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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von lissi01 10.03.11 - 13:02 Uhr

Hallo ihr lieben,
so waren heut bei der Messung. NF liegt bei 1,4 was ja super ist. Dann hat er alles vermessen und die Werte waren auch alle gut. Zum schluß sagte er uns das das Nasenbein nicht verknöchert sei und das ein Zeichen für das Down Syndrom ist.#heul

Die Werte vom Bluttest bekommen wir erst nächste Woche. Er sagte noch er denkt das es nicht so sei da alles andere gut ist und ich auch noch nicht so alt bin aber es sagen muss. Das Nasenbein ist wohl da und auch darstellbar aber eben nicht verknöchert.

Wir warten jetzt noch den Bluttest aber werden definitiv noch die Chorionzottenbiopsie machen lassen. Möchte einfach Gewissheit.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Kann es vielleicht auch sein das das Ultraschallgerät nicht alles gesehen hat?
Hab solche Angst und sind ziemlich fertig.

Traurige Grüße lissi



Beitrag von teddywusel 10.03.11 - 13:11 Uhr

Hallo !

Habe zwar keine ähnlichen Erfahrungen, meine Freundin hat aber was schreckliches Erlebt.

So schwer es auch ist erstmal Ruhe zu bewahren!!! Versuch es.. Bei meiner Freundin haben sie gesagt, das das Baby nicht mehr leben würde in der Klinik, da es Wochenende war, ist sie erst Montag zu ihrem Arzt und der konnte es gar nicht glauben- es war alles i.O!!

Was ich damit eigentlich sagen will- bevor du dir schlimme Gedanken machst, wobei die anderen Werte ja super sind, geh lieber nochmal zu einem anderen Arzt!

Aber ich drücke dir alles Daumen!!!#klee#klee#klee#klee Es ist bestimmt alles i.O

#winke

Beitrag von mumpeltrine 10.03.11 - 13:12 Uhr

Hi Lissi,

laß dich nicht verrückt machen. Der Wert der Messung liegt im optimalen Bereich und die Blutwerte fallen sicher auch gut aus!

Ich verstehe nicht, warum der Arzt gesagt hat, dass das Nasenbein nicht verknöchert sei! Meines Erachtens nach verknöchern sich die bisher gebildeten Knorbel erst ab der 15. SSW!

Schau mal hier:

http://www.babycenter.de/video/schwangerschaft/schwanger-woche-15-bis-20/

LG Sandra.

Beitrag von marjatta 10.03.11 - 13:15 Uhr

Hallo Lissi,

grundsätzlich kann ich Deine Sorgen verstehen. Vielleicht solltet ihr die nochmal zu einem anderen spezialisierten Facharzt gehen. US-Geräte können sehr unterschiedlich darstellen. Da kann es auch mal zu irreführenden Abweichungen kommen.

Was die Blutwerte angeht, die solltet ihr durchaus noch abwarten. (schaut mal auf Wikipedia nach http://de.wikipedia.org/wiki/Down-Syndrom#Merkmale_vor_der_Geburt_.28pr.C3.A4natal.29) bevor ihr euch für eine Invasiv-Diagnostik entscheidet, da diese immer mit einem FG-Risiko einhergeht, auch wenn dieses heute doch recht gering ist.

Darüber hinaus - vielleicht einfach auch für eure eigene Entscheidungsfähigkeit, was ihr mit so einem Ergebnis macht - euch mal vorab informieren. Daher auch der Link.

Mein Cousin hat eine Trisomie 21 und führt ein recht selbstbestimmtes Leben mit Wohngruppe, bei ihm kamen nur zwei weitere Probleme hinzu, die ihn zusätzlich eingeschränkt haben, aber das auch aufgrund der wesentlich schlechteren Vorsorge in den 70er Jahren (mit heute also gar nicht vergleichbar).

Die Sorgen kann ich Dir / euch nicht nehmen, aber vielleicht ein bisschen Mut machen, denn wie schon geschrieben, die US-Geräte sind sehr verschieden.

Gruß
marjatta mit Sohn und #ei, 22.SSW

Beitrag von tulpe27 10.03.11 - 13:19 Uhr

Hey,

genau deswegen hab ich das 1.Trimester-Screening nicht machen lassen, damit ich am Ende nicht genau so verunsichert bin, wie viele andere hier auch.

