HILFE! Wird das irgendwann wieder besser?

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von xyz09 09.03.11 - 19:17 Uhr

Ich brauche mal ein paar tröstende Worte oder/und Tipps. Hier sieht es seit zwei Monaten nachts katastrophal aus und ich möchte so gerne mal wieder schlafen.
Rahmenbedingungen sind wie folgt:
Ida schläft tagsüber insgesamt ca. 2,5 Stunden verteilt auf drei Schläfchen. Sie steht morgens zwischen halb sieben und sieben auf und geht abends gegen halb sieben/sieben schlafen. Tagsüber schläft sie im KiWa, Auto, TT oder gestillt.
Nachts schläft sie gepuckt (inzwischen nur noch einen Arm) in ihrem Bettchen, was als Beistellbett an unserem steht. Ich habe ein festes Abendritual mit ihr, an dessen Ende ich sie in den Schlaf stille und dann in ihr Bett lege.
Zu unseren besten Zeiten sah es anschließend wie folgt aus:
30 Minuten Schlaf,
dann eine halbe "kritische" Stunde, in der sie mehrmals wieder wach geworden ist und sich nur durch stillen beruhigen ließ
schlafen bis ca. 22.00h
stillen
schlafen bis ca. 1.00h
stillen
schlafen bis ca. 4.00h
stillen
schlafen bis morgens.

Seit ca. zwei Monaten ist es aber so, dass sie spätestens ab 22.00h ständig wach wird (wenn sie zwei Stunden am Stück schläft ist das schon lange, eher alle halbe Stunde bis Stunde), weint und sich dann nur durch Nuckeln wieder beruhigen lässt. Spätestens nach der dritten Wachphase ruckel ich sie dicht an mich heran, um möglichst wenig "Aufwand" zu haben. Trotzdem muss ich die Brust dann oft halten, damit sie ihr nicht wieder aus dem Mund rutscht, bin ich morgens total verspannt, da ich die ganze Nacht in einer Position geschlafen habe und würde überhaupt gerne mal wieder mehr als 2 Stunden am Stück schlafen. Sie hat einen Schnuller, aber wenn sie weint, hilft der nur wenig.

Ja, ich wusste, dass es mit Baby "hart" werden würde, aber normal ist das doch nicht, oder? Ich habe keine Ahnung, woran es liegt, dass es schlechter geworden ist. Alles fing nach der ersten Bronchitis an (währenddesen hat sie noch normal gut geschlafen). Im Moment hat sie wieder eine Bronchitis und ich tippe auf Zähne (rote Wange, vermehrtes sabbern, rote "Knubbel" im Mund) aber kann es das seit zwei Monaten sein? Ich habe ansonsten nichts verändert, ich bin entspannt wie immer (zumindest den Umständen entsprechend ;-) ) - ich weiß es nicht.

Habt ihr womöglich das Gleiche erlebt und könnt mir Mut machen, dass es irgendwann "einfach so" wieder besser wird? Oder habt ihr Tipps, was ich noch versuchen kann? Für heute Nacht habe ich mir die Osanit-Kügelchen gekauft, falls es die Zähne sind, helfen die ja vielleicht.

Ach ja, Ida wird nächste Woche sechs Monate und wird noch voll gestillt.

Vielen Dank für's Lesen,

xyz mit Ida

P.S. Ich hatte vor ein paar Wochen schon mal geschrieben, da ging es um das einschlafen ohen Hilfsmittel. Ich habe einige nette Antworten bekommen, das Ganze doch etwas lockerer zu sehen und habe mich diesbezüglich sehr entspannt. Diesmal geht es also nicht (vordergründig) darum, dass die Maus nicht ohne Brust wieder in den Schlaf findet, sondern dass sie so oft weinend wach wird.

Beitrag von stefannette 09.03.11 - 19:27 Uhr

Läßt sie sich "austricksen"? Sara wird immer, wenn sie an der Brust eingeschlafen ist, "abgedockt" und dann den Schnuller reingeschoben. DAs klappt ganz gut.
Vielleicht ist sie auch einfach momentan wieder im WAchstumsschub, bald kann sie ja auch essen.
Halt durch! Sara (8,5 Mon) braucht im MOment nachts meine Nähe und rückt immer nah an mich ran. DAs trägt auch nicht zum entspannten schlafen bei ;-) (zumal LUkas 3,5Jahre) auf der anderen Seite schläft...
Es ist anstrengend aber ich glaube da müssen wir durch...
Lg Annette mit 5 Kids

Beitrag von xyz09 09.03.11 - 19:45 Uhr

Ja, das mit dem Austricksen klappt ganz gut, zum Glück. Nur schafft mich das so, dass ich jede Nacht gefühlte 20 Schlafunterbrechungen habe.
Meinst du, es kann ein Wachstumsschub sein, der so lange geht?
Ja, nächste Woche fangen wir mit Beikost an, dann ist sie sechs Monate.

Danke für deine Antwort!

Beitrag von kapril 09.03.11 - 20:36 Uhr

Also ich denke ich habe ähnliches erlebt. Mit ca.5,5 monaten hat es begonnen und hat eine gefühlte Ewigkeit gedauert. Also bis ca. 7,5 Monate.

Vorher (ab 4 monate) ist er nach dem stillen super schnell in seinem Bett eingeschlafen und hat min. Von 18:00 Uhr bis 22:00 Uhr geschlafen.

Dann ab ca.5,5 Monate war der Wurm drin. Das einschlafritual hat sich von 15 min auf 1,5 Std. Gestreckt und selbst dann war es immer schwierig ihn in sein Bett zu legen. Nach 1 Std war er schon wieder da und stillen angesagt. Das ging dann schlimmstenfalls stündlich so. Als er dann 7 Monate war hab ich ihn wieder zu mir ins Bett genommen und nicht mehr im Stuhl gestillt, sondern im liegen, und ihn dann im Großen Bett gleich schlafen lassen.
Nun ist es so, dass Er wieder schneller einschläft. Erst stillen, und dann geb ich ihm nen Kuss und geh raus. Er schläft dann meistens von selbst Im Großen Bett wieder ein.
Ach ja und auch das dauerstillen kenn ich. Momentan ist es auch wieder so dass er in der zweiten nachthälfte nicht mehr vom Busen geht. Er zieht auch einfach das Shirt weg und bedient sich.
Mein kleiner is nun 8,5 Monate alt.

Fazit: es wird wieder besser. In meinem fallkann ich sagen, je weniger ich mich Indie Sache reingestresst habe und je weniger ich erwartet habe, desto besser wurde es. Natürlich nicht sofort, aber nach und nach..

Beitrag von lillyfee0381 10.03.11 - 00:02 Uhr

Das kann der 26 Wochen-Schub sein, der dauert ne halbe Ewigkeit!