Zurück vom Zuckerbelastungstest

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von corry275 10.03.11 - 11:27 Uhr

Halli hallo,

so jetzt hab ich den Mist auch hinter mir und muss sagen ich bin erschüttert, wie die Umsetzung erfolgt.
Zunächst Abnahme von Venösem Blut, ist ja soweit in Ordnung, aber dann damit den Test mit nem normalen Tester machen, ganz großes Kino.
Zum Vergleich Test zu hause ca. 30 Minuten vorher aus der Fingerkuppe = nüchtern Wert von 80; Test Venöses Blut Praxis mit dem Tester 99.
Wer böses denkt, nein habe seit gestern abend 20h nichts mehr gegessen oder getrunken.

Folglich absoluter Humbuk mit dem Test Teil 1, da zumindest bei mir nicht Aussagekräftig.

Den Oberhammer finde ich dann aber, dass 1h nach dem Trinken von dem Mist, der Wert nur aus der Fingerkuppe genommen wird, also auch nicht wirklich vergleichbar sind.

Kann mittlerer Weile jeden Diabetologen verstehen, der sich darüber beschwert, wenn er Schwangere geschickt bekommt, die eigentlich Topwerte hätten, würde man sie vernünftig bestimmen.

Schluss für mich: Das nächste mal würde ich auf den Test beim FA verzichten und ihn gleich beim Diabetologen oder HA via Labor bestimmen lassen.

Also Augenauf bei dem Test, wie getestet wird und welche Urteile die Ärzte abgeben.

LG Corry

Beitrag von landaba 10.03.11 - 11:29 Uhr

Hm bei mir wurde immer Blut abgenommen und eingeschickt garnicht beim Fa getestet....das lag dann wohl an deinem FA.

LG

Beitrag von corry275 10.03.11 - 11:38 Uhr

Jap, da hast du recht.

Die eingeschickten Laborwerte sind genauer und in der Regel auch aussagekräftiger, deswegen für mich nie wieder beim FA.

Hatte vor 14-Tagen erst Test beim Diabetologen mit "Vermeintlichem Nüchternwert" (hatte 2h vorher gegessen, weil mir keiner gesagt hat das ich nüchtern kommen soll) von 73...
Alter Nüchternwert 53

Beitrag von supermutti8 10.03.11 - 11:40 Uhr

da ich so nen Misch-Masch in der letzten SS anfangs auch hatte -habe ich den 2.Test damals und in der jetzigen SS nur von meiner Hebi amchen lassen udn vor allem -erstmal den "kleinen test"..der sagt schon einiges aus und wenn dort die werte schlecht oder grenzwertig sind, macht sie nen großen bzw. schickt zum Diabetologen ...sie sagt auch das die FÄ nur wegen der Kohle diese Tests dauernd machen und meist dabei nix wirklich realistisches bei rauskommt...

Beitrag von daniela2605 10.03.11 - 11:42 Uhr

Hallo,

ich hatte auch mega schlechte Werte.

Habe dann 1 Woche lang zuhause alles notiert und gemacht und getan. Die Werte sind gut, aber trotzdem bleibt die SS-Diabetes an mir haften, so dass ich bis zum Ende alle 2 Wochen da antanzen soll.

Aber zusätzliches Ultraschall? Neee, das ist nicht nötig.

Habe mich jetzt beschwert über dieses Verhalten und nun doch für nächste Woche einen Termin um zu sehen, ob es dem Kleinen gut geht oder er vielleicht doch schon Riesenwuchs hat, aufgrund meiner "Krankheit".

Ich finde einfach, es gibt Ärzte, die versauen einem diese schöne Zeit nur.

Ich habe bislang 5 kg zugenommen (28. SSW) und durfte mir anhören, dass selbst das nicht nötig gewesen sei, da ich ja schließlich fett genug wäre und genug abzugeben hätte. Und wenn ich noch mehr zunehme würde sie mir jetzt schon voraussagen (die Diabetologin), dass ich in 15 Jahren an der (Insulin)Spritze hänge.

Ich bin sicherlich kein Topmodell, aber FETTleibig bin ich ja nun auch nicht, wie mir jetzt unterstellt wird.

KOTZ

Sorry, musste raus.

Beitrag von corry275 10.03.11 - 12:01 Uhr

Ich hätte kein Problem mit der Diagnose SS- Diabetes, dann dürfte ich endlich aufhören ständig zu essen.

Mich regt die Durchführung und das für Dumm verkaufen von Schwangeren auf, vor allem wenn man nicht direkt vergleichbare Werte hinzunimmt und sich selbst mit der Materie nicht auskennt.

Vor allem wenn ich dann höre, dass wegen 5kg Gewichtszunahme in der SS mit 28Woche so ne Panik mit spritzen gemacht wird.
Kenne selbst genügend Diabetiker (Typ I und Typ II) bei denen weniger aufhebens gemacht wird.

Zumal bei einem zuerwartetenden Typ II, der es bei dir wäre kein Spritzen notwendig ist, sondern dieser noch sehr gut mit Tabletten behandelbar ist (anders als bei meiner Mutter Typ I und 0 eigener Insulinproduktion).

Glaub langsam an Panikmache. Natürlich ist Diabetes in der SS für das Kind schädlich, aber extra Angst und Panik verbreiten ist doof.

