KInd als "Spielzeug" für Hund benutzt

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von sanny0606 10.03.11 - 08:14 Uhr

Hallo,

ich muß Euch jetzt mal fragen, ob ich das eng sehe oder es wirklich harmlos ist. Folgende Situation hatte ich gestern:

Mein Sohn ( 11) ist echt krank: Fieber seit 2 Tagen, Husten, Schnupfen, Koppfweh. - volles Programm..
Am Mittwoch hat ihn ab 11 Uhr meine Schwester zu sich genommen, wofür ich ihr auch dankbar bin ( mußte auf Arbeit).
Nach dem Abholen erzählte er mir, mein Schwager hätte ihn mit dem Hund geärgert ( Berner Sen ca. 10 Monate, aber fast ausgewachsen).
Er hat ihm wohl Hundeleckerli auf den Kopf gelegt, damit der Hund sich diese von dort schnappt. Mein Sohn war recht überrascht/ erschrocken als der Hund an ihm hochsprang. Dann hätte er das selbe noch mal versucht, ihm dabei die Leckerli ins T- Shirt gesteckt.:-[
Nur konnte die mein Sohn vor dem Hund herausnehmen.

Ich war erstmal richtig baff als er mir das erzählte. Ich habe dann meine Schwester angerufen, ob sie weiß was heute los war ( ihr Mann, den ich eigentl. sprechen wollte war schon auf Spätschicht). Sie war wohl in dieser Situation nicht dabei, meinte aber "... der Kopf ist ja noch dran"#klatsch

Mein Mann ( MOntage) war außer sich als ich ihm davon erzählte. Ich muß dazu sagen, der Hund hört eh noch nicht auf Kommando, sprang mich gestern mit Kleinkind auf dem Arm 2x an und hörte gar nicht, als meine Schwester ihn zurück rufen wollte.
Muß so ein Qautsch dann sein?

Danke fürs Lesen und eure Meinungen!

LG Sanny

Beitrag von lenamichelle 10.03.11 - 08:31 Uhr

Das macht mein Aussie ( 2 Jahre) auch, ABER er springt nicht hoch. Meine Tochter sitzt dabei mit ihm auf dem Boden.

Also hochspringen geht gar nicht, zumal er ja noch jung und stürmisch ist,da kann leicht was schief gehen!

Beitrag von wemauchimmer 10.03.11 - 08:36 Uhr

Na, es hängt doch davon ab, wie Dein Sohn es gefunden hat.
Wenn er es spaßig gefunden hat, würde ich es auf sich beruhen lassen.
Wenn er Angst hatte, würde ich den Schwager zusammenscheißen und der wäre für mich gestorben, solange keine aufrichtige Entschuldigung kommt.
LG

Beitrag von sanny0606 10.03.11 - 08:53 Uhr

Also ihm hat es nicht gefallen. Er war auch ziehmlich erschrocken sagte er, als der Hund an ihm hochsprang um an die Leckerli zu kommen.

Er hat jetzt keine Angst vor dem Hund, aber Respekt ( ist ja auch sehr groß).

LG

Beitrag von johndoe77 10.03.11 - 08:53 Uhr

Weder ein Hund ist Spielzeug für eine Kind noch umgekehrt.
Ich wäre auch sauer und würde das ganz klar sagen.
Wenn das Kind freiwillig mit dem Hund spielen möchte, dann kann es das unter Aufsicht eines Erwachsenen gern tun, haben unsere Kinder auch gemacht, aber sowas halte ich für absolut bescheuert.

Beitrag von diamant 10.03.11 - 09:14 Uhr

unverantwortlich finde ich das.

Beitrag von unilein 10.03.11 - 09:44 Uhr

Der Schwager hat es sicherlich lustig gemeint. Der Hund ist ja noch ein Kind und dein Schwager wollte eben etwas lustiges machen, dass beide ihren Spaß haben. Hätte ich genauso machen können. Dass dein Kind das nicht lustig fand und sogar Angst hatte, liegt wahrscheinlich daran, dass du ihm deine miese Einstellung gegenüber Hunden vermittelt hast.

Der Schwager hätte aber erkennen sollen, dass sein Schuss nach hinten losgegangen ist und aufhören sollen. Aber vielleicht wollte er deinen Sohn gerade etwas aus der Reserve locken. Hat wohl nciht geklappt.

