1300 Brutto für 40Std flexibel

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von chaosmal4 09.03.11 - 21:01 Uhr

Abzocke oder heute normal?
1300e Brutto für 40 Std flexibel - Schichten Rund um die Uhr/Woche?Verkauf....

Beitrag von zwiebelchen1977 09.03.11 - 21:02 Uhr

Hallo

FInde ich wenig.

Bianca

Beitrag von mirakulix 09.03.11 - 21:05 Uhr

Beides !!!!

Ganz klar Abzocke aber leider wohl auch normal.


Mir wurde auch schon Teilzeit (20-Stunden-Woche) für 700 EUR brutto "angeboten". Aber irgendwo ist Schluss mit lustig.

Beitrag von machtans 09.03.11 - 21:15 Uhr

Ich geh für 1200 brutto 20 Std die woche im Verkauf.

Beitrag von nadine3301 10.03.11 - 08:41 Uhr

Den Tarifvertrag möchte ich mal sehen.Was hast du denn für eine Tarifgruppe?#kratz

Beitrag von thea21 10.03.11 - 13:11 Uhr

Du quatscht ganz ganz viel zu Themen wovon du leider garkeine Ahnung hast.

Warum?

Beitrag von nadine3301 11.03.11 - 11:10 Uhr

Du quatscht ganz ganz viel zu Themen wovon du leider garkeine Ahnung hast.

Bist dich auch nicht besser!:-p

Warum? Sag ich Dir doch nicht!;-)

Beitrag von thea21 11.03.11 - 11:37 Uhr

HsHvH

Beitrag von machtans 17.03.11 - 21:04 Uhr

Bin gelernte Verkäuferin. Übertarifliches Gehalt einzelhandel NRW. Letzte Gehaltsstufe.

Beitrag von schmerle123 09.03.11 - 21:18 Uhr

das finde ich wenig...würd ich definitv nicht machen!

Beitrag von lockenlilly 09.03.11 - 21:24 Uhr

Darf ich mal fragen ob du zur Zeit arbeitslos bist?

Ich sehe das etwas anders.

Man kann auch Sprungbretter benutzen und sich hoch arbeiten oder sich weiterbewerben und dann was besseres finden.

LG

Beitrag von annelie.77 09.03.11 - 21:27 Uhr

Puh, ich finde es auch verdammt wenig, ich bekomme für 20 Std mehr, aber wie Lockenlilly schon schrieb, es kommt auf deine jetzige Situation an.

LG

Anne

Beitrag von zaubertroll1972 09.03.11 - 21:34 Uhr

Ich arbeite selber im Verkauf und finde das ist Abzocke!
Für etwa das gleiche Geld mache ich die halbe Std. anzahl.

LG z.

Beitrag von che-raya 09.03.11 - 22:04 Uhr

Bist du gelernte Verkäuferin?
Dann ist das eindeutig zu wenig.

Für ´ne ungelernte Kraft ist das inzwischen "normal"

Lg
CR

Beitrag von anatoli 09.03.11 - 22:11 Uhr

Ich bin der Meinung dass man das Lohndumping nicht unterstützen sollte. Irgendwo sind Grenzen!!!! Bei einem Vollzeitjob sollte man so viel verdienen, dass man nicht mehr vom Amt abhängig ist. Da ist aber auch die Politik wieder gefragt.

Beitrag von sarahjane 09.03.11 - 22:25 Uhr

Ja, es handelt sich um Abzocke, gilt in der BRD allerdings inzwischen als normal und zumutbar. Leider.

Beitrag von pauli1983 09.03.11 - 22:33 Uhr

Mein mann arbeitet bei einem Discounter und hat auch eine 40 std. Woche. Sein Bruttogrundgehalt liegt bei 2200 Euro. Mit spätzuschlägen etc. hat er etwa 2800 Euro

Beitrag von mamavonyannick 09.03.11 - 22:57 Uhr

Hallo,

Abzocke, aber in der Gegend, in der ich wohne durchaus normal - leider. Wenn man dann noch hört wie das betreibsklima ist und dass die arge dennoch die Leute im großen stil an solche Unternehmen vermittel, dann wundert mich gar nichts mehr.

vg,m

Beitrag von schnitte19840 09.03.11 - 22:59 Uhr

Ich hatte vor Jahren im Verkauf Vollzeit 1900 Brutto.

#winke

Beitrag von conny3006 09.03.11 - 23:23 Uhr

...Der Euro war aber vor 10 Jahren noch nicht da...#rofl#winke

Beitrag von schnitte19840 10.03.11 - 07:44 Uhr

Nein,das war 2004:-p;-)

#winke

Beitrag von demy 10.03.11 - 11:46 Uhr

Hm,
2011-2004=10?

