Namensänderung des Kindes

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von schnattie26 10.03.11 - 10:24 Uhr

Guten morgen.
Eventuell kann mir jemand weiterhelfen und spricht aus Erfahrung.

Mein Kind (unehelich) trägt den Namen seines Vaters. Nach unserer Trennung vor einem Jahr möchte mein Sohn das er den gleichen Nachnamen wie ich trage.

Wäre so etwas machbar?

Zusatinformation: Ich trage das alleinige Sorgerecht. Zustimmung des Vaters wäre denke mal kein Problem.

Danke euch#blume

Beitrag von babylove05 10.03.11 - 11:19 Uhr

Hallo

DES ist genau der grund wieso man wenn man nicht verheiratet ist sich gut zuüberlegen ob des Kind wircklich den Namen des KV haben sollte.

Soweit ich weiss geht es nicht des du den Namen jetz aus lust und Laune ( auch wenn dein Sohn es haben will ) jetz umändern lässt.

Es geht wenn du Heiratets mit zustimmung des KV den Namen deines Ehemannes zugeben, aber einfach so deinen Mädchennamen kann er nicht bekommen .

Falls sich da was geändert mag das sein , aber des sind meine Infos , meine Bekannte hat das auch schon durch .

Lg Martina

Beitrag von silbermond65 10.03.11 - 11:30 Uhr

Wenn der Vater seine Zustimmung gibt ,sollte das eigentlich gehen.
Erkundige dich einfach mal beim Standesamt.

Beitrag von parzifal 10.03.11 - 12:16 Uhr

Was für einen Grund hast Du denn für Deinen Wunsch?

Ich gehe davon aus, dass eine Namensänderung dem Wohl des Kindes dienen muss.

§ 3 Namensänderungsgesetz
(1) Ein Familienname darf nur geändert werden, wenn ein wichtiger Grund die Änderung rechtfertigt.
(2) Die für die Entscheidung erheblichen Umstände sind von Amts wegen festzustellen; dabei sollen insbesondere außer den unmittelbar Beteiligten die zuständige Ortspolizeibehörde und solche Personen gehört werden, deren Rechte durch die Namensänderung berührt werden.

Beitrag von einfachich77 11.03.11 - 13:11 Uhr

Hallo,

theoretisch ist bei alleinigem Sorgerecht die Zustimmung des Kindsvaters nicht notwendig, aber wenn selbst diese kein Problem darstellt, sollte es keine Hinderungsgründe geben, den Namen Deines Kindes ändern zu lassen. Ich kenne mich da zwar nur im Detail aus, wenn man heiratet, gehe aber davon aus, dass der Weg der gleiche ist. Erkundige Dich einfach mal beim Standesamt. Dein Sohn wird übrigens auch befragt, ob er diese Namensänderung wirklich willst.

LG und viel Glück

einfachich77

Beitrag von parzifal 12.03.11 - 08:40 Uhr

"Sollte es keine Hinderungsgründe geben"

Kann man also wechseln wie man will? Oder muss es nicht doch einen "wichtigen Grund" geben?

Braucht die TE keinen benennen für den Antrag?

Beitrag von einfachich77 12.03.11 - 15:03 Uhr

Ich weiß wie gesagt nicht, wie es ist, wenn man eine Namensänderung vornimmt, ohne zu heiraten - deshalb war ja meine Antwort auch mehr spekulativ. Bei uns wurde der Name meines ersten Kindes mit der Heirat geändert. Da reichte es aus, dass der Kindsvater und auch unser Sohn zugestimmt haben. Wir mussten das nicht weiter begründen. Allerdings besteht ein gemeinschaftliches Sorgerecht, so dass die Zustimmung unabdingbar war. Auch trug unser Sohn meinen Nachnamen.

So wie im obrigen Fall - wo sich wirklich alle Paretien einig sind, gehe ich mal davon aus, dass es ohne Probleme zu einer Namensänderung kommen kann. Warum sollte es in einen solchen Fall einen weiteren wichtigen Grund geben, als dass es alle Parteien so wollen. Das Kind ist ja nicht mehr so jung, dass es die Konsequenzen nicht abschätzen kann. Ob es aber tatsächlich so ist, kann - wie ich ja auch schrieb - nur das Standesamt beantworten. Wie gesagt, ich habe nur vermutet.