Das sind alles nur WAHRSCHEINLICHKEITSWERTE!! Meine Ärztin meinte auch, wenn ich wirklich wissen will ob mein Kind evt. ein Handicap hat, muss ich die Fruchtwasseruntersuchung machen lassen. Alles andere sagt nur aus, ob VIELLEICHT etwas nicht stimmt.

Also, lass dich nicht gleich verrückt machen!!

Alles Gute.

lg,
Tulpe

Beitrag von katibibi 10.03.11 - 13:32 Uhr

mein gyn macht nachher bei mit die messung.. er hat mir neulich erklärt, dass die wahrscheinlichkeit/genauigkeit bei (weiß nicht mehr ganau aber ca.) 86-97 % oder so liegt (us + blutwerte) .. finde ich schon ziemlich genau.. aber das ist ansichtssache glaube ich.

worauf ich hinaus wollte: er sagt, dass er diese fruchtwasseruntersuchung erst bei einem negativen ergebnis der messung vorschlagen würde und vorher davon abraten würde... (wegen FG-Risiko usw.)

ich denke persönlich: jeder arzt sagt einem (LEIDER) was anderes.. das verunsichert uns alle sehr.. mehrere meinungen sind wahrscheinlich am sinnvollsten aber damit kann man sich auch wieder verrückt machen lassen.

alles nicht so einfach aber ich wollte auch nur mal erzählen, was mein gyn. so zu diesem thema sagte (er hat sehr viel erfahrung.. hat schon mehrere jahre in einer sehr angesehenen riesigen klinik gearbeitet und dort schon mit 1.000en babys/geburten/SS zu tun gehabt.. sagt er :-p )

lg an alle #winke

Beitrag von caro2404 10.03.11 - 16:04 Uhr

#pro Sehe ich ganz genauso!

Beitrag von kaeseschnitte 10.03.11 - 13:22 Uhr

hi lissi
das problem ist einfach, dass wenn man dir mal den floh ins ohr gesetzt hat, es extrem schwierig ist, alles cool zu sehen und zu denken "wird schon alles okay sein". via ultraschall wirst du immer nur hinweise bekommen. es geht immer nur um wahrscheinlichkeiten, aber gewissheit hast du nicht. dafür musst du – wie du schon gesagt hast – eine chorionzottenbiopsie oder eine fruchtwasseruntersuchung machen.
es gibt ja auch immer mal das gegenteil, ist einem arbeitskollegen von mir passiert: alles sah gut aus, aber das kind hat trotzdem trisomie21. ist aber ansonsten topfit und gesund.
so oder so, vergiss nicht: die wahrscheinlichkeit, dass alles in ordnung ist, ist immer noch sehr, sehr gross und viel grösser als die wahrscheinlichkeit, dass etwas nicht stimmt.
grüsse
ks

Beitrag von sternchen2611 10.03.11 - 13:24 Uhr

Hallo Lissi,

erst einmal drücke ich Dich *knurkel*

Püüüh, Du sagst Deine Nackenfaltenmessung war unbedenklich, aber die Knochen des Nasenbeines nicht darstellbar?

*ich glaube ich bin im falschen Film*

Lissi,

die Biopsie, die sie an Dir durchführen wollen, wurde sie NACH dem vermeintlichen auffälligem US ins Gespräch gebracht?

Ich bin kein Moralapostel, wirklich nicht!!!

Aber wenn die Messung super war, warum dann das Risiko eingehen, ein gesundes Kind zu verlieren, aufgrund des Verdachts?

Bis zu 5% der unnötigen C-Biopsien enden in einem Abort, und bei den Untersuchungen kommt leider zu Tage, dass das Kind KEIN Trisomie 21 gehabt hätte.

Eine Frage habe ich jedoch an Dich:


WAS ändert es daran zu wissen, dass Dein Wurm Trisomie 21 hat oder nicht?

Würdest Du Dich dann bei einem "positivem Befund", dh sich bestätigendem Befund GEGEN Deinen Wurm entscheiden?


