Knorpelschaden am Knie - wie ohne OP bessern???

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Beitrag von koerci 10.03.11 - 13:38 Uhr

Halli hallo!!

Nachdem ich nun seit fast einem Jahr Probleme mit den Knien habe (mal mehr, mal weniger), nervt es einfach nur noch!!

Es wurden Knorpelschaden festgestellt, und ich habe ständig Wasseransammlungen im Knie.

Hat/hatte das jemand von euch auch mal, und hat es ohne OP in den Griff bekommen? Vielleicht durch irgendwelche Tabletten o.s.??

Ich nehme seit 2 Tagen 400er Ibo´s (morgens und abends) und es ist schon besser geworden! Somit vermute ich, dass das ne Entzündung ist und sich deshalb Wasser bildet!?

Bei 10000 verschiedenen Ärzten war ich schon. Sinnlos!!

LG
koerCi

Beitrag von haruka80 10.03.11 - 14:08 Uhr

Huhu,

bei mir wurde erstmals vor 14 Jahren ein Knorpelschaden diagnostiziert, da war ich 16 (habe 4x die Woche Handball und Volleyball gespielt) Ich bekam n halbes Jahr Elektrotherapie und es hieß immer, ich müsse viel Sport machen um die Oberschenkelmuskulatur zu stärken und das Knie so zu entlasten.
Mittlerweile, mit den Jahren geht es, wenn ich viel Sport mache habe ich keine Probleme (wobei ich auch nicht alles machen kann)
Meine Mutter hatte vor 10 Jahren nen diagnostizierten Knorpelschaden, sie hat in jedes Knie (nacheinander) 8 Spritzen bekommen um den Knorpel wieder aufzubauen und ist seitdem schmerzfrei. Problem: diese Spritzen wurden zumindesten damals nicht von der Kasse bezahlt, weshalb die meisten zu ner OP raten.

Ich habe immer wieder Probleme mit den Knien, knicke teilweise weg und hab Schmerzen, dann muß ich wieder viel liegen und schmiere das Knie mit Voltaren ein. Mir hilft wirklich Bewegung, es wird zumindest bei mir besser dadurch

Beitrag von cappuccino. 10.03.11 - 15:43 Uhr

Huhu, ich kann dir nur den Rat geben, dich NICHt operieren zu lassen. Ich habe vor ca. neun Jahren einen Kreuzbandriss gehabt incl. Korpelschade. Mittlerweile bin ich viermal operiert worden. Besser wurde es leider nicht.
Ich habe mich damit abgefunden, mal geht es besser und mal schlechter. Wenn es ganz arg ist, dann leg ich das Bein hoch und versuche wenig zu belasten.

Krankengymnastik hilft, Bewegung aber keine Belastung. Man kann es auch mit Knorpelaufbauenden Spritzen versuchen. Nur zahlt dies leider die Kasse nicht. Und wenn, such dir einen Arzt der damit Erfahrung hat. Es ist nämlich nicht ohne.

Einmal Knie = immer Knie

Liebe Grüße!

Beitrag von koerci 10.03.11 - 20:22 Uhr

Danke für die Tipps!!

Vor 7 Jahren wurde an einem Knie auch schonmal an einem Knorpelschaden operiert. Ich hatte lange nach der OP noch Probleme. Und jetzt geht das Ganze von vorne los. Ich merke also auch, dass ne OP auch nicht langfristig hilft.

Einmal Knie, immer Knie, das sagt mein Papa auch immer #zitter

LG und danke

Beitrag von koerci 10.03.11 - 20:20 Uhr

Danke für deine Antwort!!!

Ja, sowohl ne Magnetfeldtherapie als auch Spritzen hat der Orthopäde mir nahegelegt....allerdings wird beides nicht bezahlt.
Pro Therapie 20 Euro, pro Spritze 15 Euro.
Alles in allem für beide Knie wäre ich also von vorne herein 700 Euro los und weiß nichtmal, ob das überhaupt wirklich was bringt #schwitz

Vielleicht sollte ich doch erstmal mit Fahrradfahren oder schwimmen probieren!
Ich merke auch, dass Bewegung mir hilft...allerdings nicht zuviel.
Wenn ich mehr als 1,5 Stunden mit meiner Kröte spazieren gehe, sind die Knie am nächsten Morgen sofort dick und schmerzen :-(

Dir alles Gute.
LG

Beitrag von nudelkatze 10.03.11 - 18:00 Uhr

Hallo,

Mir geht es ähnlich - seid 2 Jahren beidseitiger Knropelschaden u.a.
OP bis dato wg. Lipödem nicht möglich.

