Jmd. an Fernuni Hagen studiert? Erfahrungsaustausch!

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Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von claerchen81 09.03.11 - 14:23 Uhr

Hallo,

ich habe gerade mächtig Muffensausen! Habe mich für einen weiterbildenen Masterstudiengang an der Fernuni-Hagen beworben und wurde angenommen.
Jetzt realisiere ich eigentlich, was ich mir da aufgehalst habe: Job, zwei Kinder und Studium... ohweeee.

Wer hat in Hagen studiert und kann mir berichten, wieviel Zeit man dafür investieren muss? Habe 20h pro Woche angesetzt - meint ihr, ich komme damit hin? Ich arbeite im ersten Semester noch gar nicht (Elternzeit), danach ggf. 20h/ Woche. Mein Mann wird mich unterstützen, wo er kann, die Kinder sind 7h täglich betreut.

Gruß, C. - die echt langsam zweifelt...

Beitrag von emma81 09.03.11 - 15:06 Uhr

Hallo,

ich mach an der Fernuni Hagen gerade den Bachelor in Wirtschaftswissenschaften.
Wieviel Zeit du investieren mußt, kommt natürlich auch drauf an, wieviel Module du pro Semester machen willst.
Ich hab angefangen mit einem Modul pro Semester, das war schon sehr locker, ich hab aber auch fünf Wochen vor der Klausur meine Tochter bekommen, und hab die Klausur trotzdem geschafft :-)
Es gibt aber auch viele die ein paar Wochen vor der Klausur anfangen zu lernen, und die Klausuren trotzdem bestehen.
Kannst ja auch mal beim Forum der Fernuni reinschauen:
www.studienservice.de
Wenn Fragen hast, kannst auch gerne fragen.

LG Susanne

Beitrag von nele27 09.03.11 - 15:11 Uhr

Hi,

das kann man so pauschal nicht sagen... es liegt vor allem dran, wie gut organisiert Du bist, wie diszipliniert Du lernst etc.

Mein Mann hat neben seiner 1,5-jährigen Elternzeit ne Weiterbildung begonnen ... das auch durchgezogen, aber so richtig begeistert war er nicht. Das ewige allein lernen und auf Babys Schlafenszeit angewiesen zu sein, war auf Dauer zermürbend. Er hat sich zwar diszipliniert, aber keine rechte Freunde mehr dran.

Da sich durch Umzug die Gelegenheit ergab, den Abschluss in Tagesform zuende zu bringen, entschied er sich dafür. Er war 30 Stunden an der Schule (mit andauernden Ferien, Stundenausfall etc. waren es wohl de facto eher 20) und hat sich außerdem haupsächlich weiter um unseren Sohn und Haushalt gekümmert. Ich war Alleinverdienerin und habe ihm zwar ein paar Dinge abgenommen, aber mein Job stand im Vordergrund.
Inzwischen arbeitet er in dem Beruf.

Fazit war für ihn, dass es machbar ist, aber nicht so richtig Spaß macht. Für ihn war es ein großer Akt, sich immer aufzuraffen. Es ist ihm leichter gefallen, 20-30 Std. außer Haus zu lernen, auch wenn das bestimmt auch kein Spaziergang war.

Aber es ist ne individuelle Sache. Wenn es Dir leicht fällt, Dich zu disziplinieren, Du gut allein zH arbeiten kannst, mach es! Unterstützung vom Ehepartner muss sein, aber die hast Du ja...

LG, Nele