Gibt ganz tolle Seiten auf denen man alles erklärt bekommt, wenn man als (SS-) Diabetiker eingestuft wird (z.b. http://www.diabetesinfo.de/grundlagen/dm-typ-3-und-4.html).


Also keine Angst machen lassen

LG

P.S.: Kann das Aufregen absolut verstehen

Beitrag von kleiner-elfe08 10.03.11 - 11:44 Uhr

meine Hebi hat mir heute morgen auch erzählt das das eigentlich total unnütz ist und nur geld kostet

sie meinte zu mir wenn sie der FA oder ich selber den verdacht hätten solle ich den entweder bei ihr machen kostet nix oder die hebi schickt mich zum diabetologen (wenn man es so schreibt)

die beschweren sich hier nämlich auch darüber das den frauen eigentlich garnichts fehlt.

lg elfe+krümel13SSW

Beitrag von marjatta 10.03.11 - 11:58 Uhr

Das ist super gefährlich, was Deine Hebi da verbreitet.

Es war eigentlich vorgesehen, dass der Diabetes Test so wie in anderen Ländern auch zur Standardvorsorge wird. Hat sich aber noch nicht durchgesetzt.

Eine SS-Diabetes verläuft meistens unbemerkt und birgt ein enorm hohes Risiko für Mutter und Kind, wenn sie nicht behandelt wird.

Das Kind leidet aufgrund der Insulinschwäche der Mutter unter Wachstums- und Reifestörungen (Makrosomie und verminderte Lungenreife bei der Geburt). Dazu kommt, dass die Mutter während der Geburt auch ein erhöhtes Sterblichkeitsrisiko haben kann.

Deshalb ist dieser Test so wichtig. Aber er muss natürlich korrekt durchgeführt werden. Die normalen Blut- und Urintests können diese Erkrankung eben leider nicht diagnostizieren.

Gruß
marjatta

Beitrag von derhimmelmusswarten 10.03.11 - 11:51 Uhr

In meiner 1. SS wurde auch am Arm Blut abgenommen und ich bekam das Ergebnis nicht direkt. Da waren die Werte super. Bei der jetzigen FÄ wurde auch nur Blut aus dem Finger genommen und die Werte waren höher, wenn auch noch im Rahmen... Ich bin der gleichen Meinung wie du!

Beitrag von marjatta 10.03.11 - 11:52 Uhr

Das ist ja wirklich inkompetent.

Grundsätzlich gibt es beide Methoden, aber dann muss man die auch konsistent durchführen. Da ist meine FÄ richtig gut drin. In der ersten SS nur über Fingerkuppe gemessen und dieses Mal sicherlich auch wieder, hab ihn erst Ende März.

Hatte keine SS-Diabetes, alles in bester Ordnung. Hoffentlich dieses Mal auch wieder.

Gruß
marjatta

Beitrag von mystique1211 10.03.11 - 12:50 Uhr

Oh mann, #augen
das sind ja vorraussetzungen...

Hab auch am Montag Termin für Zuckertest... nach euren Beiträgen bin ich fast drauf und dran es abzusagen bei meiner FA.

Ich hab bisher 10 KG zugenommen in der SS, muss wohl dabei sagen bisher keine Probleme mit Zucker gehabt...
Aber sowohl Oma als auch Papa sind Zucker belastet...

Sollte ich dann doch lieber hin?

Beitrag von daniela2605 10.03.11 - 12:59 Uhr

Hallo,

ich würde den Test jederzeit wieder machen. Darum soll es nicht gehen, wenn ich SS-Diabetes habe und meine Ernährung umstellen muss oder im schlimmsten Fall sogar Insulin spritzen muss während der restlichen SS, dann mach ich das für mich und meinen Sohn.

Ich ärger mich halt mehr darüber, wie man mich behandelt. Am Dienstag nach dem Termin habe ich echt Rotz und Wasser geheult, weil es mich traurig macht. Ich persönlich bin nämlich stolz darauf "nur" 5 kg zugenommen zu haben.

Jetzt mache ich erstmal so weiter, also ausgewogener ernähren, schön weitermessen und dann warte ich meinen US-Termin am Freitag ab. Hoffe, dass es dem Kleinen gut geht und dann sehen wir mal, was weiter passiert.

LG Daniela

Beitrag von mystique1211 10.03.11 - 15:50 Uhr

wow nur 5 KG - respekt :) wirklich... ich weiss auch nicht woher meine 10 herstammen dabei esse ich viel ausgewogener als vorher und hab gar keine wasseransammlungen... muss ich wohl nach der Geburt alles wieder schön abtrainieren...

ja dann werd ich wohl montag doch hingehen... ich dachte weil es eh freiwillig ist dann will ich mir die 3 Stunden beim Doc ersparen - bei den methoden...

naja schauen wir mal montag wie die das bei mir machen...

Danke für eure Antworten.. hat mich bisschen ermutigt...

Beitrag von corry275 10.03.11 - 13:00 Uhr

Würde schon hingehen gerade wenn Vorbelastung da ist, aber auf ne Einheitliche Messart beharren.
Unser Aufregen bezieht sich derzeit eher auf die Vorgehensweise, wir sprechen dem Test nicht die Notwendigkeit ab.

Also entweder Venös oder Fingerkuppe + Messgerät oder (dauert zwar länger bis man die Werte hat) Normale Blutabnahme und vom Labor untersuchen lassen (letzteres ist das Verfahren, dass meist von den Diabetologen angewandt wird)