Ich würde mich jedenfalls keineswegs über diese Geschichte aufregen, sondern mir ernsthaft Gedanken darüber machen, warum mein Kind so ein Miesepeter ist :-P

Kinder und Hunde - das gehört doch zusammen und die sollten Spaß miteinander haben. Das wissen wir doch alle spätestens seit Lassie! ;-)

Beitrag von sanny0606 10.03.11 - 09:56 Uhr

Hallo,


"Dass dein Kind das nicht lustig fand und sogar Angst hatte, liegt wahrscheinlich daran, dass du ihm deine miese Einstellung gegenüber Hunden vermittelt hast. "

Wie kommst Du denn darauf? Ich habe nichts geghen Hunde wenn sie erzogen sind! Er ist noch ein verspielter Hund, das weiß ich selbst. Und gerade ihm, muß man JETZT Regeln und Grenzen setzen. Und dazu gehört niemand anzuspringen etc. Woher soll der Hund wisse, das er meinem Sohn heute anspringen darf um an sein Futter zu kommen und morgen nicht.?

" Ich würde mich jedenfalls keineswegs über diese Geschichte aufregen, sondern mir ernsthaft Gedanken darüber machen, warum mein Kind so ein Miesepeter ist "

Alles klar#klatsch! Dazu fällt mir nix mehr ein! Schon gelesen, das er krank ist? Oder das er zwar keine Angst ( und ich auch nicht) aber Respekt vor dem Tier hat?

Laß mich raten, Du bis hast einen Hund und er darf alles, oder?


Beitrag von unilein 10.03.11 - 10:33 Uhr

Ich hatte den Ausgangsthread irgendwie so aufgefasst, dass das Kind dabei gelegen hat (das kranke Kind hat mir das irgendwie suggeriert). Im Stehen finde ich das noch etwas übertriebener von deinem Schwager.

Wie ich darauf komme, dass du eine schlechte Einstellung gegenüber Hunden hast? Na mich verwundert einfach die Beschreibung, dein Kind wäre als "Spielzeug" des Hundes missbraucht worden. Das finde ich total übertrieben.

Wenn der Hund als Spielzeug des Kindes bezeichnet wird, dann doch, wenn das Kind mit dem Hund machen kann, was es will, ohne dass sich der Hund wehren oder zurückziehen darf. Zum Beispiel anziehen, an den Haaren ziehen, umarmen, Sachen in die Ohren stecken usw. Bei deiner Überschrift habe ich mir das dann andersherum vorgestellt, wie der Hund an einem Kind herumzerrt, ihm die Kleidung zerfetzt oder was weiß ich ...

Evtl. sehe ich hier einen Hund und ein Kind, die als Spielzeug für einen verrückten Mann herhalten müssen, aber mehr auch nicht. Ich lege auch oft Leckerchen auf die Extremitäten meiner Mitmenschen damit mein (sehr ängstlicher) Hund diese fressen kann. Dabei wäre es mir nie in den Sinn gekommen, dass diese Menschen jetzt zum "Spielzeug" degradiert werden.

>>>Laß mich raten, Du bis hast einen Hund und er darf alles, oder?<<<

Knapp daneben. Ich habe eine Hündin und die darf alles, was ich ihr erlaube. Ohne dass ich es ihr erlaube, geht sie nichtmal durch Türen oder über eine Bordsteinkante. Aber wenn ich es will, erlaube ich ihr gerne das Hochspringen. Warum auch nicht?

Beitrag von aliwa17 10.03.11 - 09:57 Uhr

so eine gequirlte scheiße!


- Der Schwager hat es sicherlich lustig gemeint. Der Hund ist ja noch ein Kind und dein Schwager wollte eben etwas lustiges machen, dass beide ihren Spaß haben. Hätte ich genauso machen können. Dass dein Kind das nicht lustig fand und sogar Angst hatte, liegt wahrscheinlich daran, dass du ihm deine miese Einstellung gegenüber Hunden vermittelt hast.

wenn der hund vorsichtig ein leckerli aus der hand nehmen kann - ok.
aber den hund nach einem leckerli auf dem kopf schnappen zu lassen - no go! :-[


- Ich würde mich jedenfalls keineswegs über diese Geschichte aufregen, sondern mir ernsthaft Gedanken darüber machen, warum mein Kind so ein Miesepeter ist

das kind ist ein miesepeter weil es angst hat ?! ich glaub ich spinne! #klatsch


- Kinder und Hunde - das gehört doch zusammen und die sollten Spaß miteinander haben. Das wissen wir doch alle spätestens seit Lassie!

das erzähl mal den eltern, deren kinder von hunden zerfleischt wurden!

