Heute im Rathaus .... den Job möchte ich mal haben!

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von nudelmaus27 10.03.11 - 12:35 Uhr

Hallo Ihr!

Muss mich heute mal auskotzen!

Nachdem ich in Dezember 2010 schlecht telefonisch von der Elterngeldstelle beraten wurde (mir wurde gesagt, dass ich keine einkommensabhängige Berechnung brauche), wurde nun mein Kinderzuschlagsantrag aus diesem Grund nach 3! Monaten Bearbeitungszeit abgelehnt.

Jedenfalls musste ich nun doch diese Berechnung ausstellen lassen und habe natürlich einen Antrag gestellt. Heute war ich da und wollte mal wissen wie weit denn die Sache ist. Ich rein, da saß eine und maulte gleich rum von wegen der Computer geht eh gerade nicht, sie fragte noch was ich genau wöllte, ich erzählte und sie hörte zu mit dem Kopf auf der Hand aufgestützt. Ehrlich hätte nur noch gefehlt sie hätte zwischendurch gegähnt :-[. Nunja genutzt hat mir das garnichts.

Ich dann noch weiter zum anderen Zimmer (wg. nem Kindergartenerlass) und siehe da neuer Bearbeiter. Typ 3. Lehrjahr war schon freundlich aber der hatte keinen Plan. Ich musste ihm doch tatsächlich erklären, was er zu machen hat und dann der Hammer: "ach so die 300 Euro Grundbetrag Elterngeld werden beim Kinderzuschlag berücksichtigt" #schock hallo wo hat der denn geschlafen die letzten 2 Monate?
Dann saß er da guckte abwechseln in die Akte und in den PC und man sah ihm echt an dass er dachte "sch... was mach ich jetzt". Na wenigstens habe ich ihn solange bequatscht das er einen Erlass ausgedruckt hat ;-).

Ehrlich den Job hätte ich auch gern....

Musste mal raus,
#winke#winke, Nudelmaus

Beitrag von kati543 10.03.11 - 12:46 Uhr

Was willst du denn? Du hast doch bekommen, was du wolltest. Sei doch froh, dass der Typ sich bequatschen ließ. Und wenn er nur die letzten 2 Monate hinterher ist, ist das wirklich super. Das geht wesentlich schlimmer.
3 Monate Bearbeitungszeit ist noch gar nichts. Auch das Doppelte ist möglich ;-)

Lach einfach drüber. Du hast doch bekommen, was du wolltest.

Beitrag von nudelmaus27 10.03.11 - 12:55 Uhr

Habe ich nicht. Wie gesagt die Sch... auskunft der Elterngeldstelle hat mir ne Ablehnung des Kinderzuschlages eingebracht (obwohl mir das zusteht) und die einkommensabhängige Berechnung von der Stadt habe ich immer noch nicht um endlich Widerspruch einlegen zu können :-[.

Ämter :-[

Beitrag von vwpassat 10.03.11 - 13:12 Uhr

Und was genau fehlt Dir jetzt?


Beitrag von nudelmaus27 10.03.11 - 13:15 Uhr

Die einkommensabhängige Berechnung der Stadt! Aus der ergibt sich ein Freibetrag von 210 Euro beim Kinderzuschlag. Und dann bekomme ich keine Ablehnung, da ich dann in den Bedarf falle.

Nudelmaus

Beitrag von tigerbaby1976 10.03.11 - 13:13 Uhr

Du kannst doch Widerspruch einlegen und dabei schreiben, dass Du die notwendigen Unterlagen sofort bei Erhalt nachreichst. Wo ist das Problem?

Beitrag von nudelmaus27 10.03.11 - 13:18 Uhr

Problem?

1) Die Bearbeitung des Widerspruchs dauert ca. 1/2 Jahr (lt. telef. Auskunft der Familienkasse). Den ausstehenden Betrag muss ich dann in der gesamten Zeit überbrücken :-(.

2) Ich muss um dann wenigstens ab März wieder Kinderzuschlag zu bekommen ohne auf die Widerspruchsbearbeitung zu warten einen kompletten Neuantrag auf Kinderzuschlag stellen.

und das alle nur weil man falsche Auskünfte bekommt...

