war eine grausige Geburt...

2. Geburt: ganz ohne Schmerzmittel, war heftig aber ich kann heute sagen, dass es eine schöne Geburt war! :-)

Beitrag von bimmelbahn 09.03.11 - 20:25 Uhr

Hallo,
die Geburt hat trotz einleidung noch 18h gedauert. Es wurde mit Tabletten eingeleitet und die Wehen waren nach 1 std. da.

Nach 15 std. habe ich eine PDA bekommen die aber nicht angeschlagen hat. Die letzten 2. Stunden war ich dann noch am Wehentropf.

Die Geburt war wirklich hart konnte lange nicht laufen weil ich einfach K.O. war.

Doch wenn so eine Geburt so ein wundervolles Baby bedeutet würde ich es immer wieder machen. #verliebt

Beitrag von cori0815 09.03.11 - 21:39 Uhr

hi sizilia!

Naja, deine beiden Geburten sind ja mit der Einleitung sehr schnell vonstatten gegangen. Da kann ich mir vorstellen, dass du gut auf Schmerzmittel verzichten konntest.

Ich hatte auch zwei Einleitungen, davon eine mit und eine ohne Schmerzmittel.

Bei meinem Sohn hatte ich leider das Pech, dass die PDA die Wehen ausschaltete, weshalb dann ein Wehentropf notwendig wurde, welcher wiederum das Nachspritzen der PDA erforderlich machte und so weiter und so fort. Da sich diese Prozedur über insgesamt 12 Stunden zog (und ich hatte vorher schon 7 Stunden nach dem Blasensprung ordentliche Wehen), hätte ich es ohne Schmerzmittel vermutlich nicht so recht durchgestanden.

Bei der zweiten Einleitung hatte ich ab dem Blasensprung ganze 2,5 Stunden Wehen und kam sehr gut ohne jegliches Schmerzmittel zurecht. Das Doppelte an Zeit hätte ich vielleicht auch noch verkraftet, aber über 10 Stunden hinaus hätte ich das wahrscheinlich wieder nicht durchgestanden und wäre eingebrochen bei meinem Vorhaben, keine Schmerzmittel haben zu wollen.

Lg
cori

Beitrag von douvi 09.03.11 - 22:47 Uhr

Also ich hätte gerne in dem Augenblick was gehabt.
Ich war total erschöpft, nicht von der Geburt sondern von den schlaflosen Nächten vorher.
Ich war 12 Tage über Termin und lag von Freitag morgen bis Sonntag abend in der Einleitung. Mit allem drum und dran und konnte nicht mehr liegen etc.
Es hat sich nix getan und von jetzt auf gleich hatte ich so heftige Wehen, ohne Pause und war auf 8 cm, da war nix mehr mit PDA.
Ich wurde dann großzügig geschnitten und die kleine per Zange geholt. Ich stand kurz vor Not-op.

Allerding stimmt es, man vergisst den Schmerz.
Muss sagen, dass im nachhinein die Schmerzen die ich mit dem Schnitt hatte und habe schlimmer finde(was es nicht ist) Ist nur langwieriger und man sieht keinen Sinn in den Schmerzen.

Beitrag von la1973 09.03.11 - 22:56 Uhr

Ich hatte eine PDA, weil ich einfach keine Kraft mehr hatte.
Ich hatte die letzten 2 Wochen vor Einleitung massive Kreuzbeinschmerzen und konnte nicht mehr als ein paar Meter laufen, kaum schlafen und war durch Hochsommer und Wassereinlagerungen total geschlaucht.
9 Tage über ET - keinerlei Anzeichen, dass mein Kind kommen will
8.00 Uhr ins KH - erstes Gel um 10.00 Uhr
Wehen - keine

zweites Gel um 14.30 Uhr
Wehen - keine

18.30 Uhr, Abendessen
18.31 Uhr - die Wehen kommen mit voller Wucht und ich werde mit nem Rollstuhl in den Kreissaal geschoben.

Da liege ich nun, meine Kreuzbeinschmerzen sind höllisch, die Wehen auch - aber ich weiß nicht, was mir mehr weh tut.
Veratmen kann ich sie nicht richtig, da ich mich nicht bewegen kann. Aufstehen geht nicht, meine Beine fangen sofort an zu zittern und mein Kreislauf macht schlapp.

Nichts geht voran.

ca. 22.00 Uhr - Blasensprung

ca. 23.00 Uhr - endlich die PDA

ab 3.00 Uhr wird es hektisch, die Herztöne vom Kind fallen ab, erholen sich wieder, werden plötzlich zu hoch, fallen wieder ab

4.22 Uhr
Meine Tochter wird mit Saugglocke und Dammschnitt geholt.

3150 Gramm, 51 cm.

Meine Schwägerin hatte 2 wundervolle Geburten - hat ihre Kinder "einfach so" bekommen.
Das habe ich mir auch gewünscht, hat aber nicht geklappt.

Beitrag von -0815- 11.03.11 - 13:53 Uhr

Einleitung 1: Beginn 9 Uhr 1 Tablette, Mittags eine 2. Tablette, gegen Abend Gel, zum emde Hin Wehentropf.

Mit homöäopathischem Schmerzmittel und richtigem Schmerzmittel

1. Wehe bis Geburt: 8 Stunden
Scheiss Krankenhaus , scheiß Hebi


2. Geburt Wehentropf, Gel, Tablette - ohne Schmerzmittel

1. Wehe bis Geburt 3 Stunden

Tolles Krankenhaus - tolle Hebi


Die erste hätte ich auch ohne gemacht, wenn ich es besser gewusst hätte :-)



Dieses ganze Schmerzmittelgedöns kann ich nicht verstehen, ich bekomm schließlich ein Kind und geh nicht im Sommerwind gemütlich spazieren.

Beitrag von kuschelkaefer 12.03.11 - 00:03 Uhr

Bei mir wurde eingeleitet nachdem die Geburt nur langsam richtig in Schwung kam (benutze ein Asthmaspray das wehenhemmend ist...) ich aber schon ueber 40 Std. echte Wehen hatte (Muttermund schon gut geoeffnet - aber eben nicht weit genug).
Haette vermutlich sonst noch laenger gedauert und das haette ich nicht mehr geschafft.
Habe ohne Schmerzmittel entbunden, aber auch nur weil es mit Wehentropf dann so schnell ging, dass der Anaesthesist zu spaet fuer eine PDA war...#schmoll