Beitrag von phili0979 10.03.11 - 14:17 Uhr

Ich kann meiner Vorrednerin Aliwa nur Recht geben!

Wir haben selbst einen Hund (naja fast ein Hund- ein Yorki!) Der beste Kumpel von meinem Sohn, hat Angst bzw Respekt vor Ihr, aber ich würde es nie wagen das Kind als "Miesepeter" abzustempeln! Das ist echt das Letzte!

Unser Hund wird weggepfiffen wenn er dem Kleinen auf die Pelle rückt, ohne irgendwelche Komentare wie: du musst doch keine Angst haben etc.! Und wenn sie nicht hört kommt sie ins Schlafzimmer.

Unser Hund hat echt viele Feiheiten und ist vewöhnt aber es gibt Grenzen!

Desweiteren hat sich würde ich dem Typ gewaltig den marsch blasen! Späße auf kosten von Kindern gehen gar nicht!

Beitrag von ostsonne 10.03.11 - 14:45 Uhr

Ich seh das ähnlich wie du, aber da werden wir wohl alleine bleiben.
Das Thema kampfhunde wird nicht lange auf sich warten lassen....

Beitrag von mommomomo 13.03.11 - 20:41 Uhr

Über solche Kommentare kann ich mich wirklich aufregen.
Ein Hund, noch dazu ein Berner, sollte mit 11 Monaten schon sehr gut folgen!
Bescheuert von dem Schwager, ein Leckerli auf den Kopf zu legen, das gibts doch wohl nicht! Was er damit seinem 11 Monate alten Hund beibringt, scheint ihm nicht klar zu sein.
Dass ein Elfjähriger nicht begeistert ist, wenn ein 25 kg Hund an ihm hochspringt ist wohl verständlich!!!

Beitrag von auchmal 10.03.11 - 09:55 Uhr

Hallo Sanny,

NEIN Du siehst das nicht zu eng. Ganz und gar nicht... Kind * Hund dürfen/Sollen miteinander spielen - aber weder ist der Hund Spielzeug vom Kind noch umgekehrt - und das schon gar nicht.

Ein Hund hat sich im Rudel dem Menschen zu unterlegen. Und wenn Deine Verwandten es nicht so halten und Dein Kind quasi degradiert wird, hat es dort nichts zu suchen..

Wir haben selber einen Hund und der war sogar "vorher" da ... wusste aber in der Sekunde als wir mit dem neugeborenen Baby heimgekommen sind, dass er "unter" dem Baby in der Rangordnung ist....

Gut jetzt wollen wir mal hoffen, dass Deine Verwandten nur ein Spässle gemacht haben, aber als verantwortungsvolle Hundebesitzer, sollten Sie das in Zukunft lassen.


LG Alex

Beitrag von alkesh 10.03.11 - 11:54 Uhr

Ja, macht unheinmlich viel Sinn für einen Hund sich einem Baby unterzuordnen.

Warum denken immer so viele das Hunde so blöd sind und nicht wissen das sie einem Baby überlegen sind?

Ich weiß, die Meinungen gehen dazu auseinander aber wir fahren mit unserer Methode ebenfalls (und das ist das Zauberwort) gut, und hier ist das Baby/Kleinkind dem Hund nicht übergeordnet, interessanterweise leben die Beiden einfach nebenher und haben eher weniger Interesse aneinander.

Zwergen kann an den vollen Napf ohne das was passiert aber der Hund nimmt unseren Zwerg trotzdem nicht ernst - muß er auch nicht!

Also, erstmal gucken wie es läuft ehe man sture Tipps gibt!

LG

Beitrag von andrea761 11.03.11 - 15:52 Uhr

Man sollte als "Alphatier" in dem Sinne als Herrchen, dem Hund gegenüber aber immer demonstrieren, dass der Hund sich auch dem Nachwuchs unterzuordnen hat und der Nachwuchs eben Ranghöher ist, sonst KANN es zu Problemen kommen.
Klar akzeptiert der Hund nicht von alleine, dass der Nachwuchs Ranghöher ist-das ist die Aufgabe des Alphatieres.
Und diese Erkenntnis habe ich von Martin Rütters Hundeschule aus Bonn, wir haben uns eine Trainerin kommen lassen, um eben keine Fehler zu machen, wenn unsere Tochter geboren ist und wollten kein Risiko eingehen.
Wenn bei euch die gleichberechtigte Schiene gut läuft ohne Zwischenfälle, dann ist gut, aber dies zu verallgemeinern halte ich für gefährlich.
lg

Beitrag von alkesh 11.03.11 - 18:30 Uhr

Eure Methode zu verallgemeiner ist aber eben auch gefährlich, der Hund könnte in einem unbeobachteten Moment versauchen die Rangordnung "wieder herzustellen".
Martin Rütter ist nicht das non plus ultra, andere Hundetrainer lehren eben auch eine andere Meinung.

