Eure Erfahrungen Mandel-OP

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von mausimai07 10.03.11 - 12:31 Uhr

Hallo!

Unsere Tochter (fast 4) soll nächsten Monat die Mandeln entfernt bekommen. Sie schnarcht wahnsinnig u. die Mandeln kleben teilweise aneinander, wodurch sie Probleme beim Essen hat.

Hab jetzt allerdings etwas Panik davor, am meisten vor diesen Nachblutungen.
Ich weiß, dass muss nicht sein, könnte aber...

Wie sind denn eure Erfahrungen so?
Wie war es mit den Schmerzen danach?
wie klappt das Essen, Trinken u. Reden nach der OP?
Wie lange musstet ihr im Krankenhaus bleiben?

Freue mich auf eure Antworten....

Beitrag von visilo 10.03.11 - 12:39 Uhr

Wir haben die Mandeln ambulant kappen lassen, sprich 8 Uhr waren wir in der Praxis, 12 Uhr saßen wir wieder zu Hause beim Mittagessen. Nachblutungen und Schmerzen hatte Lukas nicht wirklich. Das schnarchen ist weg und er ist kaum noch krank, also alles Bestens verlaufen.

LG
visilo

Beitrag von mausimai07 10.03.11 - 12:41 Uhr

Sorry für die blöde Frage, aber ist kappen das gleiche wie die komplette Entfernung???

Beitrag von visilo 10.03.11 - 12:44 Uhr

Nein, bei uns wurde ein Teil der Mandel stehen gelassen also nur ein Teil ( etwas mehr wie die Hälfte soviel ich weiß) entfernt.

LG
visilo

Beitrag von susanne1978 10.03.11 - 12:41 Uhr

Hallo,

das würde mich auch interessieren. Wir stehen vor der gleichen Frage. Bei Anna haben sich die Mandeln letzte Woche nach einem Infekt so stark vergrößert, dass sie sich auch berühren. Und seitdem schnarcht sie was das Zeug hält.

HNO meinte gestern halbieren, nicht komplett raus. Sind die Mandeln Deiner Kleinen denn "kaputt"? Ansonsten habe ich jetzt viel gelesen und gehört, dass man bei so kleinen Mäusen die Mandeln eher erhält. Vor der Entfernung habe ich auch Horror!

LG und alles Gute für Euch!
Susanne

Beitrag von mausimai07 10.03.11 - 12:51 Uhr

Sie schnarcht halt wirklich ganz extrem und hat Probleme beim Essen. Sie verschluckt sich ständig, da die Mandeln teilweise aneinander kleben.
Lt. HNO u. Kinderarzt müssen sie unbedingt raus, da sie bei dem nächsten Infekt Probleme beim atmen bekommen könnte

Beitrag von cherry19.. 10.03.11 - 12:46 Uhr

Ich hab sie mit 15 rausbekommen. Ich fands grausam. Aber in meinem Zimmer lag ne Maus, die war ca. 5 oder so. Die ist schon am nächsten Tag rumgesprungen, als wäre nichts gewesen. Kleine Kinder stecken das besser weg.

Allerdings war bei mir auch ständig alles entzündet. Ich hatte mal zwei Tage, an denen es mal ging.

Ich denke, deine Motte steckt das gut weg.

Ich war damals eine Woche im KH.
Ich hatte ne Nachblutung. Wohl aber direkt, als die OP zu Ende war. Da ich noch in Vollnarkose lag, hab ich das gar nicht mitbekommen.

Aber das sind jetzt auch schon 15 Jahre her. Von daher denke ich, dass diese Nachblutungen wohl eher selten sind.

Essen und Trinken war bei mir übrigens ätzend. Aber wie gesagt: Es tat halt alles weh.
Reden konnte ich noch. Aber das kann ich bestimmt auch noch, wenn ich direkt im Sterben liege. Ich bin halt ne Frau ;-)

Wenn du dir so große Sorgen bzgl. der Nachblutungen machst, dann lass diese Sache doch stationär machen. Dann bleibt ein paar Tage im KH. Sofern die Kasse das bezahlt.

Alles Gute
Janine

Beitrag von mausimai07 10.03.11 - 12:49 Uhr

Danke für deine Antwort!
Es wird auf jeden Fall stationär gemacht, bei uns wird das garnicht ambulant gemacht. Die Nachblutungen können ja auch noch Wochen danach auftreten, sagte der Arzt heute. Am häufigsten wohl die ersten 2 Wochen, allerdings auch noch später, bei zu viel Bewegung etc.

Beitrag von cherry19.. 10.03.11 - 12:57 Uhr

Echt? Nunja. Aber der Arzt muss dich halt Aufklären.
Ich denke allerdings, dass das eher unwahrscheinlich sein wird.
Versuch, es ein wenig auszublenden.
Er wird Euch ja sicherlich auch aufgeklärt haben, wie ihr euch verhalten sollt, falls es überhaupt dazu kommen sollte, oder?


Mach dich nicht zu verrückt. Das überträgt sich auch auf deine Maus.

Alles Gute,
wird schon klappen. #liebdrueck

Beitrag von morena2005 10.03.11 - 16:11 Uhr

Hallo,

mein Sohn ist 4,5j und hat im oktober die mandeln und polypen in der uniklinik entfernen lassen. Er war davor NUR noch krank, er bekam ständig antibiotika und konnte kaum atmen und rennen, schnarchte usw.
Er hatte sogar eine Hirnhautentzündung bekommen angeblich weil soviele bakterien im rachen waren die hoch bis ins gehirn gekommen sind.

