Frage zu Prolaktin

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von dechara 09.03.11 - 19:19 Uhr

Einen schönen Guten Abend zusammen.

Ich hatte mich aus dem Forum etwas zurück gezogen, weil ich für mich einfach mal etwas Ruhe brauchte und versucht habe, mich etwas zu entspannen.

Eine Frage brennt mir aber auf den Nägeln und ich hoffe, jemand kann mir einen guten Tipp geben.

Ich habe gelesen, das erhöhte Prolaktinwerte eine Schwangerschaft verhindern. Die Werte sind dann aber so hoch, das ES und Mens ausbleiben.
Verstehe ich das richtig, wenn man einen ES hat und die Mens bekommt, ist es trotz erhöhtem Prolaktinwert möglich Schwanger zu werden? Oder verhindert das auch z.B. das Einnisten?

Ich weiß nicht wie meine Werte sind, hatte nur kürzlich gelesen, das ein Sekret aus der Brust darauf hinweisen kann.

Vielleicht hat auch jemand einen hilfreichen Link für mich.

Danke schon mal und einen schönen Abend wünsch ich allen Mithibblerinnen.

LG; Carrie

Beitrag von annikats 09.03.11 - 19:40 Uhr

hi,
also wenn man ein Kind noch stillt, sind die Prolaktinwerte ja erhöht - is ja klar ;-), man kann aber trotzdem schwanger werden, sobald wieder ein ES stattgefunden hat. Ich kann dir jetzt leider keine Quelle nennen, aber ich denke, dass Prolaktin sich nur auf den ES, nicht auf die Einnistung auswirkt. Bin mir aber leider nicht ganz sicher.
Stillst du denn, oder warum ist dein Prolaktin erhöht?

Beitrag von dechara 09.03.11 - 19:51 Uhr

Hallo Annikats.

Vielen Dank für deine Antwort.
Nein ich stille nicht. Hatte noch nie die Freude Mama zu werden #schmoll
Ich hatte nur gelesen, das eben der Prolaktinwert erhöht sein könnte, wenn ein Sekret aus der Brust kommt und eben das eine SS verhindern könnte. Ob mein Wert allerdings tatsächlich erhöht ist, kann ich gar nicht sagen.
Hormontest hab ich schon hinter mir, meine FÄ hat zum Prolaktinwert nichts gesagt. Ich habe aber nicht direkt danach gefragt, da ich es nicht wusste.

Ich habe aber einen regelmäßigen Zyklus. Wollte nur gerne wissen, falls der Wert tatsächlich erhöht sein sollte, ob sich das noch anders als auf den ES auswirken kann.

lg
carrie

Beitrag von annikats 09.03.11 - 20:02 Uhr

ah okay, verstehe... Da kenne ich mich jetzt auch nicht so direkt aus, aber wenns dich beschäftigt, würde ich trotzdem bei Gelegenheit mal den FA fragen. ich kann mir aber nicht vorstellen, dass so ein bisschen Prolaktin (also wenn eine Brust ein bisschen Sekret produziert, kann da ja nicht so viel Prolaktin dahinter stecken...) soviel ausmachen kann. Als ich mit meinem 2. Kind schwanger wurde, habe ich den Großen noch alle 4-5 Stunden gestillt, merkte aber meinen ersten ES und das Ei hat sich ja dann ohne Probleme einnisten können - er ist genau heute 3 Jahre alt geworden :-). Damals hatte ich den Großen noch hauptsächlich gestillt, also noch viel Prolaktin im Körper und trotzdem hat sich das Ei super eingenistet. Ich schau aber gleich gern nochmal in einem Buch nach, vielleicht finde ich ja da noch was Interessantes.

Beitrag von dechara 09.03.11 - 20:06 Uhr

Danke das du dir solche Mühe machst.
Wenn wir die Auswertung vom Spermiogramm haben bin ich wieder beim FA geladen. Da werde ich dann direkt nochmal nachfragen. Da es bis dahin aber noch ein bischen hin ist (und ich sehr ungeduldig bin) musste ich dann doch mal nachfragen.

lieb von dir #liebdrueck

Beitrag von annikats 09.03.11 - 20:12 Uhr

also ich hab jetzt nur gefunden, dass in der Stillzeit die Einnistung des befruchteten Eis durch die Stillhormone gestört werden kann, also dass die Stillhormone, zu denen ja vor Allem Prolaktin gehört, eine Aufrechterhaltung einer Schwangerschaft erschweren können (im Handbuch für die Stillberatung von der LaLecheLiga). Aber wie das jetzt bei nicht-stillbedingtem Prolaktin ist, kann ich dir leider nicht sagen. Ich persönlich würd michdadurch jetzt aber nicht verrückt machen lassen, denn es sind auch schon super viele Frauen trotz Prolaktin schwanger geworden#liebdrueck. Aber frag einfach nochmal beim FA, dann hast du Klarheit.