Ich gehe viel schwimmen und auch Ibo nehme ich (nach Bedarf, die 800er), wenns mal arg ist. Krankengymnastik hat mir auch sehr geholfen + da der Tipp vermehrt Omega3 zu sich zu nehmen bzw. Fisch zu essen.

Ohne OP wirds aber nicht gehen - doch wie bei Dir habe ich noch nicht den "richtigen" Arzt gefunden ...

Alles Gute !

LG, die Nudelkatze

Beitrag von koerci 10.03.11 - 20:23 Uhr

Also lässt du dich irgendwann operieren?
Hast du denn auch immer Wasseransammlungen im Knie?

Ich hab auch die Ibo 800, nehme aber immer nur ne halbe.

LG und danke

Beitrag von nudelkatze 11.03.11 - 06:26 Uhr

Ja, unbedingt !
Zumal ich so i.M. auch nicht in meinen alten Beruf (sozial-pflegerischer Bereich) zurück kann, aber das unbedingt will.

Probleme mit Wasser habe ich auch + das Lipödem (begl. von Übergewicht) halt. Aber die KG hat mir eine gute Technik der Lympfdrainage für zu Hause gezeigt. Und das regelmäßige Schwimmen (ich schaffe es nur 2-3 x die Woche) bzw. "Radfahren" unter Wasser entwässert bei mir immer sehr heftig. Abgesehen davon tuts den Knien gut sprich, die "Schmierung" wird wieder aufgebaut.

Aber wiegesagt - ohne OP wird nix gehen. Wie weiter oben schon geschrieben, er wächst ja nicht mehr nach und die Folgen ( Haltungsschäden) sind langfristig auch nicht ohne ...

Beitrag von koerci 11.03.11 - 10:01 Uhr

Ja, das stimmt...ne komische Haltung habe ich mitlerweile auch eingenommen :-(
Ach man, alles Mist!!

Hast du es an beiden Knien?? Lässt du die dann in einem operieren, oder nacheinander??

Ich will keine OP #zitter

Werde es wohl auch mal mit schwimmen versuchen!!!

DANKE

Beitrag von catch-up 10.03.11 - 19:01 Uhr

Da gibts nur eine langfristige Lösung: OP!

Wo Knorpel weg ist, wächst auch keiner mehr! Also: Einmal weg, immer weg!

Also entweder du stopfst dich weiter mit Schmerzmedis voll, nimmst unbewusst ne Schonhaltung ein und machst dir damit auch noch die Hüfte kaputt, oder du lässt dich operieren! Besser wirds jedenfalls nicht mehr! Auch nicht mit Hyoloronspritzen und was da noch für Mittelchen angeboten werden!

Knorpel ist nun mal schlecht durchblutetes Gewebe und wächst daher nicht!

Knie ist immer kacke, weil mans nun mal ständig braucht und ganz los wirst es wohl dein Leben lang auch nicht mehr!

Beitrag von koerci 10.03.11 - 20:25 Uhr

Danke für deine Antwort.

Dass ich es nie mehr ganz loswerde, weiß ich...es wäre aber schon eine Wohltat, wenn es einfach mal besser werden würde.
Ich kann weder knien, noch in die Hocke gehen oder sonst was :-[

Beitrag von blandura 11.03.11 - 14:36 Uhr

Hallo koerCi,
ich hab nen Physiotherapeuten in der Familie und der empfiehlt seinen Patienten momentan das hier (mir nämlich auch):
http://www.apo-rot.de/indexdetails.html?_filterartnr=3675224&partnerid=google_merchant
Kassen übernehmens wohl nicht (deine Ibus aber auch net, oder???)
Er berichtet positiv, allerdings immer unter dem Zusatz, dass Bewegung das a und o ist, um nicht weiter zu "versteifen" (oder wie sagt man da).
Keine Ahnung, ob es vor ner OP "schützt", aber ich hab dir mal die Anbieterseite gegooglet: http://www.ch-alpha.de/
Vielleicht wirst du fündig...
Grüßle

Beitrag von koerci 11.03.11 - 19:50 Uhr

Vielen Dank, das werde ich mir mal durchlesen!!
Nimmst du dieses Zeug??

LG

Beitrag von blandura 12.03.11 - 13:56 Uhr

(Noch) nicht, da wir derzeit Nr 2 planen und da bin ich irgendwie vorsichtig mit allen Mitteln, ob verschrieben oder nicht, ist so ein Tick ;-)
Aber wie gesagt, die Verwandschaft berichtet von Erfolgen...
Grüßle, Sarah