Trisomie 21 Kinder sind NICHT Menschen zweiter Klasse, und haben ebenfalls ein Recht darauf geboren zu werden, meine Liebe. *liebguck*


Ich hoffe ich konnte Dir ein bisschen helfen!

Ich bin gerne für Dich da, wenn Du es möchtest...

Aber wie auch immer Du schaffst das, und Ärzte wissen nicht alles, und leider denken Ärzte heut zu Tage eher an das Budget der Klinik als an die Schicksale die das Budget polstern.

Bitte überdenke Dir die Entscheidung ODER hole 2. Rat ein!!!


Manchmal liegts am alten US Gerät, dass manche Darstellungen nicht möglich sind!


Alles Gute und Liebe für Dich Lissi


Sternchen2611

Beitrag von lissi01 10.03.11 - 13:32 Uhr

Hallo Sternchen,
ja das was du sagst stimmt schon. Aber ich möchte Gewissheit. Werden das auch erst entscheiden wenn die Blutergebnisse da sind. Ich habe einen 2 jährigen Sohn der schwerkrank ist (Krebserkrankung). Für ein zweites Kind mit Behinderung haben wir einfach nicht die Kraft mehr. Möchte um mein zweites nicht genauso bangen müssen wie bei meinem ersten. Nochmal stehen wir das nicht durch.

Wenn uns dieser Test definitiv sagt was mit unserem Kind los ist können wir besser überlegen was wir machen. Wenn das Ergebnis positiv ist sind wir beruhigt und müssen die Ängste nicht mehr aushalten.

Lg

Beitrag von sternchen2611 10.03.11 - 14:13 Uhr

hallo Lissi,

Ich kann Dich sehr gut verstehen!

Meine Tochter kam 2006 mit Pierre Robin Sequenz zur Welt!

Jetzt gehts ihr Prima,alles normal super regelrecht!

Aber als wir von Ärzten uns anhören mussten "DAS SOWAS NOCH GEBOREN WIRD",ich hätte sie noch nach der 30. SSW entfernen lassen können, da habe ich gedacht ich töte hier gleich!

Für Deinen Großen drücke ich Dir bzw Euch sooo die Daumen!!!

Aber wenn Dein Wurm DOCH Trisomie 21 hat, geb ihm die Chance zu Leben, Du kannst ihn auch zur Adoption frei geben, wenn Du das Schicksal nicht meistern kannst!

Andere haben die Kraft und auch die Fürsorge und kümmern sich Liebevoll dann um Deinen#liebdrueck Wurm...


Ich weiß es klingt bescheuert, aber meistens gibt das Würmchen mehr Kraft als es nimmt...


Wenn es Deinem Großen wieder gut geht, wäre er nicht alleine...

Ich kann und werde hier nichts gut oder schlecht reden, liebe Lissi...


Egal wie ihr Euch entscheidet

es wird das Richtige sein!

Aber gebt dem Leben eine Chance...es ist vielleicht auch EURE Chance...


Fühl Dich gedrückt


LG Sternchen2611

Beitrag von lissi01 10.03.11 - 14:17 Uhr

Danke für deine lieben Worte.
Du hast wirklich eine tolle Einstellung. Wir schauen mal was jetzt kommt und erst dann wird entschieden.

Darf ich mal fragen was das für eine Krankheit ist die deine Tochter hatte oder hat?

#liebdrueck

Beitrag von sternchen2611 10.03.11 - 14:26 Uhr

Meine Maus leidet an Pierre Robin Sequenz(100% GdB ab Diagnosestellung)

Das Krankheitsbild zeigt sich durch kompettes Fehlen des hart und weichgaumens, Mini Kinn (Mikrogenie) Sowie durch die Spalte verursachte Unterentwicklung und Rücklagerung der Zunge.(Sie ist in den Rachen gerutscht)

Dadurch war es ihr unmöglich gestillt zu werden, sie durfte nur in Bauchlage gehalten werden damit sie mir nicht an ihrer eigenen Zunge erstickt!

Wenn Du bei Wikipedia nach siehst, findest Du gruselige Behandlungsformen, zb Zunge mit nem Knopf an den Kiefer nähen, oder Kiefer durch mehrmaliges Brechen verlängern und sowas!