Und ich persönlich sehe in unserer Methode auch mehr Sinn -aber das sieht halt jeder anders!

LG

Beitrag von andrea761 11.03.11 - 22:38 Uhr

Was findest du daran gefährlich, wenn der Hund sich unterordnen soll? Das die Gefahr besteht, dass der Hund das Kind mal angreifen könnte, sollte wohl jedem Hundebesitzer klar sein und sein Kind mit den Hunden auch nie unbeobachtet lassen-aus dem Grunde haben meine Hunde keine Gelegenheit mein Kind anzugreifen, ohne das ich sofort einschreiten kann bzw. müssen sie vorher an mir vorbei. Ich bin in der Hinsicht vielleicht auch sehr extrem, aber wir haben den Dobermann aus einer sehr sehr schlechten Haltung und den Schäferhund aus dem Tierheim und da ist man eh vorsichtiger. Ich würde z.B. meiner Tochter niemals erlauben an das Futter der Hunde zu gehen, wenn sie gerade fressen-das wäre mir viel zu gefährlich, genauso sind die Hundebetten ein absolutes Tabu für unsere Tochter. Die Hunde dagegen dürfen nicht ins Kinderzimmer und auch nicht ans Spielzeug.
Ich denke auch nicht, dass Martin Rütter das Non plus Ultra ist, aber seinen Erfolg bei der Hundeerziehung kann man regelmäßig im TV sehen-er hat es einfach drauf! Seine Methoden und erklärungen, warum man, wie handeln soll, sind nachvollziehbar und auch einleuchtend und seine anderen Trainer handeln eben nach seinem Schema-Ich vertraue denen voll und ganz.
Ich habe schon viele Hundetrainer und Hundepsychologen durch und finde unglaublich, wer sich als solches einfach betitelt und nur kohle machen will, aber keine Ahnung hat-Jedermann kann sich Problemlos Hundetrainer nennen-da vertraue ich lieber jemanden, der nachweislich auch wirklich Erfolg hat und dies ohne Gewalt dem Tier gegenüber.
Naja wie du schon geschrieben hast, jeder hat halt eine andere Meinung und ich will dir da auch gar nicht reinreden-wollte nur einen Denkanstoß geben.
lg

Beitrag von alkesh 12.03.11 - 08:52 Uhr

Ich habe doch bereits geschrieben warum ich unsere Methode besser finde und drüber nachgedacht haben wir ziemlich lange!

Unser Kind darf auch nicht ans Körbchen und auch sonst nicht am Hund rumzotteln wie man es so oft bei anderen sieht (Oh der ist ja so lieb, guck mal, der Kleine kann alles mit ihm machen #bla#augen) das er am Napf war, war ein Versehen, ich dachte mein Mann hätte ihn im Auge und mein Mann dachte das Gleiche von mir.

Ich finde Martin Rütter auch nicht schlecht, ganz im Gegenteil, aber in diesem Punkt finde ich seine Meinung halt falsch!
Es ist einfach nicht logisch ein wehrloses Kind einem starken Hund überzuordnen.

LG


Beitrag von andrea761 12.03.11 - 10:29 Uhr

Das hatte ich dann falsch verstanden, es las sich so, dass ihr es erlaubt, die Kinder ans Fressen zu lassen. Dann sind wir ja fast der gleichen Meinung. Ich meine übrigens mit Überordnen, so banale Dinge, wie das der Hund nicht ans Kind darf, wenn ich mein OK nicht gebe, genauso darf der Hund dem Kind nichts wegnehmen, das Kind darf zuerst durch die Tür ins Haus, das Kind bekommt zuerst Essen, danach der Hund-das sind ja typische Dinge, die das Kind eben Ranghöher machen-und es hört sich jetzt für mich so an, als ob ihr es fast genauso handhabt.
Wenn mein Kind älter ist, dann fangen wir richtig an-sprich das Kind kann mit den Hunden trainieren und so seinen Platz in der Rangordnung selbst setzen.
lg

Beitrag von alkesh 12.03.11 - 18:10 Uhr

Also diesen ganzen Kram mit zuerst durch die Tür, erst essen und so, das machen wir hier nicht und trotzdem tanzt uns der Hund nicht auf der Nase rum ;-)
Ich weiß aber das es Hunde gibt die das tatsächlich brauchen, hatten mal eine Terrierhündin in Pflege die wir auch nur so händeln konnten. Da muss man dann halt auf den Hund schauen und gucken was man machen kann und was eben nicht.