Coole Mathematik :-P

Beitrag von demy 10.03.11 - 07:02 Uhr

Hallo,
das sind umgerechnet 7,60€ die Stunde.

Ich persönlich finde, das keine Arbeit, egal was es ist, so wenig Wert ist dieses unverschämte Gehalt zu bezahlen.

Wir als Gesellschaft sind aber auch selber schuld.
Kaum einer ist mehr Gewerkschaftlich organisiert und jammert nur.

Sehe ich grade an dem Unverständnis in der Bevölkerung für den Bahnstreik.

Da sind ca. 26.000 Lokführer die dafür streiken wollen dass die Arbeitgeber schlicht und ergreifend faire und gleiche Löhne nach Tarif bezahlen.
Was macht der dumme durchschnittdeutsche?
Anstatt mit den gewerkschaftlich organisierten die AGs anzuprangern gefälligst vernünftige Gehälter zu bezahlen, insbesondere im Osten, wird auf den Streikenden rumgehackt sie würden einen Schaden für die Volkswirtschaft anrichten.
Ja sagt mal gehts noch?

Mal kurz zum Vergleich, 1956 wurde für die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall gestreikt.
114 Tage am Stück.

Solange jeder als Einzelkämpfer auftritt, können die AGs machen was sie wollen.
Da sind dann auch solche Gehälter möglich.

Gruß
Demy

Beitrag von thea21 10.03.11 - 07:59 Uhr

Du vergisst nur auch die Austauschbarkeit.

Meine Eltern, beide mehrere Berufe gelernt und mehrere Jahre darin gearbeitet.

Immer wenn es eine Krise/oder Flaute gab, haben sie sich "umorientiert".

Angesiedelt sind meine Eltern (die Zustände dort sind sicher bekannt) in einer Kleinstadt in Sachsen Anhalt.

Mein Vater: 59
Meine Mutter: 48

Papa ist Busfahrer im Nahverkehr
Mama stellv. Filialleitung in einer Filiale einer Unternehmenskette (Nonfood).

Beide arbeiten mehr als 50 Stunden die Woche.

Verdienst meines Vaters: 1100 netto
Verdienst meiner Mutter: 900 netto

Das ist ein Schlag ins Gesicht und unwürdig für jeden der gute Arbeit leistet, das seit Jahren.

Beide sind mehr als 10 Jahre tätig in ihren Unternehmen.

Beide sagen aber nichts, weil sie einfach austauschbar sind.

Und seien wir ehrlich, in dem Altern, in der Region, da können es beide (aus Erfahrung) vergessen auch nur noch ein Bein irgendwo reinzubekommen.

Was also machen sie, da sie ohne Arbeit nicht können?

Beide sind Arbeitstiere und würden sich eher ein Bein abhacken als zuhause zu sitzen, gerade da beide kurz nach der Wende sogenannte "Langzeitarbeitslose" waren.

So arbeiten sie also, in dem Wissen, das sie eingetauscht werden können, für dieses Dumpinggehalt.

Meine Eltern sind sicher beide mehr wert, aber einfach aus dem Rennen, bei den genannten Fakten.

ICH verstehe und akzeptiere die Streikenden. Schimpfe nicht auf sie, finde es richtig und wichtig.

Und ICH lasse mich persönlich auch nicht so durch den Kakao schleifen. Allerdings habe ich eine wesentlich besser Ausgangssituation, wie eben bsp. meine Eltern.

Beitrag von demy 10.03.11 - 08:47 Uhr

Hallo,
ich gebe dir da vollkommen recht mit der Austauschbarkeit.

Nur hat diese Machtlosigkeit viele Ursachen.

Eine große Ursache davon ist die nicht oder kaum noch vorhandene gewerkschaftliche Organisation der Arbeitnehmer.

Das viele nicht mehr gewerkschaftlich Organisiert sind liegt zu einem großen Teil auch an den Gewerkschaften selbst.

Wenn deine Eltern als Einzelkämpfer auftreten, gehen sie selbstverständlich unter und werden ausgetauscht.
Wird aber z.B. bei deinem Vater von allen Busfahrern im Nahverkehr der Busverkehr durch einen lang andauernden Arbeitskampf in die Knie gezwungen sieht das mit der Austauschbarkeit schon wieder ganz ganz anders aus.
Einen oder 2 Busfahrer kann man kalt lächelnd austauschen.
2500 Busfahrer einer ganzen Region auch?

Solange Arbeitnehmer sich nicht wieder organisieren und als große machtvolle Masse auftreten, solange werden Arbeitgeber so beschissene Löhne bezahlen.

Ich weiß, das ist leichter geschrieben als es auch zu verwirklichen, aber es gibt wenn man etwas dagegen Unternehmen möchte keine Alternative.

Oder welche Lösung siehst du gegen Dumpinglöhne vorzugehen?

Gruß
Demy