Die OP war schlimm, wirklich schrecklich. Es wurde konventionell operiert, kein Laser o.a. und es war wirklich nicht schön.
Wir waren 6 Tage dort wegen nachblutungsgefahr und er hatte wirklich dolle schmerzen. Er hat nichts mehr gegessen und kaum noch was getrunken. Er wollte nichtmal Eis essen. Jeder der die Mandels operiert bekommen hat sagt wenn er es voher gewusst hätte hätte er es gelassen.

Am 8 Tag (schon zuhause) bekam er tatsächlich nachblutung. Er hat ganz lieb gespielt und fing an Blut zu husten , wir sind mit den krankenwagen zurück in die notaufnahme und er wurde notoperiert. Er lag nochmal 6 Tage dort hatte aber nach der zweiten Op kaum noch schmerzen und konnte ein bisschen wieder essen.

Wenn man mich fragt ob ich es nochmal machen würde ? JA auf jeden Fall. Es war schlimm aber es geht Ihm deutlich besser er hat seitdem leider sofort eine mittelohrentzündung und letztens ist sein trommelfell gerissen, ohne vorwarnung. Aber die Mandeln machen ihn nicht mehr so krank wie vorher.

Schwere entscheidung aber für uns war es eindeutig richtig.

LG
Morena

Beitrag von mausimai07 10.03.11 - 18:51 Uhr

Danke für deine Antwort!
Das hört sich wirklich schrecklich an, der arme kleine Kerl :-(
Aber das ist meine absolute Horrorvorstellung...

Beitrag von onlyboys 10.03.11 - 17:43 Uhr

David war sehr dünn und wir hatten Probeleme dass überhaupt etwas isst. Er war dauernd krank, bekam eine Angina auf die andere, welche dann MIttelohrenentzündungen mit sich zogen. Irgendwann war er nur noch krank und gegen sämtliche Antibiotika immun.

David wurde einen Tag nach seinem 4. Geburtstag mit Mandeln und Polypen operiert. Er war 5 Tagen im Kh, hatte Fieber und Nachblutungen, es brauchte seine Zeit bis er gesund war.
Aber: Seitdem war er niem mehr krank und er isst normal mit gutem Appetit und hat Normalgewicht. Kann ich nur weiterempfehlen.

Bei David war ein Junge im Zimmer der wurde just vor ihm operiert ud der war nach 2 Tagen wieder fit!!

Naomi

Beitrag von sway110283 10.03.11 - 19:50 Uhr

Hallo,
unser Sohn bekam im letzten April die Mandeln entfernt.
Bei ihm waren sie chronisch entzündet.
Er schnarchte wie ein Bär und hatte Probleme beim atmen.

Ich kann deine Angst vollkommen verstehen. Die meiste Panik hatte ich auch vor den Nachblutungen.
Wir mußten einen Tag vor der OP im Kh sein. An diesem Tag wurde nocheinmal alles untersucht und besprochen , am nächsten Morgen dann direkt operiert. Dank eines Schlummertrunks bekam er von der 'Fahrt' in den OP nichts mehr mit.
Nach ca 60 Min. ( er bekam zusätzlich noch die Polypen entfernt und es wurden Paukenröhrchen gelegt ) konnten mein Mann und ich ihn wieder am OP abholen. Da war er auch schon wach und schrie entsetzlich nach uns.
Das endgültige aufwachen war wirklich sehr schlimm. Er war kaum zu bändigen weil er zu uns wollte. Ich glaube er hatte gar nicht realisiert das wir schon bei ihm waren. Das ganze dauerte ca 45 Min.! Danach hat er den Rest des Nachmittags geschlafen.
Essen und Trinken ging nur mit viel gutem Zureden, selbst zuhause war das noch eine Katastrophe.
Das Sprechen war Problemlos, allerdings hatte er nach der OP eine richtige Piepsstimme, die auch noch 4-5 Wochen angehalten hat. Laut dem HNO war das allerdings vollkommen normal.
Die Schmerzen wurden Dank verschiedener Medikamente gut in Schach gehalten. Am zweiten Tag war er zwar noch etwas schlapp, aber eigentlich gut drauf.
Insgesamt waren wir sechs Tage im Kh. Danach war noch eine Woche Kiga und sogar drei Wochen Fußball Verbot.
Zudem sollte er nichts scharfes oder schokoladiges essen.

Wie du siehst ist bei uns zum Glück alles super gelaufen und ich für meinen Teil kann sagen das es die richtige entscheidung war.

Ich wünsche euch alles Gute #klee.

LG Daniela

Beitrag von steff0278 12.03.11 - 17:44 Uhr

Huhu,

also, die Erfahrung, die ich mit einer Mandel-Op hatte liegt schon einige Jahre zurück.
Meine Schwester war damals knapp 6 Jahre alt und ist, auf gut deutsch gesagt, bei der OP beinah draufgegangen. #zitter

War wirklich nicht schön, sie hat immer wieder nachgeblutet und ist an ihrem Blut fast erstickt. Sie wurde innerhalb von 2 Std 3x operiert um alles wieder "hinzubiegen".

Heute kann sie sich kaum noch dran erinnern. Wir, unsere Eltern und ich, aber schon.

Will dir keine Angst machen, sicher ist das eine Ausnahmesituation gewesen. Wollte dir nur erzählen, dass sie putzmunter ist, obwohl es einige Schwierigkeiten gab. Sie war auch dadurch nicht länger im KH und hat, nachdem alles behoben war, noch im KH Pizza gegessen. :-)

Das wird schon und hinterher wird für sie alles leichter werden!!

Ach ja, meine Schwester hat seitdem eine viel hellere Stimme. ;-)