Wenn wir erst essen würden bevor wir die Tiere füttern, dann würden die Katzen massiv nerven, darüberhinaus haben wir keinen festen Tagesablauf da wir Beide Schicht arbeiten.

Unser Hund darf ans Kind, wir sind ja immer mit ihm in einem Raum, aber er hat da gar kein Interesse dran, außer der Kleine hat was Essbares in der Hand. Das darf er natürlich nicht klauen, hält das Kind es ihm aber hin oder legt es ihm gar vor die Pfoten, dann hat er Pech gehabt.
Beispiel: Wenn ich hier was auf den Couchtisch stelle, egal was, geht der Hund da nicht dran, legt der Zwerg dort was essbares hin ist es weg. Für mich ist das okay, denn Zwergen soll eh lernen am Tisch zu essen und das man Essen nicht rumliegen lässt ;-)

LG

Beitrag von andrea761 12.03.11 - 19:51 Uhr

Wie ich schon geschrieben habe, wenn es bei euch so klappt, ist es prima!
Bei unseren voherigen Hunden, wäre ich wahrscheinlich auch eher etwas nachlässiger bzw. nicht so streng-die waren, aber auch nicht in schlechter Haltung und wurden auch nicht misshandelt, somit hatten sie auch keine Macken, wie Angstzustände.
Bei unserem Schäferhund mache ich mir auch gar keine Gedanken-er hat sich super entwickelt und ist absolut freundlich. Die DobermannHündin ist ein sehr sehr ängstlicher und doch dominanter Charakter und hat halt einige Macken-aus dem Grunde bin ich da so streng-ich möchte einfach niemals in die Situation kommen, dass sie mal aus Angst zupackt und wir sie abgeben müssen-für sie ist eine strenge, liebevolle aber konsequente Haltung nötig. Als wir sie bekommen haben, war sie echt nur ein Häuflein Elend-sie hat sich noch nichtmal getraut, von alleine durch einen Türrahmen zu gehen-sie lag immer nur zitternd in der Ecke. Andere Hunde durften noch nichtmal mit 10m abstand in ihre Nähe, ohne dass sie jaulend weggelaufen ist-sie hat echt schlimmes mitgemacht und da weiss man nie, wie sie reagiert.
lg

Beitrag von alkesh 12.03.11 - 19:54 Uhr

Ich kann das schon verstehen, aber wirklich wissen kann man es ja bei keinem Hund, man kann nun mal nicht rein gucken!

Ich finde es gut das Ihr Problemhunde aufnehmt #pro

LG

Beitrag von andrea761 13.03.11 - 09:13 Uhr

Ja wissen kann man es nie, da kann man einen Hund von Anfang an haben und er nie etwas schlechtes erlebt haben und trotzdem kann er mal zupacken-aber das setze ich mal voraus, dass sich darüber jeder Hundebesitzer im Klaren drüber ist.
Ja wir haben, die letzten 3 Hunde aus dem Tierheim, weil große Hunde, die schon ausgewachsen und älter sind eben schlecht vermittelt werden bzw. viele sich doch für einen Welpen entscheiden. Da wir beide schon mit Hunden aufgewachsen sind, haben wir uns dazu entschlossen, nur noch solche Hunde zu nehmen-es ist ein tolles Gefühl zu sehen, wie die Hunde sich entwickeln und richtig aufblühen. Ist zwar sehr viel Geduld und arbeit, aber das Ergebnis ist einfach toll. Trotzdem, dass wir beide sehr Hundeerfahren sind, mussten wir uns aber doch für manche Dinge professionelle Hilfe holen-man lernt eben nie aus.
lg

Beitrag von andrea761 11.03.11 - 22:43 Uhr

Ich vergaß zu erklären, dass sich Martin Rütters Schule, nach der Natur des Hundes orientiert, eben am ganz normalen Rudelverhalten und daraus deren Schema entsteht.Sprich sie sagen einem, wie sich eben ein Alphatier verhält und übertragen, dass dem Menschen-das ist für mich in jedem Fall einleuchtend.
lg

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