Zahlt die Krankenkasse Gleichtsichtgläser bei Kindern?

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Beitrag von handy12345 10.03.11 - 10:00 Uhr

Hallo,
meine Frage steht ja schon oben.

Der Augenarzt hat uns letztes mal Gläsern mit Fenstern unten aufgeschrieben.

Ich finde die Gleitsichtgläse besser.

Oder müssen wir die selber bezahlen?

Weiß jemand bescheid?

#danke

Beitrag von anja9002000 10.03.11 - 10:07 Uhr

Hallo,

also die gesetzliche Krankenkasse trägt pro Glas 11,49 Euro. Gestell, entspiegeln und härten musst du selbst zahlen. Falls das Gleitsichtglas mehr als die 11,49 (und das tut es sicher) kostet, musst du die Kosten selbst tragen.
Ich zahl immer für das Gestell mit entspiegeln und härten so um die 100 Euro bei der Großen und beim Kleinen (ohne entspiegeln) ca. 60 Euro. Die Nulltarifgestelle beim F haben so dünne Bügel, dass ich denen nicht traue.
Es gibt aber auch Optiker, da ist das Härten und Entspiegeln beim Gestell dabei, aber Gleitsichtgläser (gibts ja auch günstige und teure) musst du selbst zahlen.
Brille mit Fenster für Kinder find ich total unangebracht, die fördern ja das Schielen. Damit wird kein Kind zurechtkommen. Was n das fürn Augenarzt? Frag den Optiker, der hat mehr Ahnung als ein Dok.

LG Anja

Beitrag von ayshe 10.03.11 - 18:33 Uhr

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Brille mit Fenster für Kinder find ich total unangebracht, die fördern ja das Schielen. Damit wird kein Kind zurechtkommen.
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Das ist aber auch nicht so richtig.
1. Bekommen Kinder in der Regel keine mit "Fenster", sondern durchgehende, davon schielt man nicht (bei den anderen allerdings auch nicht).

2. Ist es durchaus sehr schwer für ein Kind, sich an Gleiter und den Sehkanal zu gewöhnen, zumal sie in ihren Bewegungen sehr spontan sind. Bei durchgehenden passieren sie einfach ein Grenze und haben den kompletten Bereich für Nähe und Ferne.


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Frag den Optiker, der hat mehr Ahnung als ein Dok.
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#pro
Guter Ratschlag.
Ein Augenarzt hat zwar Wissen über alle möglichen Krankheiten, aber mit Gläsern kennen sie sich fast nie gut aus, ist meine Erfahrung.

Beitrag von infamia 10.03.11 - 11:11 Uhr

hallo...

bei uns zahlte die KK 13 Euro pro Glas. Der Rest, wie schleifen, haerten und so weiter muss man selbst tragen, da koennen schon beachtliche Betraege zusammen kommen :-( . Da meine Tochter nur auf dem einen Auge nichts sieht, bzw es abschaltet haben wir nun endlich eine Kontaktlinse und die wird fast komplett uebernommen. Wir hoffen nur, dass sie das Auge nun auch einsetzt. Ist ihre einzigste Chance normal zu schauen!

Aber was sind denn Glaeser mit Fenster?

LG infamia

Beitrag von handy12345 10.03.11 - 11:21 Uhr

ich meine Lesebrillen, da sind doch da unten immer im Glas Fenster drin.

Meine Tochter brauch eine Brille zum Lesen und Weitgucken

Beitrag von infamia 10.03.11 - 11:39 Uhr

ach sooo... ich hab ja noch nie ein kind mit einer lesebrille gesehen, muss ich gestehen.

schliesse mich da an, ich wuerde in dem fall auch den optiker fragen, ob das so sinnig ist...

lg

Beitrag von ayshe 10.03.11 - 18:37 Uhr

Es gibt Kinder, die nicht richtig akkomodieren können, sie können nicht die Brechkraft des Auges an die Nähe anpassen. Normalersweise geschieht das dadurch, daß die Linse kugeliger wird.
Wenn das nicht klappt, gibt es verschiedene Ursachen bei Kindern, oft ein Muskelproblem.

Beitrag von manavgat 10.03.11 - 11:43 Uhr

Fielmann hat ein Angebot:

Du zahlst 50 Euro im Jahr und bekommst alle 2 Jahre eine neue Brille.

Vielleicht wäre das ein Lösung.

Gruß

Manavgat

Beitrag von petra080271 10.03.11 - 14:29 Uhr

Leider machen Fielmann und Apollo damit die inhabergeführten Läden kaputt bzw. spart viel Geld durch deren Service ( :-[ weil Richten und kleine Reparaturen darf dann der Optiker an der Ecke machen selbstverständlich gratis und aus Nächstenliebe).

Auch kleine Optiker bieten Ratenzahlungen an oder haben günstige lösungen und oft auch ein wenig mehr Zeit Refraktionen noch mal zu überprüfen .

Sorry Manavgat deine Meinung schätze ich sonst schon aber das mußte jetzt mal raus.#liebdrueck

LG Petra

Beitrag von ayshe 10.03.11 - 18:21 Uhr

Da muß ich mich auch anschließen. Zumal ich früher selbst mal bei Fielmann war und die Qualität ist teils zum Heulen, da macht nichtmal mehr die Arbeit Spaß.

Beitrag von manavgat 11.03.11 - 11:22 Uhr

Wenn die Alternative gar keine Brille heißt - weil die Familie kein Geld hat, dann bin ich für Fielmann.

Gruß

Manavgat

Beitrag von ayshe 11.03.11 - 11:43 Uhr

Ja, schon, wenn es so krass ist, dann sicher lieber Schrott als gar nichts.


Wer aber sogar bei einem Kind an Gleiter denkt, sieht nicht danach aus.

Beitrag von petra080271 11.03.11 - 12:27 Uhr

Da hast du allerdings recht.

LG Petra

Beitrag von ayshe 10.03.11 - 18:27 Uhr

Was die Kostenübernahme angeht, bin ich leider nicht auf dem aktuellen Stand.
Ich würde an deiner Stelle aber einen kompetenten Optiker um Beratung bemühen. Ich hatte damals kein Kind mit Gleitern, sie hatten alle die durchgehend getrennten Zweistärkengläser wie hier bei Nr. 1

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Angeblich kommen Kinder damit am besten klar. Gleitsicht hat sich da wohl gar nicht bewährt, weil man eben so eingeschränkte Sehbereiche hat, die man zudem auch erstmal finden und üben muß.


Wie alt ist denn das Kind?

Beitrag von ayshe 10.03.11 - 18:28 Uhr

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Der Augenarzt hat uns letztes mal Gläsern mit Fenstern unten aufgeschrieben.

Ich finde die Gleitsichtgläse besser.
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Ach so, wenn er die bifokalen aufgeschrieben hat, dann werden die höchstwahrscheinlich dem Kassananteil entsprechen, alles darüber müßtest du dann selber tragen.