Beitrag von tigerbaby1976 10.03.11 - 13:28 Uhr

aha, aber da kann ja der junge Mann im Rathaus nichts dafür, wenn die Elterngeldstelle Dir eventuell falsche Auskünfte erteilt.
Und vielleicht hast Du bei der Elterngeldstelle nicht gesagt, dass Du noch den Zuschlag beantragen möchtest.
Und wenn Du jetzt der Elterngeldstelle mitgeteilt hast wofür Du die Berechnung brauchst hat der Sachbearbeiter dort vielleicht jetzt was neues gelernt und weiss in Zukunft Bescheid.
Ich sehe das jetzt nicht so eng. Auch Sachbearbeiter müssen nicht immer ALLES wissen und lernen stetig dazu. Ob jung oder alt.
Dann mal viel Erfolg!

Beitrag von fuxx 10.03.11 - 13:32 Uhr

?? Und jetzt ist auch noch die TE schuld, dass sie nicht bekommen hat, was sie eigentlich benötigt oder was?

Wenn ein Sachbearbeiter nicht alles weiß (was sicherlich normal ist), dann sollte er aber zumindest wissen, woher er sachkundigen Rat bekommt um dem Antragsteller zu helfen!

Beitrag von tigerbaby1976 10.03.11 - 14:56 Uhr

habe ich doch gar nicht gesagt!
Wenn ich aber sage: Ich brauche das und das und die Elterngeldstelle sagt, man brauche sowas nicht, dann hat die Elterngeldstelle doch erstmal Recht. Denn vielleicht hätte ich sagen sollen, dass ich das und das brauche, damit ich den und den Antrag da und da stellen kann. Vielleicht hätte die Elterngeldstelle dann den sachkundigen Rat eingeholt und der TE das notwendige direkt gegeben.
So war es gemeint und ich hoffe Du verstehst es jetzt richtig.
Verstehe jetzt Deine Kritik nicht so ganz!

Beitrag von fuxx 10.03.11 - 15:38 Uhr

"Und vielleicht hast Du bei der Elterngeldstelle nicht gesagt, dass Du noch den Zuschlag beantragen möchtest"

das hörte sich für mich so an, als würdest Du der TE unterstellen, dass sie etwas falsches getan hat. Hab ich wohl etwas in den falschen Hals bekommen, sorry.

Beitrag von nudelmaus27 10.03.11 - 19:17 Uhr

Also um auch das noch abschließend zu klären: ich hatte sofort nach Erhalt des berühmten Elterngeldbriefes (anlässlich der Umstellung ab Januar) die Elterngeldstelle kontaktiert und gefragt ob ich so was zur Beantragung des Kinderzuschlages brauche.

Habe also alles korrekt vorgetragen, nur dass sich offenbar jemand mit einer richtigen Auskunft damals genauso wenig Mühe gegeben hat, wie heute als die Dame gelangweilt vor mir saß.

Ich denke halt immer, die sollten ab und zu mal dran denken, dass jeder wirklich jeder von heute auf morgen auch da sitzen kann und dann garantiert nicht SO behandelt werden möchte. Denn nicht jeder der irgendwelche Leistungen beantragt ist ein fauler Assi!

Schönen Abend,
Nudelmaus

Beitrag von cazie71 10.03.11 - 17:55 Uhr

Tja, drum sag ich immer: "Augen auf bei der Berufswahl!" ;-)

Kannst dich ja mal um die Stelle bewerben....

Beitrag von ayshe 10.03.11 - 19:36 Uhr

http://www.youtube.com/watch?v=3L8aFkOXjb8

;-)

Beitrag von nudelmaus27 10.03.11 - 19:41 Uhr

#rofl genau das habe ich auch heute zu meinem Mann gesagt.. "ich komme mir vor wie bei Asterix und Obelix.

In Deutschland wird man wahrscheinlich auch noch so verrückt, da geht es genauso zu. Herrlich das könnte ich immer und immer wieder gucken ;-).

Gruß, Nudelmaus

Beitrag von ayshe 10.03.11 - 19:46 Uhr

Nimm es locker, wir hatten auch schon eine Menge Ärger mit Ämtern bzw. dem Baumt, eine Odyssee und das auch immer mal wieder.