Totaler Unsinn!!! Zum Glück habe ich meine Maus in BaWü zur Welt gebracht, dort ist die Uniklinik Tübingen. Sie sind das WELTWEIT führenste Spaltenzentrum.

Minimalinvasiv haben sie sie therapiert mit einer ">Tübinger Spornplatte" und 2007 mit nem halben Jahr, haben sie ihre Spalte chirugisch verschlossen!

Es gibt krasserer Verläufe, wo die Verdauung, das Herz, die Lunge oder auch die Augen extreme Fehlbildungen haben, unsere Maus blieb davon verschont!


Ich liebe meine Maus sehr und sie ist inzwischen ein NORMALES 4 jähriges Trotzköpfchen!


In anderen Ländern wäre sie nicht versorgt worden und wäre jämmerlich verhungert!


Ein hoch auf die Medizin!

;o)



GLG Sternchen2611

Beitrag von lissi01 10.03.11 - 14:32 Uhr

Au man da habt ihr ja auch viel mitgemacht. Schön das es ihr so gut geht und sie sie gut behandelt haben. Tja ein gesundes zu bekommen ist eben nicht so selbstverständlich wie viele das so denken.

Wünsch deiner kleinen alles alles gute.
Wenn ich nächste Woche mehr weiß meld ich mich mal zurück.

Wünsch dir alles gute und vielen lieben dank für deine Worte.

#herzlich lissi

Beitrag von sternchen2611 10.03.11 - 14:34 Uhr

hallo Lissi,

Danke DIR


Ich bin derzeit wieder schwanger (juchuuuu) 6.SSW habe insgesammt 9(!!!) FG gehabt und hoffe dass es diesmal klappt!


Fühle mich wie Tot auf Latschen, was bei mir nen super Zeichen ist!

Bis nächste Woche und alles Gute!!!


LG Sternchen2611

Beitrag von mellihase 10.03.11 - 17:38 Uhr

mach dich nicht verrückt wird alles gut......
ich habe mit meinem mann vorher schon beschlossen ne nackenfaltenmessung nicht machen zu lassen genau aus dem grund....
man macht sich nur verrückt und das tut deinem Wurm auch nicht gut...
ruhig blut und warte ab udn denk positiv es is alles gut...l

lg melli + krümel 10+2#verliebt

#winke#winke

Beitrag von clazwi 11.03.11 - 08:00 Uhr

Hallo Lissi,

im Prinzip können nur Du und Dein Mann darüber entscheiden wie es weitergehen soll.
Die Frage, die im Raum steht:
Könnt Ihr mit einem behinderten Kind leben oder nicht?

Wenn nicht, werdet Ihr praktisch zwischen "Leben und Tod" des Kindes in Deinem Bauch entscheiden müssen oder über eine Möglichkeit nach der Geburt.

Meiin Mann und ich haben uns vor vielen Jahren bewusst entschieden, ein "von Behinderung bedrohtes" Pflegekind anzunehmen.
Unsere Pflegetochter ist mittlerweile 10 Jahre alt, geistig behindert, freut sich am Leben und ist putzmunter.

Ich will nichts beschönigen, das nicht zu beschönigen ist:
es ist manchmal ganz schön anstrengend und manchmal sind wir eingeschränkter als uns lieb ist.

Auf der anderen Seite hätte es für uns keinen Grund gegeben, uns NICHT für sie zu entscheiden (und wir mussten nicht mal über Leben und Tod entscheiden: hätten wir sie nicht aufgenommen, wäre es jemand anders gewesen).

Unser Leben mit einem behinderten Kind ist jedenfalls nicht öde, grau, trist, hoffnungslos....

sondern wir leben im Grossen und Ganzen ganz "normal".

Wir haben einen stabilen Bekannten- und Freundeskreis, wir können uns überall blicken lassen, wir sind viel unterwegs (auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln), wir fahren in den Urlaub, wir haben Entlastung durch den "Familienentlastenden Dienst" - d.h. mein Mann und ich gehen auch immer wieder mal aus....

ich könnte nicht sagen, dass unsere Lebensqualität sehr unter der Behinderung leidet.
LG und alles Gute,

Claudia